Wohnkomplex in Nürnberg – MAGNA Asset Management AG

Wohnkomplex in Nürnberg – MAGNA Asset Management AG erwirbt Wohnkomplex in Nürnberg von FUCHS – Die MAGNA Asset Management beurkundete kürzlich den Kauf eines Neubauprojektes in Nürnberg, der zweitgrößten Stadt Bayerns.

Wohnkomplex in Nürnberg / Bildrechte: Firmenfamilie FUCHS

Wohnkomplex in Nürnberg / Bildrechte: Firmenfamilie FUCHS

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Die Top-10-Fonds der Maklerpools in Deutschland

Das Branchenmagazin “Fonds Professionell” stellt in der aktuellen Ausgabe die zehn erfolgreichsten Fonds im freien Fondsvertrieb vor. Im ersten Halbjahr konnten die Top-20-Fonds dem verunsicherten Marktumfeld trotzen und gemeinsam 1,2 Milliarden Euro im unabhängigen Fondsvertrieb einwerben – ein Rekordergebnis!

Mischfonds zählten mit einem starken Wachstum von 47 Prozent auf 61 Prozent zu den absoluten Favoriten der Anleger, so ein Fazit der Analyse. Dabei agieren die Anleger trotz des Rekordergebnisses eher konservativ. Zu den Gewinnern gemessen an Nettomittelzuflüssen zählten vor allem etablierte Fondsmanager, die ihr Geschick bereits in der Vergangenheit bewiesen haben.

Der Sieger des Rankings ist der FvS – Multiple Opportunities R. Fondsmanager Dr. Bert Flossbach deplazierte die Konkurrenz mit Nettomittelzuflüssen von stolzen 11,84 Prozent.

Stefan Kloss, Fondsmanager bei Allianz Global Investors, verwaltet den Mischfonds Kapital Plus. Dieser landet mit Nettomittelzuflüssen von 6,98 Prozent auf Platz 2 des Rankings.

Luca Pesarini, Fondsmanager des Ethna-Aktiv, konnte das verwaltete Vermögen seines Fonds um 6,29 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro steigern und landet auf Platz 3.

Platz 4 des Rankings geht an den Nordea 1 – Stable Return. Die Fondsmanager Asbjørn Trolle Hansen, Claus Vorm und Kurt Kongsted konnten mit ihrem Konzept 5,69 Prozent Nettomittelzuflüsse generieren und managen mittlerweile 7,2 Milliarden Euro.

Auf dem 5. Platz landet der DWS Concept Kaldemorgen. Fondsmanager Klaus Kaldemorgen konnte sich über Nettomittelzuflüsse von 2,99 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro freuen.

2,66 Prozent Nettomittelzuflüsse platzierten den Carmignac Patrimoine auf Platz 6. Darüber freut sich natürlich auch Namensgeber Edouard Carmignac, der den Fonds gemeinsam mit Rose Ouahba managt.

Den 7. Platz belegt mit Nettomittelzuflüssen von 2,40 Prozent der BHF Flexible Allocation FT, der von Sven Madsen gemanagt wird.

Platz 8 geht mit Nettomittelzuflüssen von 2,34 Prozent ân den JB Multibond – Absolute Return Bond Fund und Fondsmanager Enzo Puntillo.

Mit Nettomittelzuflüssen von 2,28 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro liegt der DWS Vorsorge Premium auf Platz 9 des Rankings. Fondsmanager ist Bjoern Born.

Platz 10 belegt mit Nettomittelzuflüssen von 2,15 Prozent der Invesco Global Taregeted Returns. Verantwortlich für die Erfolge des Fonds sind David Millar, Richard Batty und Dave Jubb.

Hier finden Sie weitere Emittenten mit Angeboten für den deutschen Markt.

Emittenten: Boom der Unternehmensanleihen

Eurokrise, Bankenkrise, Inflation und Niedrigst-Zinsen sind Begriffe die derzeit jeden Anleger den Schweiß auf die Stirn treiben. Aber was tun, wenn klassische Bankprodukte die Inflation nicht schlagen, die Volatitlität von Aktien teils dramatische Ausmaße annimmt und auch Klassiker wie Fonds häufig nur noch Verluste liefern?

Für viele Investoren ist die Frage schnell beantwortet! Und zwar mit der Flucht in Sachwerte. Aber auch in der beliebtesten Sachwertanlage – Immobilien – droht derzeit eine Blasenbildung, was viele potentielle Anleger abschreckt. Eine Alternative, die in letzter Zeit rasant an Attraktivität gewinnt, sind Unternehmensanleihen, also Sammelkredite der Anleger an das emittierende Unternehmen.

Für die Anleger winken attraktive Renditen, die bei einer guten Auswahl der Anleihe mit einem überschaubaren Risiko belastet sind. Die emittierenden Unternehmen hingegen können ihre Finanzierung auf eine breitere Basis stellen und sich in Zeiten einer restriktiven Kreditvergabe der Banken zusätzliche Mittel beschaffen.

Problematisch bei der Investition in Unternehmensanleihen ist das Insolvenzrisiko, welches zu einem Verlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Die ersten Anleihenausfälle in diesem Jahr sorgten entsprechend für Verunsicherung unter den Investoren in diesem Marktsegment.

Aufgrund dieser Erfahrungen zeichnet sich ein deutlicher Trend zu einer Sonderform der Unternehmensanleihe ab – der besicherten Anleihe. Anstelle sich ausschließlich auf die Bonität des Unternehmens zu verlassen, verlangen die Anleihenkäufer immer öfter Sicherheiten, wie Immobilien, Rechte und Patente, Mobilitäten oder andere Vermögensgegenstände und Wertpapiere, aber auch Bürgschaften und Sicherheiten Dritter.

Thomas Morgenstern, Managing Director Scope Ratings, empfiehlt Investoren die Sicherheiten genau zu prüfen. Zu einer vernünftigen Analyse gehören neben der Bonität des emittierenden Unternehmens (Issuer Rating) auch die Werthaltigkeit und die Verwertungsmöglichkeit der Anleihe-Sicherheit (Recovery Rating). Hierzu gibt Morgenstern Investoren einige Fragen mit auf dem Weg, die vor der Investition in besicherte Unternehmensanleihen geprüft werden müssen:

- Wie hoch ist der gutachterlich ermittelte Wert der gestellten Sicherheit und in welcher Relation steht er zum Anleihenennbetrag?
- Wie entwickelt sich der Wert der Sicherheit über die Anleihelaufzeit?
- Welchen Rang haben ins Grundbuch oder ins Seeschiffsregister eingetragene Sicherheiten?
- Welche Möglichkeiten der Verwertung der Sicherheit gibt es?

Laut den Scope-Spezialisten existieren derzeit eine ganze Reihe von Angeboten mit überzeugenden Konzepten…

Fonds: Schrumpfkur oder Qualitätsoffensive?

Eine aktuelle Studie des Analysehauses Lipper belegt eine radikale Schrumpfkur in der Fondsbranche. Demnach wurden seit 2008 jährlich deutlich mehr Fonds eingestellt als neu aufgelegt.

Besonders der Vergleich der Jahre 2008 und 2011, welchen die Analysten vornahmen, zeigt das ganze Ausmaß der Rosskur. Im Vier-Jahres-Vergleich sank die Anzahl der neu aufgelegten Investitionsmodelle von drei Jahren von 333 auf nur noch 45 neue Fonds im Jahr 2011 – ein Rückgang um 86%. Verschärft werden diese Zahlen noch zusätzlich durch die Summe der geschlossenen und ausgezahlten Fonds. Diese betrug 2011 ganze 112 Fonds, während 2008 gerade einmal 59 Fonds aufgelöst wurden. Im Resultat steht dem gehörigen Nettowachstum der Fondsbranche 2008 ein gravierender Nettoabbau im Jahr 2011 gegenüber – zumindest bei der Quantität der Fonds.

Neben der quantitativen Analyse der Branche erfasst Lipper in der Studie “Fondsmarkt-Report” auch die Verteilung der derzeit handelbaren Fonds nach Emittenten. Demnach legen die zehn größten Emittenten am Markt 27% aller Fonds auf – in Zahlen 2.359 der 8.729 in Deutschland zugelassenen Fonds. Marktführer ist derzeit die Deutsche Bank mit 316 Fonds, dicht gefolgt von der eigenen Tochtergesellschaft DWS DWS Investments, mit 312 Fonds.

Provisionsverbot für freie Finanzberater

Das EU-Parlament hat den umstrittenen Provisionen an unabhängige Berater den Kampf angesagt. Die Abgeordneten stimmten einem entsprechenden Verbot in der überarbeiteten EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid zu.

“So wird unabhängige Beratung ein starkes Gütesiegel, nach dem sich Anleger richten können”, sagte der Vorsitzende der SPD-Abgeordneten im Parlament Udo Bullmann der FTD. Die Annahme von Provisionen bei der Vermittlung von Finanzprodukten, beispielsweise Fondsprodukten, ist nach der neuen Regelung nur noch dann gestattet, wenn sie an den Kunden weitergegeben und transparent gemacht werden.

Die neue Regelung sorgt für ein vorläufiges Ende der hitzigen Debatte in den letzten Wochen. Allerdings geht Verbraucherschützern die Regelung längst nicht weit genug. Sie fordern zwar kein Verbot von Provisionen, sondern dass die gezahlten Provisionen an den Kunden weitergeleitet werden sollen, was in der Konsequenz dieselbe Wirkung wie ein Provisionsverbot hätte. Das Parlament habe “eine goldene Möglichkeit verpasst”, Kunden besser zu schützen, kommentiert die EU-Verbraucherschutzorganisation BEUC gegenüber Pressevertretern.

Unterstützung erhalten die Verbraucherschützer von Abgeordneten der Grünen sowie britischen Parlamentariern. Sie plädieren für ein System der Honorarberatung, da nur diese eine unabhängige Beratung der Kunden gewährleiste. Eine Regelung, die von den Sozialdemokraten mit dem Argument abgelehnt wurde, dass “nur Reiche sich die Honorarberatung leisten könnten.”

Mehrere Optionen liegen für die Zukunft noch auf dem Tisch. Sie alle bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Transparenz, einem kompletten Provisionsverbot und der Option, dass nur Berater, die keine Provisionen annehmen, sich unabhängig nennen dürfen.

Das Thema Provisionen war nur ein kleiner Bestandteil der neuen Richtlinie Mifid. Hauptsächlich ging es um die Entschleunigung und Regulierung des Hochfrequenzhandels, der mitverantwortlich für die Turbulenzen an den Börsen in den letzten Jahren gemacht wird. Zudem sollen Spekulationen mit Rohstoffen und Nahrungsmitteln eingedämmt werden.