publity – Thomas Olek: Top-Objekte in Top-Lagen

publity – Thomas Olek (CEO),verrät, dass die Pipeline weiter gut gefüllt ist und verweist dabei auch auf einen Erfolgsgaranten des Unternehmens: Die Datenbank. Die aktuelle Krise kann für das Immobilienunternehmen neue Chancen bieten. Dass Olek mit publity weiter wachsen will und dafür sowohl den nötigen Marktzugang als auch die Finanzierungspartner hat, wird im Interview sehr deutlich.

publity - Thomas Olek: Top-Objekte in Top-Lagen

publity – Thomas Olek: Top-Objekte in Top-Lagen

Weiterlesen

Engel & Völkers Capital AG Shoppingcenter Rathaus Plaza

Engel Völkers Capital AG Shoppingcenter - für das  Rathaus Plaza in Offenbach arrangiert Engel & Völkers Capital eine Finanzierung von 35 Mio. Euro Finanzierung. Langfristfinanzierung für fast fertiggestellten Neubau mit 10.000 qm Mietfläche. Darlehenszusage innerhalb von nur vier Wochen

Engel & Völkers Capital AG Shoppingcenter Rathaus Plaza

Engel & Völkers Capital AG Shoppingcenter Rathaus Plaza

 

Weiterlesen

publity AG internationale Investorenbasis erweitert

publity AG internationale Investorenbasis erweitert: Langfristig orientierte, institutionelle Investoren beteiligen sich an publity – Lock-up von 12 bis 24 Monaten vereinbart

publity AG internationale Investorenbasis erweitert

publity AG internationale Investorenbasis erweitert

 

Weiterlesen

Immovation AG Firmensitz am neuen Standort

Immovation AG Firmensitz am neuen Standort. Die Mitglieder des Führungsgremiums haben feierlich die Fahnen mit dem Logo des Unternehmens  am  bisherigen  Sitz  des Unternehmens  in  der  Druseltalstraße  eingeholt.  Damit  ist  ein wichtiger  Abschnitt der Unternehmensgeschichte zu Ende gegangen. Der  Abschied  verlief  in  heiterer  Stimmung,  denn  der neue  Firmensitz  der  IMMOVATION  AG  in  der  Brandenburger Straße 11 bietet auf drei Etagen viel Platz in modern ausgestatten Büroräumen. Zudem ist er nur 10 Minuten Fußweg entfernt im gleichen Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe.

Immovation AG Firmensitz: Symbolträchtiger Akt: Mitglieder des Führungsgremiums holen die Fahnen der IMMOVATION AG am bisherigen Firmensitz ein. V.l.n.r: Dipl.-Ing. Sascha Engelmann M. Sc., Immobilienfachwirt Carsten Borchert, Dipl.-Kfm. Lars Bergmann

Immovation AG Firmensitz: Symbolträchtiger Akt: Mitglieder des Führungsgremiums holen die Fahnen der IMMOVATION AG am bisherigen Firmensitz ein. V.l.n.r: Dipl.-Ing. Sascha Engelmann M. Sc., Immobilienfachwirt Carsten Borchert, Dipl.-Kfm. Lars Bergmann

 

Weiterlesen

Alpha Real Estate Group Wohnportfolio in Amberg

Alpha Real Estate Group Wohnportfolio – ein deutschlandweit tätiger Asset und Investmentmanager – hat erneut ein Wohnportfolio im bayerischen Amberg erworben. Nach dem Kauf von sieben Wohnimmobilien Ende 2018, erfolgte nun die nächste Akquisition von elf Mehrfamilienhäuser im oberpfälzischen Amberg.

Alpha Real Estate Group Wohnportfolio - neu im bayerischen Amberg

Alpha Real Estate Group Wohnportfolio – neu im bayerischen Amberg

Weiterlesen

AS Unternehmensgruppe Wohnportfolio – Denkmalschutz in Magdeburg

AS Unternehmensgruppe Wohnportfolio – Anlageimmobilien in Magdeburg weiter stark auf dem Vormarsch – Ankauf und Kernsanierung von zwei denkmalgeschützten Wohnportfolios in der Magdeburger Innenstadt.

AS Unternehmensgruppe Wohnportfolio - Denmalschutz in Magdeburg

AS Unternehmensgruppe Wohnportfolio – Denmalschutz in Magdeburg

 

Weiterlesen

Immobilienentwickler entlasten den deutschen Mietmarkt

Wohnen in deutschen Metropolen wird immer teurer. Mieter klagen über Wohnungsnotstand und jährlich steigende Kosten. Große Immobilienentwickler sollen Abhilfe schaffen und B-Lagen aufwerten.

City Tower in Essen, Projekt der Magna Immobilien AG aus Hamburg

City Tower in Essen, Projekt der Magna Immobilien AG aus Hamburg

Der Immobilienboom in deutschen Großstädten ist ungebrochen. Spitzenreiter bei Mietpreissteigerung ist Berlin mit fast 10 Prozent, dicht gefolgt von München mit rund neun Prozent. Als Hauptgrund nennen Immobilienexperten den weiterhin anhaltenden Trend zur Urbanisierung und die größere Zahlungsbereitschaft der Mieter.

In absehbarer Zeit wird sich am Trend zu steigenden Mieten auch nichts ändern solange der Zuzug in die Metropolregionen weiter anhält. In den letzten fünf Jahren hatte alleine Berlin einen Zuwachs von rund einer Viertel Millionen Menschen zu verbuchen. Die Leerstandsquote liegt derzeit gerade einmal bei 1,5 Prozent.

„Billiger können Wohnungen erst dann wieder werden, wenn wir mit dem Wohnungsbau hinterherkommen oder wenn das Interesse am Leben in der Hauptstadt wieder abnimmt“, erklärt Jörn Reinecke, Vorstand des Immobilienentwicklers Magna Immobilien AG.

Die Politik hofft ebenfalls auf die Bauaktivitäten großer Immobilienentwickler um Entlastung auf dem Mietmarkt zu schaffen.

Neben einigen Luxusprojekten in innerstädtischen Toplagen, werden die Immobilienprojekte mittlerweile vor allem in B-Lagen und am Stadtrand realisiert. Das südlich an Berlin angrenzende Teltow wurde auf diese Weise sogar zur am schnellsten wachsenden Gemeinde in Deutschland.

Der Fokus auf B-Lagen hat vor allem den Vorteil, dass sowohl Bauland zur Verfügung steht als auch das Preisniveau für Grundstücke signifikant niedriger ist als in innerstädtischen A-Lagen. Und auch die Anwohner von Gemeinden und Bezirken in denen große Immobilienprojekte entwickelt werden, profitieren von der Bauaktivität. Denn neben der Schaffung von Wohnraum wird in der Regel auch die Infrastruktur verbessert.

Die Magna Immobilien AG baut beispielsweise in Hamburg-Othmarschen 115 Eigentumswohnungen und sorgt gleichzeitig für eine adäquate Infrastruktur für die neuen Mieter. Neben einer Kita für 80 Kinder entstehen ein Supermarkt, ein Kino sowie weitere Freizeitmöglichkeiten von denen Altanwohner ebenfalls profitieren werden.

Auch in München, der Mietpreis-Spitzenreiterin, setzt man auf Großprojekte um den Mietmarkt zu entlasten.

Die Münchner Bauträgergesellschaft CV-Projektentwicklung GmbH plant gemeinsam mit der Magna Immobilien AG derzeit den Bau von 850 gewerblichen Wohneinheiten auf einer knapp 20.000 Quadratmeter großen Fläche der ehemaligen Stahlfirma Klöckner in München-Steinhausen. Insgesamt sollen rund 29.000 Quadratmeter Brutto-Geschossfläche entstehen.

Im Erdgeschoss des Gebäudes, das vom Münchner Büro Auer und Weber entworfen werden soll, sind Handelsflächen zur Nahversorgung mit besonders langen Öffnungszeiten geplant.  Das Projektvolumen liegt bei 180 bis 200 Millionen Euro. Der Bauantrag soll im Herbst eingereicht werden, die Stadt hat die entsprechende Bauvoranfrage positiv beschieden, erklärte der CV-Prokurist Anatol Obolensky gegenüber der Süddutschen Zeitung.

Interview mit Jörn Reinecke, Chef der Magna Immobilien AG

Jörn Reinecke, Vorstand der Magna Immobilien AG, ist seit mehr als 25 Jahren unternehmerisch tätig, vor allem im Immobilienbereich. Seine Projekte haben ein Entwicklungs- und Transaktionsvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro. Wir sprachen mit ihm über die Rolle von Immobilienentwicklern für den Wohnungsmarkt.

Immobilienprofi Jörn Reinecke, Vorstand der Magna Immobilien AG

Immobilienprofi Jörn Reinecke, Vorstand der Magna Immobilien AG

Scoredex: Herr Reinecke, Sie gelten als einer der erfolgreichsten Immobilienentwickler in Deutschland. Die derzeitige Entwicklung der Miet- und Kaufpreise insbesondere in Metropolregionen gehört derzeit zu den meistdiskutierten gesellschaftspolitischen Themen. Insbesondere große Immobilienentwickler und Bauträger werden gerne für die rasant steigenden Preise verantwortlich gemacht. Zu Recht?

Jörn Reinecke: Es ist richtig, dass die Kauf- und Mietpreise in den letzten Jahren rasant gestiegen sind. Insbesondere Berlin, aber auch traditionell teure Städte wie München oder Hamburg sind hiervon betroffen. Diese Entwicklung ist allerdings nicht der Tätigkeit  von Immobilienentwicklern und Bauträgern, sondern schlicht dem Markt geschuldet. Solange das Angebot, insbesondere Neubauten und Sanierungen von nicht genutzten Immobilien, nicht mit der steigenden Nachfrage mithalten können, werden die Preise weiter steigen.

In Berlin beispielsweise gab es in den letzten fünf Jahren eine Netto-Zuwanderung von rund 250.000 Menschen. Die Bautätigkeit konnte mit diesem hohen Zuzug nicht mithalten. In der Folge kam es zu Engpässen am Kauf- und Mietmarkt und die Preise stiegen um rund 30 Prozent.

Die Immobilienbranche ist anders als es teilweise in der öffentlichen Wahrnehmung erscheint nicht schuld an den steigenden Mieten. Im Gegenteil: Ohne Bauaktivitäten und der Schaffung von neuem Wohnraum würden die Miet- und Kaufpreise noch deutlich schneller steigen. Eine Entlastung des Marktes ist nur möglich, wenn in den nächsten Jahren massiv in die Schaffung von Mietraum investiert wird.

Scoredex: Gebaut werden vor allem hochpreisige Wohnungen im Luxussegment. Wie soll dies den Mietmarkt für den Otto-Normal-Bürger positiv beeinflussen?

Jörn Reinecke: Der Immobilienmarkt muss immer in seiner Gesamtheit betrachtet werden. Unabhängig vom Preisniveau für Neubauten, die zugegebenermaßen im oberen Segment liegen, was unter anderem an immer strengeren Bauvorschriften und Umweltauflagen, langen Genehmigungsverfahren und nicht zuletzt an den sehr hohen Preisen für Baugrund liegt, die dem Bau von günstigen Wohnraum massiv erschweren, entlastet jeder neugebaute Quadratmeter den Gesamtmarkt.

Jeder Käufer oder Mieter einer neugebauten Wohnung verlässt in der Regel seine alte, meist günstigere Wohnung und konkurriert nicht mehr mit Immobilieninteressen, die sich für günstigere Bestandsimmobilien interessieren. Wenn es der Immobilienbranche gelingen würde mehr neuen Wohnraum zu schaffen, als der Netto-Zuzug in die beliebten Regionen Nachfrage generiert, kann die anhaltende Preissteigerung gebremst, zumindest aber verlangsamt werden.

Die Politik könnte an dieser Stelle unterstützend eingreifen, zum Beispiel durch schnellere Genehmigungsverfahren oder die Vergabe von günstigem Bauland unter bestimmten sozialpolitischen Auflagen. Dieser Ansatz erscheint mir deutlich zielführender als Gesetze wie die Mietpreisbremse, die kaum die erhofften Resultate bringen werden. So einfach lässt sich die Marktlogik von Angebot und Nachfrage nun einmal nicht aushebeln.

Für eine signifikante Entlastung des Marktes müsste allerdings auf breiter Front der Wille vorhanden sein, sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mein Eindruck ist derzeit, dass die Bereitschaft zu einer kooperativen und zielführenden Diskussion steigt. Ich bin aber Unternehmer und kein Politiker, daher halte ich mich mit guten Ratschlägen meist zurück.

Scoredex: Herr Reinecke, vielen Dank für das Gespräch.

Thomas Olek hält die publity AG auf Erfolgskurs

Thomas Olek

Thomas Olek, Vorstand der Publity AG

Die Leipziger Publity AG, ein auf Büroimmobilien spezialisierter Asset-Manager unter der Leitung des erfahrenen Vorstands Thomas Olek, konnte im ersten Quartal 2016 ihren ambitionierten Wachstumsplänen gerecht werden.

Gemeinsam mit Venture-Capital-Partnern erwarb die publity AG neue Gewerbe- und Büroimmobilien mit einem Wert von 360 Milionen Euro. Bis Ende 2017 soll das verwaltete Immobilienvermögen auf mehr als fünf Milliarden Euro wachsen. Bis Jahresende plant die publity AG bereits weitere Zukäufe im Wert von rund einer Milliarde Euro.

Bereits zum Jahresende 2015 konnte Thomas Olek den Aktionären der publity AG und den Anlegern der publity-Fonds gute Nachrichten überbringen. Die Assets under Management hatten sich auf mehr als 1,6 Milliarden Euro verdreifacht, das Unternehmen befand sich auf einem schnellen Wachstumskurs.

Die Investoren der publity-Fonds freuten sich erneut über hohe Ausschüttungen. Publity Fonds Nr. 6 zahlte seinen Anlegern mit 3,3 Millionen Euro zehn Prozent des Emissionskapitals aus; beim publity Performance Fonds Nr. 3 betrug die Ausschüttung stolze neun Millionen Euro beziehnungsweise 40 Prozent des Emissionskapitals.

Die erfolgreiche Wachstumsstrategie, die Thomas Olek den Ruf als Renditebringer eingebracht hat, quittiert auch der Finanzmarkt mit einem stark steigenden Börsenwert. Innerhalb von einem Jahr gewann die Aktie des Unternehmens 36,3 Prozent an Wert (24.04.2016), die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei 185,50 Euro. Bei diesem Kurs ist die Aktie ein trotzdem echtes Schnäppchen, findet die Fachzeitschrift Capital.

Neben den hohen Kurssteigerungen gilt die großzügige Dividendenpolitik der publity AG als Pluspunkt für die Aktionäre. Thomas Olek verspricht mindestens 50 Prozent der Unternehmensgewinne auszuschütten.

Nach 20,3 Millionen Euro prognostiziert die publity AG für 2016 eine Steigerung des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 37,5 Millionen Euro. Das Nettoergebnis sollte sich auf rund 25 Millionen Euro verdoppeln, schätzt das Unternehmen.

Größter Profiteur des publity Erfolgs ist Thomas Olek, seines Zeichens nicht nur Vorstand sondern auch Mehrheitsaktionär der publity AG.

Immobilien-Experte Lars Bergmann über die Flucht ins Betongold

Lars Bergmann, Vorstand der IMMOVATION AG, sieht keine generelle Überhitzung im Immobilienmarkt. Wegen der Niedrigzinsen sei Kaufen noch immer billiger als Mieten. Doch weil der Markt im Moment hohe Preise zahlt, brauche man einen sehr guten Research, wenn man vernünftige Immobilien kaufen will.

Lars Bergmann, Vorstand der Immovation AG

Lars Bergmann, Vorstand der Immovation AG

Scoredex: Wie sind Sie im Immobilienbereich gelandet?

Lars Bergmann: Meine Familie hat mir das Thema sozusagen in die Wiege gelegt. Ich bin Finanzdienstleister und Immobilienunternehmer in der vierten Generation. Ich habe mich zu Beginn meines Studiums noch für das Bankwesen und die Börse interessiert, musste jedoch feststellen, dass man an der Börse auch Geld verlieren kann (lacht).

Danach bin ich zurückgekehrt zum Immobiliengeschäft, habe jedoch nicht das Unternehmen meiner Eltern übernommen, sondern 1988 eine eigene Firma gegründet. Im Jahr 1996 wurde dann die IMMOVATION-Firmengruppe ins Leben gerufen.

Scoredex: Was unterscheidet die IMMOVATION AG von anderen Immobilienunternehmen?

Lars Bergmann: Im Gegensatz zu anderen Immobilienunternehmen decken wir die gesamte Wertschöpfungskette ab. Wir fokussieren uns dabei nicht nur auf Gewerbeimmobilien, denkmalgeschützte Immobilien oder das Bauträgergeschäft, sondern sind in allen Segmenten aktiv.

Kritiker mögen uns deshalb vorwerfen, wir seien ein Bauchladen. Ich sehe das anders: Mit den verschiedenen Geschäftsfeldern streuen wir das Risiko. Denn wir können nie absolut sicher sein, wie lange beispielsweise das Bauträgergeschäft oder der Markt mit denkmalgeschützten Immobilen sich weiter so gut entwickeln. Außerdem können wir mit dieser breiten Aufstellung mögliche Schwankungen in einem Geschäftsfeld durch Einnahmen eines anderen ausgleichen.

Zudem verstehen wir uns als Wertschöpfer, das heißt, wir steigern den Wert einer Immobilie beispielsweise durch Renovierungen.

Scoredex: Was sind Ihre wichtigsten Geschäftsbereiche?

Lars Bergmann: Der überwiegende Anteil unserer Geschäftstätigkeit ist im wohnwirtschaftlichen Bereich anzusiedeln. Und zwar über alle Sparten: Sowohl im Bauträgergeschäft als auch im Denkmalschutz oder im Revitalisierungsbereich.

Scoredex: Wie schätzen Sie allgemein die aktuellen Entwicklungen im Immobilienbereich ein?

Lars Bergmann: Wir sehen den Markt mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Als Verkäufer profitieren Sie im Moment, wenn Sie etwas Gutes zu verkaufen haben. Wenn der Standort stimmt, das Produkt stimmt, die Lage stimmt, dann bekommen Sie hervorragende Preise.

Für Käufer gibt es dagegen auch negative Aspekte. Weil der Markt im Moment gute Preise zahlt, muss man lange suchen oder hohe Preise zahlen, wenn man etwas Vernünftiges kaufen will. Allerdings haben wir einen hervorragenden Research, der auch die berühmte Nadel im Heuhaufen findet.

Scoredex: In welchen Lagen investieren Sie bevorzugt?

Lars Bergmann: Wir verfolgen die Strategie, an einem B-Standort die A-Lage zu kaufen und nicht die B-Lage an einem A-Standort. Das heißt, wir gehen lieber in die Peripherie und nicht in die TOP-7-Städte.

In den B-Standorten ist einfach mehr Musik für uns drin, als an den großen Standorten wie München, Hamburg oder Frankfurt am Main. Dort ist es mittlerweile wegen der hohen Kaufpreise schwer, etwas Vernünftiges zu finden. Berlin ist eine Ausnahme. Wir sind der Meinung, dass dort noch einiges geht, weil es Nachholbedarf gibt.

Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass IMMOVATION mittlerweile zum Value-Adder geworden ist, das heißt wir sind im weitesten Sinne Projektentwickler. Wenn wir eine Bestandswohnanlage kaufen, suchen wir auch dort den value-add (= Mehrwert, Anm. d. Red.). Eventuell gibt es einen Vermietungsrückstand, es stehen Wohnungen leer oder wir renovieren so, dass wir im Anschluss die Mieten anpassen können.

Wir versuchen, alle Objekte, die wir kaufen, mit dem value-add-Gedanken zu betrachten und eine höhere Wertschöpfung zu generieren. Das schaffen wir eher an einem B-Standort in A-Lage, als an einem A-Standort mit B-Lage. Denn in den A-Lagen kaufen Sie im Moment einfach zu teuer ein.

Scoredex: In den letzten Jahren war viel von der „Flucht ins Betongold“ die Rede. Glauben Sie, dass dieser Trend anhält?

Lars Bergmann: Die Geschwindigkeit, mit der viele in die vermeintlich sichere Immobilie investieren, ist enorm. Ich sage deswegen vermeintlich, weil man immer genau hinschauen muss. Denn nicht alles, was glänzt, ist auch Betongold. Es hat in diesem Bereich ja genug Pleiten gegeben in den letzten Jahren.

Immobilien sind also kein Allheilmittel. Fakt ist aber, dass aufgrund des Zinsmarktes sehr viele in den vermeintlich sicheren Hafen der Immobilie gehen.
Erstens, weil die Banken im Moment Immobilien gut finanzieren. Der Eigentumswohnungsbereich boomt ja auch deswegen, weil viele einfach feststellen, dass sie mit dem Kauf einer Wohnung zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können, nämlich das Inflationsthema und die eigene Liquidität.

Bei den aktuell niedrigen Zinsen können Sie billiger kaufen, als Sie mieten können. Wir haben hier also eine Schere: Die Mieten steigen permanent an, während Sie aufgrund des niedrigen Zinsniveaus billiger wohnen, wenn Sie kaufen. Daraus resultiert der Trend zu selbst genutztem Immobilieneigentum.
Zweitens haben viele Kapitalanleger das Problem der Inflation. Wenn sie bei einer Bank quasi Negativzinsen erhalten, dann akzeptieren die Kunden auch eher zwei bis drei Prozent Rendite aus einer Immobilie, damit sie überhaupt noch eine Rendite haben.

Der Run auf Immobilien ist also zweierlei Dingen geschuldet: Inflationsangst und natürlich die niedrigen Zinsen. Was das Zinsthema angeht – und das ist ein sehr wichtiger Aspekt – wird dieses Niveau wohl noch die nächsten zwei bis drei Jahre anhalten.

Scoredex: Was verstehen Sie unter dem niedrigen Zinsniveau?

Lars Bergmann: Mit Niveau meine ich nicht Änderungen von 0,25 oder 0,5 Prozent – das ist keine echte Steigerung. Ob wir jetzt einen Zins von -0,2 Prozent oder +0,5 Prozent haben, das macht den Kohl nicht fett.

Wenn wir von Zinssteigerungen reden, meinen wir wirklich signifikante Zinssteigerungen von drei oder vier Prozent. Und eine solche Entwicklung sehen wir derzeit nicht, zumindest nicht in den nächsten zwei bis drei Jahren.

Solange im Markt noch billiges Geld vorhanden ist, sind auch die großen Investoren geneigt, in den vermeintlich sicheren Bereich der Immobilien zu investieren, weil sich in diesem Segment noch gutes Geld verdienen lässt, einfach durch das Zinsdifferenzgeschäft.

Scoredex: Kurz gesagt ist der Immobilienmarkt noch nicht überhitzt, sondern es ist noch Luft nach oben, solange das Zinsniveau auf dem heutigen Stand bleibt?

Lars Bergmann: Ich sehe keine generelle Überhitzung. Natürlich gibt es das eine oder andere individuelle Standortproblem. Wenn Sie in München am Stachus etwas kaufen wollen und Sie müssen dort einen Preis von 20.000 Euro pro Quadratmeter bezahlen, dann glaube ich kaum, dass das ein gutes Geschäft ist.

Grundsätzlich sehe ich aber keine Überhitzung im Markt, weil das Darlehensvolumen – übrigens eine ganz entscheidende Größe – sich nicht ausgeweitet hat, sehr wohl aber die Nachfrage.

Die Preise, zum Beispiel in Berlin, die wir im Moment sehen und die ja auch gezahlt werden, zeigen, dass die Nachfrage die wir haben eine echte Nachfrage ist und keine spekulative. Das sieht man auch daran, dass mittlerweile viele Immobilien einfach bar bezahlt werden.

Scoredex: Wie ist Ihre Strategie für den Standort Berlin?

Lars Bergmann: Wir haben gerade unser Berlin-Portfolio aufgelöst, weil wir uns gesagt haben, dass wir die guten Werte mitnehmen und verkaufen. Von allen acht Verkäufen, die wir gemacht haben – und wir reden hier von größeren Projekten – waren weit über die Hälfte Barzahler. Das sind also keine Käufer, die zur Bank gehen müssen, um sich Geld zu leihen.

Das zeigt uns wiederum, dass Preise, die bei mehr als dem 20-fachen der Jahresnettomieten liegen, was mittlerweile in Berlin schon normal ist und vor vier oder fünf Jahren niemand erwartet hätte, etwas mit echter Nachfrage zu tun haben und nicht mit Blasenbildung, die spekulativ getrieben ist.
2007/2008 war das anders: Das Spekulative, woraus 2007/2008 Blasen entstanden sind, wurde damals von den Banken finanziert. Aber das passiert derzeit nicht. Unter anderem ist dies auch den Änderungen nach Basel III geschuldet. Die Kriterien, um von einer Bank Geld zu bekommen, haben sich so verschärft, dass Dinge wie sie 2007/2008 geschehen sind, heute nicht mehr passieren würden.

Scoredex: Mit der Ausnahme von Standorten wie München…

Lars Bergmann: Ja, so etwas gibt es auch in Hamburg an der Binnenalster. Dort bezahlt man derzeit Preise, wo man nur noch sagen kann: „Wahnsinn!“ Aber an solchen Standorten kaufen wir auch nicht.

Scoredex: Welchen Vorteil habe ich als Anleger bei Investments in Immobilienfonds im Vergleich zu anderen Anlageklassen oder Direktinvestments?

Lars Bergmann: Wenn Sie heute eine Immobilie kaufen wollen, dann müssen Sie recht finanzstark sein und mindestens 100.000 und 200.000 Euro investieren. Es gibt aber viele Menschen, die nur 10.000 oder 20.000 Euro übrig haben und sich trotzdem gerne an der aktuellen Situation beteiligen wollen, aber aufgrund des persönlich vorhandenen Eigenkapitals sich selbst keine Immobilie kaufen können.

Viele Käufer schreckt bei Direktinvestments auch der Verwaltungsaufwand. Dieser entsteht automatisch, wenn Sie eine Immobilie nicht selber nutzen, sondern als Kapitalanlage erwerben. Sie müssen einen Mieter suchen, Nebenkostenabrechnungen anfertigen – das ist nicht unbedingt etwas für jedermann. Deswegen gibt es viele Anleger, die lieber in einen Fonds investieren, der ihnen den gesamten Verwaltungsaufwand abnimmt. Dazu kommt noch, dass durch die Strategien, die Fonds nutzen, die Renditen oft höher sind, als man sie durch den Erwerb einer eigenen Immobilie erzielen kann.

Diese Aufgabe obliegt dem Fondsmanagement, tatsächlich Mehrerträge zu erzielen. Zusätzlich kann eine gewisse Diversifikation gewährleistet werden, die ein einzelner Käufer so nicht realisieren kann, da er in der Regel nur eine Immobilie kauft. Ein Fonds diversifiziert hingegen in viele Immobilien und garantiert auf diese Weise eine Einnahmensicherheit.

Ich glaube, das sind die Gründe, die viele Leute dazu bewegen lieber in einen Fonds zu investieren, als sich selber eine Immobilie anzuschaffen. Das sind dieselben Gründe warum die Leute in Deka-Fonds bei der Sparkasse oder bei der Deutschen Bank DWS-Produkte kaufen. Man beteiligt sich mit kleinen Beträgen am Gesamtkuchen und braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, wie man sich ein Tortenstück kaufen kann.

Scoredex: Sie legen seit Langem erfolgreich Genussrechte auf. Werden Sie auch in Zukunft an dieser Produktkategorie festhalten?

Lars Bergmann: Wir vertreiben seit zehn Jahren erfolgreich Genussrechte. Wir sehen daher keinen Grund, ein Produkt, das nachweislich über einen langen Zeitraum erfolgreich läuft, aufzugeben. Daher haben wir uns entschieden, eine dritte Tranche aufzulegen. Ganz nach dem Motto: „Never change a running system.“

Scoredex: Obwohl es in letzter Zeit viele Probleme mit Genussrechten gab, heißt das ja auch nicht, dass diese Finanzierungsform unbedingt schlecht sein muss.

Lars Bergmann: Genussrechte zählen zu den ältesten Finanzierungsformen der Welt. Das wissen viele Leute nicht. Genussrechte wurden in England erfunden, damit sich Privatpersonen an Firmen beteiligen können. Die Produktkategorie hat tatsächlich einige Schäden abbekommen – ich nenne an dieser Stelle mal das Stichwort „Prokon“.

Man muss aber auch klar sagen, dass es in der Immobilienbranche in den letzten Jahren diverse Pleiten gegeben hat. Und zwar unabhängig von der Finanzierungsform. Betroffen waren Genussrechte, KG-Beteiligungen, Anleihen und sogar Staatstitel. Deswegen bin ich auch davon überzeugt, dass man nicht eine bestimmte Produktkategorie verteufeln sollte.

Ich empfehle Anlegern sich mit dem Unternehmen und dessen Arbeitsweise zu beschäftigen und weniger damit, welcher Kategorie ein Produkt angehört. Ich persönlich halte Genussrechte für eine der transparentesten Anlageformen.

Über Lars Bergmann
Seit 2002 ist Lars Bergmann Vorstand der IMMOVATION AG. Er ist dort verantwortlich für die Bereiche Inneres, Konzeptionen & Strategien sowie Rechnungswesen & Finanzierungen.

Lars Bergmann studierte Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Marburg. Seine universitäre Ausbildung schloss er 1992 erfolgreich als Diplom-Kaufmann ab.

Doch bereits seit 1988 befasst sich Bergmann mit der Vermittlung von Immobilien und Kapitalanlagen in Immobilien. In diesen Geschäftsfeldern erwarb er sich durch sein umfangreiches Know-how allgemeine Anerkennung.

Seit 1991 ist Lars Bergmann mit seinem Unternehmensverbund Mitglied im Ring Deutscher Makler (RDM), dem heutigen Immobilienverband Deutschland (IVD). Darüber hinaus bekleidet Bergmann seit 2003 das Amt eines ehrenamtlichen Handelsrichters beim Landgericht Kassel.
Bergmann ist außerdem geschäftsführender Mitgesellschafter der Firma Adamietz & Bergmann Immobilien GbR in Kassel.

Foto: Immovation AG

Zum Scoredex-Profil der Immovation AG

Publity AG: Traumrenditen für Anleger der 1. Stunde

Seit mehr als 15 Jahren ist die Leipziger Publity AG einer der erfolgreichsten Player am deutschen Gewerbeimmobilienmarkt. Das Unternehmen investiert vornehmlich in renditestarke Gewerbeobjekte in Ballungszentren wie München oder Frankfurt am Main. Aufgrund des erfolgreichen “manage to core”-Ansatzes erzielt die Publity AG seit Jahren überdurchschnittliche Renditen. Der Erfolg spiegelt sich jetzt in einem starken Kurswachstum der neu emittierten Publity AG Aktie an der Börse Frankfurt wider.

Das Team der Publity AG, geführt von den erfahrenen Mangager Christoph Blacha,Thomas Olek, Stanley Bronisz und Frederik Mehlitz, ist bekannt für die hohe Transaktionsgeschwindigkeit und schnelle Kaufpreisbelegung. Derzeit verwaltet das Unternehmen ein Immobilienvermögen von rund 900 Millionen Euro. Geführt wird das Unternehmen vom Hauptsitz in Leipzig sowie den Niederlassungen in Frankfurt am Main, München, Luxemburg und London.

Als erster Anbieter von geschlossenen Immobilienfonds setzte die Publity AG die Anforderungen der AIFM-Richtlinie im neuen Kapitalanlagegesetzbuch um und galt als Deutschlands erster “weisser”, geschlossener Immobilienfonds.

Im April 2015 hat die Publity AG erfolgreich den nächsten großen Schritt gemacht und ist seitdem im entry standard der Frankfurter Börse gelistet [WKN: 697250 / ISIN: DE0006972508].

Chart der Publity AG Aktie. 73% Kursgewinn in nur vier Monaten!

Die Aktionäre der Publity AG, allen voran der Hauptaktionär und CEO Thomas Olek (72% der Aktien), konnten sich in den letzen vier Monaten über ein Kursfeuerwerk freuen. Bei Emission des Titels wurde die Publity AG Aktie zu einem Kurs von 28,50 Euro gehandelt. Derzeit steht die Aktie bei einem Allzeithoch von 38,90 Euro und damit 73% über dem Einstandskurs. Die Rendite für die Aktionäre entspricht damit rechnerisch rund 200% p.a.

Die positive Entwicklung der Aktie hängt vor allem mit erfolgreichen Geschäften mit NPL-Non Performing Loans (notleidenden Krediten) zusammen. Immobilien, deren Besitzer sich finanziell übernommen haben, werden von der Publity AG aufgekauft, weiterentwickelt und in relativ kurzer Zeit gewinnbringend weiterveräußert.

Um ein möglichst großes Rad drehen zu können, hat sich Olek einen amerikanischen joint venture Partner an Bord geholt. Im vergangenen Jahr investierte das Gemeinschaftsunternehmen rund 300 Millionen in Immobilien, im laufenden Turnus soll das Volumen auf 1 Milliarde hochschnellen. Publity übernimmt dabei die Rolle des Asset Managers und Co-Investors.

Neben den hohen Wertsteigerungen der Publity AG Aktie, verspricht Thomas Olek auch Dividendenjägern, dass sie voll auf ihre Kosten kommen werden. In den kommenden Jahren soll der größte Teil der erwirtschafteten Gewinne an die Aktionäre ausgeschüttet werden.