EFS AG – Versicherungen für junge Erwachsene

EFS AG – Versicherungen für junge Erwachsene – Ferienbeginn in fast allen Bundesländern, für viele sind es die letzten Schul-Ferien vor dem Start in das Berufsleben, oder ins Studium, sie starten jetzt in einen neuen Lebensabschnitt. Welche Versicherungen werden jetzt wichtig? Die  Euro-Finanz-Service Vermittlungs AG klärt auf:

EFS AG - Versicherungen für junge Erwachsene

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Euro Finanz Service AG – Wachstumsprognose

Euro Finanz Service AG aus Mainz – das Unternehmen sieht eine ihrer maßgeblichen Aufgaben darin, ihre Kunden bei der finanziellen Absicherung für das Alter zu unterstützen.

 

Euro Finanz Service AG - Vorstand Ingo Linn

Euro Finanz Service AG – Vorstand Ingo Linn

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FiNUM.Private Finance AG – Statement zur aktuellen Marktentwicklung

FiNUM.Private Finance AG – Das Unternehmen gibt ein Statement zur aktuellen Marktentwicklung. Im Folgenden finden Sie ein paar Gedanken und Meinungen zur aktuellen Entwicklung an den Börsen im Zusammenhang mit dem Corona Virus.

Bis vor kurzem waren noch die Indizes an der Börse durch neue Allzeithochs geprägt, an denen sich viele Anleger erfreuten. Die Auswirkungen vom Corona-Virus schienen dort mehr oder weniger ignoriert zu werden. Zuvor waren die Kurse an den Aktienmärkten seit Dezember 2018 nahezu kontinuierlich gestiegen. Geprägt war dies durch weitere Lockerungsmaßnahmen der weltweiten Notenbanken.

FiNUM.Private Finance AG - Statement zur aktuellen Marktentwicklung

FiNUM.Private Finance AG – Statement zur aktuellen Marktentwicklung

 

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Thomas Olek Vorstand publity AG: Solange es menschelt, braucht man Büros

Thomas Olek, war es ein Fehler, vor der Corona-Krise die Karstadt-Zentrale in Essen zu kaufen? Nein, der Büroimmobilien-Investor Thomas Olek (51) hat zwar mit Herzblut in die eigene Heimatstadt investiert (Olek war Fußballer beim FC Essen 84). Aber der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsaktionär (94 Prozent) der börsennotierten publity AG aus dem OpernTurm in Frankfurt nimmt keinen Cent in die Hand, ohne vorher sein inzwischen von der Konkurrenz gefürchtetes publity Research-Tool zu fragen. Das hoch gesteckte Motto dieses publity Teams lautet: Niemand kennt den Markt so gut wie wir. 

Thomas Olek Vorstand publity AG: Solange es menschelt, braucht man Büros

Thomas Olek Vorstand publity AG: Solange es menschelt, braucht man Büros

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Hinterhältiges Geschäft mit Testsiegeln

Es werden immer mehr. Sogenannte “Institutionen” testen und vergleichen Produkte im Namen des Verbraucherschutzes. Was sie nicht sagen: Mit den Testsiegeln wird schwunghafter Handel getrieben und ebenfalls richtig Geld verdient!. Kritiker sehen in diesem Vorgehen eine große Gefahr für Verbraucher und Konsumenten, wenn Test- und Güte-Siegel an die Produzenten verkauft werden.

Wie es richtig gemacht wird, wie ein lukrativer Siegelverkauf richtig funktioniert, beweist u.a. seit Jahren “Focus Money” sowie “Deutsche Institut für Service-Qualität” (Disq), das sich selbst “Mediendienstleister” nennt. 20.000,- Euro und mehr verlangt “Focus Money” von Markteilnehmern, wenn sie mit dem Test-Logo ein Jahr werben möchten. Bei der Hamburger Disq sind es bis zu 16.500,- Euro. Mehr als 100.000,- Euro können für ein gekauftes TÜV-Siegel fällig werden.

Und Skandal reiht sich an Skandal. Die inzwischen in Insolvenz befindliche PIM AG lies sich von Focus Money als “faire Anbieter” auszeichnen und der TÜV Saarland verlieh das bekannte TÜV Siegel seinerzeit der S&K aus Frankfurt, die einen Schaden von mehr als 200 Millionen auch mit dem gekauften TÜV Zertifikat anrichteten.

Die Schliche der Siegel-Verkäufer

Siegel-Verkäufer sind clever. Wer viele Teilsieger kürt, erhöht die Chancen, möglichst viele Siegel bei der Wirtschaft abzusetzen. So testet Disq das gleiche Produkt, nämlich “Ratenkredite”, bei Direktbanken und Servicebanken getrennt. Logo “Fairster Anbieter —Kundenurteil sehr gut” kostet 15 000,- Euro, das Logo “Fairste Kundenkommunikation — Kundenurteil sehr gut” noch immer stolze 5000,- Euro.

Beim “Mediendienstleister” Disq sind bei einem einzigen Test sogar schon einmal fünf Teilbereiche möglich — so bei der Kundenbefragung “Reiseveranstalter” im April 2013. Hier wurde die Zufriedenheit der Kunden mit Preis, Qualität, Angebot, Service und Gesamtzufriedenheit ausgezeichnet.

Siegelkäufer und -verkäufer betonen, dass die Unabhängigkeit und die Objektivität der Vergleichstests nicht beeinträchtigt werde. Der Siegelkauf sei ja erst nach Veröffentlichung der Ergebnisse möglich. Die Preise seien marktüblich. Tatsächlich haben Tester, die sich ganz oder teilweise durch einen Siegelverkauf finanzieren, ein hohes wirtschaftliches Interesse daran, viele Tests und viele Testsieger zu produzieren. Denn nur diese kaufen ein Testsiegel.

Einen sehr interessanten Bericht finden Sie diesbezüglich auch bei der Wirtschaftswoche (WiWO) aber auch der Spiegel beschäftigte sich speziell mit dem Thema: Auszeichnung durch den TÜV und schrieb: “Korrekt, unbestechlich, seriös – die Marke TÜV gilt als Inbegriff deutscher Zuverlässigkeit. Doch die Prüfkonzerne gefährden ihren Ruf mit fragwürdigen Zertifikaten, laxen Kontrollen und Geschäftemacherei”.

Bei aller Bescheidenheit gestatten wir uns über das Scoredex Siegel anzumerken, dass diese im Gegensatz zum Wettbewerb über gravierende Unterschiede verfügt. So müssen beim Schweizer Anbieter Kunden zuerst mindestens 12.500,- Euro zahlen und werden dann bewerte. Ein Scoredex Vertrag läuft zuerst auf 2 Jahre – insgesamt also eine Siumme von 25.000,- Euro – und der Klient weiß erst im Nachhinein wie er bewertet wird.

Durch einen Algorithmus werden fortlaufend die wichtigsten Ergebnisse gespeichert. Scoredex arbeitet zusammen mit den großen Playern der Branche, wie zum Beispiel Bürgel oder Creditreform. Auch wird der sozialökonomische Aspekt des Bewerbers in den Vordergrund gestellt. Ein 22-jähriger Lamborghini-Fahrer aus Berlin Neukölln wird nur schwerlich an ein Scoredex Siegel gelangen.

“All diese Maßnahmen erschweren natürlich den Vertrieb der Gütesiegel ungemein, aber dafür ist sichergestellt, dass der Verbraucher weder getäuscht noch über den Tisch gezogen wird”, so ein Mitglied der Geschäftsleitung des Schweizer Unternehmens. “Wer mit einem Scoredex Siegel ausgezeichnet ist und sich durch Scoredex auf Seriosität überprüfen lässt, der hat nichts zu verstecken”!

Thomas Olek (publity AG) – verwaltet Immobilienvermögen von mehr als 5 Milliarden Euro

Erfolgreich war ds Jahr 2019 für den CEO und Großaktionär der publity AG, Thomas Olek.  Das Kind des Ruhrgebiets, aus Essen stammend, hat sich mittlerweile im Segment Bürogebäude einen guten Namen gemacht. Sie positive Entwicklung führt er schlußendlich auf seine Einstellung zurück.

Seit mehr als 15 Jahren Olek im Bereich Immobilien aktiv. Mit einem Team aus Researchern hat die publity AG eine Datenbank erstellt, die über 8.500 Objekte umfasst. Die Analysen dieser Datenbank stellen die Grundlage für den Erfolg des Immobilienhändlers dar: „Wir erarbeiten uns einen Informationsvorsprung. Und der bringt uns den entscheidenden Vorteil im Markt“, so der Selfmademan Olek. Das liege insbesondere an der systematischen Arbeitsweise des Teams.

Olek, der sich als Geschäftsmann sieht, der und seine Ideale förmlich lebt hält momentan  etwa 72 % der publity AG und haftet damit für seine Handlungen mit einem Großteil eigenen  Vermögens. „Ich möchte durch die Aufstockung der Anteile an publity ein Zeichen setzen, dass ich von der publity AG und den hervorragenden Perspektiven der Gesellschaft überzeugt bin“, so Thomas Olek. Die tiefe, innere Überzeugung motivierte ihn dazu, Aktien im Wert von rund 67 Millionen Euro zu erwerben. „publity kann eine sehr gute Positionierung im deutschen Immobilienmarkt vorweisen, verfügt über langjährige Erfahrung, starke und renommierte Partner sowie über ein breites Netzwerk.“

Vorgehensweise und Portfolio der publity AG – Expertise pur

Geringer bürokratischer Aufwand, eine gute Infrastruktur sowie gute Voraussetzungen Baurechte zu erhalten sind essenzielle Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt. Der Büroimmobilienmarkt ist ein internationaler Markt, gibt Olek zu verstehen. Da sind Kontakte und die Fähigkeit zu vermitteln wichtig, wie der Erfolg der publity AG zeigt.

Ebenfalls positiv ist die Entwicklung, dass die publity AG bereits Objekte aus dem eigenen Bestand kaufe. Die Zahlen lesen sich entsprechend gut: 650 Objekte hat das Team um Thomas Olek gekauft und 520 verkaufen können. Im Jahr 2018 wurden im Namen der publity AG rund 200.000 Quadratmeter vermietet. Dennoch sagt der Immobilienhändler: „Mein Kerngeschäft ist die Wertschöpfung.“

Thomas Olek entwickelt Vermögen

Für das Jahr 2019 plante man Investitionen im dreistelligen Millionenbereich. Thomas Olek bleibt weiter positiv und kann sich dabei auf die umfangreichen Analysen seines Teams verlassen. Zudem schätzt er die Vorzüge, die er sich mit seiner AG erarbeitet hat: schnelle Kaufabwicklungen und geringe Komplexität.

Investoren schätzen die Art des aus Essen stammenden Westphalen neue Wege zu gehen und auch abseits des Immobiliengeschäfts stets ein offenes Auge zu haben. Dabei achtet Olek besonders auf durchorganisierte Prozesse und schnelle Abwicklung. So ist die kontinuierliche Entwicklung der publity AG garantiert. Seine Überzeugung leitet ihm den Weg – und sein Erfolg gibt ihm Recht.

Gewinnsprung von 24,6 auf 62 Millionen Euro

Mit einem Gewinnsprung von 24,6 Millionen Euro auf 62 Millionen Euro hat die publity AG das Jahr 2019 über den Erwartungen abgeschlossen. Prognostiziert hatte der Immobilien-Konzern einen Überschuss von 50 Millionen Euro. „Der Gewinnsprung resultiert maßgeblich aus dem signifikanten Ausbau des eigenen Immobilienportfolios, das in der PREOS Real Estate AG gebündelt ist”, so publity. Vor Zinsen und Steuern meldet die Gesellschaft einen Gewinnanstieg von 30,8 Millionen Euro auf 106 Millionen Euro.

„Wir haben unser Geschäftsmodell somit auf zwei stabile Säulen gestellt, erzielen attraktive stetige Fees als Asset Manager und profitieren vollumfänglich beim Verkauf unserer eigenen Objekte bzw. erzielen noch Mieteinnahmen bis zur Veräußerung der Immobilien”, so publity-Chef Thomas Olek.

Die Zukunft der Finanzbranche: Fintechs und Robo-Advisor

Der Digitalisierung gehört die Zukunft. Duzende Start-Ups sind angetreten, die Finanz- und Versicherungswirtschaft umzukrempeln. Das verwaltete Vermögen der jungen Marktteilnehmer steigt rasant. Doch die etablierten Marktteilnehmer kontern mit eigenen Lösungen.

Robo-Adivsor

Fintechs gehört die Zukunft. (Foto: Shutterstock)

In Deutschland verwalten 40 junge Start-Up-Unternehmen rund 100 Millionen Euro mit Hilfe sogenannter Robo-Advisor. Was überschaubar klingt, ist aber die Zukunft. Bis 2020 könnte das verwaltete Vermögen bereits auf 30 Milliarden Euro steigen, schätzt die Strategieberatung Oliver Wyman. Weltweit läge das Potential sogar bei 440 Milliarden Euro.

Die Ansätze der Fintech-Unternehmen sind dabei so verschieden, wie die Präferenzen ihrer Kunden. Scalable beispielsweise verfügt über eine Genehmigung der BaFin, nimmt Gelder der Kunden an und investiert ohne vor jeder Transaktion eine Zustimmung des Kunden einzuholen. Klassische Vermögensverwaltung quasi, transparent einsehbar über die Onlineplattform des Unternehmens.

Die meisten Konkurrenten in der noch jungen Fintech-Branche verfolgen aber einen anderen Ansatz. Mittels Algorithmen werden für jeden Kunden Empfehlungen für Finanzprodukte erstellt, der Vermittler ersetzt. Der Vertragsabschluss kommt allerdings nicht mit dem Unternehmen selbst, sondern einer Partnerbank zustande. Auf diese Weise wird eine eigene BaFin-Lizenz umgangen.

Banken und Vermögensverwalter geben sich nicht kampflos geschlagen.

Diverse Großbanken experimentieren mit eigenen Robo-Advisor-Konzepten. Seit Dezember 2015 bietet beispielsweise die Deutsche Bank ihren Kunden die Möglichkeit sich mittels eines Robo Advisors eine Anlagestrategie mit verschiedenen ETFs und Fonds zusammenzustellen.

Die Deutsche Bank ist nicht die erste größere Bank, die eine solche automatisierte Beratung in ihr Angebot mit aufnimmt. Bis dato waren es vor allem die Direktbanken ING Diba und Comdirect, die mit Robo-Advisoren ihre Kunden durch ihre Online-Portale führten. Auch die Targobank und die Quirinbank bieten schon Robo-Advisor an.

Versicherungsbranche ist ebenfalls im Visier von Fintechs.

Seit einigen Jahren lehren aggressive Fintechs die Maklerbranche das Fürchten. Während sich die Ertragssituation vieler selbstständiger Makler kontinuierlich verschlechtert hat, glänzen die neuen Marktteilnehmer mit hohen Wachstumsraten. Experten rechnen bereits mit einer Konsolidierungswelle.

Die Platzhirsche können mit hohen Download-Zahlen glänzen und verweisen auf den engen Kontakt zum Kunden. Die App von Platzhirsch Knip wurde seit Gründung des Unternehmens 2013 rund 230.000 Mal heruntergeladen. Und auch die engsten Konkurrenten GetSafe (76.000 Downloads), FinanceFox (33.000) und Clark (20.000) weisen schon nach kurzer Zeit am Markt beachtliche Erfolge nach.

Die starken Akteure im Versicherungsvertrieb allen voran die Maklerpools nehmen die Konkurrenz der Fintechs sehr ernst und kontern mit eigenen Digitallösungen. Jung, DMS & Cie. veröffentlichte Anfang des Jahres die App allesmeins.de, die mittlerweile von 400 Maklern aktiv beim Kunden eingesetzt wird. Neben der IOS-Version hat Jung, DMS & Cie. die App nun auch für Android veröffentlicht, was der Verbreitung weiteren Vorschub geben wird.

Im Gegensatz zu den jungen Fintechs setzt JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier auf die Verknüpfung von digitaler Welt und persönlicher Beratung. Grabmaier nennt seinen Ansatz hybride Beratung. “Erstmalig kann sich ein Vermittlerkunde einfach und bequem über sein Smartphone online über Anlage- oder Absicherungsprodukte informieren und diese auch sofort abschließen, ohne dass er dabei seine gewohnte Vertrauensperson verliert”, erklärt der JDC-Chef im Inteview mit cash.online.

Auch Norbert Porazik, Chef des Maklerpools Fonds Finanz Maklerservice, setzt seit kurzem auf eine eigene App. Mit der neuen App, die von der Softwarefirma Softfair entwickelt wurde, plant Fonds-Finanz-Chef Norbert Porazik seinen Maklern alle Features, die zur Verwaltung von Maklerkunden notwendig sind anzubieten. Man befinde sich mit dem neuen Konzept auf Augenhöhe mit der wachsenden Fintech-Konkurrenz.

“Mit unserer neuen App muss kein Makler mehr die Konkurrenz von großen Vergleichsportalen oder Fintechs fürchten”, kommentierte Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz, gegenüber dem Branchenmagazin cash online. “Wir geben ihnen ein vollwertiges virtuelles Maklerbüro an die Hand, das auch Endkunden begeistern wird.”

JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier kritisiert Deutschland-Rente-Konzept

Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstand Jung, DMS & Cie.

Drei hessische Minister wollen mit dem Konzept „Deutschland-Rente“ einen neuen Rentenfonds gründen, um eine zusätzliche private Altersvorsorge attraktiver zu machen. Die Versicherungslobby läuft Sturm gegen den Plan von Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Sozialminister Stefan Grüttner und Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

„Wir schlagen eine einfache, sichere und günstige zusätzliche Altersvorsorge vor: die Deutschland-Rente, ein Standardprodukt für jedermann. Sie wird zum Selbstkostenpreis von einem zentralen Rentenfonds verwaltet, damit das Geld, das Bürger für ihre zusätzliche Altersvorsorge beiseitelegen, sicher vor überteuerten Angeboten ist“, schreiben die Minister in einem Positionspapier.

Die Deutschland-Rente soll ein Rentenfonds sein, der nach dem Vorbild des norwegischen Staatsfonds strukturiert, frei von politischem Einfluss und ohne Gewinnabsicht arbeiten soll. Der sogenannte Deutschlandfonds soll seine Anlagen breit streuen und eine vergleichsweise hohe Aktienquote haben.

Die Einzahlung in den Fonds soll nach den Plänen der hessischen Minister, wie bei der Rentenversicherung, direkt durch den Arbeitgeber erfolgen. „Die Einzahlung erfolgt daher unbürokratisch auf bereits etabliertem Weg. Die Anlage der eingezahlten Beiträge obliegt dann dem Deutschlandfonds, einem eigenständigen zentralen Rentenfonds, der ohne eigenes Gewinninteresse auf Selbstkostenbasis arbeitet und geschützt vor politischem Zugriff ist“, heißt es in dem Positionspapier.

Die Pläne für eine Deutschland-Rente stossen auf massiven Widerstand der Versicherungsbranche.

“Den Staat selbst quasi als Überkonkurrent in den Markt einzuführen, ist nicht nur wettbewerbsrechtlich sondern auch ordnungspolitisch verfehlt”, wettert Peter Schwark in der “FAZ”. Es sei zudem keineswegs erwiesen, dass ein staatlich verwalteter Fonds kostengünstiger sei als eine marktwirtschaftliche Lösung, warnt das Mitglied der Hauptgeschäftsführung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Auch Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstand des Maklerpools Jung, DMS & Cie. sieht das Konzept der Deutschland-Rente ausserordentlich kritisch. Das Konzept habe drei große Fehler, „die es zu einem Albtraum machen“, erklärt Grabmaier im Interview mit Das Investment.

Als erste große Schwäche nennt Dr. Sebastian Grabmaier die Zuständigkeit des Staats für die Anlagestrategie. Es gebe aber in der „Geschichte kein einziges Beispiel dafür, dass der Staat den Markt langfristig schlagen kann“, so Grabmaier. Es bestehe das Risiko, dass ein Staats-Fonds sozialpolitische und planwirtschaftliche Zwecke verfolgen würde und dabei das gewünschte Ziel einer nachhaltigen Altersvorsorge aus den Augen verliert.

Die zweite große Schwäche eines Zentralfonds ist laut Grabmaier das Einheitskonzept des Fonds, welches die persönliche Situation des Einzahlers in keiner Weise berücksichtigt. Gerade jungen Arbeitnehmern würde hierdurch die Möglichkeit genommen, durch eine hohe Aktienquote langfristig höhere Erträge zu erzielen. Lebenszyklusmodelle seien jedoch ein „Wesensmerkmal aller modernen Alterssicherungssysteme. Einheitsmodelle dagegen vergeben Renditechancen“, erklärt der JDC-Chef Grabmaier.

Das dritte Problem eines großen Staatsfonds sieht Dr. Sebastian Grabmaier in der Verzerrung der Wirtschaft. Schon aufgrund der schieren Größe eines Deutschland-Fonds würde der Fonds innerhalb kurzer Zeit enormen Einfluss auf die Unternehmensfinanzierung und damit automatisch auch auf die Unternehmenssteuerung auf Hauptversammlungen und im Aufsichtsrat von Aktiengesellschaften haben.

Das Argument vermeintlicher Kostenvorteile sieht Grabmaier hingegen skeptisch. Kostenvorteile durch Entfall von Vertriebskosten würden schnell durch höhere Verwaltungskosten und Ineffizienzen der Kapitalanlagen aufgefressen.

Fintechs: Wie Banken und Maklerpools dem digitalen Wandel begegnen

Das derzeitige Top-Thema der Finanzbranche ist der Mega-Trend Digitalisierung. Diverse Fintechs machen den etblierten Anbietern Konkurrenz. Doch die Branche will sich nicht kampflos geschlagen geben und sucht nach eigenen Antoworten auf den digitalen Wandel.

Robo Advisor Henker oder digitales Helferlein für Makler und Berater?

Robo Advisor: Henker oder digitales Helferlein für Makler und Berater?


Die jungen Wilden aus der Fintech-Szene haben begonnen die Finanzbranche aufzumischen. Sie wollen die Banken und Vermittler vor sich hertreiben, wie es ihre Vorbilder Uber mit Taxiunternehmen oder Airbnb mit Hoteliers vorgemacht haben. Und dabei die Spielregeln der Branche neu definieren.

Einer von ihnen, Taavet Hinrikus, Chef des Londoner Start-ups Transferwise, ist überzeugt davon, dass die Banken- und Finanzbranche eine breite Angriffsfläche bieten und sich schnellstens ändern müssten, um nicht überrannt zu werden: “Nirgendwo bieten Banken einen so schlechten Service wie in westeuropäischen Ländern. Deutschland ist eines davon.”

Der Weckruf der Fintechs ist mittlerweile in der deutschen Finanzszene erhört worden. Einige Banken setzen vermehrt auf automatisierte Beratungsprozesse, die unter dem Namen “Robo-Advisor” geführt werden.

Seit Dezember diesen Jahres bietet beispielsweise die Deutsche Bank ihren Kunden die Möglichkeit sich mittels eines Robo Advisors eine Anlagestrategie mit verschiedenen ETFs und Fonds zusammenzustellen.

Die Deutsche Bank ist nicht die erste größere Bank, die eine solche automatisierte Beratung in ihr Angebot mit aufnimmt. Bis dato waren es vor allem die Direktbanken ING Diba und Comdirect, die mit Robo-Advisoren ihre Kunden durch ihre Online-Portale führten. Auch die Targobank und die Quirinbank bieten schon Robo-Advisor an.

Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstandsvorsitzender des Münchener Maklerpools Jung, DMS & Cie., hat das Thema Digitalisierung frühzeitig für sich entdeckt und setzt auf hauseigene Lösungen, um seine angeschlossenen Makler für die Herausforderungen des digitalen Wandels zu wappnen.

Mit der App “allesmeins” bietet Jung, DMS & Cie. Endkunden per Smartphone einen transparenten Überblick über sämtliche Versicherungsverträge und Investments. Zudem können einfache Transaktionen direkt per Handy abgeschlossen werden.

Anders als viele Fintech-Gründer ist Sebastian Grabmaier davon überzeugt, dass nicht nur Kunden von den innovativen Produkten profitieren können, sondern auch diejenigen Berater, die den digitalen Wandel aktiv begleiten und so auch die Digital Natives erreichen. Grabmaiers Ansatz ist nämlich die hybride Beratung. “Erstmalig kann sich ein Vermittlerkunde einfach und bequem über sein Smartphone online über Anlage- oder Absicherungsprodukte informieren und diese auch sofort abschließen, ohne dass er dabei seine gewohnte Vertrauensperson verliert”, erklärt der JDC-Chef im Inteview mit cash.online.

Einfache Produkte können Kunden direkt online abschliessen, für koplexere Fragen stehe dann der Berater zur Verfügung. Der Robo Advisor soll als digitales Helferlein und Türöffner für Makler und Berater dienen und der Berater am Ende sogar mehr verdienen. Dafür stehen bei “allesmeins” eine Vielzahl Kundenkommunikationskanäle zur Verfügung: Chat-, SMS-, eMail-Funktionieren – später soll eine Video-Chatfunktionen über das Handy folgen. Denn auf diesem Wege könne “jeder Berater seine Kundenbindung und die Anzahl der für einen Kunden betreuten Verträge deutlich erhöhen und von steigenden Bestandsvergütungen profitieren”, erklärt Grabmaier.

Interview mit Werner Biberacher

Werner Biberacher

Werner Biberacher

Werner Biberacher ist seit 1987 Finanz- und Versicherungsmakler und gehört zu den erfolgreichsten Playern der Branche. Seit 1997 ist er Gesellschafter-Geschäftsführer der PROMA Versicherungsmakler GmbH & Co. KG und seit 2008 Gesellschafter-Geschäftsführer der FINANZINVEST Consulting GmbH.

Die PROMA Versicherungsmakler GmbH & Co. KG ist zuständig für das Versicherungsgeschäft. Sie hat die Zulassung nach §34c und §34d GewO. Die FINANZINVEST Consulting GmbH übernimmt die Vermögensverwaltung. Aus rechtlicher Sicht ist sie ein dem BaFin unterstelltes Finanzdienstleistungsinstitut nach §32 KWG, damit die Kunden auf Augenhöhe mit den Banken beraten werden können.

Dies zusammen ermöglicht eine qualitativ hochwertige und ganzheitliche Beratung, sodass einer langfristigen Partnerschaft mit dem Kunden nichts im Wege steht. Im Interview erklärt uns Werner Biberacher, was seinen langfristigen Erfolg über drei Jahrzehnte ermöglicht hat.

Scoredex: Herr Biberacher, warum sind Sie so erfolgreich in der Versicherungsbranche?

Werner Biberacher: Fundiertes Fachwissen sowie ein erstklassiger Marktüberblick spielen eine große Rolle. Des Weiteren braucht der Kunde einen Berater, der seine Wünsche und Ziele versteht. Wir treffen auf folgende Problematik: Die Versicherer müssen auf Gewinn achten und ihre Versicherungsprodukte verkaufen, die zumindest für die Versicherungsgesellschaften positiv sind, jedoch nicht so sehr für den Kunden und den Vermittler.

Die meisten Vermittler tun sich schwer, den ganzen Dschungel von Angeboten und Produkten im Markt auseinander zu tüfteln, und überblicken nicht, was dann letztendlich auf die Ziele und Wünsche der Kunden passt. Viele Vermittler werden mit Produktschulungen einseitig geschult und haben dadurch auch nur einen begrenzten Marktüberblick. Wir haben einen großen Dschungel im Finanzbereich, den der Kunde nicht durchleuchtet und sich selbst die meisten Vermittler schwer tun.

Scoredex: Wie sehen Sie in diesem Dschungel Ihre Rolle?

Werner Biberacher: Ich helfe den Kollegen über Verbände und auf Schulungen mit fundierten Hilfstabellen und breiter Marktkenntnis. Als Hochschuldozent helfe ich den Studierenden zum Bachelorabschluss. Wir machen Aufklärungsarbeit mit Workshops, um die Maklerkollegen aufzurütteln. Die müssen aufpassen, dass sie immer den Kunden im Mittelpunkt haben.

Das ist relativ schwierig. Da viele Vermittler überfordert sind, können die auch nicht einfach den Schalter umlegen. Was man 20 oder 30 Jahre so gemacht hat, das kann man schwer von heute auf morgen ändern.

Und da hilft auch nicht die sogenannte Honorarberatung. Denn es ist ein Irrglaube, dass die Beratung dann besser ist, als auf Courtage-Basis. Ein guter Versicherungsmakler kann auf Courtage-Basis seinen Kunden mindestens genauso gut beraten wie ein Honorarberater.

Ich fühle mich in diesem Bereich zuhause, weil ich mich da seit 30 Jahren richtig reingefuchst habe. Ich habe hier auch einige Verbände mitgegründet und bin dort entweder im Vorstand oder sonst irgendwie aktiv. Jeden Tag arbeite ich daran, um die Dinge noch weiter zu verbessern.

Scoredex: Welche Rolle spielt dabei die PROMA Versicherungsmakler GmbH & Co. KG?

Werner Biberacher: Die PROMA Versicherungsmakler GmbH & Co. KG ist ein Zusammenschluss von damals zehn Versicherungsmaklern. Heute sind wir fast 60 Versicherungsmakler, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die untereinander Synergien nutzen. Aufgrund der Größe und Fachkompetenz haben wir neben Kostenersparnisse auch eine gewisse Marktmacht. Dadurch können wir dem Kunden einen besseren Service bieten, weil wir auch gegenüber dem Versicherer besser Paroli bieten.

Wir verstehen uns im Auftrag und als Konzeptersteller unserer Kunden. Den Versicherer lassen wir selbstverständlich leben – den brauchen wir ja –wir achten jedoch sehr stark auf das Preis/Leistungsverhältnis der Produkte. Unser Kunde soll nur die Beiträge zahlen, die für die wirklich wichtigen Risiken auch notwendig sind.

Wir vermitteln nicht jedes Produkt, nur weil die Versicherer dieses als genial anpreisen. Wir prüfen die Produkte und fordern auch Verbesserungen ein, bevor wir Produkte vermitteln. Wir sind da schon sehr eigensinnig und machen nicht das, was die Versicherungswirtschaft erzählt.

Scoredex: Welcher Versicherungsbereich ist der wichtigste?

Werner Biberacher: Wir sind zu 60 Prozent im Sachbereich tätig: Selbständige, kleiner Mittelstand und Privatkunden. Außerdem machen wir betriebliche und private Altersversorgung mit erstklassigen Konzepten, auch mit gut ausgeklügelten Investmentprodukten. Dies praktizieren wir dann über die FINANZINVEST Consulting GmbH. Dabei achten wir auf Transparenz und günstige Kostenstrukturen.

Scoredex: Sie sind ja schon sehr lange im Geschäft. Was können Sie über die Jahrzehnte an wichtigen Veränderungen beobachten?

Werner Biberacher: Die wichtigste Veränderung für den Kunden ist, dass er mehr Möglichkeiten hat, sich selbst zu informieren: z.B. über das Internet. Er muss nicht mehr alles glauben, wenn ein Berater zu ihm nach Hause kommt. Meist kommt es jedoch vor, dass der Kunde Halbwahrheiten kennt und dann doch wieder Fehler macht.

Im Vermittlerbereich haben sich in den letzten 20 Jahren die Regularien geändert. Der Vermittler muss mehr dokumentieren und sich immer mehr mit EDV und schlankeren Prozessen beschäftigen. Bei der Beratung wird mehr auf Qualität geachtet. Das Schwierige dabei ist, dass der einzelne Vermittler den gesamten Markt nicht mehr überblicken kann und mit vielen Bereichen überfordert ist. Die Versicherer versuchen immer stärker ihre Produkte unvergleichbar zu machen und eigene Vorteile in den Vordergrund zu stellen.

Bei den Versicherungsprodukten etwa sollte man nicht nur die Prämie vergleichen. Die Versicherungsprodukte werden mehr und mehr so gemacht, dass man nichts richtig vergleichen kann. Sonst würde vermutlich der eine oder andere Versicherer gar nichts mehr verkaufen. Die meisten Versicherer stellen nur ihre Highlights heraus und vergessen die Nachteile darzustellen. Vor allem die Kosten in den Produkten werden meist nur sehr schwammig dargestellt.

Unsere Aufgabe sehen wir darin, die Unterschiede auszuloten und Konzepte zu stricken, damit alle etwas davon haben. Im Gegensatz zum Kunden mit dem „normalen Vermittler“. Der bleibt meist leider ein wenig auf der Strecke.

Die Versicherungsunternehmen haben auch einen Wandel hinter und bestimmt noch vor sich. Die haben sehr viele Probleme. Zum einen haben sie den Fokus in der Vergangenheit zu sehr auf den Vertrieb und zu wenig auf die Verwaltung gelegt. Sie haben sehr viel Geld investiert, um viel Umsatz zu generieren. Aber die EDV, die das ganze verwalten soll, ist meist nicht mitgewachsen. Große EDV-Probleme kamen auch durch verschiedene Versicherungsfusionen zustande.

Außerdem haben die Versicherer sehr große Probleme mit dem derzeitigen niedrigen Zinsniveau, immer strenger verordnete Eigenkapitalquoten und schwer verwertbare Anlagen wie zum Beispiel Asset Backed Securities oder nicht korrekt eingeschätzte Immobilienbestände.

Ein weiteres Problem für die Versicherer besteht darin, dass die Versicherten immer älter werden und auch hierfür schön längst andere Kalkulationen notwendig wären.

Derzeit werden die Produkte für den Kunden nicht besser, sondern eher schlechter und undurchsichtiger. Und die Rendite in den Altersversorgungsprodukten ist sehr weit unten. Die Versicherer haben über viele Jahre einige Risiken falsch eingeschätzt oder wurden vom Gesetzgeber in diese Handlungen getrieben. Kunde und Vermittler müssen dies jetzt ausbaden, damit der eine oder andere Versicherer wieder einigermaßen auf die Füße kommt.

Scoredex: Welcher Trends erwarten Sie für die Versicherungsbranche in den kommenden Jahren?

Werner Biberacher: Für den Sachbereich wünsche ich mir, dass es etwas einfacher geht, dass nicht mehr so viele undurchsichtige Sachen angebracht werden, dass einfache Richtlinien da sind. Die Dokumentation könnte standardisiert werden. Der Altersvorsorgebereich könnte kostengünstiger und transparenter werden. Vielleicht sollte besser getrennt werden zwischen dem wirklichen Versicherungsgedanken, also der Risikoabsicherung sowie dem Langlebigkeitsrisiko und dem Kapitalaufbau. So dass der Kunde die Transparenz zwischen der Anlage und der Absicherung hat.

Scoredex: Sie sind in der Branche sehr erfolgreich gewesen über die letzten Jahrzehnte. Welche Ihrer persönlichen Eigenschaften haben entscheidend zu Ihrem geschäftlichen Erfolg beigetragen?

Werner Biberacher: Ich denke, das sind mehrere Faktoren. Ich bin sehr hilfsbereit gegenüber meinen Kunden und Kollegen. Ich schaue auch über den Tellerrand, was USA und andere europäische Nachbarstaaten machen. Nicht der Produktverkauf, sondern ein Konzept und die ganzheitliche Beratung sollten beim Kunden im Mittelpunkt stehen.

Man sollte sich in den Kunden hineinversetzen können, sowie die Begabung haben, komplizierte Dinge einfach und verständlich erklären zu können. Besonders hilfreich ist es, wenn man Kolleginnen und Kollegen um sich hat, die genauso ticken und mit an einem Strang ziehen.

Scoredex: Sie sind ein zertifizierter Generationenberater. Was ist das genau?

Werner Biberacher: Das gehört zur ganzheitlichen Beratung. Wir beraten den Kunden in allen Finanzbereichen die er hat, aber auch bei den Themen wie Erbschaft, Schenkung, Unternehmensnachfolge und Vollmachten. Da werden viele Fehler gemacht, weil sich nur wenige auskennen. Wir sind hier im Team zwischen Rechtsanwalt, Notar, Steuerberater, die eher auf der rechtlichen Seite aktiv sind. Wir als Generationenberater sind für die Vermögensstruktur und Vermögensverschiebung zuständig.

Bei uns hat fast jeder Vermittler die Ausbildung als Generationenberater oder auch zum zertifizierten Berater für betriebliche Altersversorgung. Wir sind sehr stark auf Qualitätsberatung und nachhaltig guten Service ausgelegt.

Scoredex: Sie sind Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Was bringen Sie den jungen Leuten bei?

Werner Biberacher: Ich bin dort seit zehn Jahren Dozent. Die Intention war, dass ich die jungen Leute unterstütze, sich im finanziellen Bereich weiterzubilden, zu informieren und auch den Berufsstand in ein positiveres Licht zu bekommen.

Die jungen Leute kommen aus der Schule, kennen den Pythagoras, Hypotenuse und alles, was mit der Mathematik zusammenhängt. Sie können jedoch kein Darlehen, keinen Investmentfonds und keine Haftpflichtversicherung erklären. Sie wissen in dem Bereich eigentlich gar nichts.

Dann lassen sie sich ein unwichtiges oder teures Produkt verkaufen und nach einigen Jahren kommt das große Erwachen. Das möchten wir aufarbeiten. Wir wollen den jungen Menschen helfen, dass sie sich da bereits in den jungen Jahren zurechtfinden und eine gute Ausgangssituation für den späteren Finanzbereich haben.

Scoredex: Herr Biberacher, vielen Dank für das Gespräch.