Scoredex stellt vor: MDM Group AG

UPDATE:

Aufgrund aktueller Informationen wurde das Unternehmen MDM Group AG mehrfach abgewertet. Die in diesem Artikel veröffentlichten Informationen sind nicht mehr auf dem neuesten Stand. Eine aktuelle Bewertung der MDM Group AG können Sie unter https://www.scoredex.com/unternehmen/mdm-group-ag/ kostenpflichtig abrufen.

Seit mehr als 10 Jahren engagiert sich die Schweizer MDM Group AG erfolgreich im Warenhandel. Um das starke Wachstum weiter zu forcieren hat das Unternehmen das günstige Marktumfeld genutzt und zieht einen lange geplanten Börsengang vor.

MDM Group AG

Die Schweizer Investmentsgesellschaft MDM Group AG aus Meggen verkündet die Fertigstellung des Immobilienprojekts im türkischen Bodrum.

“Der Börsengang wird planmäßig zum zweiten Quartal 2017 stattfinden und damit ein halbes Jahr früher als geplant. Nach Jahren des gesunden Wachstums haben wir den Weg geebnet, um zu den großen internationalen Warenhäusern aufzuschließen. Das Kapital aus dem Börsengang werden wir für Investitionen ins Handelsgeschäft einbringen, um neue Absatzmärkte zu erschließen”, kommentiert Özlan Utanc, Verwaltungsrätin der MDM Group AG den bevorstehenden Börsengang.

Neben dem Ausbau des Warenhandelsgeschäfts, bevorzugt dem Handel mit Textilien, Rest- und Sonderposten sowie Konkurswaren, setzt die MDM Group AG verstärkt auf die Verwaltung, Weiterentwicklung und Verwaltung von Luxusimmobilien. Im Februar 2017 vermeldete die Unternehmensgruppe die Fertigstellung eines 37.000 Quadratmeter großen Immobilienprojektes.

Das von der MDM Group AG realisierte Projekt besteht aus 24 Villen im türkischem Bodrum, das auch als St. Tropez der Türkei bekannt ist. Die einzelnen Anwesen haben eine Größe zwischen 340 und 800 Quadratmetern, die Verkaufspreise liegen zwischen 1,2 Millionen und 3,5 Millionen Euro.  Das Gesamtinvestitionsvolumen der MDM Group AG betrug rund 23 Millionen Euro.

“Die MDM Group AG hat eine umfassende Investition in Höhe von 23 Mio. Euro für dieses Vorhaben bereitgestellt. Obwohl der Verkauf unserer Villen in Bodrum erst im Februar startete, konnte die MDM Group AG bereits sieben Villen veräußern und die Flut der Anfragen reißt nicht ab. Bodrum gilt unter Kennern als das St. Stropez der Türkei, ein traumhafter Ort für Urlaub, aber auch zum Leben”, erläutert Verwaltungsrätin Özlan Utanc das aktuelle Immobilienprojekt.

Die Immobilien können ab Juli dieses Jahres bezogen werden. Interessierte Investoren, können auf Rechnung von MDM Group AG kostenfrei für die Immobilienbesichtigung in einem 5 Sterne Hotel für 3 Tage residieren. In der Besichtigung ist für das Wohl der möglichen Immobilienbesitzer mit Speisen und Getränken gesorgt. Es haben innerhalb von nur zwei Wochen bislang 7 Villen einen neuen Besitzer gefunden und die MDM Group verzeichnet eine starke Nachfrage, nach Luxusimmobilien in Bodrum.

In der Scoredex-Prüfung erzielte die MDM Group AG bei den folgenden Merkmalen gute Ergebnisse: Finanzielle Situation des Unternehmens, Referenzen, Ausbildung und Juristische Merkmale. Exzellente Ergebnisse erreichte das Unternehmen in den Bereichen Risikoprävention, Soziales Umfeld, Finanzielle Situation des Entscheiders, Bonität Unternehmen, Bonität Entscheider und Medienresonanz.

Zum Scoredex-Profil der MDM Group AG.

Standortentscheidung der Autark Group Aktiengesellschaft: Raus aus Liechtenstein, ab nach Deutschland!

Nach Angaben von Unternehmensinsidern hat die Autark-Gruppe im Zuge ihrer Umstrukturierungsstrategie die Verhandlungen mit der Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht abgebrochen. Die geplante Kapitalerhöhung und Verschmelzung aller Geschäfte in einer Aktiengesellschaft wird ausschließlich in Deutschland stattfinden. Branchenkenner begrüßen die Entscheidung des Autark-Managements.

Standortentscheidung: Autark Group Aktiengesellschaft mit Listing an der Börse Hamburg

Standortentscheidung: Autark Group Aktiengesellschaft mit Listing an der Börse Hamburg

In den letzten Wochen hatte die Autark-Gruppe ihren Anlegern angeboten ihre gezeichneten Nachrangdarlehen in Aktien umzuwandeln. Die Beteiligungen der Firmengruppe sollen in den nächsten Monaten gebündelt, Firmen verschmolzen und die gesamten Aktivitäten der Unternehmensgruppe in Zukunft zentral gesteuert werden, um den schnellen Wachstum optimal managen zu können.

Die Planungen sahen vor, dass die Nachrangdarlehen im Verhältnis 1:1 in Vorzugsaktien einer Liechtensteiner Aktiengesellschaft umgewandelt werden sollten. Allerdings stieß die Idee nicht bei allen Anlegern auf Gegenliebe und auch aus dem Autark-Vertrieb waren kritische Stimmen zu vernehmen, obwohl das Tauschangebot freiwillig ist. Insbesondere die im Vergleich zu Deutschland niedrigeren Transparenzanforderungen in Liechtenstein sorgten für Bedenken.

Neuer Plan: Autark Group Aktiengesellschaft in Deutschland

Das Autark-Management hat die Kritiker offensichtlich ernst genommen und sich dazu entschieden die Verhandlungen mit der Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht abzubrechen. Stattdessen soll jetzt schnellstmöglich eine Kapitalerhöhung bei der deutschen Autark Group Aktiengesellschaft realisiert werden, in der die Aktivitäten der gesamten Autark-Gruppe gebündelt werden sollen.

Die Gesellschaft wird auch in Zukunft unter dem Namen Autark Group Aktiengesellschaft firmieren und ist bereits an der Börse Hamburg gelistet. Derzeit wird ein Börsenprospekt erstellt, der in den nächsten Wochen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Prüfung vorgelegt wird.

„Die Entscheidung für den Standort Deutschland haben wir im Interesse unserer Anleger getroffen.  Wir können auf diese Weise maximale Transparenz gewährleisten und uns in Zukunft voll auf unser Kerngeschäft konzentrieren“, erklärt ein Unternehmenssprecher im Gespräch mit Scoredex. Anleger, die derzeit in Nachrangdarlehen bei der Autark-Gruppe investiert sind, können diese im Verhältnis 1:1 gegen Aktien der Autark Investment Aktiengesellschaft tauschen.

Umstrukturierung bei der Autark-Gruppe

Anleger der Autark-Gruppe haben ab sofort die Möglichkeit ihre Nachrangdarlehen in Aktien umzuwandeln. Die Geschäftsführung plant im Zuge einer großangelegten Umstrukturierung der Unternehmensgruppe Beteiligungen und Kräfte zu bündeln und ein effizienteres Management- und Risikokontrollsystem zu etablieren. Was bedeutet das Angebot für die Anleger?

In den letzten drei Jahren gehörte die Autark-Holding zu einer illustren Runde Gruppe stark wachsender Finanzdienstleistungsunternehmen. Viele Kunden überzeugte die Risikostreuung über verschiedene Anlageklassen sowie das kompetente Management der Autark.

Neben dem Forex- und Tradinggeschäften hält die Autark-Gruppe Anteile an zwei Finanzinstituten sowie an 18 Biogasanlagen und ist Eigentümerin einer Unternehmensberatung für betriebliche Altersvorsorge.

Zusätzlich ist die Autark-Gruppe Inhaberin von diversen deutschen Büro- und Wohnimmobilien. Besonders stolz ist man auf das Theater am Marientor in Duisburg, das günstig von der Stadt erworben und durch effizientes Management profitabel gemacht wurde. Ein Sprecher der Autark erklärt:

„Das Theater am Marientor ist ein klassisches Beispiel wie man aus einer defizitären und `ungewollten´ Theateranlage mit dem nötigen Fachwissen im Bereich Musical und Bewirtung, genügend Parkplätzen, Incentives und viel Herzblut eine gut ausgelastete und gerne besuchte Musical- und Freizeitvergnügen geworden ist.“

Kultur und Rendite - Theater am Marientor in Duisburg

Kultur und Rendite – Theater am Marientor in Duisburg

Nach gut einem Jahr intensiver Vorbereitung realisiert die Autark-Gruppe derzeit die größte Umstrukturierung der Unternehmensgeschichte.

Der Plan des Autark-Managements ist ambitioniert: Beteiligungen der Firmengruppe werden in den nächsten Monaten gebündelt, Firmen verschmolzen und die Aktivitäten in Zukunft zentral von Autark Invest AG gesteuert. „Wir wollen Fehler, die schnell wachsende Start-Up-Unternehmen häufig machen vermeiden“, erklärt die Autark auf Anfrage.

Deshalb plane man in Zukunft alle Beteiligungen der Unternehmensgruppe auf die Autark Invest AG zu übertragen. Ein Autark-Sprecher: „So behalten wir den Überblick und können die Management- und Risikokontrolle den Erfordernissen anpassen.“

Man müsse auch an die Zukunft denken und es geht hierbei ja auch nicht um Peanuts. Das Emissionsvolumen beträgt mehr als 350 Millionen Euro.

Der nächste geplante Schritt ist die Einbringung der entstandenen Aktien der Autark Invest AG als Sachkapitalerhöhung in eine deutsche Aktiengesellschaft und Notierung der Aktien an einer deutschen Börse. „Die Umstrukturierung und anschliessende Platzierung einer AG am deutschen Markt ist der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zu unserem großen Ziel: die Gründung einer Vollbank“, erklärt die Autark.

Anleger, die derzeit in Form von Nachrangdarlehen am Erfolg der Autark partizipieren, werden durch die Umwandlung in Aktien zu Eigentümern der Unternehmensgruppe.

Ab sofort können Anleger ihre Nachrangdarlehen gegen Vorzugsaktien der Autark Invest AG tauschen. In einem 32-seitigen Memorandum beschreibt die Autark-Gruppe die exakten Rahmenbedingungen des Tauschgeschäfts.

Hauptaktionärin der Autark Invest AG in Liechtenstein ist die Noble House Europe B.V. Die Autark-Anleger haben Nachrangdarlehen Noble House Europe B.V. gezeichnet und partizipieren durch regelmäßige, vertraglich vereinbarte Zinszahlungen am Erfolg der Unternehmen.

Die Noble House Europe B.V. wiederum bietet den Anlegern an, dass die Nachrangdarlehen im Verhältnis 1 zu 1 gegen Vorzugsaktien der Autark Invest AG getauscht werden können.

Das Tauschgeschäft eröffnet den Anlegern neue Renditechancen und Mitspracherechte.

Als Aktionäre sind die Anleger nicht mehr Darlehensgeber, sondern Eigentümer der Autark Invest AG. Während Zeichnern eines Nachrangdarlehens keine Mitspracherechte eingeräumt werden, haben Aktionäre gesetzlich festgelegte Rechte, wie beispielsweise die Teilnahme an Hauptversammlungen und Abstimmungen.

Die Zeichner von Nachrangdarlehen erhalten über die gesamte Laufzeit einen festen Zinssatz. Nach Ablauf der Haltezeit erhält er sein eingesetztes Kapital zurück. Weitergehende Renditechancen bietet diese Beteiligungsform hingegen nicht.

Inhaber von Vorzugsaktien der Autark Invest AG erhalten ebenfalls eine Art Verzinsung, die als Vorzugsdividende bezeichnet wird – und zwar in derselben Höhe wie die Zeichner von Nachrangdarlehen. Zusätzlich profitieren die Aktionäre aber auch direkt vom Erfolg ihrer Beteiligungen. Einmal im Jahr können Aktiengesellschaften eine Gewinnausschüttung in Form von Dividenden  vornehmen.

Anders als bei Nachrangdarlehen kann der Wert der Aktien allerdings schwanken. Je nach Unternehmenserfolg kann der Kurs und damit auch der Wert der Aktie steigen oder fallen. Dafür bieten Aktien einen entscheidenden Vorteil gegenüber Nachrangdarlehen, die häufig lange Kündigungsfristen von bis zu 30 Jahren haben und kaum verkauft werden können. Aktien sind hoch flexibel, frei handelbar und an keine Kündigungsfristen gebunden.

Oil & Gas Invest AG (OGI AG) realisiert erfolgreich Kapitalerhöhung

Am 4. Juli 2016 stimmten die Aktionäre der OGI AG mit großer Mehrheit einer Kapitalerhöhung des Explorationsunternehmens zu. Die Finanzspritze ist der Abschluss eines Umstrukturierungsprozesses, den der erfolgreiche Unternehmer und OGI-Alleinvorstand Jürgen Wagentrotz persönlich eingeleitet hat.

Jürgen Wagentrotz

Jürgen Wagentrotz, Alleinvorstand und Mehrheitsaktionär der OGI AG

Die Außerordentliche Hauptversammlung der OGI AG fand am 4. Juli im Berliner InterContinental statt. Jürgen Wagentrotz, seines Zeichens Mehrheitsaktionär der OGI AG, war angereist um die anwesenden Aktionäre ausführlich über die Umstrukturierungen im Unternehmen sowie die Fortschritte bei den Förderprojekten der US-Tochtergesellschaft OGI Holding Corp. zu informieren.

Die wichtigsten Tagesordnungspunkte waren die Neubesetzung und Wahl des Aufsichtsrats, die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals durch Ausgabe von einer Millionen neuer OGI AG Aktien. Zudem stimmten die Aktionäre der Sitzverlegung von Frankfurt am Main nach Berlin zu.

Der neue Aufsichtsrat der OGI AG setzt sich aus dem Vorsitzenden Frank Fleschenberg, seinem Stellvertreter Christian Neureuther sowie Sebastian Gross zusammen. Ebenfalls neu an Bord sind der Prokurist Carsten Volkening und der Compliance Beauftragte Rechtsanwalt Gernot Hausmann. Die Wahl des neuen Aufsichtsrats erfolgte einstimmig.

Ebenso einig, wie bei der Besetzung des Aufsichtsrats, waren sich die Aktionäre bei den Beschlüssen zum Erwerb eigener Aktien sowie der Erhöhung des Stammkapitals. Von einer Millionen neu ausgegebenen Aktien konnte die OGI AG bereits 875.000  Stück zu einem Preis von 20 Euro an eine Investorengruppe aus Wien veräußern. Das Eigenkapital der OGI AG erhöht sich damit um weitere 17,5 Millionen Euro.

Die finanzielle Situation und Liquidität der OGI AG hat sich mit der Kapitalerhöhung noch einmal deutlich verbessert

Bereits im Mai 2016 hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass die Ausgabe einer Unternehmensanleihe eingestellt wurde und das Unternehmen mit einem bilanzierten Eigenkapital von zirka 23 Millionen Euro in der Lage sei seine „Aktivitäten im Bereich Findung und Förderung von Bodenschätzten im Süden der USA vollständig eigenkapitalisiert“ fortzusetzen.

„Wir freuen uns über die erneut große Zustimmung unserer Aktionäre zum eingeschlagenen Unternehmenskurs. Nun arbeiten wir mit Hochdruck an der Realisierung unseres Bohr- und Förderprogramms“, kommentierte OGI-Vorstand Jürgen Wagentrotz die Abstimmungsergebnisse der Außerordentlichen Gesellschafterversammlung.

Positive Nachrichten gibt es auch im operativen Geschäft der OGI AG

Jürgen Wagentrotz nimmt seine Aufgabe als Vorstand der OGI AG offensichtlich sehr ernst. Gemeinsam mit seinem Sohn Sascha informierte er sich bei einer Stippvisite in Alabama persönlich vor Ort über den aktuellen Stand der Explorationsprojekte.

Aufgrund der exzellenten Fortschritte der Geologen und Ingenieure wurden noch während der Vor-Ort-Termine des OGI-Vorstands, die ab sofort im Sechs-Wochen-Takt stattfinden werden, zwei Bohraufträge erteilt.

In der 2. Augusthälfte werden Bohrungen im Gebiet „Jones Trust“ beginnen. Die Bohrerlaubnis für das sogenannte Re-Entry wurde bereits vom OGI-AG Board erteilt – das Gebiet in den vergangenen Wochen zur Erstellung eines speziellen Drilling-Programms intensiv bearbeitet. Die ermittelten Bohrkosten von 2,3 Millionen US-Dollar wurden bereits an den US-Provider vor Ort überwiesen so, dass dem Start der Bohrung nun nichts mehr im Wege steht.

Ebenfalls abgeschlossen sind geologische Untersuchungen sowie das Drilling-Programm für die Explorationsbohrungen auf dem Claim „KOON II“. Ein erster Bohransatzpunkt wurde bestimmt und von Geologen und Geophysikern bestätigt  Die Einrichtung des Bohrplatzes wird laut Angaben der OGI AG ebenfalls im August erfolgen. 1,1 Millionen US-Dollar wurden zur Finanzierung der bereits genehmigten Bohrung an den zuständigen US-Provider überwiesen.

Noch in diesem Jahr rechnet Jürgen Wagentrotz sowie das OGI AG Team mit dem Beginn der Förderung. Der erfolgreiche Unternehmer Wagentrotz wird es dann ein weiteres Mal geschafft haben, ein Unternehmen auch durch stürmische Gewässer zum Erfolg geführt zu haben und ein komplexes Projekt planmäßig zum Erfolg zu führen – zur Freude der OGI AG Aktionäre.

Green Wood International AG: Deutsches Edelholz mit Ertrags-Turbo

„Treeme – Mein Baumfairmögen“ – so hat die Green Wood International AG ihr professionell gemanagtes Edelholz-Produkt getauft. Kunden des Schweizer Unternehmens können bereits ab 301 Euro pro Baum den Sachwert Holz ihr Eigentum nennen – das Ganze ausgestattet mit einem umfangreichen Sicherheits- und Pflegepaket.

Treeme - Mein Baumfairmögen: Ein Produkt der Green Wood International AG

Treeme – Mein Baumfairmögen: Ein Produkt der Green Wood International AG

Nach zehn Jahren intensiver Pflege auf deutschen Plantagen ist es soweit. Der Paulownia Baum, auch „Königin der Edelhölzer“ genannt, ist erntereif. In Rekordzeit wuchs der Baum und verfügt nun über eine Höhe von ca. 15 Meter und hat einen Stammdurchmesser von stolzen 40-45 Zentimeter. Schneller wächst kein anderes Edelholz.

Es ist der Moment auf den die Eigentümer der Bäume und Kunden der Green Wood International AG gewartet haben. Denn an diesem Tag können sie sich über die Erträge aus dem Verkauf des Holzes der eigenen Bäume freuen. Selbst in konservativen Schätzungen gehen Experten von einem Ertragswachstum zwischen 8 und 12 Prozent aus – und zwar pro Jahr.

Dank des schnellen Wachstums des Paulownia-Baums, dem biologischen Ertrags-Turbo, sind mit etwas Glück auch deutlich höhere Gewinne möglich. In den Jahren zwischen 1990 und 2010 stieg der Holzpreis (NCREIF Timberland, USD) um 810 Prozent. Zum Vergleich: der Aktienindex MSCI Woldwide stieg im selben Zeitraum um 225 Prozent, der Goldpreis um 190 Prozent.

Das Risiko für treeme-Kunden ist überschaubar.

Die Paulownia-Bäume werden von der Green Wood International AG erst mit zwei Jahren und im perfekten Zustand von den Aufzuchtplantagen auf die Wachstumsplantagen umgepflanzt. Sollte ein Baum tatsächlich nicht anwachsen, wird er im ersten Jahr nach Auspflanzung auf der Wachstumsplantage vom treeme-Team kostenfrei ausgetauscht.

Obwohl die zweijährigen Bäume bei Pflanzung auf der Plantage bereits als sehr robust gelten, hat die Green Wood International AG sämtliche Bäume bei einer renommierten, deutschen Versicherung mit einer All-Risk-Versicherung gegen Schäden versichert. Im Schadensfall erhalten treeme-Kunden nicht nur den Kaufpreis für die Bäume erstattet, sondern zusätzlich auch einen Wertzuwachs von fünf Prozent pro Jahr ausgezahlt.

Im Kaufpreis von 301 Euro pro Baum sind bei der Green Wood International AG nicht nur die Aufzucht und Pflanzung der Paulownia-Bäume enthalten, sondern auch die Pflege über die gesamte Wachstumszeit von zwölf Jahren, die Ernte sowie der Verkauf des Edelholzes.

Um das Wachsen der Bäume bis zum Schluss für die Eigentümer zu sichern, wurde extra ein für diesen Zweck bestimmter Trust eingerichtet. An diesen zahlt die Green Wood International AG immer den Anteil vom Kaufpreis, der für die Pflege, Aufzucht und Pacht für 12 Jahre kalkuliert wurde, der wiederum diese Gelder bestimmungsgemäß in den folgenden Jahren einsetzt.

Das erklärte Ziel der Green Wood International AG ist es einen ökologischen, sicheren und hohen Ertrag für ihre Kunden zu erwirtschaften.

Ganz bewusst setzt die Green Wood International AG nicht nur auf maximale Sicherheit, sondern auch auf den Standort Deutschland. Es gehe um höchste Qualität durch perfekt gezüchtetes Edelholz und ein echtes Erlebnis zum Anfassen, erklärt das Unternehmen.

Kunden könnten selbstverständlich die Plantagen besichtigen und überprüfen wie ihre Bäume gedeihen. Ein Erlebnis, dass sich beim Kauf von Bäumen in Südamerika oder Osteuropa nur mit deutlich höherem Aufwand realisieren lässt.

Besonders attraktiv, so die Green Wood International AG, sei für die meisten Kunden, dass man kein anonymes Produkt erwerbe, sondern „echte Natur zum Anfassen“. Sie können ihre Bäume berühren und betrachten – und ihrem Geld beim Wachsen zu sehen.

Schöner kann man die Faszination am Sachwert Baum wohl kaum beschreiben.

Thomas Olek hält die publity AG auf Erfolgskurs

Thomas Olek

Thomas Olek, Vorstand der Publity AG

Die Leipziger Publity AG, ein auf Büroimmobilien spezialisierter Asset-Manager unter der Leitung des erfahrenen Vorstands Thomas Olek, konnte im ersten Quartal 2016 ihren ambitionierten Wachstumsplänen gerecht werden.

Gemeinsam mit Venture-Capital-Partnern erwarb die publity AG neue Gewerbe- und Büroimmobilien mit einem Wert von 360 Milionen Euro. Bis Ende 2017 soll das verwaltete Immobilienvermögen auf mehr als fünf Milliarden Euro wachsen. Bis Jahresende plant die publity AG bereits weitere Zukäufe im Wert von rund einer Milliarde Euro.

Bereits zum Jahresende 2015 konnte Thomas Olek den Aktionären der publity AG und den Anlegern der publity-Fonds gute Nachrichten überbringen. Die Assets under Management hatten sich auf mehr als 1,6 Milliarden Euro verdreifacht, das Unternehmen befand sich auf einem schnellen Wachstumskurs.

Die Investoren der publity-Fonds freuten sich erneut über hohe Ausschüttungen. Publity Fonds Nr. 6 zahlte seinen Anlegern mit 3,3 Millionen Euro zehn Prozent des Emissionskapitals aus; beim publity Performance Fonds Nr. 3 betrug die Ausschüttung stolze neun Millionen Euro beziehnungsweise 40 Prozent des Emissionskapitals.

Die erfolgreiche Wachstumsstrategie, die Thomas Olek den Ruf als Renditebringer eingebracht hat, quittiert auch der Finanzmarkt mit einem stark steigenden Börsenwert. Innerhalb von einem Jahr gewann die Aktie des Unternehmens 36,3 Prozent an Wert (24.04.2016), die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei 185,50 Euro. Bei diesem Kurs ist die Aktie ein trotzdem echtes Schnäppchen, findet die Fachzeitschrift Capital.

Neben den hohen Kurssteigerungen gilt die großzügige Dividendenpolitik der publity AG als Pluspunkt für die Aktionäre. Thomas Olek verspricht mindestens 50 Prozent der Unternehmensgewinne auszuschütten.

Nach 20,3 Millionen Euro prognostiziert die publity AG für 2016 eine Steigerung des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 37,5 Millionen Euro. Das Nettoergebnis sollte sich auf rund 25 Millionen Euro verdoppeln, schätzt das Unternehmen.

Größter Profiteur des publity Erfolgs ist Thomas Olek, seines Zeichens nicht nur Vorstand sondern auch Mehrheitsaktionär der publity AG.

Die Zukunft der Finanzbranche: Fintechs und Robo-Advisor

Der Digitalisierung gehört die Zukunft. Duzende Start-Ups sind angetreten, die Finanz- und Versicherungswirtschaft umzukrempeln. Das verwaltete Vermögen der jungen Marktteilnehmer steigt rasant. Doch die etablierten Marktteilnehmer kontern mit eigenen Lösungen.

Robo-Adivsor

Fintechs gehört die Zukunft. (Foto: Shutterstock)

In Deutschland verwalten 40 junge Start-Up-Unternehmen rund 100 Millionen Euro mit Hilfe sogenannter Robo-Advisor. Was überschaubar klingt, ist aber die Zukunft. Bis 2020 könnte das verwaltete Vermögen bereits auf 30 Milliarden Euro steigen, schätzt die Strategieberatung Oliver Wyman. Weltweit läge das Potential sogar bei 440 Milliarden Euro.

Die Ansätze der Fintech-Unternehmen sind dabei so verschieden, wie die Präferenzen ihrer Kunden. Scalable beispielsweise verfügt über eine Genehmigung der BaFin, nimmt Gelder der Kunden an und investiert ohne vor jeder Transaktion eine Zustimmung des Kunden einzuholen. Klassische Vermögensverwaltung quasi, transparent einsehbar über die Onlineplattform des Unternehmens.

Die meisten Konkurrenten in der noch jungen Fintech-Branche verfolgen aber einen anderen Ansatz. Mittels Algorithmen werden für jeden Kunden Empfehlungen für Finanzprodukte erstellt, der Vermittler ersetzt. Der Vertragsabschluss kommt allerdings nicht mit dem Unternehmen selbst, sondern einer Partnerbank zustande. Auf diese Weise wird eine eigene BaFin-Lizenz umgangen.

Banken und Vermögensverwalter geben sich nicht kampflos geschlagen.

Diverse Großbanken experimentieren mit eigenen Robo-Advisor-Konzepten. Seit Dezember 2015 bietet beispielsweise die Deutsche Bank ihren Kunden die Möglichkeit sich mittels eines Robo Advisors eine Anlagestrategie mit verschiedenen ETFs und Fonds zusammenzustellen.

Die Deutsche Bank ist nicht die erste größere Bank, die eine solche automatisierte Beratung in ihr Angebot mit aufnimmt. Bis dato waren es vor allem die Direktbanken ING Diba und Comdirect, die mit Robo-Advisoren ihre Kunden durch ihre Online-Portale führten. Auch die Targobank und die Quirinbank bieten schon Robo-Advisor an.

Versicherungsbranche ist ebenfalls im Visier von Fintechs.

Seit einigen Jahren lehren aggressive Fintechs die Maklerbranche das Fürchten. Während sich die Ertragssituation vieler selbstständiger Makler kontinuierlich verschlechtert hat, glänzen die neuen Marktteilnehmer mit hohen Wachstumsraten. Experten rechnen bereits mit einer Konsolidierungswelle.

Die Platzhirsche können mit hohen Download-Zahlen glänzen und verweisen auf den engen Kontakt zum Kunden. Die App von Platzhirsch Knip wurde seit Gründung des Unternehmens 2013 rund 230.000 Mal heruntergeladen. Und auch die engsten Konkurrenten GetSafe (76.000 Downloads), FinanceFox (33.000) und Clark (20.000) weisen schon nach kurzer Zeit am Markt beachtliche Erfolge nach.

Die starken Akteure im Versicherungsvertrieb allen voran die Maklerpools nehmen die Konkurrenz der Fintechs sehr ernst und kontern mit eigenen Digitallösungen. Jung, DMS & Cie. veröffentlichte Anfang des Jahres die App allesmeins.de, die mittlerweile von 400 Maklern aktiv beim Kunden eingesetzt wird. Neben der IOS-Version hat Jung, DMS & Cie. die App nun auch für Android veröffentlicht, was der Verbreitung weiteren Vorschub geben wird.

Im Gegensatz zu den jungen Fintechs setzt JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier auf die Verknüpfung von digitaler Welt und persönlicher Beratung. Grabmaier nennt seinen Ansatz hybride Beratung. “Erstmalig kann sich ein Vermittlerkunde einfach und bequem über sein Smartphone online über Anlage- oder Absicherungsprodukte informieren und diese auch sofort abschließen, ohne dass er dabei seine gewohnte Vertrauensperson verliert”, erklärt der JDC-Chef im Inteview mit cash.online.

Auch Norbert Porazik, Chef des Maklerpools Fonds Finanz Maklerservice, setzt seit kurzem auf eine eigene App. Mit der neuen App, die von der Softwarefirma Softfair entwickelt wurde, plant Fonds-Finanz-Chef Norbert Porazik seinen Maklern alle Features, die zur Verwaltung von Maklerkunden notwendig sind anzubieten. Man befinde sich mit dem neuen Konzept auf Augenhöhe mit der wachsenden Fintech-Konkurrenz.

“Mit unserer neuen App muss kein Makler mehr die Konkurrenz von großen Vergleichsportalen oder Fintechs fürchten”, kommentierte Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz, gegenüber dem Branchenmagazin cash online. “Wir geben ihnen ein vollwertiges virtuelles Maklerbüro an die Hand, das auch Endkunden begeistern wird.”

Scope vergibt Top-Bewertung an Immovation AG

Das Immobilien Asset Management der Immovation AG aus Kassel wurde bereits zum dritten Mal in Folge von Scope Ratings mit dem Prädikat „hohe Qualität“ ausgezeichnet. Die Ratingexperten bewerten das Asset Management der Truppen um Vorstand Lars Bergmann mit der Note „A“ und attestieren eine positive Weiterentwicklung der Finanzierungsstrategie.

Immovation AG

Immobilienprojekte der Immovation AG in Kassel

Das positive Rating der Immovation AG und ihrer Tochtergesellschaften ist Resultat einer langjährigen, positiven Track-Record in der Emission von Beteiligungsangeboten. Die Performanceziele von drei Genussrechtstranchen sowie drei geschlossener Fonds konnten alle erreicht werden und unterstreichen die erfolgreiche Aktivität der Immovation AG in ihrer Kernkompetenz – der Revitalisierung und Entwicklung urbaner Brachen und Kasernen sowie denkmalgeschützter Objekte.

Die hohe Kompetenz und mehr als 25jährige Erfahrung der Vorgängergesellschaften haben das Rating der Immovation AG ebenso positiv beeinflusst, wie die Weiterentwicklung des Unternehmens in Richtung institutionelle Investoren. Über die Immovation-Tochtergesellschaft Immokles AG konnte die Unternehmensgruppe im Dezember erfolgreich eine Anleihe über 35 Millionen Euro bei zwei Großanlegern platzieren. Besonders wichtig, so Scope: die Immovation AG zeigt sich „vermietungsstark und versteht Mehrerlöspotenziale in der Entwicklung von Immobilien zu nutzen“.

Mit dem neu eingeworbenen Geldern wird die Immovation AG mit dem frisch erweiterten Team um Unternehmensgründer und Vorstand Lars Bergmann ein weiteres Großprojekte weiterentwickeln und realisieren.

Im November 2014 hat die Immokles AG, ein Tochterunternehmen der Kassler Immovation AG, den Robotron-Komplex in Dresden erworben.

Seit über zehn Jahren plant die Stadt den Abriss und Neubau des Areals im Herzen der Sachsen-Metropole. Derzeit arbeiten Immovation und die Stadt an einem Bebauungsplan für das Areal, das in Zukunft als Lingerstadt zwischen 2.500 und 3.000 Wohnungen und Geschäfte in unmittelbarer Nähe zur Dresdner Altstadt beherbergen soll.

Bis zum 3. Quartal 2016 plant die Stadt den Bebauungsplan fertig zu stellen, um im ersten Halbjahr 2017 die baurechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Die Bebauung des Areals soll voraussichtlich bis zum Jahr 2025 beendet sein.

Weitere aktuelle und wichtige Großprojekte der Immovation AG sind die Revitalisierung des Industriedenkmals Salamender-Areal in Kornwestheim sowie die Konversion eines ehemaligen Kasernengeländes in Kassel.

Das Salamander-Areal wird von der Immobilien-Projektgesellschaft Salamander-Areal Kornwestheim mbh (IPSAK) entwickelt, die im März 2016 von der führenden Immobilienplattform immobilienscout24.de als eines der besten Immobilienunternehmen Deutschlands ausgezeichnet wurde. Das Qualitätssiegel wurde bereits zum zweiten Mal an die Immovation-Tochter vergeben.

Lars Bergmann, Geschäftsführer der IPSAK und Vorstand der Muttergesellschaft Immovation AG freute sich über die erneute Auszeichnung: „Die Vermarktung von 64 Eigentumswohnungen auf dem Salamander-Areal in Kornwestheim konnten wir im letzten Jahr erfolgreich abschließen und viele zufriedene Käufer gewinnen.“

Das Salamander-Areal wurde von der Immovation-Gruppe seit 2009/2010 mit einer Mischung aufeinander abgestimmter Nutzungen aus Wohnen, Dienstleistungen und Gewerbe revitalisiert. Es wurde ein denkmalgeschütztes Gebäude saniert und zu 70 Loft-Mietwohnungen umgebaut und vermietet. Darüber hinaus wurde eine Kindertagesstätte für über hundert Kinder neu errichtet. Acht Stadthäuser mit 64 Eigentumswohnungen wurden gebaut und verkauft. In einer abschließenden Revitalisierungsphase wurde 2016 mit dem Bau von 121 Wohnungen, fünf Gewerbeeinheiten und einem REWE-Lebensmittelmarkt begonnen.

Ebenfalls seit Ende 2009 besitzt die Immovation AG Anteile am ehemaligen Gelände der Jäger-Kaserne in Kassel. Auf dem Teilgrundstück der Immovation AG, in direkter Nachbarschaft zu einem Landschaftspark mit dem Schloss Schönfeld, befinden sich zwei denkmalgeschützte Gebäude: das Haus „König Jerome” und das Haus „Kurfürst Wilhelm”.

Das Haus „König Jerome” wurde zu 12 Eigentumswohnungen mit Balkon umgebaut. Alle 12 Wohnungen sind verkauft. Im „Haus Kurfürst Wilhelm” entstehen derzeit Mietwohnungen. Das Objekt wurde an die Immovation Immobilien Handels AG & Co. 3. KG, einem Immobilienfonds der Immovation AG, verkauft. Auf dem letzten verbliebenen Bauplatz in dieser attraktiven Lage an der Bosestraße wurden bis Ende Juli 2014 drei weitere Stadtvillen mit 24 hochwertigen Eigentumswohnungen bezugsfertig hergestellt. Alle 24 Wohnungen sind verkauft.

Finanzmarkt absurd: Offene Immobilienfonds leiden unter Kapitalzuflüssen

Offene ImmobilienfondsOffene Immobilienfonds werden trotz Mini-Renditen mit Anlegergeldern überschüttet. Die Mittelzuflüsse sind so hoch, dass immer mehr Fonds Kunden ablehnen, weil ihnen sinnvolle Investments fehlen. Die Alternative sind geschlossene Immobilienfonds.

Die derzeitige Situation der deutschen, offenen Immobilienfonds ist bizarr. Nach massiven Mittelabflüssen mussten in den letzten beiden Jahren diverse Fonds abgewickelt werden. Doch seit Ende 2015 werden die Emittenten so schnell mit Anlegergeldern überschüttet, dass sie kaum noch wissen, was sie mit der Liquidität anfangen sollen.

Im Dezember 2015 lagen die Nettomittelzuflüsse, die der Fondsverband BVI für seine Mitglieder ermittelt hat, bei 199,5 Millionen Euro netto. Im Januar 2016 vervierfachten sich die Mittelzuflüsse nach Abzug aller Auszahlungen auf netto 787 Millionen Euro. Alleine die vier größten Anbieter von Publikumsfonds sammelten im Januar diesen Jahres 1,3 Milliarden Euro für ihre offenen Immobilienfonds ein.

Die hohen Mittelzuflüsse sind für die Emittenten aber keineswegs ein Segen, denn die zusätzlichen Gelder müssen erst einmal sinnvoll investiert werden, bevor sie für die Anleger Renditen erzielen können. Die überschüssige Liquidität lässt sich während der Suche allerdings kaum vor Negativrenditen schützen und drückt somit auf das Gesamtergebnis der Fonds. Und das in einer Zeit, in der die durchschnittlichen Renditen der offenen Immobilienfonds sich zwischen 2,0 und 2,5 Prozent bewegen.

Viele offene Immobilienfonds haben den Vertrieb eingestellt

Union Investment Real Estate beispielweise nimmt für ihre drei Fonds mit den Zielgebieten Deutschland, Europa und Welt keinerlei Anlegergelder mehr an. Der Vertrieb wurde vorübergehend vollständig eingestellt.

Auch bei der Deutschen Bank können Anleger derzeit nur noch eingeschränkt in Immobilien investieren. Der Fonds „Grundbesitz Deutschland“ nimmt derzeit keine neuen Kundengelder an. Für die Fonds „Grundbesitz Europa“ und „Grundbesitz Global“ werden hingegen noch Anteile ausgegeben.

Die Deka-Bank und die Sparkassen haben sich für dieses Jahr Vertriebskontingente für ihre offenen Immobilienfonds auferlegt, die eventuell bereits weit vor Ende des Jahres verkauft sein könnten. Noch sei die Liquiditätsquote bei den offenen Immobilienfonds aber noch innerhalb des strategischen Zielkorridors, heißt es von der Deka-Bank. Wie bei der Konkurrenz liegt die Cash-Quote in der Regel zwischen 15 und 25 Prozent.

Der Gesetzgeber erlaubt sogar eine maximale Quote an liquiden Mitteln von bis zu 49 Prozent. Allerdings wird ein zu hoher Cash-Anteil in der Branche als Renditekiller angesehen und daher weitgehend vermieden. Die offenen Immobilienfonds bemühen sich nur die liquiden Mittel für Zinszahlungen und Anteilsrückgaben vorrätig zu halten und überschüssige Liquidität möglichst schnell und gewinnbringend zu investieren.

Alternative: Geschlossene Immobilienfonds

Im Gegensatz zu offenen Immobilienfonds können Anleger in geschlossene Immobilienfonds ihre Anteilsscheine erst nach einem vorher vereinbarten Zeitraum, in der Regel fünf bis zehn Jahre, an den Fondsanbieter zurückgeben. Ein regulierter und liquider Markt existiert für die Anteilsscheine von geschlossenen Immobilienfonds nicht.

Im Gegenzug zu den längeren Laufzeiten bieten die Anbieter ihren Anlegern aber auch signifikant höhere Renditen, da sie keine Liquiditätspolster für Auszahlungen bereithalten müssen und meist nur soviel Geld einsammeln, wie sie für ein spezifisches Projekt oder mehrere Projekte tatsächlich benötigen. Negativrenditen auf überschüssiges, nicht investiertes Kapital können auf diese Weise weitgehend vermieden werden.

Etablierte Anbieter von geschlossenen Immobilienfonds konnten in den letzten zehn Jahren die Performance der meisten offenen Immobilienfonds dauerhaft schlagen und erzielten Renditen zwischen fünf und zehn Prozent pro Jahr für ihre Anleger.

Beispielsweise glänzte der Leipziger Immobilienprofi Thomas Olek mit seiner Publity AG und steigerte den operativen Überschuss des Unternehmens innerhalb von Jahresfrist von 2,8 Millionen Euro auf 13 Millionen Euro. Das derzeitige Immobilienvermögen von gut einer Milliarde Euro will Thomas Olek bis Ende 2017 auf mehr als fünf Milliarden steigern. Der Markt belohnt die Visionen des Publity-Chefs und Mehrheitseigners mit einem Aktiensprung von rund 50 Prozent seit Emission des Titels Anfang 2015.

Ähnlich renditestark zeigten sich die Immobilieninvestments der Dolphin Trust GmbH unter Leitung des erfahrenen Immobilienprofis Charles Smethurst. Mit denkmalgeschützten Immobilienprojekten, wie der Villa Windsor oder dem Carré Alte Post in Berlin erzielt Charles Smethurts Dolphin-Gruppe für ihre Anleger seit Jahren kontinuierlich hohe Renditen.

Immovation-Chef Lars Bergmann gibt Dresden ein neues Gesicht

Der Abriss und Neubau des ehemaligen Robotron-Komplexes ist das größte Bauprojekt der Sächsischen Metropole. Bis 2025 will Immobilienprofi Lars Bergmann auf 100.000 Quadratmetern das Gesicht Dresdens verändern. Die neue Lingerstadt ist der Höhepunkt der steilen Karriere des Immovation-Vorstands.

Lars Bergmann

Lars Bergmann, Vorstand der Immovation AG aus Kassel.
(c) Immovation AG

Im November 2014 hat die Immokles AG, ein Tochterunternehmen der Kassler Immovation AG, den Robotron-Komplex in Dresden erworben. Seit über zehn Jahren plant die Stadt den Abriss und Neubau des Areals im Herzen der Sachsen-Metropole.

Derzeit arbeiten Immovation und die Stadt an einem Bebauungsplan für das Areal, das in Zukunft als Lingerstadt zwischen 2.500 und 3.000 Wohnungen und Geschäfte in unmittelbarer Nähe zur Dresdner Altstadt beherbergen soll. Bis zum 3. Quartal 2016 plant die Stadt den Bebauungsplan fertig zu stellen, um im ersten Halbjahr 2017 die baurechtlichen Voraussetzungen zu schaffen.

Die ersten Entwürfe ausgewählter Architekten wurden Anfang des Jahres in einem sogenannten Werkstattverfahren der Stadtverwaltung vorgestellt, um einen möglichst breiten Konsens zu erzielen. Lars Bergmann erklärt:

„Mit dem Werkstattverfahren wollen wir zusammen mit der Stadt Dresden eine bauliche Lösung finden, die von möglichst vielen Beteiligten getragen wird.“

Ein Gremium, besetzt mit  Dresdens Baubürgermeister Schmidt-Lamontain, Stefan Szuggat, Leiter des Stadtplanungsamtes, Mitarbeitern verschiedener Fachbereiche der Stadt, Mitgliedern des Stadtparlamentes sowie Vertretern der IMMOVATION-Unternehmensgruppe, bewertet derzeit die Entwürfe. Und die Stadtverwaltung scheint sehr zufrieden mit den vorgelegten Entwürfen zu sein. Stefan Szuggat, Leiter des Stadtplanungsamtes, kommentiert die Konzepte der Architekten:

„Gleich mehrere Entwürfe zeigen Ideen, die jetzt weiter konkretisiert werden müssen. Wir sind auf einem guten Weg.“

Lars Bergmann ist sich der historischen Verantwortung bewusst, die er mit dem Bau des neuen Quartiers übernommen hat.

Anfang des Jahres haben die Abrissarbeiten auf dem Robotron-Areal begonnen. Nach der Entkernung des Atriums an der Bürgerwiese/St. Petersburger Str. wird das Gebäude abgerissen. An dieser Stelle plant die Immovation AG die ersten Gebäude der Lingerstadt zu errichten, sobald die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen wurden. Das Atrium an der Lingener Allee, welches derzeit von gewerblichen Mietern genutzt wird, soll hingegen noch für Jahre erhalten bleiben.

Die Immovation AG versucht in Kooperation mit dem Amt für Kultur und Denkmalschutz, während der Abrissarbeiten möglichst viele historische Zeugnisse zu retten. Lars Bergmann erklärt in der Sächsischen Zeitung:

„Das Robotron-Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz. Durch die frühzeitige Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde haben wir dennoch dafür Sorge getragen, dass eventuell erhaltenswürdige Gebäudeteile rechtzeitig gesichert werden.“

Die mit dem Abriss beauftragte Firma Nestler hat bereits historisch relevante Gebäudeteile exemplarisch gesichert. Die künstlerisch bemalten Bleiglasfenster auf der Hofseite des Gebäudes sollen jetzt von einer Spezialfirma ausgebaut werden, ohne diese zu beschädigen. Der Versuch gilt als technisch anspruchsvoll, doch Lars Bergmann will nichts unversucht lassen:

„Wir gehen zwar davon aus, dass die Einschätzung des Fachunternehmens zutrifft, aber wir wollen dennoch nichts unversucht lassen. Daher haben wir in Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz jetzt vor, zusammen mit den Profis der Firma Nestler zu versuchen, zwei vollständige Fenster aus zwei Stockwerken zu entnehmen. Ob dies gelingt, wird erst der Versuch zeigen.“

Nach dem Ausbau sollen die Bleiglasfenster der Denkmalschutzbehörde übergeben und im Lapardium Dresden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.