JDC Group AG kauft Privatkundengeschäft der Artus-Gruppe

Der Maklerpool Jung, DMS & Cie., ein Tochterunternehmen der JDC Group, hat 40.000 Endkundenverträge der zur Artus-Gruppe gehörenden Assekuranz Hermann übernommen. Die Versicherungsverträge aus den Sparten Lebens-, Kranken- und Sachversicherungen haben ein Volumen von rund 30 Millionen Euro Nettojahresprämie.

Sebastian Grabmaier

Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstand der JDC Group AG

Zusammen mit den Beständen des Versicherungsvermittlers stößt auch ein Vermittlerteam neu zur JDC Group. “Besonders freuen wir uns auf die rund 50 zu uns stoßenden Vertriebspartner, die in Zukunft exklusiv für Jung, DMS & Cie. tätig sein werden”, kommentiert JDC-Vorstand Dr. Sebastian Grabmaier den Kauf.

Die übernommenen Verträge sollen eine lange Haltedauern und eine Investitionsrendite nach Abwicklungskosten von über 25 Prozent pro Jahr bringen, heißt es von Seiten der JDC Group. “Das wird unser EBITDA um etwa eine Millionen Euro p.a. verbessern”, erläutert Ralph Konrad, CFO der JDC Group AG.

Die JDC Group investiert seit einigen Jahren massiv in den Umbau der Unternehmensgruppe. Im Zuge der Digitalisierungsstrategie werden neue Softwarelösungen und Apps am Markt platziert und in großem Umfang Bestandskunden übernommen. Im September diesen Jahres verkündete die JDC Group zudem eine Kooperation mit dem Lufthansa Belegschaftsmakler Albatros. 150.000 zusätzliche Verträge aus dem Albatros-Bestand sollen in Zukunft über die Systeme der JDC Group abgewickelt werden.

Der Erfolg gibt JDC-Vorstand Dr. Sebastian Grabmaiers Digitalstrategie recht. Im ersten Halbjahr 2017 konnte die JDC Group AG die positive Entwicklung der letzten Jahre weiter fortsetzen. Der Umsatz stieg um 10 Prozent auf 40,3 Millionen Euro, der Gewinn (EBITDA) vervielfachte sich im selben Zeitraum auf 1,7 Millionen Euro (1. Halbjahr 2016: 0,4 Millionen Euro). Die operative Marge stieg im Vorjahresvergleich von einem Prozent auf 4,2 Prozent.

Die JDC Group AG gehört als ein führender, europäischer Advisortech-Anbieter zu den treibenden Kräften bei der Digitalisierung der Versicherungsbranche. Mit mehr als 16.000 angeschlossenen Vertriebspartnern, rund 1.200.000 Endkunden, einem betreuten Bestand von mehr als 4,5 Milliarden Euro und mehr als 1,4 Milliarden Produktabsatz pro Jahr ist die JDC Group einer der Marktführer im deutschsprachigen Raum.

Scoredex-Profil der Jung, DMS & Cie.

Kooperation mit Albatros: Dr. Sebastian Grabmaiers erfolgreiche Digitalisierungsstrategie

Der zur JDC Group AG gehörende Maklerpool Jung, DMS & Cie. bleibt auf Erfolgskurs. Eine kürzlich vereinbarte Kooperation mit Albatros, dem führenden Belegschaftsmakler der Lufthansa, unterstreicht die erfolgreiche Digitalisierungsstrategie von JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier.

Dr. Sebastian Grabmaier

JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier setzt erfolgreich auf Digitalisierung.

Nach erfolgreichem Abschluss eines seit Mitte des Jahres laufenden Pilotprojekts haben der Belegschaftsmakler Albatros und der Maklerpool Jung, DMS & Cie. eine umfangreiche Kooperation vereinbart. Beide Parteien haben einen „Letter of Itent“ (Absichtserklärung) unterzeichnet.

Bis zum Jahreswechsel plant Albatros den gesamten Bestand von rund 150.000 Versicherungsverträgen auf die JDC-Plattformen zu übertragen. In Zukunft sollen alle Bestands- und Neukunden über die Infrastruktur des Wiesbadener Maklerpools abgewickelt werden.

Albatros erhofft sich durch die Kooperation die eigenen IT-Investitionen massiv reduzieren zu können und sich stärker auf die Kernkompetenzen im Vertrieb konzentrieren zu können. Als einer der größten Belegschaftsmakler in Deutschland zählen neben der Lufthansa unter anderem Mitarbeiter von Coca Cola, Condor, Fraport, Merck oder der Deutschen Post zum Kundenstamm von Albatros.

Nach erfolgreicher Übertragung des Bestands können Albatros-Kunden die schnell wachsende JDC-App „allesmeins“ nutzen. „Mit der Kooperation werden unsere Provisionsumsätze im Privatkundengeschäft deutlich wachsen und nach Kosten zu einem sehr relevanten und langfristigen wiederkehrenden Ergebnisbeitrag führen“, kommentiert Ralph Konrad, CFO der JDC Group AG die Vorteile der Kooperation mit Albatros gegenüber dem Branchenmagazin procontra.

JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier setzt auf Digitalisierung

„Die Kooperation von Albatros und JDC zeigt, dass Digitalisierung Strukturen und Ertragspotentiale im Markt nachhaltig verändern kann“, erklärt JDC-Vorstandsvorsitzender Dr. Sebastian Grabmaier gegenüber dem Fachmagazin Das Investment. „Intermediäre aller Art – also Banken, Vertriebe und eben auch größere Makler – können sich zukünftig besser um ihren Service am Kunden kümmern statt Kapazitäten in die immer komplexer werdende Administration zu stecken.“

Jung, DMS & Cie. werde nicht nur von dem Wachstumsimpuls durch rund 150.000 neue Bestandskunden sondern auch der besseren Auslastung der eigenen IT-Infrastruktur profitieren. Entsprechend sieht Dr. Sebastian Grabmaier die Kooperation „als ersten, aber wesentlichen Schritt in das Outsourcing der Geschäftsprozesse großer Maklerorganisationen und Banken in Deutschland.“

Im Zuge einer langfristig angelegten Digitalisierungsstrategie hat der JDC-Chef die Automatisierung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen in der Vermittlung von Finanzprodukten zu einem Kernbereich der JDC Group AG erklärt. “Durch die Digitalisierung unserer internen Prozesse sind wir neben unserem klassischen Einzel-Maklergeschäft inzwischen der ideale Partner für Großmakler, Vertriebe und Banken, die kostengünstige Outsourcing-Lösungen für die Abwicklung ihres Versicherungsgeschäftes suchen”, erläutert Dr. Sebastian Grabmaier, CEO der JDC Group die Strategie der Gruppe: “Wir entwickeln uns mehr und mehr zum führenden digitalen Verwalter von Versicherungen und Finanzanlagen für Finanzintermediäre.”

JDC Group auf Erfolgskurs

Der Erfolg der JDC Group unterstreicht die Weitsicht von Dr. Sebastian Grabmaier. Im ersten Halbjahr 2017 konnte die JDC Group AG die positive Entwicklung der letzten Jahre weiter fortsetzen. Der Umsatz stieg um 10 Prozent auf 40,3 Millionen Euro, der Gewinn (EBITDA) vervielfachte sich im selben Zeitraum auf 1,7 Millionen Euro (1. Halbjahr 2016: 0,4 Millionen Euro). Die operative Marge stieg im Vorjahresvergleich von einem Prozent auf 4,2 Prozent.

Die JDC Group AG gehört als ein führender, europäischer Advisortech-Anbieter zu den treibenden Kräften bei der Digitalisierung der Versicherungsbranche. Mit mehr als 16.000 angeschlossenen Vertriebspartnern, rund 1.200.000 Endkunden, einem betreuten Bestand von mehr als 4,5 Milliarden Euro und mehr als 1,4 Milliarden Produktabsatz pro Jahr ist die JDC Group einer der Marktführer im deutschsprachigen Raum.

Scoredex-Profil der Jung, DMS & Cie.

Immobilienentwickler entlasten den deutschen Mietmarkt

Wohnen in deutschen Metropolen wird immer teurer. Mieter klagen über Wohnungsnotstand und jährlich steigende Kosten. Große Immobilienentwickler sollen Abhilfe schaffen und B-Lagen aufwerten.

City Tower in Essen, Projekt der Magna Immobilien AG aus Hamburg

City Tower in Essen, Projekt der Magna Immobilien AG aus Hamburg

Der Immobilienboom in deutschen Großstädten ist ungebrochen. Spitzenreiter bei Mietpreissteigerung ist Berlin mit fast 10 Prozent, dicht gefolgt von München mit rund neun Prozent. Als Hauptgrund nennen Immobilienexperten den weiterhin anhaltenden Trend zur Urbanisierung und die größere Zahlungsbereitschaft der Mieter.

In absehbarer Zeit wird sich am Trend zu steigenden Mieten auch nichts ändern solange der Zuzug in die Metropolregionen weiter anhält. In den letzten fünf Jahren hatte alleine Berlin einen Zuwachs von rund einer Viertel Millionen Menschen zu verbuchen. Die Leerstandsquote liegt derzeit gerade einmal bei 1,5 Prozent.

„Billiger können Wohnungen erst dann wieder werden, wenn wir mit dem Wohnungsbau hinterherkommen oder wenn das Interesse am Leben in der Hauptstadt wieder abnimmt“, erklärt Jörn Reinecke, Vorstand des Immobilienentwicklers Magna Immobilien AG.

Die Politik hofft ebenfalls auf die Bauaktivitäten großer Immobilienentwickler um Entlastung auf dem Mietmarkt zu schaffen.

Neben einigen Luxusprojekten in innerstädtischen Toplagen, werden die Immobilienprojekte mittlerweile vor allem in B-Lagen und am Stadtrand realisiert. Das südlich an Berlin angrenzende Teltow wurde auf diese Weise sogar zur am schnellsten wachsenden Gemeinde in Deutschland.

Der Fokus auf B-Lagen hat vor allem den Vorteil, dass sowohl Bauland zur Verfügung steht als auch das Preisniveau für Grundstücke signifikant niedriger ist als in innerstädtischen A-Lagen. Und auch die Anwohner von Gemeinden und Bezirken in denen große Immobilienprojekte entwickelt werden, profitieren von der Bauaktivität. Denn neben der Schaffung von Wohnraum wird in der Regel auch die Infrastruktur verbessert.

Die Magna Immobilien AG baut beispielsweise in Hamburg-Othmarschen 115 Eigentumswohnungen und sorgt gleichzeitig für eine adäquate Infrastruktur für die neuen Mieter. Neben einer Kita für 80 Kinder entstehen ein Supermarkt, ein Kino sowie weitere Freizeitmöglichkeiten von denen Altanwohner ebenfalls profitieren werden.

Auch in München, der Mietpreis-Spitzenreiterin, setzt man auf Großprojekte um den Mietmarkt zu entlasten.

Die Münchner Bauträgergesellschaft CV-Projektentwicklung GmbH plant gemeinsam mit der Magna Immobilien AG derzeit den Bau von 850 gewerblichen Wohneinheiten auf einer knapp 20.000 Quadratmeter großen Fläche der ehemaligen Stahlfirma Klöckner in München-Steinhausen. Insgesamt sollen rund 29.000 Quadratmeter Brutto-Geschossfläche entstehen.

Im Erdgeschoss des Gebäudes, das vom Münchner Büro Auer und Weber entworfen werden soll, sind Handelsflächen zur Nahversorgung mit besonders langen Öffnungszeiten geplant.  Das Projektvolumen liegt bei 180 bis 200 Millionen Euro. Der Bauantrag soll im Herbst eingereicht werden, die Stadt hat die entsprechende Bauvoranfrage positiv beschieden, erklärte der CV-Prokurist Anatol Obolensky gegenüber der Süddutschen Zeitung.

Interview mit Jörn Reinecke, Chef der Magna Immobilien AG

Jörn Reinecke, Vorstand der Magna Immobilien AG, ist seit mehr als 25 Jahren unternehmerisch tätig, vor allem im Immobilienbereich. Seine Projekte haben ein Entwicklungs- und Transaktionsvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro. Wir sprachen mit ihm über die Rolle von Immobilienentwicklern für den Wohnungsmarkt.

Immobilienprofi Jörn Reinecke, Vorstand der Magna Immobilien AG

Immobilienprofi Jörn Reinecke, Vorstand der Magna Immobilien AG

Scoredex: Herr Reinecke, Sie gelten als einer der erfolgreichsten Immobilienentwickler in Deutschland. Die derzeitige Entwicklung der Miet- und Kaufpreise insbesondere in Metropolregionen gehört derzeit zu den meistdiskutierten gesellschaftspolitischen Themen. Insbesondere große Immobilienentwickler und Bauträger werden gerne für die rasant steigenden Preise verantwortlich gemacht. Zu Recht?

Jörn Reinecke: Es ist richtig, dass die Kauf- und Mietpreise in den letzten Jahren rasant gestiegen sind. Insbesondere Berlin, aber auch traditionell teure Städte wie München oder Hamburg sind hiervon betroffen. Diese Entwicklung ist allerdings nicht der Tätigkeit  von Immobilienentwicklern und Bauträgern, sondern schlicht dem Markt geschuldet. Solange das Angebot, insbesondere Neubauten und Sanierungen von nicht genutzten Immobilien, nicht mit der steigenden Nachfrage mithalten können, werden die Preise weiter steigen.

In Berlin beispielsweise gab es in den letzten fünf Jahren eine Netto-Zuwanderung von rund 250.000 Menschen. Die Bautätigkeit konnte mit diesem hohen Zuzug nicht mithalten. In der Folge kam es zu Engpässen am Kauf- und Mietmarkt und die Preise stiegen um rund 30 Prozent.

Die Immobilienbranche ist anders als es teilweise in der öffentlichen Wahrnehmung erscheint nicht schuld an den steigenden Mieten. Im Gegenteil: Ohne Bauaktivitäten und der Schaffung von neuem Wohnraum würden die Miet- und Kaufpreise noch deutlich schneller steigen. Eine Entlastung des Marktes ist nur möglich, wenn in den nächsten Jahren massiv in die Schaffung von Mietraum investiert wird.

Scoredex: Gebaut werden vor allem hochpreisige Wohnungen im Luxussegment. Wie soll dies den Mietmarkt für den Otto-Normal-Bürger positiv beeinflussen?

Jörn Reinecke: Der Immobilienmarkt muss immer in seiner Gesamtheit betrachtet werden. Unabhängig vom Preisniveau für Neubauten, die zugegebenermaßen im oberen Segment liegen, was unter anderem an immer strengeren Bauvorschriften und Umweltauflagen, langen Genehmigungsverfahren und nicht zuletzt an den sehr hohen Preisen für Baugrund liegt, die dem Bau von günstigen Wohnraum massiv erschweren, entlastet jeder neugebaute Quadratmeter den Gesamtmarkt.

Jeder Käufer oder Mieter einer neugebauten Wohnung verlässt in der Regel seine alte, meist günstigere Wohnung und konkurriert nicht mehr mit Immobilieninteressen, die sich für günstigere Bestandsimmobilien interessieren. Wenn es der Immobilienbranche gelingen würde mehr neuen Wohnraum zu schaffen, als der Netto-Zuzug in die beliebten Regionen Nachfrage generiert, kann die anhaltende Preissteigerung gebremst, zumindest aber verlangsamt werden.

Die Politik könnte an dieser Stelle unterstützend eingreifen, zum Beispiel durch schnellere Genehmigungsverfahren oder die Vergabe von günstigem Bauland unter bestimmten sozialpolitischen Auflagen. Dieser Ansatz erscheint mir deutlich zielführender als Gesetze wie die Mietpreisbremse, die kaum die erhofften Resultate bringen werden. So einfach lässt sich die Marktlogik von Angebot und Nachfrage nun einmal nicht aushebeln.

Für eine signifikante Entlastung des Marktes müsste allerdings auf breiter Front der Wille vorhanden sein, sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mein Eindruck ist derzeit, dass die Bereitschaft zu einer kooperativen und zielführenden Diskussion steigt. Ich bin aber Unternehmer und kein Politiker, daher halte ich mich mit guten Ratschlägen meist zurück.

Scoredex: Herr Reinecke, vielen Dank für das Gespräch.

PIM Gold erhält Focus Money Auszeichnung für hervorragenden Service

Die PIM Gold und Scheideanstalt wurde von der Finanzzeitschrift Focus Money in der Ausgabe 03/2017 als einer der besten Goldhändler in Deutschland ausgezeichnet. Insbesondere der sehr gute Service des Heusenstammer Goldhändlers unter der Leitung von Mesut Pazarci überzeugte die Tester, die PIM Gold für den Allgemeinen Service mit der Bestnote „hervorragend“ auszeichneten.

PIM Gold - LogoDie PIM Gold- und Scheideanstalt erreichte bei dem Test von Focus Money durchgehend sehr gute Ergebnisse. Sowohl die PIM als auch die Vertriebsgesellschaft, die Premium Gold Deutschland GmbH, wurden dem Prädikat „gut“ in der Kategorie „Bester Goldhändler“, Filiale gewürdigt. In der Kategorie „Bester Service“ erhielten beide Gesellschaften sogar das Prädikat „hervorragend“. In der Kategorie „Bester Goldbarrenhändler“ erhielten beide Gesellschaften das Prädikat „sehr gut“ und in der Kategorie „Bester Goldmünzenhändler“ erhielten sowohl die PIM als auch die PGD das Prädikat „gut“.

Die Ergebnisse von Focus Money decken sich mit der Prüfung der PIM Gold- und Scheideanstalt durch Scoredex. Das Unternehmen wurde mit exzellenten 854 von 1.000 möglichen Punkten ausgezeichnet. Insbesondere in den Bereichen Risikoprävention, Finanzielle Situation des Entscheiders, Bonität Unternehmen, Bonität Entscheider, Juristische Merkmale, Georating und im Branchenvergleich erreichte PIM Gold exzellente Ergebnisse.

„Diese Resultate sind ein Zeugnis dafür, dass wir in unserem Kerngeschäft, den Goldbarren, in der Lage sind, Bestleistungen zu erbringen und werden damit unserem eigenen hohen Anspruch als Dienstleister Bestleistungen abzuliefern, gerecht. Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis und auf unsere Mitarbeiter, ohne die das alles gar nicht möglich wäre,“ so Mesut Pazarci, Geschäftsführer der PIM Gold- und Scheideanstalt GmbH.

Julius Leineweber, Geschäftsführer der Premium Gold Deutschland GmbH, fügt hinzu: “Unsere Leistungsfähigkeit wird durch die Treue unserer Geschäftspartner belohnt. Sie sind neben unseren Kunden die wichtigsten Menschen, denn sie tragen dazu bei, den Menschen mit unseren Produkten etwas mehr Sicherheit zu verschaffen.“

Insbesondere in unsicheren Zeiten und bei schwankendem Marktumfeld setzen viele Anleger auf Gold. Nach Informationen des World Gold Council haben die Deutschen im dritten Quartal 2016 etwa 19,3 Tonnen des beliebten Metalls gekauft. Kein Wunder wie Mesut Pazarci, Chef der PIM Gold Gruppe im Interview mit Scoredex erklärt.

Gold biete einen sicheren Inflationsschutz und sei daher als Krisenwährung geeignet. Zudem ist Gold leicht vergleichbar anhand der Reinheit und weltweit handelbar. Damit unterscheidet sich Gold massiv von anderen Sachwerten, wie Immobilien, Ländereien, aber auch andere Metallklassen, wie Seltenen Erden.

Nebenbei ist Gold auch recht gut zu transportieren. „Ein Beutel voller Goldmünzen hat durchaus den Wert, um im Notfall einen Neustart irgendwo anders auf der Welt finanzieren zu können. Daher stammt auch der Ruf als Krisenwährung“, erklärt der PIM-Chef Mesut Pazarci.

Erfolgreiche Digitalstrategie: JDC Group AG verdoppelt Jahresgewinn

Die Digitalisierung hat die Versicherungsbranche in den letzten Jahren massiv umgekrempelt. Early Adapter wie die JDC Group AG gehören zu den Profiteuren der softwaregestützten Revolution. Den Erfolg der Unternehmensgruppe führt JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier auf die smarte Kombination von Mensch und Maschine zurück.

Dr. Sebastian Grabmaier

JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier

Maklerpools sind heutzutage mehr als nur eine Abwicklungsstelle für Versicherungsverträge. Vielmehr bieten die führenden Anbieter ihren angeschlossenen Vermittlern eine Vielzahl an Tools und Hilfestellung, um auch in Zeiten der Digitalisierung erfolgreich am Markt operieren zu können. Apps wie „allesmeins“ aus dem Hause JDC bieten alle Funktionalitäten, die auch neu auftretende Startups, sogenannte Fintechs, ihren Kunden zur Verfügung stellen. In schwierigen Fällen steht aber immer noch ein Berater bereit, um Fragen zu beantworten und beratungsintensive Produkte zu erklären.

Dr. Sebastian Grabmaier, Chef des Maklerpools Jung, DMS & Cie. nennt diesen Ansatz hybride Beratung, ein Modell das die Vorteile der Online- und Offlinewelt vereint. Einfache Produkte können Kunden online selbständig und unkompliziert abschließen, während erklärungsbedürftige Produkte wie die Altersvorsorge und Portfolioplanung gemeinsam mit dem Berater des Vertrauens geplant werden. Der entscheidende Vorteil gegenüber den online-only Lösungen sei dabei, dass dem Kunden die Beratungskompetenz erhalten bleibe und der einzelne Vermittler gleichzeitig deutlich mehr Kunden betreuen könne, ohne dass die Beratungsqualität abnähme, so Grabmaier.

„Wir setzen nach wie vor auf den Faktor Mensch – die Interaktion zwischen dem Kunden und dem Berater seines Vertrauens. Das ist ein großer Unterschied: Während viele Start-ups bei Null beginnen und vor allem Geld für teure Kundenakquisition und Markenbildung ausgeben müssen, setzen wir auf einer beeindruckenden Substanz auf – mehr als 16.000 angeschlossene Vertriebspartner, über 1,2 Millionen Endkunden, ein Betreuterbestand von mehr als 4,5 Milliarden Euro, mehr als eine Milliarde Euro Neugeschäft pro Jahr und eine mehr als 50-jährige Firmengeschichte“, erklärt Dr. Sebastian Grabmaier  seinen Ansatz im Gespräch mit Welt Online.

Der Ansatz den Grabmaier mit seinem Maklerpool verfolgt, zahlt sich mittlerweile aus. Im Geschäftsjahr 2016 konnte die JDC Group AG das beste Ergebnis der Firmengeschichte verbuchen. Der Umsatz des Unternehmens stieg auf 78,05 Millionen Euro (Vorjahr: 75,7 Millionen Euro). Daraus resultierte ein Gewinnsprung um mehr als 100 Prozent auf 2,7 Millionen Euro (Vorjahr: 1,28 Millionen Euro).

Mehr als eine Millionen Kunden zeichneten im Bilanzjahr 2016 Verträge mit einem Volumen von knapp 1,4 Milliarden Euro über angeschlossene Makler der JDC Group AG – ein Umstand der auch die mehr als 16.000 angeschlossenen Makler freuen dürfte.

2017 plant die JDC Group, ihren Weg in die Digitalisierung weiter zu forcieren und so die Transformation des Unternehmens vom klassischen Maklerpool hin zum führenden digitalen Verwalter von Versicherungen und Finanzanlagen zu beschleunigen, schreibt das Unternehmen in der Pflichtveröffentlichung zur Bilanz.

Zum Scoredex-Profil der JDC Group AG.

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Scoredex stellt vor: Magna Immobilien AG

Die Hamburger Magna Immobilien AG ist ein inhabergeführtes Immobilienunternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Entwicklung von komplexen Immobilieninvestments. Der Schwerpunkt des Unternehmens unter Leitung der Immobilienprofis David Liebig und Jörn Reinecke liegt in der Entwicklung von Bestandobjekten und dem Neubau größerer Immobilienprojekte.

Magna Immoiblien AG

Projekt der Magna Immobilien AG in
Hamburg-Othmarschen

Neben Wohnimmobilien entwickelt die Magna Immobilien AG gewerbliche Büro-, Handels- und Logistikimmobilien in ausgezeichneten Lagen. Die Volumen liegen in der Regel zwischen fünf und 150 Millionen Euro.

2016 startete die Magna Immobilien AG sechs Großprojekte in Hamburg, Essen, Ahrensburg und Buchholz in der Nordheide. Hierzu gehören der Neubau von 115 Eigentumswohnungen und 63 geförderten Seniorenwohnungen in Hamburg-Othmarschen (Volumen: 65 Millionen Euro), das Projekt Hamburg Height 5 mit rund 50 Wohnungen (Volumen: 30 Millionen Euro), ein Büro- und Geschäftshaus am Limbecker Platz in Essen (Volumen: 50 Millionen Euro), 140 Wohneinheiten in Hamburg-Lockstedt (Volumen: 55 Millionen Euro), 135 Wohnungen in Buchholz an der Nordheide (Volumen: 35 Millionen Euro) und rund 100 Wohnungen in Ahrensburg (Volumen: 30 Millionen Euro).

Die Magna Immobilien AG hat sich von Scoredex mit sehr guten Ergebnissen prüfen lassen. Bei den folgenden Merkmalen erreichte das Unternehmen sowie Vorstand Jörn Reinecke exzellente Ergebnisse in den Bereichen Risikoprävention, Ausbildung, Soziales Umfeld, Finanzielle Situation des Entscheiders, Bonität Entscheider, Juristische Merkmale und Georating.

Scoredex-Profil der Magna Immobilien AG
Webseite der Magna Immobilien AG

Scoredex stellt vor: MDM Group AG

UPDATE:

Aufgrund aktueller Informationen wurde das Unternehmen MDM Group AG mehrfach abgewertet. Die in diesem Artikel veröffentlichten Informationen sind nicht mehr auf dem neuesten Stand. Eine aktuelle Bewertung der MDM Group AG können Sie unter https://www.scoredex.com/unternehmen/mdm-group-ag/ kostenpflichtig abrufen.

Seit mehr als 10 Jahren engagiert sich die Schweizer MDM Group AG erfolgreich im Warenhandel. Um das starke Wachstum weiter zu forcieren hat das Unternehmen das günstige Marktumfeld genutzt und zieht einen lange geplanten Börsengang vor.

MDM Group AG

Die Schweizer Investmentsgesellschaft MDM Group AG aus Meggen verkündet die Fertigstellung des Immobilienprojekts im türkischen Bodrum.

“Der Börsengang wird planmäßig zum zweiten Quartal 2017 stattfinden und damit ein halbes Jahr früher als geplant. Nach Jahren des gesunden Wachstums haben wir den Weg geebnet, um zu den großen internationalen Warenhäusern aufzuschließen. Das Kapital aus dem Börsengang werden wir für Investitionen ins Handelsgeschäft einbringen, um neue Absatzmärkte zu erschließen”, kommentiert Özlan Utanc, Verwaltungsrätin der MDM Group AG den bevorstehenden Börsengang.

Neben dem Ausbau des Warenhandelsgeschäfts, bevorzugt dem Handel mit Textilien, Rest- und Sonderposten sowie Konkurswaren, setzt die MDM Group AG verstärkt auf die Verwaltung, Weiterentwicklung und Verwaltung von Luxusimmobilien. Im Februar 2017 vermeldete die Unternehmensgruppe die Fertigstellung eines 37.000 Quadratmeter großen Immobilienprojektes.

Das von der MDM Group AG realisierte Projekt besteht aus 24 Villen im türkischem Bodrum, das auch als St. Tropez der Türkei bekannt ist. Die einzelnen Anwesen haben eine Größe zwischen 340 und 800 Quadratmetern, die Verkaufspreise liegen zwischen 1,2 Millionen und 3,5 Millionen Euro.  Das Gesamtinvestitionsvolumen der MDM Group AG betrug rund 23 Millionen Euro.

“Die MDM Group AG hat eine umfassende Investition in Höhe von 23 Mio. Euro für dieses Vorhaben bereitgestellt. Obwohl der Verkauf unserer Villen in Bodrum erst im Februar startete, konnte die MDM Group AG bereits sieben Villen veräußern und die Flut der Anfragen reißt nicht ab. Bodrum gilt unter Kennern als das St. Stropez der Türkei, ein traumhafter Ort für Urlaub, aber auch zum Leben”, erläutert Verwaltungsrätin Özlan Utanc das aktuelle Immobilienprojekt.

Die Immobilien können ab Juli dieses Jahres bezogen werden. Interessierte Investoren, können auf Rechnung von MDM Group AG kostenfrei für die Immobilienbesichtigung in einem 5 Sterne Hotel für 3 Tage residieren. In der Besichtigung ist für das Wohl der möglichen Immobilienbesitzer mit Speisen und Getränken gesorgt. Es haben innerhalb von nur zwei Wochen bislang 7 Villen einen neuen Besitzer gefunden und die MDM Group verzeichnet eine starke Nachfrage, nach Luxusimmobilien in Bodrum.

In der Scoredex-Prüfung erzielte die MDM Group AG bei den folgenden Merkmalen gute Ergebnisse: Finanzielle Situation des Unternehmens, Referenzen, Ausbildung und Juristische Merkmale. Exzellente Ergebnisse erreichte das Unternehmen in den Bereichen Risikoprävention, Soziales Umfeld, Finanzielle Situation des Entscheiders, Bonität Unternehmen, Bonität Entscheider und Medienresonanz.

Zum Scoredex-Profil der MDM Group AG.

Standortentscheidung der Autark Group Aktiengesellschaft: Raus aus Liechtenstein, ab nach Deutschland!

Nach Angaben von Unternehmensinsidern hat die Autark-Gruppe im Zuge ihrer Umstrukturierungsstrategie die Verhandlungen mit der Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht abgebrochen. Die geplante Kapitalerhöhung und Verschmelzung aller Geschäfte in einer Aktiengesellschaft wird ausschließlich in Deutschland stattfinden. Branchenkenner begrüßen die Entscheidung des Autark-Managements.

Standortentscheidung: Autark Group Aktiengesellschaft mit Listing an der Börse Hamburg

Standortentscheidung: Autark Group Aktiengesellschaft mit Listing an der Börse Hamburg

In den letzten Wochen hatte die Autark-Gruppe ihren Anlegern angeboten ihre gezeichneten Nachrangdarlehen in Aktien umzuwandeln. Die Beteiligungen der Firmengruppe sollen in den nächsten Monaten gebündelt, Firmen verschmolzen und die gesamten Aktivitäten der Unternehmensgruppe in Zukunft zentral gesteuert werden, um den schnellen Wachstum optimal managen zu können.

Die Planungen sahen vor, dass die Nachrangdarlehen im Verhältnis 1:1 in Vorzugsaktien einer Liechtensteiner Aktiengesellschaft umgewandelt werden sollten. Allerdings stieß die Idee nicht bei allen Anlegern auf Gegenliebe und auch aus dem Autark-Vertrieb waren kritische Stimmen zu vernehmen, obwohl das Tauschangebot freiwillig ist. Insbesondere die im Vergleich zu Deutschland niedrigeren Transparenzanforderungen in Liechtenstein sorgten für Bedenken.

Neuer Plan: Autark Group Aktiengesellschaft in Deutschland

Das Autark-Management hat die Kritiker offensichtlich ernst genommen und sich dazu entschieden die Verhandlungen mit der Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht abzubrechen. Stattdessen soll jetzt schnellstmöglich eine Kapitalerhöhung bei der deutschen Autark Group Aktiengesellschaft realisiert werden, in der die Aktivitäten der gesamten Autark-Gruppe gebündelt werden sollen.

Die Gesellschaft wird auch in Zukunft unter dem Namen Autark Group Aktiengesellschaft firmieren und ist bereits an der Börse Hamburg gelistet. Derzeit wird ein Börsenprospekt erstellt, der in den nächsten Wochen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Prüfung vorgelegt wird.

„Die Entscheidung für den Standort Deutschland haben wir im Interesse unserer Anleger getroffen.  Wir können auf diese Weise maximale Transparenz gewährleisten und uns in Zukunft voll auf unser Kerngeschäft konzentrieren“, erklärt ein Unternehmenssprecher im Gespräch mit Scoredex. Anleger, die derzeit in Nachrangdarlehen bei der Autark-Gruppe investiert sind, können diese im Verhältnis 1:1 gegen Aktien der Autark Investment Aktiengesellschaft tauschen.

Umstrukturierung bei der Autark-Gruppe

Anleger der Autark-Gruppe haben ab sofort die Möglichkeit ihre Nachrangdarlehen in Aktien umzuwandeln. Die Geschäftsführung plant im Zuge einer großangelegten Umstrukturierung der Unternehmensgruppe Beteiligungen und Kräfte zu bündeln und ein effizienteres Management- und Risikokontrollsystem zu etablieren. Was bedeutet das Angebot für die Anleger?

In den letzten drei Jahren gehörte die Autark-Holding zu einer illustren Runde Gruppe stark wachsender Finanzdienstleistungsunternehmen. Viele Kunden überzeugte die Risikostreuung über verschiedene Anlageklassen sowie das kompetente Management der Autark.

Neben dem Forex- und Tradinggeschäften hält die Autark-Gruppe Anteile an zwei Finanzinstituten sowie an 18 Biogasanlagen und ist Eigentümerin einer Unternehmensberatung für betriebliche Altersvorsorge.

Zusätzlich ist die Autark-Gruppe Inhaberin von diversen deutschen Büro- und Wohnimmobilien. Besonders stolz ist man auf das Theater am Marientor in Duisburg, das günstig von der Stadt erworben und durch effizientes Management profitabel gemacht wurde. Ein Sprecher der Autark erklärt:

„Das Theater am Marientor ist ein klassisches Beispiel wie man aus einer defizitären und `ungewollten´ Theateranlage mit dem nötigen Fachwissen im Bereich Musical und Bewirtung, genügend Parkplätzen, Incentives und viel Herzblut eine gut ausgelastete und gerne besuchte Musical- und Freizeitvergnügen geworden ist.“

Kultur und Rendite - Theater am Marientor in Duisburg

Kultur und Rendite – Theater am Marientor in Duisburg

Nach gut einem Jahr intensiver Vorbereitung realisiert die Autark-Gruppe derzeit die größte Umstrukturierung der Unternehmensgeschichte.

Der Plan des Autark-Managements ist ambitioniert: Beteiligungen der Firmengruppe werden in den nächsten Monaten gebündelt, Firmen verschmolzen und die Aktivitäten in Zukunft zentral von Autark Invest AG gesteuert. „Wir wollen Fehler, die schnell wachsende Start-Up-Unternehmen häufig machen vermeiden“, erklärt die Autark auf Anfrage.

Deshalb plane man in Zukunft alle Beteiligungen der Unternehmensgruppe auf die Autark Invest AG zu übertragen. Ein Autark-Sprecher: „So behalten wir den Überblick und können die Management- und Risikokontrolle den Erfordernissen anpassen.“

Man müsse auch an die Zukunft denken und es geht hierbei ja auch nicht um Peanuts. Das Emissionsvolumen beträgt mehr als 350 Millionen Euro.

Der nächste geplante Schritt ist die Einbringung der entstandenen Aktien der Autark Invest AG als Sachkapitalerhöhung in eine deutsche Aktiengesellschaft und Notierung der Aktien an einer deutschen Börse. „Die Umstrukturierung und anschliessende Platzierung einer AG am deutschen Markt ist der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zu unserem großen Ziel: die Gründung einer Vollbank“, erklärt die Autark.

Anleger, die derzeit in Form von Nachrangdarlehen am Erfolg der Autark partizipieren, werden durch die Umwandlung in Aktien zu Eigentümern der Unternehmensgruppe.

Ab sofort können Anleger ihre Nachrangdarlehen gegen Vorzugsaktien der Autark Invest AG tauschen. In einem 32-seitigen Memorandum beschreibt die Autark-Gruppe die exakten Rahmenbedingungen des Tauschgeschäfts.

Hauptaktionärin der Autark Invest AG in Liechtenstein ist die Noble House Europe B.V. Die Autark-Anleger haben Nachrangdarlehen Noble House Europe B.V. gezeichnet und partizipieren durch regelmäßige, vertraglich vereinbarte Zinszahlungen am Erfolg der Unternehmen.

Die Noble House Europe B.V. wiederum bietet den Anlegern an, dass die Nachrangdarlehen im Verhältnis 1 zu 1 gegen Vorzugsaktien der Autark Invest AG getauscht werden können.

Das Tauschgeschäft eröffnet den Anlegern neue Renditechancen und Mitspracherechte.

Als Aktionäre sind die Anleger nicht mehr Darlehensgeber, sondern Eigentümer der Autark Invest AG. Während Zeichnern eines Nachrangdarlehens keine Mitspracherechte eingeräumt werden, haben Aktionäre gesetzlich festgelegte Rechte, wie beispielsweise die Teilnahme an Hauptversammlungen und Abstimmungen.

Die Zeichner von Nachrangdarlehen erhalten über die gesamte Laufzeit einen festen Zinssatz. Nach Ablauf der Haltezeit erhält er sein eingesetztes Kapital zurück. Weitergehende Renditechancen bietet diese Beteiligungsform hingegen nicht.

Inhaber von Vorzugsaktien der Autark Invest AG erhalten ebenfalls eine Art Verzinsung, die als Vorzugsdividende bezeichnet wird – und zwar in derselben Höhe wie die Zeichner von Nachrangdarlehen. Zusätzlich profitieren die Aktionäre aber auch direkt vom Erfolg ihrer Beteiligungen. Einmal im Jahr können Aktiengesellschaften eine Gewinnausschüttung in Form von Dividenden  vornehmen.

Anders als bei Nachrangdarlehen kann der Wert der Aktien allerdings schwanken. Je nach Unternehmenserfolg kann der Kurs und damit auch der Wert der Aktie steigen oder fallen. Dafür bieten Aktien einen entscheidenden Vorteil gegenüber Nachrangdarlehen, die häufig lange Kündigungsfristen von bis zu 30 Jahren haben und kaum verkauft werden können. Aktien sind hoch flexibel, frei handelbar und an keine Kündigungsfristen gebunden.

Fintech Knip vs. JDC-GROUP: Dr. Sebastian Grabmaier schlägt zurück

Das Fintech Knip ist Marktführer in der jungen und boomenden Insurtech-Branche. Doch schwache Geschäftszahlen und interne Querelen belasten das operative Geschäft des aggressiven Fintech-Unternehmens. Knip-Chef Dennis Just reagiert mit einem PR-Attacken gegen die Konkurrenten im umkämpften Markt.

Dr. Sebastian Grabmaier

JCD-Chef Dr. Sebastian Grabmaier lässt die Angriffe von Knip-Chef Dennis Just nicht auf sich sitzen.

Digitale Versicherungsordner, sogenannte Insurtechs, gelten als das nächste große Ding in der Versicherungsbranche. Alleine im ersten Halbjahr 2016 wurden nach einer Analyse des Marktführers Knip rund 574.000 Apps heruntergeladen – eine Steigerung von 720 Prozent zum Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2015: rund 80.000 Downloads).

Von dem Insurtech-Boom konnten neben dem Marktführer Knip, der derzeit rund die Hälfte des Marktes beherrscht, auch sieben weitere Wettbewerber profitieren: Allesmeins, Asuro, Clark, Getsafe, Financefox, Friendsurance und Simplr. Der steigende Wettbewerbsdruck und die wachsende Interessentenzahl an digitalen Versicherungslösungen sind Grund genug für den Knip-Gründer Dennis Just kräftig gegen seine Konkurrenten auszuteilen.

Besonders im Visier des Knip-Chefs ist die JDC-Group, die nicht nur die Versicherungs-App Allesmeins betreibt, sondern auch Onlineplattformen wie Geld.de, die JDC aus dem Bestand der mittlerweile insolventen Unister-Gruppe erworben hat. In einer Pressemitteilung bezeichnete Dennis Just den Kauf als Fehlinvestition. Geld.de habe schon länger zum Verkauf gestanden und verfüge nur über eine ernüchternde Reichweite, so Just in Richtung der Konkurrenz.

JDC Group reagiert gelassen auf Kritik

Dr. Sebastian Grabmaier lässt die Attacken von Dennis Just nicht unkommentiert und wirft dem Knip-Chef vor „PR-Nebelkerzen“ zu zünden. Die JDC Group sei sehr zufrieden mit dem Erwerb von Geld.de und man habe auch allen Grund dazu. Im Gegensatz zu vielen anderen Start-Ups sei Geld.de nämlich profitabel. “Von über 70.000 Seitenaufrufen im Monat, über 150.000 aktiven Kunden mit über 200.000 Verträgen, knapp fünf Millionen Euro Umsatz und drei Millionen Euro Ebit-Beitrag kann Knip noch lange träumen”, kommentiert Grabmaier Justs Angriffe gegenüber dem Branchendienst fondsprofessionell.de.

Zwar habe Knip signifikant mehr Downloads als die JDC-App Allesmeins, dafür glänze die JDC-Lösung mit hervorragenden Konversionraten. In den ersten Monaten nach Markteinführung stehe jedem Download der App auch rund ein Neuvertrag gegenüber. Das Geschäftsmodell funktioniere also wie geplant, so JDC-Chef Grabmaier.

Knip hat Probleme mit Konversionraten und Geschäftszahlen

Insurtech-Unternehmen

Downloads von Insurtech-Unternehmen (Quelle: Knip)

Ganz anders stellt sich hingegen die Situation beim Marktführer Knip dar. Die Konversionraten, also die tatsächlich erzielten Abschlüsse und erteilten Maklervollmachten je heruntergeladener App, sollen bei Knip genauso wie Umsatz-und Ertragszahlen äußerst bescheiden sein, heißt es von Brancheninsidern. Daher würde das Unternehmen wohl auch so ungern die eigenen Ergebnisse veröffentlichen, so Grabmaier.

Im Gegensatz zur Konkurrenz decke Knip mit 68 von 128 angeschlossenen Versicherungsunternehmen auch nur rund die Hälfte des Marktes ab. Aufgrund der schwachen Performance von Knip sollen sogar einige Versicherer die Zusammenarbeit wieder eingestellt haben, so Grabmaier, der Knip deshalb wahlweise als einen „Non-Event“ oder so klein, dass sie keine Makleranbindung schaffen würden, bezeichnet.

Die schwachen Geschäftszahlen sind nicht das einzige Problem von Knip-Chef Dennis Just

In den letzten Monaten haben zahlreiche Führungskräfte das 2013 gegründete Insurtech Knip verlassen. Im Februar der Produktechef, im Mai der Art Director, im Juni der Marketingchef und im Juli der Strategiechef. Zudem sollen in den beiden Kernmärkten Deutschland und Schweiz die Downloads in den letzten Monaten um bis zu 90 Prozent gesunken sein – was im Widerspruch zur markigen PR des Knip-Chefs Dennis Just steht.

Gegenüber der Handelszeitung rechtfertigte Dennis Just die schwachen Downloads und Umsätze mit dem Hinweis, dass Versicherungen von „September bis November“ verkauft werden und Versicherungs-Apps sich am besten von „Oktober bis März“ vermarkten ließen. Eine eher schwache Rechtfertigung angesichts der markigen PR-Sprüche von Knip-Chef Dennis Just.