Immobilienentwickler entlasten den deutschen Mietmarkt

Wohnen in deutschen Metropolen wird immer teurer. Mieter klagen über Wohnungsnotstand und jährlich steigende Kosten. Große Immobilienentwickler sollen Abhilfe schaffen und B-Lagen aufwerten.

City Tower in Essen, Projekt der Magna Immobilien AG aus Hamburg

City Tower in Essen, Projekt der Magna Immobilien AG aus Hamburg

Der Immobilienboom in deutschen Großstädten ist ungebrochen. Spitzenreiter bei Mietpreissteigerung ist Berlin mit fast 10 Prozent, dicht gefolgt von München mit rund neun Prozent. Als Hauptgrund nennen Immobilienexperten den weiterhin anhaltenden Trend zur Urbanisierung und die größere Zahlungsbereitschaft der Mieter.

In absehbarer Zeit wird sich am Trend zu steigenden Mieten auch nichts ändern solange der Zuzug in die Metropolregionen weiter anhält. In den letzten fünf Jahren hatte alleine Berlin einen Zuwachs von rund einer Viertel Millionen Menschen zu verbuchen. Die Leerstandsquote liegt derzeit gerade einmal bei 1,5 Prozent.

„Billiger können Wohnungen erst dann wieder werden, wenn wir mit dem Wohnungsbau hinterherkommen oder wenn das Interesse am Leben in der Hauptstadt wieder abnimmt“, erklärt Jörn Reinecke, Vorstand des Immobilienentwicklers Magna Immobilien AG.

Die Politik hofft ebenfalls auf die Bauaktivitäten großer Immobilienentwickler um Entlastung auf dem Mietmarkt zu schaffen.

Neben einigen Luxusprojekten in innerstädtischen Toplagen, werden die Immobilienprojekte mittlerweile vor allem in B-Lagen und am Stadtrand realisiert. Das südlich an Berlin angrenzende Teltow wurde auf diese Weise sogar zur am schnellsten wachsenden Gemeinde in Deutschland.

Der Fokus auf B-Lagen hat vor allem den Vorteil, dass sowohl Bauland zur Verfügung steht als auch das Preisniveau für Grundstücke signifikant niedriger ist als in innerstädtischen A-Lagen. Und auch die Anwohner von Gemeinden und Bezirken in denen große Immobilienprojekte entwickelt werden, profitieren von der Bauaktivität. Denn neben der Schaffung von Wohnraum wird in der Regel auch die Infrastruktur verbessert.

Die Magna Immobilien AG baut beispielsweise in Hamburg-Othmarschen 115 Eigentumswohnungen und sorgt gleichzeitig für eine adäquate Infrastruktur für die neuen Mieter. Neben einer Kita für 80 Kinder entstehen ein Supermarkt, ein Kino sowie weitere Freizeitmöglichkeiten von denen Altanwohner ebenfalls profitieren werden.

Auch in München, der Mietpreis-Spitzenreiterin, setzt man auf Großprojekte um den Mietmarkt zu entlasten.

Die Münchner Bauträgergesellschaft CV-Projektentwicklung GmbH plant gemeinsam mit der Magna Immobilien AG derzeit den Bau von 850 gewerblichen Wohneinheiten auf einer knapp 20.000 Quadratmeter großen Fläche der ehemaligen Stahlfirma Klöckner in München-Steinhausen. Insgesamt sollen rund 29.000 Quadratmeter Brutto-Geschossfläche entstehen.

Im Erdgeschoss des Gebäudes, das vom Münchner Büro Auer und Weber entworfen werden soll, sind Handelsflächen zur Nahversorgung mit besonders langen Öffnungszeiten geplant.  Das Projektvolumen liegt bei 180 bis 200 Millionen Euro. Der Bauantrag soll im Herbst eingereicht werden, die Stadt hat die entsprechende Bauvoranfrage positiv beschieden, erklärte der CV-Prokurist Anatol Obolensky gegenüber der Süddutschen Zeitung.

Interview mit Jörn Reinecke, Chef der Magna Immobilien AG

Jörn Reinecke, Vorstand der Magna Immobilien AG, ist seit mehr als 25 Jahren unternehmerisch tätig, vor allem im Immobilienbereich. Seine Projekte haben ein Entwicklungs- und Transaktionsvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro. Wir sprachen mit ihm über die Rolle von Immobilienentwicklern für den Wohnungsmarkt.

Immobilienprofi Jörn Reinecke, Vorstand der Magna Immobilien AG

Immobilienprofi Jörn Reinecke, Vorstand der Magna Immobilien AG

Scoredex: Herr Reinecke, Sie gelten als einer der erfolgreichsten Immobilienentwickler in Deutschland. Die derzeitige Entwicklung der Miet- und Kaufpreise insbesondere in Metropolregionen gehört derzeit zu den meistdiskutierten gesellschaftspolitischen Themen. Insbesondere große Immobilienentwickler und Bauträger werden gerne für die rasant steigenden Preise verantwortlich gemacht. Zu Recht?

Jörn Reinecke: Es ist richtig, dass die Kauf- und Mietpreise in den letzten Jahren rasant gestiegen sind. Insbesondere Berlin, aber auch traditionell teure Städte wie München oder Hamburg sind hiervon betroffen. Diese Entwicklung ist allerdings nicht der Tätigkeit  von Immobilienentwicklern und Bauträgern, sondern schlicht dem Markt geschuldet. Solange das Angebot, insbesondere Neubauten und Sanierungen von nicht genutzten Immobilien, nicht mit der steigenden Nachfrage mithalten können, werden die Preise weiter steigen.

In Berlin beispielsweise gab es in den letzten fünf Jahren eine Netto-Zuwanderung von rund 250.000 Menschen. Die Bautätigkeit konnte mit diesem hohen Zuzug nicht mithalten. In der Folge kam es zu Engpässen am Kauf- und Mietmarkt und die Preise stiegen um rund 30 Prozent.

Die Immobilienbranche ist anders als es teilweise in der öffentlichen Wahrnehmung erscheint nicht schuld an den steigenden Mieten. Im Gegenteil: Ohne Bauaktivitäten und der Schaffung von neuem Wohnraum würden die Miet- und Kaufpreise noch deutlich schneller steigen. Eine Entlastung des Marktes ist nur möglich, wenn in den nächsten Jahren massiv in die Schaffung von Mietraum investiert wird.

Scoredex: Gebaut werden vor allem hochpreisige Wohnungen im Luxussegment. Wie soll dies den Mietmarkt für den Otto-Normal-Bürger positiv beeinflussen?

Jörn Reinecke: Der Immobilienmarkt muss immer in seiner Gesamtheit betrachtet werden. Unabhängig vom Preisniveau für Neubauten, die zugegebenermaßen im oberen Segment liegen, was unter anderem an immer strengeren Bauvorschriften und Umweltauflagen, langen Genehmigungsverfahren und nicht zuletzt an den sehr hohen Preisen für Baugrund liegt, die dem Bau von günstigen Wohnraum massiv erschweren, entlastet jeder neugebaute Quadratmeter den Gesamtmarkt.

Jeder Käufer oder Mieter einer neugebauten Wohnung verlässt in der Regel seine alte, meist günstigere Wohnung und konkurriert nicht mehr mit Immobilieninteressen, die sich für günstigere Bestandsimmobilien interessieren. Wenn es der Immobilienbranche gelingen würde mehr neuen Wohnraum zu schaffen, als der Netto-Zuzug in die beliebten Regionen Nachfrage generiert, kann die anhaltende Preissteigerung gebremst, zumindest aber verlangsamt werden.

Die Politik könnte an dieser Stelle unterstützend eingreifen, zum Beispiel durch schnellere Genehmigungsverfahren oder die Vergabe von günstigem Bauland unter bestimmten sozialpolitischen Auflagen. Dieser Ansatz erscheint mir deutlich zielführender als Gesetze wie die Mietpreisbremse, die kaum die erhofften Resultate bringen werden. So einfach lässt sich die Marktlogik von Angebot und Nachfrage nun einmal nicht aushebeln.

Für eine signifikante Entlastung des Marktes müsste allerdings auf breiter Front der Wille vorhanden sein, sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mein Eindruck ist derzeit, dass die Bereitschaft zu einer kooperativen und zielführenden Diskussion steigt. Ich bin aber Unternehmer und kein Politiker, daher halte ich mich mit guten Ratschlägen meist zurück.

Scoredex: Herr Reinecke, vielen Dank für das Gespräch.

PIM Gold erhält Focus Money Auszeichnung für hervorragenden Service

Die PIM Gold und Scheideanstalt wurde von der Finanzzeitschrift Focus Money in der Ausgabe 03/2017 als einer der besten Goldhändler in Deutschland ausgezeichnet. Insbesondere der sehr gute Service des Heusenstammer Goldhändlers unter der Leitung von Mesut Pazarci überzeugte die Tester, die PIM Gold für den Allgemeinen Service mit der Bestnote „hervorragend“ auszeichneten.

PIM Gold - LogoDie PIM Gold- und Scheideanstalt erreichte bei dem Test von Focus Money durchgehend sehr gute Ergebnisse. Sowohl die PIM als auch die Vertriebsgesellschaft, die Premium Gold Deutschland GmbH, wurden dem Prädikat „gut“ in der Kategorie „Bester Goldhändler“, Filiale gewürdigt. In der Kategorie „Bester Service“ erhielten beide Gesellschaften sogar das Prädikat „hervorragend“. In der Kategorie „Bester Goldbarrenhändler“ erhielten beide Gesellschaften das Prädikat „sehr gut“ und in der Kategorie „Bester Goldmünzenhändler“ erhielten sowohl die PIM als auch die PGD das Prädikat „gut“.

Die Ergebnisse von Focus Money decken sich mit der Prüfung der PIM Gold- und Scheideanstalt durch Scoredex. Das Unternehmen wurde mit exzellenten 854 von 1.000 möglichen Punkten ausgezeichnet. Insbesondere in den Bereichen Risikoprävention, Finanzielle Situation des Entscheiders, Bonität Unternehmen, Bonität Entscheider, Juristische Merkmale, Georating und im Branchenvergleich erreichte PIM Gold exzellente Ergebnisse.

„Diese Resultate sind ein Zeugnis dafür, dass wir in unserem Kerngeschäft, den Goldbarren, in der Lage sind, Bestleistungen zu erbringen und werden damit unserem eigenen hohen Anspruch als Dienstleister Bestleistungen abzuliefern, gerecht. Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis und auf unsere Mitarbeiter, ohne die das alles gar nicht möglich wäre,“ so Mesut Pazarci, Geschäftsführer der PIM Gold- und Scheideanstalt GmbH.

Julius Leineweber, Geschäftsführer der Premium Gold Deutschland GmbH, fügt hinzu: “Unsere Leistungsfähigkeit wird durch die Treue unserer Geschäftspartner belohnt. Sie sind neben unseren Kunden die wichtigsten Menschen, denn sie tragen dazu bei, den Menschen mit unseren Produkten etwas mehr Sicherheit zu verschaffen.“

Insbesondere in unsicheren Zeiten und bei schwankendem Marktumfeld setzen viele Anleger auf Gold. Nach Informationen des World Gold Council haben die Deutschen im dritten Quartal 2016 etwa 19,3 Tonnen des beliebten Metalls gekauft. Kein Wunder wie Mesut Pazarci, Chef der PIM Gold Gruppe im Interview mit Scoredex erklärt.

Gold biete einen sicheren Inflationsschutz und sei daher als Krisenwährung geeignet. Zudem ist Gold leicht vergleichbar anhand der Reinheit und weltweit handelbar. Damit unterscheidet sich Gold massiv von anderen Sachwerten, wie Immobilien, Ländereien, aber auch andere Metallklassen, wie Seltenen Erden.

Nebenbei ist Gold auch recht gut zu transportieren. „Ein Beutel voller Goldmünzen hat durchaus den Wert, um im Notfall einen Neustart irgendwo anders auf der Welt finanzieren zu können. Daher stammt auch der Ruf als Krisenwährung“, erklärt der PIM-Chef Mesut Pazarci.

Brexit führt zu Gold-Rally

Ganz Europa diskutiert über die wirtschaftlichen Folgen des Brexit, Aktionäre ächzen unter hohen Kursverlusten. Anleger, die einen hohen Anteil Gold im Depot halten, freuen sich hingegen über Gewinne.

Brexit-Gold-Silber-Platin-PalladiumAls Folge des Brexit stieg in den letzten sieben Tagen der Goldpreis um 7,5 Prozent. Kein Wunder für Experten, wie PIM-Gold-Chef Mesut Pazarci, denn Gold gilt seit jeher als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten und krisensichere Anlageform.

Die meisten Branchenexperten rechnen in den nächsten zwei Jahren mit weiter stark steigenden Preisen für Edelmetalle, allen voran Gold. Auf 160 Seiten prognostiziert der Liechtensteiner Vermögensverwalter Incrementum AG in seinem viel beachteten Goldbericht bis 2018 einen Preis von 2.300 $ – eine Steigerung um rund 1.000 $ vom derzeitigen Niveau und nebenbei ein Allzeithoch. Die wachsende Unsicherheit vieler Anleger, niedrige Leitzinsen sowie sinkendes Vertrauen in die Politik würden den Goldpreis beflügeln, so die Autoren des Berichts.

Derzeit empfehlen Experten wie Mesut Pazarci (PIM Gold) oder Herbert Behr (Golden Gates Edelmetalle) eine Quote von 10 Prozent bis 15 Prozent der Ersparnisse. Eine Einschätzung die auch Analyst Davis Hall teilt, allerdings in Zukunft auf einen höheren Goldanteil von bis zu 25 Prozent setzen würde.

Neben Gold hat sich der Brexit auch auf andere Edelmetalle ausgewirkt. Eine Analyse des Branchenmagazins Goldreporter vom 27.6.2016, direkt nach dem Brexit kam zu den folgenden Ergebnissen:

Der Goldpreis liegt am Montagnachmittag deutlich über 1.210 Euro pro Unze. Das ist ein Plus von mehr als 10 Prozent seit dem Brexit-Referendum.

Der Goldpreis liegt am Montagnachmittag bei mehr als 16,20 Euro pro Unze. Das ist ein Plus von rund 7 Prozent seit dem Brexit-Referendum.

Der Platinpreis liegt am Montagnachmittag bei mehr als 900 Euro pro Unze. Das ist ein Plus von rund 6 Prozent seit dem Brexit-Referendum.

Der Platinpreis liegt am Montagnachmittag bei rund 500 Euro pro Unze. Das ist ein Plus von weniger als 1 Prozent seit dem Brexit-Referendum.

Noch einmal zusammengefasst die Veränderungen, wie der Brexit Gold Silber und die anderen Metalle nach oben drückte:

Gold explodiert um mehr als 10 Prozent
Silber legt rund 7 Prozent zu
Platin legt rund 6 Prozent zu
Palladium legt fast gar nicht zu

Ein kleines Vermögen mit den steigenden Goldpreisen hat Investoren-Legende George Soros gemacht.

Mitte Mai hatte Soros Family Office mitgeteilt, dass 37 Prozent der Aktien von in den USA gelisteten Firmen verkauft wurden und in großem Stil in Goldminen und Gold investiert wurde. Ein erneuter Beweis für den guten Riecher des Star-Investors.

Unter anderem hat Soros 1,7 Prozent des Minenunternehmens Barrick Gold gekauft. Außerdem besitzt Soros 1,05 Millionen Anteile am SPDR Gold Trust im Wert von aktuell mehr als 120 Milliarden Dollar, einem börsengehandelten Fonds, der den Goldpreis abbildet. Der Fonds hat seit Jahresbeginn um mehr als 20 Prozent zugelegt.

Die TOP10 Aktienfonds 2015

Das Branchenmagazin proccontra veröffentlichte am 5.1.2015 ihre jährliche TOP10-Liste der erfolgreichsten Aktienfonds. Gewertet wurde nach der 3-Jahresperformance. Als Datenquelle diente Lipper.

Die TOP10 waren:

Platz 1: MainFirst Germany Fund

Platz 2: DB Platinum III Platow R1C

Platz 3: DWS Aktien Strategie Deutschland

Platz 4: ACATIS CHAMPS SEL – ACATIS AKTIEN DEUTSCHLAND ELM

Platz 5: Murphy Spitz Umweltfonds-Deutschland

Platz 6: DWS Investa

Platz 7: Fidelity Funds Germany A

Platz 8: DWS German Equity Typ 0

Platz 9: DWS Deutschland

Platz 10: Allianz-Thesaurus

PIM-Gold Chef Mesut Pazarci: Gold ist die älteste Währung der Welt

Mesut Pazarci, Chef der PIM Gold Gruppe, spricht im Interview mit Scoredex über die Besonderheiten von Goldkäufen und die Wachstumsstrategie von der PIM Gold und Scheideanstalt GmbH.

PIM Gold Chef Mesut Pazarci schwört auf Goldinvestments

PIM Gold Chef Mesut Pazarci schwört auf Goldinvestments

Scoredex: Herr Pazarci, was ist das besondere an Goldinvestments?

Mesut Pazarci: Gold hat seit Jahrtausenden einen konstant stabilen Wert. Sie finden auf der Welt keine Währung, die so lange überlebt hat. Das war auch der Grund, warum die Geschichte der Währungen, auch eine Geschichte des Goldes ist.

Die wichtigsten Währungen der Welt, vor allem der US-Dollar, waren lange Zeit durch Gold gedeckt. Der Dollar selbst war nur das Versprechen, dass man diesen jederzeit zu einem vorher vereinbarten Kurs wieder in Gold tauschen darf.

Allerdings gab es bei den Verantwortlichen Politikern, Ende des 20. Jahrhunderts einen Trend sich von der Goldpreisbindung zu verabschieden. Im August 1971 wurde die Goldpreisbindung des US-Dollars aufgehoben – und heute gibt es keine einzige Währung mehr, die durch Gold gedeckt ist. Als Resultat ist die weltweite Geldmenge in einem historischen Ausmaß gestiegen.

Scoredex: Hat Gold zurecht seinen Ruf als Krisenwährung?

Mesut Pazarci: Gold bietet einen sicheren Inflationsschutz und ist daher als Krisenwährung geeignet. Zudem ist Gold leicht vergleichbar anhand der Reinheit und weltweit handelbar. Damit unterscheidet sich Gold massiv von anderen Sachwerten, wie Immobilien, Ländereien, aber auch andere Metallklassen, wie Seltenen Erden.

Nebenbei ist Gold auch recht gut zu transportieren. Ein Beutel voller Goldmünzen hat durchaus den Wert, um im Notfall einen Neustart irgendwo anders auf der Welt finanzieren zu können. Daher stammt auch der Ruf als Krisenwährung.

Scoredex: Und wie sieht es mit der Rendite für Anleger aus. Zinsen und Dividenden bekomme ich auf Goldinvestments keine. Lohnt es sich dennoch zu investieren?

Mesut Pazarci: Erst einmal können Sie sich mit Goldkäufen gegen Inflationsrisiken absichern. Zudem hat Gold über die letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte eine konstante Wertsteigerung gehabt. Der Goldpreis schwankt auch nicht so stark, wie beispielweise Aktien, so dass Sie zumindest keine Verluste befürchten müssen.

Dennoch sollte Gold nur einen Teil Ihres Vermögens ausmachen. Ich empfehle, und das sage ich als bekennender Gold-Fan, maximal einen Anteil von 15 Prozent der Ersparnisse in Edelmetalle, bevorzugt Gold und Silber, zu investieren.

Außerdem haben wir uns bei der PIM Gold Gedanken über das Thema Renditen gemacht und das Konzept “Bonusgold” eingeführt. Wenn Sie bei uns ratierlich Gold einkaufen, bekommen Sie ab einer Gesamtsumme von 3.000 Euro zusätzlich jeden Monat “Bonusgold” ausgeliefert. Auf diese Weise erhalten Sie quasi eine Rendite in Gold von mehr als fünf Prozent im Jahr.

Scoredex: Der Goldmarkt gilt nicht als sonderlich margenstark. Wie bezahlen Sie denn das Konzept “Bonusgold”?

Mesut Pazarci: Wir decken die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Gold ab. Wir kaufen Altgold und verarbeiten das Gold in der eigenen Scheideanstalt zu Münzen, Barren und Schmuck. Des Weiteren beliefern wir als Großhändler Hunderte von Juwelieren und vertreiben sämtliche marktüblichen Stückelungen an Tausende von Privatkunden. Zu guter Letzt haben wir Produkte für Firmenkunden und sind als Großhändler für Schmuck aktiv.

Sie haben natürlich recht, dass der Goldmarkt hochtransparent ist und daher keine hohen Margen erzielbar sind. Wenn Sie aber auf jedem Arbeitsschritt eine kleine Marge haben, können Sie von der Summe recht gut leben.

Scoredex: Wegen diesem Ansatz gelten Sie wohl als multi-aktiv.

Mesut Pazarci: Mit diesem Ruf kann ich gut leben. Wir sind wahrscheinlich der schnellst wachsende Player am deutschen Goldmarkt.

Scoredex: Wie hoch ist Ihr Marktanteil?

Mesut Pazarci: Etwa 15 Prozent. Und wir wachsen jährlich um rund 35 Prozent.

Scoredex: Wenn das so weitergeht, sind Sie ja bald Marktführer.

Mesut Pazarci: Es gibt noch ein paar Akteure, die deutlich größer sind als wir. Ich hoffe natürlich, dass wir in den nächsten Jahren weiter aufschließen können. Aber unser wichtigstes Ziel ist nicht nur Wachstum, sondern unseren Kunden innovative und qualitativ hochwertige Produkte zu guten Preisen zu liefern.

Scoredex: Herr Pazarci, vielen Dank für das Gespräch.

Infografik: Die 10 Gebote der Geldanlage

Vermögen sicher und erfolgreich bilden – diese 10 Strategien können Ihnen dabei helfen

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Infografik von: https://www.einfach-rente.de/

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Infografik: Der Baum des Goldes – woher das Gold kommt & wohin es geht

Wer schon immer mal wissen wollte, wo das meiste Gold eigentlich herkommt und welche Formen der Goldanlage es gibt – diese Infografik veranschaulicht es:

Infografik: Der Baum des Goldes - woher Gold kommt und wohin es geht

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CO.NET Verbrauchergenossenschaft e.G. aus Drochtersen geprüft & bewertet

Zur SCOREDEX-Bewertung der CO.NET Verbrauchergenossenschaft eG

Die Konsumgenossenschaft CO.NET aus Drochtersen (Landkreis Stade) wurde 2001 gegründet und befindet sich aktuell unter der Leitung von Thomas Limberg und Dr. Jörg Wild.

Als Zielsetzung für Ihre Mitglieder benennt CO.NET vor allem Rabattierungen und Gutschriften für Einkäufe innerhalb des Partnernetzwerkes der Genossenschaft. Dabei bediene man sich des eigens dafür entwickelten Systems DiRa in Form einer Mastercard.

Thomas Limberg - Gründer und Vorstand von CO.NET

Thomas Limberg – Gründer und Vorstand von CO.NET

Darüber hinaus bewirbt CO.NET eine Rückvergütung der Genossenschaftsanteile über entsprechende Geldanlagen in Sachwerte. Gegen Totalausfälle seien diese durch ein umfangreiches Versicherungskonzept in Zusammenarbeit mit der Euler Hermes Deutschland AG und der Allianz AG gesichert.

Fernerhin gibt CO.NET als weitere Geschäftsfelder die Entwicklung und Vermarktung von Kundenbindungskonzepten, den Aufbau strategischer Allianzen in diesem Bereich sowie die Vermietung eigener Ferienobjekte an.

Seinen regionalen Fokus legte das Unternehmen in der Vergangenheit offensichtlich in verstärktem Maße auch auf die osteuropäischen Länder. Im Internet zumindest kursieren zahlreiche CO.NET-Unternehmensvideos z.B. in polnischer Sprache.

Bewertung der CO.NET Verbrauchergenossenschaft e.G.

Das Unternehmen unterzog sich einem Seriositätscheck. Geprüft wurden die Merkmale Risikoprävention, soziales Umfeld, Bonität Unternehmen, Georating, Medienresonanz, Branchenvergleich, finanzielle Situation des Unternehmens, Kontinuität, Referenzen und Ausbildung. Die Einzelauswertungen sowie Teil- und Gesamtratings für CO.NET können Sie unter folgendem Link einsehen:

>> Zur Bewertung der CO.NET Verbrauchergenossenschaft e.G.


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Finanzdienstleister: Auf, auf zu mehr Transparenz!

Mit der Finanzmarktkrise assoziieren die meisten Menschen erstmal nur eine Erfolgskrise der Branche, simpel betrachtet also einen Rückgang bei der Entwicklung von Umsätzen und Gewinnen. Ursachenforscher und Experten erkennen die Problematik tiefer im Ansatz und würden eher von einer Vertrauenskrise sprechen. SCOREDEX geht noch einen Schritt weiter: Wir sehen die Thematik ganzheitlich und bezeichnen das Problem im Ansatz als Transparenzkrise.

Und wir haben eine revolutionäre Lösung entwickelt – Ein System, dass die Seriosität von Firmen, Entscheidungsträgern und den dazugehörigen Finanzprodukten treffsicher beurteilt. Finanzdienstleister sollten sich vor diesem Hintergrund und zu Ihrem eigenen Vorteil verstärkt mit dem Thema Transparenz auseinandersetzen, dabei Offenheit an den Tag legen und keine Ängste aufweisen. Das ist unsere ganz klare Empfehlung. Es gibt nichts zu verlieren. Die Vorteile überwiegen den Mehraufwand, was uns von Kundenseite immer wieder bestätigt wird. Denn in Sachen Transparenz sind die Vorreiter von heute bereits jetzt die Gewinner von morgen.

Finanzkrise gleich Vertrauenskrise gleich Transparenzkrise gleich Seriositätskrise

Der massive Vertrauensverlust in der Finanzbranche ist unter anderem auf einen Mangel an Transparenz zurückzuführen. In Zeiten der Informationsüberflut fällt es daher besonders schwer, seriöse Firmen und Berater von den schwarzen Schafen zu unterscheiden. Anbieter werden von potentiellen Anlegern dadurch mehrheitlich als nicht ausreichend vertrauensvoll bzw. seriös wahrgenommen. Dementsprechend zurückhaltend verhält sich die Investitionsbereitschaft des “kleinen Mannes”.

Private Investoren wünschen sich mehr Transparenz und Ehrlichkeit

In Geldfragen ist Vertrauen wichtig. Doch genau das leidet unter der Finanzkrise und danach. Denn trotz einer leichten Besserung der Konjunkturzahlen hält die Vertrauenskrise der Anleger gegenüber dem Finanzmarkt weiter an. Gerade in solch schwierigen Zeiten suchen Verbraucher bei Beratern und Anbietern von Finanzprodukten wieder verstärkt nach konservativen Werten wie Ehrlichkeit und Transparenz. Zu diesem Schluss jedenfalls kommt eine repräsentative Studie des Marketingberatungs-Unternehmen BBDO Consulting.

Die Vertrauenskrise – Ein Dilemma?

Auch gemäß einer aktuellen Studie des IMWF (Institut für Management- und Wirtschaftsforschung) werden für die Bildung von Vertrauen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vor allem weiche Faktoren von den Kunden geschätzt. Dazu zählen neben der Freundlichkeit, Sympathie, dem Engagement und der Zuverlässigkeit vor allem der gute Ruf. Doch ist an dieser Stelle das Dilemma nicht vorprogrammiert? Der Markt ist stark diversifiziert, die Informationen überfluten, das Tagesgeschäft drückt und der zufriedene Kunde verbreitet nichts viral, der scheinbar unzufriedene dafür umso mehr, aber leider nur Schlechtes. Die Medien tun Ihr übriges dazu.

Hinzu kommt die niedrige Zahlungsbereitschaft für eine transparente Beratung. Gemäß der BBDO-Studie würde ein Großteil der Befragten nicht mehr als 50 Euro dafür zahlen. Ganz im Gegenteil, sie sehen eine kostenlose Beratung sogar als eine Selbstverständlichkeit an. Die Folge: Ein Teufelskreislauf. Denn gleichzeitig belasten dadurch verursachte versteckte Provisionen und die Empfehlung teils unseriöser Produkte das Vertrauen wieder.

Alleingang vs. Kooperation mit SCOREDEX

Wie kann unter solchen Bedingungen strategisch noch ein guter Ruf und mehr Vertrauen aufgebaut bzw. erzeugt werden? Besonders für KMU’s gilt unserer Überzeugung nach, dass ein Alleingang einer “Mission Impossible” gleicht. Im Internetzeitalter lässt sich für Viele kein Reputations-Leuchtturm erzeugen. Diese Lücke schließen heutzutage Content-Aggregatoren oder spezifische Themen-Portale mit konkreten Mehrwerten und klaren Kundenvorteilen.

Beispielhaft für diese Entwicklung ist der Immobilienmarkt. Bis auf eine Handvoll Anbieter, hat keiner mehr das Sagen. Die, die es haben, dafür umso mehr. Kommt ein Makler noch drum herum, sich selber und seine Angebote auf Immobilienscout zu repräsentieren. Ohne massive Traffic- und Umsatzverluste wohl kaum. Doch wer schließt diese Lücke im Finanz- und Kapitalmarkt? Vergleichsportale? Nein. Äpfel lassen sich nicht mit Birnen vergleichen. Meinungsportale? Ebenso wenig. Warum? Zu komplex sind die meisten Finanzprodukte für eine adäquate Beurteilung durch Verbraucher. An dieser Stelle ist höhere Expertise und Erfahrung gefragt.

Seriosität bewerten?

Es bedarf der anspruchsvollen Aufgabe, ein neutrales und unabhängiges Bewertungssystem für die Transparenz und Seriosität von Unternehmen im Kapitalmarkt zu entwickeln und die daraus gewonnenen Informationen der Öffentlichkeit gesammelt zugänglich zu machen. Diese Aufgabe ist uns als einziger Anbieter am Markt überdurchschnittlich gut gelungen, was uns vor allem von Seiten unserer Kunden immer wieder bescheinigt wird. Wir sehen Konkurrenten in diesem Bereich oft kläglich scheitern.

Doch wie funktioniert SCOREDEX genau? Kurz gesagt: Wir haben die wesentlichen signifikanten Seriositätskriterien ermittelt und gewichtet. Nach Aufnahme aller benötigter Informationen, und dazu müssen die Unternehmen als Basis für eine SCOREDEX-Bewertung Transparenz zeigen und diese Informationen liefern, berechnet unser System unter Zuhilfenahme diverser Schnittstellen einheitlich einen jeweiligen Scorewert von 0 bis 1000, wobei alles über 600 Punkten als “gut” und über 800 Punkten als “sehr gut” bezeichnet werden darf. Dieser Scorewert repräsentiert quasi den Seriositätsgrad einer Unternehmung in Kombination mit seinen Entscheidungsträgern. Er dient als Entscheidungsgrundlage für Investoren.

Das SCOREDEX-System ist, wie bereits angesprochen, an diverse Schnittstellen angeschlossen und gewährleistet somit ein Dauer- bzw. Live-Scoring. Um den Anlegerschutzgedanken 100% zu perfektionieren, fungiert SCOREDEX im Einzelfall auch konkret als Überwacher von Anbietern und agiert bei Bedarf als Mediator zwischen Finanzdienstleistern und Verbrauchern. Die entsprechenden Einflußmöglichkeiten sind aufgrund der Natur unserer Dienstleistung und basierend auf unserem weitreichenden medialen, unternehmerischen und juristischen Netzwerk in vollem Umfang gegeben. Bis dato konnten wir jeden an uns herangetragenen Konflikt zur vollsten Zufriedenheit beider Parteien außergerichtlich lösen.

Quintessenz

Sowohl für Anleger wie auch für die Anbieter von Geldanlagen gilt es umzudenken. “Transparenz schafft Vertrauen.”, diesen Satz sollten Finanzdienstleister verinnerlichen. Und “Qualität kostet etwas.”, ist eine Einstellung, die Verbraucher wahrnehmen müssen. “Fraglich bleibt aber, ob und wie der Kunde die … Qualität adäquat beurteilen kann”, so das Handelsblatt. Schade nur, dass SCOREDEX dabei nicht erwähnt wurde. Denn SCOREDEX ist die angemessene Antwort bzw. Lösung für die vorherrschende Transparenz- und Vertrauenskrise im Finanzmarkt. Probieren Sie es aus!

Wir bieten Finanzdienstleistern einen kostenlosen Check durch unser System an. Fällt die Wertung gut aus, bieten wir derzeit eine 3-monatige Testphase für unser Gütesiegel an. In dieser Zeit können Anbieter schnell feststellen, ob und wie viel Mehrwert Ihnen SCOREDEX liefert. Fällt die Auswertung positiv aus, und bei einer richtigen Verwendung sollte Sie das, empfehlen wir die weitere Nutzung unseres Zertifikates über den Testzeitraum hinaus gegen eine monatliche Gebühr, welche sich nach der Größe des Unternehmens richtet.

Sehen Sie sich selber als ein transparentes und seriöses Unternehmen? Sind Sie über alle Zweifel erhaben und möchten mit dem geringsten Aufwand den maximalen Reputations- und Imageeffekt für Ihre Firma? Sie wollen mehr Geschäft? Dann testen Sie uns noch heute! Hier geht es zur kostenlosen Registrierung für Unternehmen. Im Anschluss können Sie in Ihrem Account-Bereich den kostenlosen Seriositätscheck für Ihr Unternehmen auslösen. Wir sind gespannt, wieviele Punkte Sie erreichen! In diesem Sinne…

Viel Spaß und Erfolg bei Ihrem SCOREDEX-Rating!

SCOREDEX - Der Seriositätscheck


Quellen: Handelsblatt; IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung; BBDO Consulting, FreeDigitalPhotos.net

Vertrauen Sie lieber SCOREDEX statt Ihrem CORTEX

Eine wissenschaftliche Studie belegt den Zusammenhang zwischen Hirngröße und finanzieller Risikobereitschaft

Neuroforschung: Anleger mit einem dickeren Kortex (Großhirn) gehen höhere finanzielle Risiken ein

Neuroforschung: Anleger mit einem dickeren Cortex (Großhirn) gehen höhere finanzielle Risiken ein

Falls Sie zu der Art von Mensch gehören, der gerne auch mal ein finanzielles Risiko eingeht und dabei sein ganzes Geld verliert – Suchen Sie die Schuld nicht weiter bei sich selbst – verantwortlich für Ihr Verhalten ist höchstwahrscheinlich Ihr Cortex.

Das zumindest geht aus einer neuen wissenschaftlichen Studie aus den USA hervor, die kürzlich in der Buisnessweek veröffentlicht wurde. Ein internationales Team von Experten (Yale University, University College London, New York University, University of Pennsylvania, University of Sydney) untersuchte im konkreten Fall die Risikoneigung von Probanden bei hypothetischen Finanzentscheidungen. Dabei wurden Fragen gestellt wie: Was wäre Ihnen lieber, eine 50-Prozent-Chance auf fünf Dollar, oder eine 13-Prozent-Chance auf 50 Dollar? Oder: Hätten Sie lieber zehn Dollar sicher oder eine 50-Prozent-Chance auf 50 Dollar?

Das beeindruckende Ergebnis: Wer mehr Zellen im Großhirn, einer bestimmten Region des Gehirns, aufwies, neigte generell zu mehr Risikobereitschaft in finanziellen Angelegenheiten. Teilnehmer mit einem größeren Volumen von grauen Zellen in der rechten hinteren Parietalrinde entschieden sich bei der Befragung demnach tendenziell öfter für die eher riskanten Alternativen.

Interessant in diesem Zusammenhang dürfte ebenso sein, dass die Richtung des kausalen Zusammenhanges noch nicht nachgewiesen werden konnte. Unklar ist insofern immer noch, ob die Beschaffenheit des Gehirns selbst zu dem riskanteren Verhalten führt oder ob nicht andersherum betrachtet gar das riskante Verhalten selbst die Ursache für eine Veränderung im Gehirn darstellt. Für ersteres sprechen zumindest die Ergebnisse früherer Studien, die zum dem Schluss kommen, dass ältere Menschen bei der Geldanlage eher weniger Riskoaversion an den Tag legen als Ihre jüngeren Counterparts. Der Cortex wird mit zunehmendem Alter immer dünner, wie die Wissenschaft ebenfalls herausfand.


Quelle: Manager Magazin Online (manager-magazin.de)

Bildquelle: freedigitalphotos.net

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