Hinterhältiges Geschäft mit Testsiegeln

Es werden immer mehr. Sogenannte “Institutionen” testen und vergleichen Produkte im Namen des Verbraucherschutzes. Was sie nicht sagen: Mit den Testsiegeln wird schwunghafter Handel getrieben und ebenfalls richtig Geld verdient!. Kritiker sehen in diesem Vorgehen eine große Gefahr für Verbraucher und Konsumenten, wenn Test- und Güte-Siegel an die Produzenten verkauft werden.

Wie es richtig gemacht wird, wie ein lukrativer Siegelverkauf richtig funktioniert, beweist u.a. seit Jahren “Focus Money” sowie “Deutsche Institut für Service-Qualität” (Disq), das sich selbst “Mediendienstleister” nennt. 20.000,- Euro und mehr verlangt “Focus Money” von Markteilnehmern, wenn sie mit dem Test-Logo ein Jahr werben möchten. Bei der Hamburger Disq sind es bis zu 16.500,- Euro. Mehr als 100.000,- Euro können für ein gekauftes TÜV-Siegel fällig werden.

Und Skandal reiht sich an Skandal. Die inzwischen in Insolvenz befindliche PIM AG lies sich von Focus Money als “faire Anbieter” auszeichnen und der TÜV Saarland verlieh das bekannte TÜV Siegel seinerzeit der S&K aus Frankfurt, die einen Schaden von mehr als 200 Millionen auch mit dem gekauften TÜV Zertifikat anrichteten.

Die Schliche der Siegel-Verkäufer

Siegel-Verkäufer sind clever. Wer viele Teilsieger kürt, erhöht die Chancen, möglichst viele Siegel bei der Wirtschaft abzusetzen. So testet Disq das gleiche Produkt, nämlich “Ratenkredite”, bei Direktbanken und Servicebanken getrennt. Logo “Fairster Anbieter —Kundenurteil sehr gut” kostet 15 000,- Euro, das Logo “Fairste Kundenkommunikation — Kundenurteil sehr gut” noch immer stolze 5000,- Euro.

Beim “Mediendienstleister” Disq sind bei einem einzigen Test sogar schon einmal fünf Teilbereiche möglich — so bei der Kundenbefragung “Reiseveranstalter” im April 2013. Hier wurde die Zufriedenheit der Kunden mit Preis, Qualität, Angebot, Service und Gesamtzufriedenheit ausgezeichnet.

Siegelkäufer und -verkäufer betonen, dass die Unabhängigkeit und die Objektivität der Vergleichstests nicht beeinträchtigt werde. Der Siegelkauf sei ja erst nach Veröffentlichung der Ergebnisse möglich. Die Preise seien marktüblich. Tatsächlich haben Tester, die sich ganz oder teilweise durch einen Siegelverkauf finanzieren, ein hohes wirtschaftliches Interesse daran, viele Tests und viele Testsieger zu produzieren. Denn nur diese kaufen ein Testsiegel.

Einen sehr interessanten Bericht finden Sie diesbezüglich auch bei der Wirtschaftswoche (WiWO) aber auch der Spiegel beschäftigte sich speziell mit dem Thema: Auszeichnung durch den TÜV und schrieb: “Korrekt, unbestechlich, seriös – die Marke TÜV gilt als Inbegriff deutscher Zuverlässigkeit. Doch die Prüfkonzerne gefährden ihren Ruf mit fragwürdigen Zertifikaten, laxen Kontrollen und Geschäftemacherei”.

Bei aller Bescheidenheit gestatten wir uns über das Scoredex Siegel anzumerken, dass diese im Gegensatz zum Wettbewerb über gravierende Unterschiede verfügt. So müssen beim Schweizer Anbieter Kunden zuerst mindestens 12.500,- Euro zahlen und werden dann bewerte. Ein Scoredex Vertrag läuft zuerst auf 2 Jahre – insgesamt also eine Siumme von 25.000,- Euro – und der Klient weiß erst im Nachhinein wie er bewertet wird.

Durch einen Algorithmus werden fortlaufend die wichtigsten Ergebnisse gespeichert. Scoredex arbeitet zusammen mit den großen Playern der Branche, wie zum Beispiel Bürgel oder Creditreform. Auch wird der sozialökonomische Aspekt des Bewerbers in den Vordergrund gestellt. Ein 22-jähriger Lamborghini-Fahrer aus Berlin Neukölln wird nur schwerlich an ein Scoredex Siegel gelangen.

“All diese Maßnahmen erschweren natürlich den Vertrieb der Gütesiegel ungemein, aber dafür ist sichergestellt, dass der Verbraucher weder getäuscht noch über den Tisch gezogen wird”, so ein Mitglied der Geschäftsleitung des Schweizer Unternehmens. “Wer mit einem Scoredex Siegel ausgezeichnet ist und sich durch Scoredex auf Seriosität überprüfen lässt, der hat nichts zu verstecken”!

Jung DMS & Cie: Dr. Sebastian Grabmaier: “Corona-Krisenstab gebildet”!

Gibt es erste Corona-Fälle bei Ihnen?

Grabmaier: Nein, wir haben unter unseren 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen Standorten noch keinen Corona-Fall und es ist uns auch kein Fall eines angeschlossenen Vermittlers bekannt.

Welche Auswirkungen haben die steigenden Zahlen der Infizierten auf Ihren Geschäftsbetrieb?

Grabmaier: Bislang konnten wir noch keine Auswirkungen feststellen. Wir haben allerdings auch den Vorteil, dass wir mit unseren digitalen Tools wie etwa der Berater-App “allesmeins”, unserer Kunden- und Vertragsverwaltungssoftware “iCRM” oder unseres Robo-Advisors “easyRobi” unseren Vertriebspartnern längst innovative und bewährte Online-Services zur Verfügung stellen, die Kundenberatung komplett digital ermöglichen. Eine Videoberatungsplattform wird unser Angebot in den nächsten Tagen komplettieren. Als führender Digitalisierungsdienstleister hatten wir schon zuvor Prozesse und IT in verschiedenen Standorten aufgestellt und unsere operative Leistungsfähigkeit ist damit absolut sicher.

Welche Vorsichtsmaßnahmen haben Sie ergriffen bzw. planen Sie, zu ergreifen?

Grabmaier: Wir haben schon mit unserem ersten im Dax gelisteten Kunden vor zwei Jahren Abläufe und Notfallpläne für verschiedenste Szenarien entwickelt, die jetzt jedem einzelnen Makler zugute kommen: In den letzten Wochen und Tagen haben wir diese Planungen auf die gegenwärtigen Herausforderungen angepasst und umgesetzt.

Das gesamte Interview lesen Sie auf Cash.online

Jung, DMS & Cie – weiterer Wachstumskurs in 2019

Die JDC Group, zu der der Maklerpool Jung, DMS & Cie. gehört, hat das Geschäftsjahr 2019 nach eigenen Angaben mehr als erfolgreich abgeschlossen. Auf Basis der am heutigen Tage veröffentlichten, noch nicht testierten Geschäftszahlen ist der Umsatz im Vorjahresvergleich um rund 18% auf rund 111 Millionen Euro gestiegen. Nach 8%  Wachstum 2017 und 13%  in 2018 ist dies eine weitere, signifikante Verbesserung.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs auf 4,2 Millionen Euro (2018: 1,5 Mio. Euro). Allerdings beinhalte die Ergebnisverbesserung rund 1,0 Millionen Euro aus der erstmaligen Anwendung der verpflichtenden neuen Bilanzierungsregeln des IFRS 16. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) falle 2019 positiv und ebenfalls deutlich besser als im Vorjahr (2018: -1,7 Mio. Euro) aus.

Basis des Erfolges: Partnerschaften mit Großkunden

“Wir sind rundum zufrieden mit der Entwicklung unseres Unternehmens im Jahr 2019″, meint Ralph Konrad, Chef der Finanzen der JDC-Group. “Insbesondere auch damit, dass wir das starke Wachstum der JDC nahezu ohne Kostensteigerungen erreichen konnten und somit ab jetzt die beginnende Skalierung unserer Plattform zeigen können. Nach der erfolgreichen Umplatzierung der Anleihe in 2019 verfügen wir zudem über eine gestärkte Liquidität”.

“Neben dem wirtschaftlichen Erfolg haben wir 2019 auch strategische Meilensteine für die weitere Entwicklung unseres Unternehmens gelegt”, so Dr. jur. Sebastian Grabmaier, Vorstand der JDC Group: “Die Plattformtechnologie wurde entscheidend verbessert und ergänzt. Es konnten mehrere Großkunden für die  Plattform begeistert werden.

Darunter namhafte Firmen, Versicherungsunternehmen und zwei große Banken mit Bilanzsummen oberhalb von zehn Milliarden. Euro. Damit sind wir jetzt auch erfolgreich im Segment Bancassurance angekommen, das in den nächsten Jahren erheblich wachsen wird. Die weitere Entwicklung unserer Gruppe sehen wir daher sehr optimistisch.”

Die Verbesserung werde von den operativen Geschäftsbereichen Advisortech und Advisory gleichermaßen getragen: Beide konnten 2019 in Umsatz und Ergebnis deutlich zulegen. Im Geschäftsbereich Advisortech stieg der Umsatz um rund 20 Prozent auf 92 Millionen Euro, und das Ebitda legte um rund 71 Prozent auf 4,7 Millionen Euro zu.

pantera AG – 40.000 qm Quartier in Düsseldorf!

Im Düsseldorfer Stadtteil Flingern projektiert die pantera AG am Froschkönigweg ein komplett neues Quartier. Dazu wurden jetzt mehrere Grundstücke erworben und zu einer Fläche von über 40.000 Quadratmetern zusammengeführt. “Für uns steht damit die größte Projektentwicklung der Firmengeschichte an”, freut sich Michael Ries, Vorstand der pantera AG.

Unter anderem sollen im Düsseldorfer Norden Wohnungen sowie kleine Einzelhandels- und Gewerbeflächen zur wohnortnahen Versorgung entstehen. “Die Weiterentwicklung der städtebaulichen Planung wird in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf geschehen, insbesondere um das Projekt mit den Bedürfnissen der Menschen im Stadtteil Flingern abzustimmen”, sagt Michael Ries. Um beim Architekturkonzept eine hohe Qualität und viel Abwechselung zu gewährleisten, ist geplant, für die einzelnen Blöcke Wettbewerbe auszuloben.

Ideale Voraussetzungen Die Lage der pantera-Grundstücke ist ideal. Die Düsseldorfer Innenstadt und auch der Flughafen sind für die künftigen Bewohner mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr bequem erreichbar. Durch den S-Bahnhof Düsseldorf-Flingern gibt es zusätzlich eine schnelle Verbindung etwa nach Wuppertal, Bergisch Gladbach, Hagen, Neuss, Mönchengladbach, Kaarst oder Mettmann.

“Die Flächen am Froschkönigweg sind echte Filetstücke”, bestätigt Jan Foerster, Architekt und Geschäftsführer des Münchener Büros TEAMWERK ARCHITEKTEN. “Hier können Immobilien zu einem gänzlich neuen und lebenswerten Quartier zueinander finden, das für die künftigen Bewohner hoch attraktiv ist“.

Laut dem in enger Abstimmung mit der Stadt Düsseldorf befindlichen städtebaulichen Entwurf für die “Nutzungen Froschkönigweg” sind in unmittelbarer Nähe der pantera-Projektentwicklung auch Sportstätten, Schulgebäude und ein Hotel denkbar. Foerster: “All das wird eine sehr hohe Lebensqualität ermöglichen, zumal auch attraktive Park- und Garten-Areale geplant sind.”

Hohe Nachfrage für Investitionen im Märchenland Die pantera AG denkt nach Abschluss der Projektentwicklung und Erteilung einer Baugenehmigung am Froschkönigweg, der mit Straßen wie Dornröschenweg, Sterntalerweg oder Aschenbrödelweg das sogenannte Düsseldorfer Märchenland bildet, über die Weiterveräußerung an einen institutionellen Investor nach – auch etwa innerhalb eines sogenannten Share Deal. “Es gibt bereits jetzt für diese hervorragende Lage in der Landeshauptstadt eine rege Nachfrage von Investoren”, erklärt Michael Ries.

Michael Ries (pantera AG) – Abräumer mit Serviced Mikroapartments

So mancher mag vor neun Jahren noch ein wenig über den Nischen-Projektentwickler Diplom-Immobilienwirt Michael Christian Ries (51) aus Köln gelächelt haben, heute bleibt vielen die Spucke weg, wie schnell dieser Nischen-Ries den Immobilienmarkt mit neumodernen Serviced Mikroapartments für Studenten, Business-Reisende und Best Ager rockt. Mieter wie Investoren stehen Schlange.

 Diplom-Immobilienwirt Michael Christian Ries (51) aus Köln, Gründer und Vorstand der pantera AG aus dem Salierring 32 in Köln © pantera AG

Diplom-Immobilienwirt Michael Christian Ries (51) aus Köln, Gründer und Vorstand der pantera AG aus dem Salierring 32 in Köln © pantera AG

Michael Ries sorgte zunächst mit Eigentumswohnungen in einem Kloster für Aufsehen.

Michael Ries sorgte zunächst mit Eigentumswohnungen in einem Kloster für Aufsehen.

Michael Ries sorgte zunächst mit Eigentumswohnungen in einem Kloster für Aufsehen.

Sein damals noch sehr junges Unternehmen pantera AG aus Köln (Salierring 32) hatte nämlich im Jahr 2010 den letzten acht übriggebliebenen von einst 30 Mönchen im Kloster Kornelimünster nahe Aachen Teile ihrer denkmalgeschützten Abtei abgekauft, um darin 27 Eigentumswohnungen anzubieten zu Quadratmeterpreisen von 2.500 bis 2.790 Euro.Das Besondere: Zum ersten Mal lebten Mönche und Weltliche dauerhaft nebeneinander hinter Klostermauern. Das sorgte bei so manchem für ein Lächeln.
Die Benedektinerabtei Kornelimünster bei Aachen. Am 12. Februar 1906 wurden durch den Kölner Antonius Kardinal Fischer Benediktiner aus der deutschen Abtei Merkelbeek (auf der holländischen Seite der Grenze bei Brunssum) wieder feierlich in Kornelimünster eingeführt. 104 Jahre zuvor war die alte Reichsabtei durch die damalige napoleonische Regierung aufgelöst worden. Von einst 30 Mönchen waren aber 2010 nur noch 8 Mönche übrig, die den Gebäudekomplex nicht mehr alleine halten konnten © Fotos Abtei-Kornelimuenster.de

Die Benedektinerabtei Kornelimünster bei Aachen. Am 12. Februar 1906 wurden durch den Kölner Antonius Kardinal Fischer Benediktiner aus der deutschen Abtei Merkelbeek (auf der holländischen Seite der Grenze bei Brunssum) wieder feierlich in Kornelimünster eingeführt. 104 Jahre zuvor war die alte Reichsabtei durch die damalige napoleonische Regierung aufgelöst worden. Von einst 30 Mönchen waren aber 2010 nur noch 8 Mönche übrig, die den Gebäudekomplex nicht mehr alleine halten konnten © Fotos Abtei-Kornelimuenster.de

Der Benediktinerorden war jedenfalls gerettet, wie Pater Oliver auf Orden online den Verkauf des Kirchengemäuers begründete.

Nächster Schritt für Michael Ries vom Kloster zum KaDeWe:

Maison Quest - Ode an die Wohnfreude 

Denkmal-Gründerzeitvilla KaDeWe

Denkmal-Gründerzeitvilla KaDeWe

Für ehrfürchtiges Staunen sorgte dann Ries allerdings im Jahr 2014 nach einer zweijährigen Luxussanierung zweier Denkmal-Gründerzeitvillen gleich neben dem Berliner Edelkaufhaus KaDeWe.

 Trockenen Fußes mal eben ins KaDeWe, das ist vom Maison Quest möglich © Fotos Verkaufsprospekt pantera AG / Makler Naos.me

Trockenen Fußes mal eben ins KaDeWe, das ist vom Maison Quest möglich © Fotos Verkaufsprospekt pantera AG / Makler Naos.me

Gemeinsam mit dem Projektentwickler Bernd Ehret, CEO der Skyland Development GmbH aus dem Kurfürstendamm 50 in Berlin Charlottenburg (F-B-Group.de), entstanden unter dem Projektnamen Maison Quest (französisch für Haus West) und einem Investitionsvolumen von 34 Millionen Euro in der Ansbacher Straße 30 / Passauer Straße 38 in Berlin Schöneberg 32 Wohnungen und 6 Gewerbeeinheiten zu Quadratmeterpreisen von 4.500 bis 10.300 Euro.Ries selbst war so begeistert von dem Projekt, dass er im September 2014 in seiner pantera-Imagebroschüre ins Schwärmen geriet:

Zitat:

Maison Quest- Die Noblesse des Berliner Westens wird von Maison Quest um eine feine Adresse bereichert.

Das Ensemble vereint klassische Tugenden mit avantgardistischer Architektur: eine Ode an die Wohn-Freude.

Um das richtige Klientel für die Berliner Noblesse zu finden, hat Ries seine 4.500 Mann und Frau starke deutsche Vertriebstruppe ab 2013 mit dem weltweit führenden Luxusmakler Sotheby’s International Realty Affiliates LLC verstärkt.

Seitdem landen alle pantera Angebote per Mausklick in 600 Büros in 45 Ländern, insbesondere bei 100.000 VIP-Kunden auf der Welt.

Noblesse-Wohnungen - Verkauf des Michael Ries - Pantera AG

Noblesse-Wohnungen – Verkauf des Michael Ries – Pantera AG

So verwundert es nicht, dass die Noblesse-Wohnungen schnell Käufer fanden. Doch das war noch gar nicht der ganz große Wurf von Ries auf dem Immobilienmarkt.
Kaum war die Baugenehmigung erteilt, schlug ein Bauträger im Sommer diesen Jahres zu und kaufte von Projektentwickler pantera AG die gesamte Serviced Mikroapartment Anlage in Hamburg am Barmbeker Markt und baut die 54 Apartments bis 2021 © Fotos pantera AG, Köln

Kaum war die Baugenehmigung erteilt, schlug ein Bauträger im Sommer diesen Jahres zu und kaufte von Projektentwickler pantera AG die gesamte Serviced Mikroapartment Anlage in Hamburg am Barmbeker Markt und baut die 54 Apartments bis 2021 © Fotos pantera AG, Köln

Zum echten Abräumer in der Immobilienszene wurde Michael Ries mit seinen Serviced Mikroapartments, die er anfangs beinahe nebenbei projektierte.Heute kommt Ries gar nicht schnell genug hinterher, um den ständig wachsenden Bedarf an Wohnungen für Studenten, Manager und Longstay-Gäste und seit neuestem auch barrierefrei für die Älteren, die sogenannten Best Ager, zu entwickeln.Und die Investoren müssen sich mittlerweile beeilen, wollen sie ein Stück vom Rendite-Kuchen abhaben. Immerhin bieten die Serviced Mikroapartments über einen Mietpool ununterbrochene Mietzahlungen auch bei schnellem Wechsel der Mieter. Vor allem bieten sie aber eine jährliche Durchschnittsrendite von 4 Prozent. Die Nachfrage ist riesig.

Alle Hamburger Mikroapartments auf einen Schlag verkauft

Die erst im Jahr 2021 fertig werdenden 54 Serviced Mikroapartments der pantera AG am Barmbeker Markt im Hamburger Stadtteil Barmbek-Süd sind schon jetzt alle verkauft.Sie gingen im Sommer 2019 in einem Share Deal an einen deutschlandweit tätigen Bauträger. Die Baugenehmigung für den viergeschossigen Neubau mit zirka 1.800 Quadratmetern Bruttogrundfläche (BGF) wurde bereits erteilt. Somit kann der neue Eigentümer direkt mit den Arbeiten beginnen.
Longstay-Wohnen als langfristig gut kalkulierbares Investment
Das Projekt in Hamburg gehört bei der pantera AG in die Serie von Projektentwicklungen im Bereich Serviced Apartments. Aktuell umfasst das Portfolio 15 Immobilien, mehr als 2.000 Mikroapartments sowie ein Vertriebsvolumen von über 600 Millionen Euro. Diese 2.000 Serviced-Apartments sollten eigentlich bis Ende 2019 entwickelt werden. Doch das Ziel wurde nach eigenen Angaben schon zum Ende des I. Halbjahres geschafft.CEO Michael Ries sieht eine Ursache für seine Schnelligkeit in seiner Spezialisierung auf diese Nische:Er sagte dem Stuttgarter Portal ahgz.de am 1. August 2019:

Zitat:

Dank der Spezialisierung und des großen Angebots lassen sich zudem Planungs- und Fertigungsprozesse stetig optimieren.

Doch, so schränkt Ries ein:

Zitat:

Immer mehr institutionelle Investoren erkennen die besonderen Ertragschancen in diesem Bereich. Das zunehmende Angebot an Serviced Apartments reicht aber bei weitem noch nicht aus, die wachsende Nachfrage zu befriedigen.

Aktuelles Projektierungsprojekt und noch unverkauft: 51 Serviced Mikroapartments am Chempark Leverkusen © Fotos pantera AG, Köln

Aktuelles Projektierungsprojekt und noch unverkauft: 51 Serviced Mikroapartments am Chempark Leverkusen © Fotos pantera AG, Köln

Aktuell kaufen können Investoren beispielsweise das Neubauprojekt am Chempark Leverkusen:Als industriell geprägte Stadt mit dem weltweit bekannten Unternehmen Bayer AG hat die Stadt internationale Bekanntheit erreicht. Leverkusen zählt zu den vielseitigsten Chemiestandorten weltweit. Rund 200 Betriebe der Chemie-, Pharmazie- und Technologiebranche mit über 30.000 Mitarbeitern sind allein im Chempark ansässig.Ries:

Zitat:

Der geplante Neubau wird komplett projektiert und steht zum Globalverkauf zur Verfügung.

Auf dem zirka 2.581 Quadratmeter großen Grundstück entstehen rund 51 Serviced Mikroapartments, die vom Betreiber auch als Hotelzimmer genutzt werden können, mit zirka 3.062 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. Außerdem sollen 23 Parkplätze gebaut werden.

Ries erläutert:

Zitat:

Gerade für Longstay-Gäste sind klassische Hotels meist nur eine Notlösung. Stattdessen möchte man im Mikroapartment persönlicher und individueller wohnen und dazu deutlich günstiger als im Hotel.

Bisher konzipierte die pantera AG Serviced Apartments erfolgreich sowohl für Studenten als auch für privat und dienstlich Reisende, die nicht nur ein oder zwei Tage, sondern gleich mehrere Wochen oder Monate in der Stadt bleiben.

Demografischer Wandel verändert die Nachfrage
Künftig will die Pantera AG auch in einem anderen Segment einsteigen: Apartments für “Best Ager”. Denn bedingt durch den demographischen Wandel gebe es eine erhöhte Nachfrage nach Mikrowohnungs-Angeboten für Menschen ab zirka 65 Jahren – und das in Zentren der Städte, um die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie sowie Freizeit- und Kulturangeboten zu nutzen.Ries:

Zitat:

Die Menschen wollen in diesem Alter vorausschauend ein Zuhause wählen, in dem sie möglichst langfristig wohnen können.

Voraussetzungen dafür sind neben Barrierefreiheit auch eine altengerechte Ausstattung sowie ein Angebot unterschiedlichster Dienstleistungen. Erste Immobilien-Investitionen dieser Art hat die Pantera AG bereits in Nordrhein-Westfalen getätigt.

Best Ager Projekt Ratinger Höfe

Im Zentrum Ratingens in NRW nahe der Fußgängerzone sind nach dem Abriss der Bestandsgebäude auf dem 4.500 Quadratmeter großen Grundstück drei Neubauten geplant mit rund 90 Serviced Apartments und Arztpraxen, einem Cafe sowie einem Kiosk. Außerdem 50 Tiefgaragenplätze.

Die Ratinger Höfe in der Mühlheimer Straße 18 bis 26 sollen über einen Mix aus Ein-Zimmer-Apartments (je 28 Quadratmeter) und Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen (35 bis 60 Quadratmeter) verfügen. Barrierefrei, versteht sich. Kleine Ein-Zimmer-Apartments sollen aber hier die Ausnahme sein.

Ries sagte dazu der Immobilienzeitung am 3. Oktober 2019:

Zitat:

Menschen, die aus einem großen Haus kommen, wollen mindestens zwei Räume.

Mit einer Klimaanlage in jeder Einheit will man berücksichtigen, dass heiße Sommer älteren Menschen arg zusetzen können. Auch ein Notrufsystem wird installiert.

Wie bei Häusern für Studenten und Geschäftsreisende werden Gemeinschaftsflächen eingeplant. Von den insgesamt etwa 5.600 Quadratmetern Bruttogeschossfläche sind dafür um die 750 Quadratmeter vorgesehen, die sich auf die Lobby, einen Speisesaal und zusätzlich eine Cafeteria, auf Gästeapartments, einen Fitnessraum und ein Zimmer für Services – zum Beispiel vom Friseur – verteilen sollen.

An den Speisesaal wird eine Küche angedockt, die Frühstück, Mittag- und Abendessen anbietet und auf Wunsch auch aufs Zimmer liefert.

Sobald die Baugenehmigung erfolgt ist, geht es an den Verkauf der Immobilien. Im besten Fall im Share Deal.

Die Vision zu den Serviced Mikroapartments hatte Ries schon vor fünf Jahren formuliert. Und zwar, als er die Einleitung zu seiner Firmen-Image-Broschüre schrieb. Ries sah in den drei auf uns alle zukommenden Problemen – Veränderung der Haushaltsgröße durch den Demografie-Wandel, anhaltende Entwicklung von Ballungszentren und steigende Verknappung von innerstädtischem Wohnraum – “ungeahnte Chancen für den deutschen Markt”.

Klemens Hallmann wird neuer Großaktionär der JDC Group AG

Die JDC Group AG bekommt einen neuen Großaktionär. Wie aus einer Ad-Hoc-Meldung hervorgeht plant die österreichische Beteiligungsgesellschaft Hallmann Holding International Investment (HHI) ihren Anteil an der JDC Group AG deutlich aufzustocken. Bisher hält das Unternehmen von Klemens Hallmann 9,14 Prozent an der JDC Group AG.

Vorstand der JDC Group AG: Stefan Bachmann, Ralph Konrad, Dr. Sebastian Grabmaier

Vorstand der JDC Group AG: Stefan Bachmann, Ralph Konrad, Dr. Sebastian Grabmaier

Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin und die österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA haben der HHI bereits grünes Licht für weitere Anteilskäufe an der JDC Group AG gegeben. JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier kommentiert das Vorhaben gegenüber dem Finanznachrichtenportal „Fonds Professionell“: „Schon heute ist Klemens Hallmann als Aufsichtsratsmitglied ein wichtiger Berater der Gesellschaft. Wir freuen uns darüber, dass sein Unternehmen ihr Aktienpaket deutlich aufstocken will und damit neben Ralph Konrad und mir eine wesentliche Beteiligung halten wird.“

Von wem die Hallmann Holding International Investment die Anteile erwerben wird und wie hoch die Beteiligung ausfallen wird, ist derzeit noch offen. Dr. Sebastian Grabmaier und Ralph Konrad sind mit jeweils 21 Prozent Anteilen die größten Aktionäre der JDC Group AG. Strategische Investoren wie Klemens Hallmann halten derzeit rund 20 Prozent aller JDC-Aktien. Die restlichen 40 Prozent befinden sich laut Angaben der JDC Group AG in Streubesitz.

Zur JDC Group AG gehören unter anderem der Maklerpool Jung, DMS & Cie. und die deutsch-österreichische Finanzdienstleistungsgruppe Finum Private Finance. Die JDC Group AG ist 2015 aus dem Finanzunternehmen Aragon hervorgegangen. Im dreiköpfigen Vorstand der JDC Group AG sitzt neben Vorstandschef Sebastian Grabmaier und Ralph Konrad außerdem der Ex-Google-Mitarbeiter Stefan Bachmann.

Klemens Hallmann, Jahrgang 1976, hat sich aus einfachen Verhältnissen hochgearbeitet. Zunächst investierte er in Immobilien, später beteiligte sich seine Holding auch an anderen Firmen. Die Hallmann Holding International Investment hielt unter anderem knapp zehn Prozent der Anteile des Vermögensverwalters C-Quadrat, bis das Paket im vergangenen Jahr an die chinesische HNA Group veräußerte wurde. Hallmann zählt zu den 100 reichsten Österreichern.

JDC Group plant ICO von deutscher Bitcoin-Konkurrenz

Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstand der JDC Group AG, drückt beim Thema Digitalisierung weiterhin aufs Gas. Nach der kürzlich erfolgten Gründung des Blockchain-Labors „JDC B-LAB“ will der Finanzdienstleister die Blockchain-Technologie schnellstmöglich für die Versicherungsbranche nutzbar machen. Geplant ist zudem die Ausgabe einer eigenen Kryptowährung.

Vorstand der JDC Group AG: Stefan Bachmann, Ralph Konrad, Dr. Sebastian Grabmaier

Vorstand der JDC Group AG: Stefan Bachmann, Ralph Konrad, Dr. Sebastian Grabmaier

Die JDC Group setzt seit einigen Monaten stark auf das Potenzial der Blockchain-Technologie. Der Finanzdienstleister, zu dessen Töchtern unter anderem der Maklerpool Jung, DMS & Cie. gehört, plant im zweiten Quartal das virtuelle Äquivalent einer Kapitalmaßnahme mittels einer Börsennotierung – ein sogenanntes “Initial Coin Offering” (ICO). Bereits Ende des 1. Quartals 2018 sei ein Pre-Sale des Utility Tokens “Blocx (BCX)” geplant, wird aus Unternehmenskreisen verlautbart.

Über das genaue Volumen des ICO schweigt sich das JDC-Management bisher aus. Es werde sich aber um einen hohen handeln: „Wenn es Startups ohne Kundenbasis gelingt, mit einem ICO 60 Mio. Euro einzusammeln, sollten wir nicht weniger avisieren”, zitiert Aktien Check  den Chief Digital Officer der JDC Group AG, Stefan Bachmann. Experten gehen davon aus, dass der ICO ein Volumen von rund 100 Millionen Euro erreichen wird.

Mit Hilfe der Blockchain-Technologie plant die JDC Group AG Transaktionskosten bei Finanz- und Versicherungsgeschäften gegen Null zu reduzieren

Während zahlreiche Unternehmen, die ein ICO ausgeben, nichts als heiße Luft verbreiten und keinen einzigen Kunden haben, verfügt die JDC Group bereits über einen breiten Kunden-, Berater- und Vermittlerstamm sowie Schnittstellen zu mehr als 700 relevanten Versicherungs- und Investmentgesellschaften sowie Banken.

“Im Gegensatz zu den jüngsten ICO-Emittenten verfügt die JDC Group bereits über 1,2 Millionen Kunden, Schlagkraft über 16.000 Berater und Vermittler und Schnittstellen zu mehr als 700 relevanten Versicherungs- und Investmentgesellschaften sowie Banken. Wir verwalten ein Vermögen von über 4,5 Milliarden Euro und erzielen 1,4 Milliarden Euro Neugeschäft pro Jahr”, erklärt Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstandsvorsitzender der JDC Group.

“Wir sind daher einzigartig positioniert, um eine dezentralisierte Plattform zu betreiben, die die Daten und das Vertrauen unserer Kunden und Partner honoriert. Unsere jüngsten Schritte in der Digitalisierung stellen die perfekte Basis dar, um unseren Kunden maßgeschneiderte Produkte, ein benutzerfreundliches Krypto-Wallet sowie Kundenbindungsprogramme über unser Blocx Blockchain-Network (B2N) zu bieten”, so Dr. Sebastian Grabmaier weiter.

JDC Group AG will Kunden und Berater am Erfolg beteiligen

Nach Etablierung der Berater- und Endkunden-App “allesmeins” sowie der Akquisition der Online-Plattform Geld.de ist der Start des Blockchain-Labs für die JDC Group der nächste logische Schritt in der Weiterentwicklung zur führenden Prozess- und Serviceplattform für Versicherungen, Investmentfonds und Finanzprodukte.

Kunden, Berater und Vermittler der JDC Group sollen für jedes über die Tochterunternehmen vermittelte Geschäft mit BCX honoriert werden. Endkunden sollen hingegen davon profitieren, dass aus einzelnen Kundendaten „smarte Daten“ werden, mit denen Produktpartner der JDC Group neuartige Versicherungsprodukte entwickeln können. Zudem sollen JDC-Kunden für die Bereitstellung ihrer Daten mit Blocx honoriert werden. Bei der Verwendung der Kundendaten verfolgt die JDC Group AG also ein Geschäftsmodell, dass sich von Google, Amazon & Co deutlich unterscheidet: Kunden sollen einen echten Gegenwert für ihre Daten erhalten.

“Als etabliertes, marktführendes Unternehmen mit bekannten Partnern werden wir bei der Einwerbung von Mitteln für das ICO und der Ausgabe von Token an Kunden, Berater und Vermittler sowie Investoren sorgfältig einem rechtskonformen Verfahren folgen – einschließlich der erforderlichen Know-Your-Customer-Prozedur”, sagt Stefan Bachmann, der vergangenes Jahr von Google in den Vorstand der JDC Group wechselte. “In den letzten Monaten hat es ICOs von Start-Ups mit einem Volumen von mehr als 50 Millionen Euro auf Basis einiger Prototypen, ein paar Ideen und einer nicht existierenden Nutzerbasis gegeben. Bei etablierten Unternehmen ist es durchaus vorstellbar, dass wir ICOs mit einem Volumen von mehr als 100 Millionen Euro sehen werden”, so Bachmann weiter.

Nachrichten über die JDC Group AG

Scoredex-Profil der JDC Group AG

 

JDC Group AG kauft Privatkundengeschäft der Artus-Gruppe

Der Maklerpool Jung, DMS & Cie., ein Tochterunternehmen der JDC Group, hat 40.000 Endkundenverträge der zur Artus-Gruppe gehörenden Assekuranz Hermann übernommen. Die Versicherungsverträge aus den Sparten Lebens-, Kranken- und Sachversicherungen haben ein Volumen von rund 30 Millionen Euro Nettojahresprämie.

Sebastian Grabmaier

Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstand der JDC Group AG

Zusammen mit den Beständen des Versicherungsvermittlers stößt auch ein Vermittlerteam neu zur JDC Group. “Besonders freuen wir uns auf die rund 50 zu uns stoßenden Vertriebspartner, die in Zukunft exklusiv für Jung, DMS & Cie. tätig sein werden”, kommentiert JDC-Vorstand Dr. Sebastian Grabmaier den Kauf.

Die übernommenen Verträge sollen eine lange Haltedauern und eine Investitionsrendite nach Abwicklungskosten von über 25 Prozent pro Jahr bringen, heißt es von Seiten der JDC Group. “Das wird unser EBITDA um etwa eine Millionen Euro p.a. verbessern”, erläutert Ralph Konrad, CFO der JDC Group AG.

Die JDC Group investiert seit einigen Jahren massiv in den Umbau der Unternehmensgruppe. Im Zuge der Digitalisierungsstrategie werden neue Softwarelösungen und Apps am Markt platziert und in großem Umfang Bestandskunden übernommen. Im September diesen Jahres verkündete die JDC Group zudem eine Kooperation mit dem Lufthansa Belegschaftsmakler Albatros. 150.000 zusätzliche Verträge aus dem Albatros-Bestand sollen in Zukunft über die Systeme der JDC Group abgewickelt werden.

Der Erfolg gibt JDC-Vorstand Dr. Sebastian Grabmaiers Digitalstrategie recht. Im ersten Halbjahr 2017 konnte die JDC Group AG die positive Entwicklung der letzten Jahre weiter fortsetzen. Der Umsatz stieg um 10 Prozent auf 40,3 Millionen Euro, der Gewinn (EBITDA) vervielfachte sich im selben Zeitraum auf 1,7 Millionen Euro (1. Halbjahr 2016: 0,4 Millionen Euro). Die operative Marge stieg im Vorjahresvergleich von einem Prozent auf 4,2 Prozent.

Die JDC Group AG gehört als ein führender, europäischer Advisortech-Anbieter zu den treibenden Kräften bei der Digitalisierung der Versicherungsbranche. Mit mehr als 16.000 angeschlossenen Vertriebspartnern, rund 1.200.000 Endkunden, einem betreuten Bestand von mehr als 4,5 Milliarden Euro und mehr als 1,4 Milliarden Produktabsatz pro Jahr ist die JDC Group einer der Marktführer im deutschsprachigen Raum.

Scoredex-Profil der Jung, DMS & Cie.

Kooperation mit Albatros: Dr. Sebastian Grabmaiers erfolgreiche Digitalisierungsstrategie

Der zur JDC Group AG gehörende Maklerpool Jung, DMS & Cie. bleibt auf Erfolgskurs. Eine kürzlich vereinbarte Kooperation mit Albatros, dem führenden Belegschaftsmakler der Lufthansa, unterstreicht die erfolgreiche Digitalisierungsstrategie von JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier.

Dr. Sebastian Grabmaier

JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier setzt erfolgreich auf Digitalisierung.

Nach erfolgreichem Abschluss eines seit Mitte des Jahres laufenden Pilotprojekts haben der Belegschaftsmakler Albatros und der Maklerpool Jung, DMS & Cie. eine umfangreiche Kooperation vereinbart. Beide Parteien haben einen „Letter of Itent“ (Absichtserklärung) unterzeichnet.

Bis zum Jahreswechsel plant Albatros den gesamten Bestand von rund 150.000 Versicherungsverträgen auf die JDC-Plattformen zu übertragen. In Zukunft sollen alle Bestands- und Neukunden über die Infrastruktur des Wiesbadener Maklerpools abgewickelt werden.

Albatros erhofft sich durch die Kooperation die eigenen IT-Investitionen massiv reduzieren zu können und sich stärker auf die Kernkompetenzen im Vertrieb konzentrieren zu können. Als einer der größten Belegschaftsmakler in Deutschland zählen neben der Lufthansa unter anderem Mitarbeiter von Coca Cola, Condor, Fraport, Merck oder der Deutschen Post zum Kundenstamm von Albatros.

Nach erfolgreicher Übertragung des Bestands können Albatros-Kunden die schnell wachsende JDC-App „allesmeins“ nutzen. „Mit der Kooperation werden unsere Provisionsumsätze im Privatkundengeschäft deutlich wachsen und nach Kosten zu einem sehr relevanten und langfristigen wiederkehrenden Ergebnisbeitrag führen“, kommentiert Ralph Konrad, CFO der JDC Group AG die Vorteile der Kooperation mit Albatros gegenüber dem Branchenmagazin procontra.

JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier setzt auf Digitalisierung

„Die Kooperation von Albatros und JDC zeigt, dass Digitalisierung Strukturen und Ertragspotentiale im Markt nachhaltig verändern kann“, erklärt JDC-Vorstandsvorsitzender Dr. Sebastian Grabmaier gegenüber dem Fachmagazin Das Investment. „Intermediäre aller Art – also Banken, Vertriebe und eben auch größere Makler – können sich zukünftig besser um ihren Service am Kunden kümmern statt Kapazitäten in die immer komplexer werdende Administration zu stecken.“

Jung, DMS & Cie. werde nicht nur von dem Wachstumsimpuls durch rund 150.000 neue Bestandskunden sondern auch der besseren Auslastung der eigenen IT-Infrastruktur profitieren. Entsprechend sieht Dr. Sebastian Grabmaier die Kooperation „als ersten, aber wesentlichen Schritt in das Outsourcing der Geschäftsprozesse großer Maklerorganisationen und Banken in Deutschland.“

Im Zuge einer langfristig angelegten Digitalisierungsstrategie hat der JDC-Chef die Automatisierung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen in der Vermittlung von Finanzprodukten zu einem Kernbereich der JDC Group AG erklärt. “Durch die Digitalisierung unserer internen Prozesse sind wir neben unserem klassischen Einzel-Maklergeschäft inzwischen der ideale Partner für Großmakler, Vertriebe und Banken, die kostengünstige Outsourcing-Lösungen für die Abwicklung ihres Versicherungsgeschäftes suchen”, erläutert Dr. Sebastian Grabmaier, CEO der JDC Group die Strategie der Gruppe: “Wir entwickeln uns mehr und mehr zum führenden digitalen Verwalter von Versicherungen und Finanzanlagen für Finanzintermediäre.”

JDC Group auf Erfolgskurs

Der Erfolg der JDC Group unterstreicht die Weitsicht von Dr. Sebastian Grabmaier. Im ersten Halbjahr 2017 konnte die JDC Group AG die positive Entwicklung der letzten Jahre weiter fortsetzen. Der Umsatz stieg um 10 Prozent auf 40,3 Millionen Euro, der Gewinn (EBITDA) vervielfachte sich im selben Zeitraum auf 1,7 Millionen Euro (1. Halbjahr 2016: 0,4 Millionen Euro). Die operative Marge stieg im Vorjahresvergleich von einem Prozent auf 4,2 Prozent.

Die JDC Group AG gehört als ein führender, europäischer Advisortech-Anbieter zu den treibenden Kräften bei der Digitalisierung der Versicherungsbranche. Mit mehr als 16.000 angeschlossenen Vertriebspartnern, rund 1.200.000 Endkunden, einem betreuten Bestand von mehr als 4,5 Milliarden Euro und mehr als 1,4 Milliarden Produktabsatz pro Jahr ist die JDC Group einer der Marktführer im deutschsprachigen Raum.

Scoredex-Profil der Jung, DMS & Cie.

Erfolgreiche Digitalstrategie: JDC Group AG verdoppelt Jahresgewinn

Die Digitalisierung hat die Versicherungsbranche in den letzten Jahren massiv umgekrempelt. Early Adapter wie die JDC Group AG gehören zu den Profiteuren der softwaregestützten Revolution. Den Erfolg der Unternehmensgruppe führt JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier auf die smarte Kombination von Mensch und Maschine zurück.

Dr. Sebastian Grabmaier

JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier

Maklerpools sind heutzutage mehr als nur eine Abwicklungsstelle für Versicherungsverträge. Vielmehr bieten die führenden Anbieter ihren angeschlossenen Vermittlern eine Vielzahl an Tools und Hilfestellung, um auch in Zeiten der Digitalisierung erfolgreich am Markt operieren zu können. Apps wie „allesmeins“ aus dem Hause JDC bieten alle Funktionalitäten, die auch neu auftretende Startups, sogenannte Fintechs, ihren Kunden zur Verfügung stellen. In schwierigen Fällen steht aber immer noch ein Berater bereit, um Fragen zu beantworten und beratungsintensive Produkte zu erklären.

Dr. Sebastian Grabmaier, Chef des Maklerpools Jung, DMS & Cie. nennt diesen Ansatz hybride Beratung, ein Modell das die Vorteile der Online- und Offlinewelt vereint. Einfache Produkte können Kunden online selbständig und unkompliziert abschließen, während erklärungsbedürftige Produkte wie die Altersvorsorge und Portfolioplanung gemeinsam mit dem Berater des Vertrauens geplant werden. Der entscheidende Vorteil gegenüber den online-only Lösungen sei dabei, dass dem Kunden die Beratungskompetenz erhalten bleibe und der einzelne Vermittler gleichzeitig deutlich mehr Kunden betreuen könne, ohne dass die Beratungsqualität abnähme, so Grabmaier.

„Wir setzen nach wie vor auf den Faktor Mensch – die Interaktion zwischen dem Kunden und dem Berater seines Vertrauens. Das ist ein großer Unterschied: Während viele Start-ups bei Null beginnen und vor allem Geld für teure Kundenakquisition und Markenbildung ausgeben müssen, setzen wir auf einer beeindruckenden Substanz auf – mehr als 16.000 angeschlossene Vertriebspartner, über 1,2 Millionen Endkunden, ein Betreuterbestand von mehr als 4,5 Milliarden Euro, mehr als eine Milliarde Euro Neugeschäft pro Jahr und eine mehr als 50-jährige Firmengeschichte“, erklärt Dr. Sebastian Grabmaier  seinen Ansatz im Gespräch mit Welt Online.

Der Ansatz den Grabmaier mit seinem Maklerpool verfolgt, zahlt sich mittlerweile aus. Im Geschäftsjahr 2016 konnte die JDC Group AG das beste Ergebnis der Firmengeschichte verbuchen. Der Umsatz des Unternehmens stieg auf 78,05 Millionen Euro (Vorjahr: 75,7 Millionen Euro). Daraus resultierte ein Gewinnsprung um mehr als 100 Prozent auf 2,7 Millionen Euro (Vorjahr: 1,28 Millionen Euro).

Mehr als eine Millionen Kunden zeichneten im Bilanzjahr 2016 Verträge mit einem Volumen von knapp 1,4 Milliarden Euro über angeschlossene Makler der JDC Group AG – ein Umstand der auch die mehr als 16.000 angeschlossenen Makler freuen dürfte.

2017 plant die JDC Group, ihren Weg in die Digitalisierung weiter zu forcieren und so die Transformation des Unternehmens vom klassischen Maklerpool hin zum führenden digitalen Verwalter von Versicherungen und Finanzanlagen zu beschleunigen, schreibt das Unternehmen in der Pflichtveröffentlichung zur Bilanz.

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