Jung, DMS & Cie. Wechselbonus bis zu 5000 Euro

Jung, DMS & Cie. Wechselbonus bis zu 5000 Euro . Die Aktion gilt nur für Berater und Vermittler, die bisher noch kein Geschäft bei Jung, DMS & Cie. eingereicht haben. Interessenten müssen lediglich ihren Bestand melden, und das Unternehmen kümmert sich um die vollständige und zeitnahe Übertragung aller Verträge und Kunden in das JDC-eigene Kunden- und Vertragsverwaltungsprogramm iCRM. Gleichzeitig übernimmt Jung, DMS & Cie. das für den Datenschutz relevante Kundeninformationsschreiben im Namen des wechselwilligen Beraters.

Jung, DMS & Cie. bietet bis zu 5000 Euro Wechselbonus

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Fintech Knip vs. JDC-GROUP: Dr. Sebastian Grabmaier schlägt zurück

Das Fintech Knip ist Marktführer in der jungen und boomenden Insurtech-Branche. Doch schwache Geschäftszahlen und interne Querelen belasten das operative Geschäft des aggressiven Fintech-Unternehmens. Knip-Chef Dennis Just reagiert mit einem PR-Attacken gegen die Konkurrenten im umkämpften Markt.

Dr. Sebastian Grabmaier

JCD-Chef Dr. Sebastian Grabmaier lässt die Angriffe von Knip-Chef Dennis Just nicht auf sich sitzen.

Digitale Versicherungsordner, sogenannte Insurtechs, gelten als das nächste große Ding in der Versicherungsbranche. Alleine im ersten Halbjahr 2016 wurden nach einer Analyse des Marktführers Knip rund 574.000 Apps heruntergeladen – eine Steigerung von 720 Prozent zum Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2015: rund 80.000 Downloads).

Von dem Insurtech-Boom konnten neben dem Marktführer Knip, der derzeit rund die Hälfte des Marktes beherrscht, auch sieben weitere Wettbewerber profitieren: Allesmeins, Asuro, Clark, Getsafe, Financefox, Friendsurance und Simplr. Der steigende Wettbewerbsdruck und die wachsende Interessentenzahl an digitalen Versicherungslösungen sind Grund genug für den Knip-Gründer Dennis Just kräftig gegen seine Konkurrenten auszuteilen.

Besonders im Visier des Knip-Chefs ist die JDC-Group, die nicht nur die Versicherungs-App Allesmeins betreibt, sondern auch Onlineplattformen wie Geld.de, die JDC aus dem Bestand der mittlerweile insolventen Unister-Gruppe erworben hat. In einer Pressemitteilung bezeichnete Dennis Just den Kauf als Fehlinvestition. Geld.de habe schon länger zum Verkauf gestanden und verfüge nur über eine ernüchternde Reichweite, so Just in Richtung der Konkurrenz.

JDC Group reagiert gelassen auf Kritik

Dr. Sebastian Grabmaier lässt die Attacken von Dennis Just nicht unkommentiert und wirft dem Knip-Chef vor „PR-Nebelkerzen“ zu zünden. Die JDC Group sei sehr zufrieden mit dem Erwerb von Geld.de und man habe auch allen Grund dazu. Im Gegensatz zu vielen anderen Start-Ups sei Geld.de nämlich profitabel. “Von über 70.000 Seitenaufrufen im Monat, über 150.000 aktiven Kunden mit über 200.000 Verträgen, knapp fünf Millionen Euro Umsatz und drei Millionen Euro Ebit-Beitrag kann Knip noch lange träumen”, kommentiert Grabmaier Justs Angriffe gegenüber dem Branchendienst fondsprofessionell.de.

Zwar habe Knip signifikant mehr Downloads als die JDC-App Allesmeins, dafür glänze die JDC-Lösung mit hervorragenden Konversionraten. In den ersten Monaten nach Markteinführung stehe jedem Download der App auch rund ein Neuvertrag gegenüber. Das Geschäftsmodell funktioniere also wie geplant, so JDC-Chef Grabmaier.

Knip hat Probleme mit Konversionraten und Geschäftszahlen

Insurtech-Unternehmen

Downloads von Insurtech-Unternehmen (Quelle: Knip)

Ganz anders stellt sich hingegen die Situation beim Marktführer Knip dar. Die Konversionraten, also die tatsächlich erzielten Abschlüsse und erteilten Maklervollmachten je heruntergeladener App, sollen bei Knip genauso wie Umsatz-und Ertragszahlen äußerst bescheiden sein, heißt es von Brancheninsidern. Daher würde das Unternehmen wohl auch so ungern die eigenen Ergebnisse veröffentlichen, so Grabmaier.

Im Gegensatz zur Konkurrenz decke Knip mit 68 von 128 angeschlossenen Versicherungsunternehmen auch nur rund die Hälfte des Marktes ab. Aufgrund der schwachen Performance von Knip sollen sogar einige Versicherer die Zusammenarbeit wieder eingestellt haben, so Grabmaier, der Knip deshalb wahlweise als einen „Non-Event“ oder so klein, dass sie keine Makleranbindung schaffen würden, bezeichnet.

Die schwachen Geschäftszahlen sind nicht das einzige Problem von Knip-Chef Dennis Just

In den letzten Monaten haben zahlreiche Führungskräfte das 2013 gegründete Insurtech Knip verlassen. Im Februar der Produktechef, im Mai der Art Director, im Juni der Marketingchef und im Juli der Strategiechef. Zudem sollen in den beiden Kernmärkten Deutschland und Schweiz die Downloads in den letzten Monaten um bis zu 90 Prozent gesunken sein – was im Widerspruch zur markigen PR des Knip-Chefs Dennis Just steht.

Gegenüber der Handelszeitung rechtfertigte Dennis Just die schwachen Downloads und Umsätze mit dem Hinweis, dass Versicherungen von „September bis November“ verkauft werden und Versicherungs-Apps sich am besten von „Oktober bis März“ vermarkten ließen. Eine eher schwache Rechtfertigung angesichts der markigen PR-Sprüche von Knip-Chef Dennis Just.

Maklerpools: Dr. Sebastian Grabmaier erwartet Konsolidierung

Deutschlands Maklerpools stehen seit einigen Jahren unter Druck. Nachwuchsmangel, die Herausforderungen der Digitalisierung sowie neue, aggressive Konkurrenten machen den etablierten Playern das Leben schwer. Dr. Sebastian Grabmaier, Chef von Jung, DMS & Cie., setzt auf zwei Wege um auch in Zukunft die Marktrelevanz seines Maklerpools zu sichern: Digitalisierung und Konsolidierung.

Sebastian Grabmaier

Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstand von Jung, DMS & Cie.

Der Maklerpool Jung, DMS & Cie. AG (JDC) wurde 2003 im Zuge eine Fusion der Dr. Jung & Partner GmbH mit der DMS Deutsche Maklerservice AG und der Finanzplan Fonds-Marketing GmbH gegründet. Durch die kontinuierliche, erfolgreiche Arbeit sowie kleinere Fusionen, beispielsweise mit Advisortech und Gamax, konnte der Vorstandsvorsitzende Dr. Sebastian Grabmaier die JDC AG zu einem der führenden Maklerpools in Deutschland entwickeln.

Seit einigen Jahren sieht sich die Poolbranche allerdings neuen Herausforderungen ausgesetzt, auf die es zeitnah zu reagieren gilt. Hierzu gehören neben der zunehmenden Digitalisierung, die auch die Vermittlerszene mittlerweile voll erfasst hat, ernsthafte Nachwuchssorgen sowie eine erstarkende Konkurrenz von jungen Fintech-Unternehmen, die sich vorgenommen haben, den etablierten Versicherungsvermittlern das Geschäft streitig zu machen.

Die Antwort der Branche lautete vor allem Konsolidierung.

Eine Entwicklung, die sich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen wird, meint Dr. Sebastian Grabmaier. Im Interview mit Cash online erklärt der JDC-Chef: „Nicht jeder Pool muss zwanghaft alle Produktgruppen oder Services abdecken, und da könnten sich komplementär aufgestellte Pools gut ergänzen oder gleich aufgestellte Pools durch gemeinsame Prozesse Synergien heben.“

JDC sei das beste Beispiel, dass Fusionen unter Pools Wachstumsimpulse auslösen und erfolgreich sein können. Eine gewisse Größe der Einkaufsgemeinschaften würde es neuen Akteuren schwer machen, zu den etablierten Anbietern aufzuschließen, erklärt Grabmaier.

Allerdings sei es noch wichtiger möglichst gut auf die sich schnell verändernden Marktgegebenheiten zu reagieren. „Dies gilt insbesondere in den immer wichtiger werdenden Bereichen Beratungs- und Abwicklungstechnologie, für den auch immer höher werdende Anteile des Deckungsbeitrages verwendet werden“, so Grabmaier.

Dr. Sebastian Grabmaier sieht vor allem die Digitalisierung der Branche als zentrale Herausforderung an.

Daher habe Jung, DMS & Cie. früh begonnen in die Entwicklung eigener Technologien zu investieren und mache beispielsweise mit der App „allesmeins.de“ den erstarkenden Fintech-Unternehmen Konkurrenz.

Bei der fachlichen Kompetenz und beim Kundenzugang könnten die Neulinge bisher eh nicht mithalten. Der große Vorteil der Maklerpools sei es, dass sie sowohl online, als auch offline ihren Kunden Hilfestellung bieten können. „In dieser Form der hybriden Beratung – online und persönlich – sehen wir große Chancen für moderne Berater und Vermittler: Digitalisierung bedeutet höhere Marktanteile für diejenigen, die verstanden haben, wie sie sich effizient und effektiv aufstellen können und sich auf das Wesentliche konzentrieren“, erklärt Dr. Sebastian Grabmaier im Cash-Interview.

Das Gute für JDC-Kunden sei laut Grabmaier, dass sie sowohl vom Komfort moderner Technologien profitieren gleichzeitig aber ihren gewohnten Ansprechpartner behalten können – ein Luxus den Fintechs nicht liefern.

Auch der Marktführer Fonds Finanz, dessen Chef Norbert Porazik die Fintech-Konkurrenz lange unterschätzt hat, setzt mittlerweile auf Digitalisierung.

Ab dem 1. Februar 2016 steht angeschlossenen Vermittlern des Maklerpools Fonds Finanz Maklerservice GmbH eine neu entwickelte App zur Verfügung. Das Tool soll Maklern im Alltag ihr Geschäft erleichtern und vollständig individualisierbar sein.

“Mit unserer neuen App muss kein Makler mehr die Konkurrenz von großen Vergleichsportalen oder Fintechs fürchten”, kommentierte Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz, gegenüber dem Branchenmagazin cash online. “Wir geben ihnen ein vollwertiges virtuelles Maklerbüro an die Hand, das auch Endkunden begeistern wird.”

JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier kritisiert Deutschland-Rente-Konzept

Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstand Jung, DMS & Cie.

Drei hessische Minister wollen mit dem Konzept „Deutschland-Rente“ einen neuen Rentenfonds gründen, um eine zusätzliche private Altersvorsorge attraktiver zu machen. Die Versicherungslobby läuft Sturm gegen den Plan von Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Sozialminister Stefan Grüttner und Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

„Wir schlagen eine einfache, sichere und günstige zusätzliche Altersvorsorge vor: die Deutschland-Rente, ein Standardprodukt für jedermann. Sie wird zum Selbstkostenpreis von einem zentralen Rentenfonds verwaltet, damit das Geld, das Bürger für ihre zusätzliche Altersvorsorge beiseitelegen, sicher vor überteuerten Angeboten ist“, schreiben die Minister in einem Positionspapier.

Die Deutschland-Rente soll ein Rentenfonds sein, der nach dem Vorbild des norwegischen Staatsfonds strukturiert, frei von politischem Einfluss und ohne Gewinnabsicht arbeiten soll. Der sogenannte Deutschlandfonds soll seine Anlagen breit streuen und eine vergleichsweise hohe Aktienquote haben.

Die Einzahlung in den Fonds soll nach den Plänen der hessischen Minister, wie bei der Rentenversicherung, direkt durch den Arbeitgeber erfolgen. „Die Einzahlung erfolgt daher unbürokratisch auf bereits etabliertem Weg. Die Anlage der eingezahlten Beiträge obliegt dann dem Deutschlandfonds, einem eigenständigen zentralen Rentenfonds, der ohne eigenes Gewinninteresse auf Selbstkostenbasis arbeitet und geschützt vor politischem Zugriff ist“, heißt es in dem Positionspapier.

Die Pläne für eine Deutschland-Rente stossen auf massiven Widerstand der Versicherungsbranche.

“Den Staat selbst quasi als Überkonkurrent in den Markt einzuführen, ist nicht nur wettbewerbsrechtlich sondern auch ordnungspolitisch verfehlt”, wettert Peter Schwark in der “FAZ”. Es sei zudem keineswegs erwiesen, dass ein staatlich verwalteter Fonds kostengünstiger sei als eine marktwirtschaftliche Lösung, warnt das Mitglied der Hauptgeschäftsführung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Auch Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstand des Maklerpools Jung, DMS & Cie. sieht das Konzept der Deutschland-Rente ausserordentlich kritisch. Das Konzept habe drei große Fehler, „die es zu einem Albtraum machen“, erklärt Grabmaier im Interview mit Das Investment.

Als erste große Schwäche nennt Dr. Sebastian Grabmaier die Zuständigkeit des Staats für die Anlagestrategie. Es gebe aber in der „Geschichte kein einziges Beispiel dafür, dass der Staat den Markt langfristig schlagen kann“, so Grabmaier. Es bestehe das Risiko, dass ein Staats-Fonds sozialpolitische und planwirtschaftliche Zwecke verfolgen würde und dabei das gewünschte Ziel einer nachhaltigen Altersvorsorge aus den Augen verliert.

Die zweite große Schwäche eines Zentralfonds ist laut Grabmaier das Einheitskonzept des Fonds, welches die persönliche Situation des Einzahlers in keiner Weise berücksichtigt. Gerade jungen Arbeitnehmern würde hierdurch die Möglichkeit genommen, durch eine hohe Aktienquote langfristig höhere Erträge zu erzielen. Lebenszyklusmodelle seien jedoch ein „Wesensmerkmal aller modernen Alterssicherungssysteme. Einheitsmodelle dagegen vergeben Renditechancen“, erklärt der JDC-Chef Grabmaier.

Das dritte Problem eines großen Staatsfonds sieht Dr. Sebastian Grabmaier in der Verzerrung der Wirtschaft. Schon aufgrund der schieren Größe eines Deutschland-Fonds würde der Fonds innerhalb kurzer Zeit enormen Einfluss auf die Unternehmensfinanzierung und damit automatisch auch auf die Unternehmenssteuerung auf Hauptversammlungen und im Aufsichtsrat von Aktiengesellschaften haben.

Das Argument vermeintlicher Kostenvorteile sieht Grabmaier hingegen skeptisch. Kostenvorteile durch Entfall von Vertriebskosten würden schnell durch höhere Verwaltungskosten und Ineffizienzen der Kapitalanlagen aufgefressen.

Maklerpool Fonds Finanz setzt auf Digitalisierung

Das SCOREDEX SiegelAb dem 1. Februar 2016 steht angeschlossenen Vermittlern des Maklerpools Fonds Finanz Maklerservice GmbH eine neu entwickelte App zur Verfügung. Das Tool soll Maklern im Alltag ihr Geschäft erleichtern und vollständig individualisierbar sein.

Mit der neuen App, die von der Softwarefirma Softfair entwickelt wurde, plant Fonds-Finanz-Chef Norbert Porazik seinen Maklern alle Features, die zur Verwaltung von Maklerkunden notwendig sind, anzubieten. Man befinde sich mit dem neuen Konzept auf Augenhöhe mit der wachsenden Fintech-Konkurrenz.

“Mit unserer neuen App muss kein Makler mehr die Konkurrenz von großen Vergleichsportalen oder Fintechs fürchten”, kommentierte Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz, gegenüber dem Branchenmagazin cash online. “Wir geben ihnen ein vollwertiges virtuelles Maklerbüro an die Hand, das auch Endkunden begeistern wird.”

Neben der Kundenverwaltung ist die Fonds Finanz App auch mit Social Media Funktionen ausgestattet. Berater können Kundenordner anlegen und sich mit ihren Kunden bei Facebook, Xing, Twitter und WhatsApp verknüpfen. Mit Hilfe einer Erweiterungsoption sollen Kunden auch KFZ-Schadensfälle melden können. Im Laufe des Jahres plant Fonds Finanz zudem einen Vergleichsrechner für Sach-, Kfz-, private Kranken- und Lebensversicherungen, in die App zu integrieren.

Die Fintech-Offensive ist der nächste Schritt des Maklerpools Fonds Finanz hin zu einer neu verordneten Corporate Identity.

Im Rahmen der 19. DKM hatte Norbert Porazik einen Relaunch der Marke Fonds Finanz nach 20 Jahren am Markt angekündigt. Die fünf Kernwerte des Maklerpools sollen in Zukunft stärker herausgearbeitet werden und lauten für die Zukunft: Ganzheitlich, innovativ, vertrauenswürdig, sicher und authentisch.

Nach einem Relaunch des Corporate Designs und der Unternehmenswebseite ist die Veröffentlichung der App also der nächste Schritt in die digitale Zukunft, den Norbert Porazik seinem Maklerpool verordnet hat..

Norbert Porazik springt mit seiner neuen Digitalstrategie auf einen Trend auf, der die Finanzbranche seit einigen Jahren immer stärker bewegt. Junge Fintech Unternehmen haben in jüngster Zeit die Branche immer stärker unter Handlungsdruck gesetzt. Diverse Banken setzen mittlerweile auf sogenannte Robo-Advisor – digitale Berater.

Und auch Maklerpools, wie Jung, DMS & Cie. haben den Trend frühzeitig erkannt und sich einen Vorsprung als Early Adaptor gesichert. Mit der App “allesmeins” bietet Jung, DMS & Cie. Endkunden per Smartphone einen transparenten Überblick über sämtliche Versicherungsverträge und Investments. Zudem können einfache Transaktionen direkt per Handy abgeschlossen werden.

Zum Scoredex-Profil der Fonds Finanz Maklerservice GmbH

Sind Fintechs eine Gefahr für Makler?

Fintechs sind eines der Top-Themen in der Finanzbranche. Für die einen sind Fintechs Start-Up-Unternehmen, denen die Zukunft gehören wird, andere Marktteilnehmer sehen mehr heiße Luft als eine Revolution. Fakt ist: Millionen Euro Venture-Capital wurden investiert, um den größen Fintechs in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen.

Die Ertragssituation vieler Versicherungsmakler und Finanzberater verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich. Sinkende Provisionen, hoher Wettbewerb und ein stark wachsendes Onlinegeschäft, dass von jungen, innovativen Spielern domieniert wird, haben den Markt drastisch verändert. Gleichzeitig stiegen Zeit- und Kostenaufwand für Dokumentation und Verwaltung, durch strengere Vorgaben der Politik.

Es scheint im Grunde nur eine Möglichkeit für die Branche zu geben: neue Akquise- und Vertriebskanäle zu erschließen – und zwar online. So jedenfalls sehen es Venture-Kapitalisten, die an die Zukunft einer digitalen Finanzberatung und Versicherungsvermittlung glauben wollen. Alleine die acht größten Fintech-Unternehmen in Deutschland wurden mit mehr als 100 Millionen Euro Risikokapital ausgestattet.

Die jungen Fintechs glänzen beim Kunden vor allem durch niedrigere Kosten beziehungsweise der Rückerstattung von Provisionen. Ohne Aussendienst konnten die “jugen Wilden” auf diese Weise innerhalb kurzer Zeit mehr als 200.000 Kunden für sich gewinnen. Am erfolgreichsten am deutschen Markt agiert derzeit Friedensurance, welches seit Gründung 80.000 Kunden gewinnen konnte.

Eine eklatante Schwäche der Fintechs meint Oliver Pradetto, Chef des Maklerpools Blau direkt, allerdings ausgemacht zu haben. Aus seiner Sicht haben die neuen Markteroberer wenig zu bieten, ausser knackigen Apps, ohne echten Merhwert für den Kunden – abgesehen von den niedrigeren Provisionen.

Dafür sei der Service deutlich schwächer als bei klassischen Maklern, denn alle aht großen Fintechs hätten gemeinsam gerade einmal 120 Mitarbeiter. Und auch die versprochene “Selbstverwaltung” der Kunden sei häufig mehr Schein als Sein. Oliver Pradetto umschreibt das Geschäftsmodell daher kurz und bündig als „Vertragsklau gegen Provisionsabgabe“.

Ganz anders sehen hingegen die größten deutschen Maklerpools die Situation.

Jung DMS, BCA und Fondsfinanz sind selbst in das Fintech-Geschäft eingestiegen und sehen die neuen Technologien als Chance für ihre Makler und weniger als Risiko. Jung DMS & Cie. beispielsweise investiert seit einiger Zeit massiv in den Ausbau von Multi-Channel Plattformen und modernen Vertriebstechnologien zur Unterstützung ihrer Makler.

Sebastian Grabmaier, Vorstandsvorsitzender von Jung DMS & Cie. erklärt im Fachmagazin Asscompact: “JDC bietet hier über 30 spartenübergreifende Vergleichs- und Rechentools. So verdienen Berater durch Onlineabschlüsse mit der eigenen Website nicht nur Geld, sondern erreichen durch die sozialen Netzwerke zahlreiche andere neue Kundenkontakte durch Weiterempfehlungen über die sozialen Netzwerke.”

Aber auch für Makler, die den technologischen Wandel nicht mitgehen wollen, hat Jung DMS & Cie. ein Angebot parat. Allen Maklern, die sukzessive aus dem Geschäft aussteigen und in den Ruhestand wechseln möchten, sichert die DMR Deutsche Makler Rente von Jung, DMS & Cie. das Lebenswerk der Vermittler.

Bei Geschäftsaufgabe aus Alters- oder Krankheitsgründen garantiert JDC diesen ein Anrecht auf Bestandskauf, wenn die Makler in den vorhergegangenen drei Jahren einen Großteil ihrer Bestände bei Jung, DMS & Cie. geführt und den Großteil ihres Geschäfts bei Jung, DMS & Cie. eingereicht haben. “Egal, ob als Anlageberater oder Vermittler in den Bereichen Lebensversicherung, Krankenversicherung oder Sachversicherung: alle Makler erwartet eine faire Bewertungsanalyse”, verkündet JDC.

Zum Scoredex-Profil von Jung DMS & Cie.

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Aragon AG wird zur JDC Group AG

Der Wiesbadener Finanzdienstleister Aragon AG firmiert in Zukunft als JDC Group AG. Mit der Namensänderung unterstreicht das Unternehmen die Neuausrichtung und Fokussierung auf die Vertriebstöchter Jung DMC & Cie. und Finum. Der Schwerpunkt der JDC Group AG soll neben dem Segment Advisory auf dem neusten Unternehmensegment Beratertechnologie (Advisorytech) liegen.

Logo der JDC Group AG

Am 31.7.2015 stimmte die Hauptversammlung der JDC Group AG den Plänen der Vorstände Dr. Sebastian Grabmaier (CEO) und Raplph Konrad (CFO) zum Umbau der ehemaligen Aragon AG und Umfirmierung mit 100% der Stimmanteile zu. Unter dem neuen Claim der JDC Group “Best Advice. Better Technology” wird die JDC Group AG sich in Zukunft auf das Kernsegment Beratung sowie den neu gegründeten Bereich Beratungstechnologie fokussieren.

Vor allem von der Technologiesparte verspricht sich die JDC Group AG starke Wachstumsimpulse. Geplant ist die Entwicklung moderner, technologiebasierter Tools zur Vertriebsunterstützung im Fintech- und Advisorybereich. Hiervon sollen sowohl Vertriebsmitarbeiter als auch Kunden der JDC Group AG und der Tochterunternehmen profitieren.

JDC-CEO Dr. Sebastian Grabmaier erläutert die Neuausrichtung: “Mit eindrucksvollen Zahlen wollen wir uns mit unserem Segment “Advisortech” schnell unter den führenden Fintech-Unternehmen in Europa positionieren. Während viele Fintech-Start-Ups bei Null beginnen und vor allem Geld für Kundenakquisition ausgeben müssen, setzt unsere Technologiesparte auf mehr als 16.000 angeschlossenen Vertriebspartnern, mehr als 900.000 Endkunden, einem betreuten Bestand von mehr als 4 Milliarden Euro und mehr als 1 Milliarde Neugeschäft pro Jahr auf.”

CFO Ralph Konrad ergänzt: “Die Konzentration auf die Bereiche Advisory und Advisortech wird sich positiv auf die Entwicklung unserer Tochterunternehmen, deren Berater und die betreuten Endkunden und damit letztendlich auch auf die Ertragszahlen der JDC Group auswirken. Während 2015 noch ein Jahr der Transformation und der Investitionen in den Technologiebereich sein wird, in dem wir nur eine leichte Profitabilität erwarten, sollte der Gewinn der JDC Group ab 2016 deutlich steigen. Für 2016 erwarten wir einen Umsatz zwischen 90 und 100 Mio. Euro und ein EBITDA von mindestens 5 Mio. Euro.”

Auch im klassischen Bereich Advisory erwarten die JDC-Vorstände Wachstumsimpulse. Vorallem die fortschreitende Konsolidierung der Branche sowie die kontinuierlichen Zunahme der Regulierung und stetig steigende Qualitätsanforderungen der Endkunden ist für die JDC Group AG als führenden deutschen Maklerpool ein Wachstumsmotor. Denn viele Einzelkämpfer, aber auch andere kleinere Pools und Vertriebe sehen sich aufgrund der erhöhten Komplexität veranlasst, sich Jung, DMS & Cie. anzuschließen.

Unter anderem soll ein wichtiger Wachstumstreiber im Segment “Advisory” die “DMR Deutsche Makler Rente” (www.deutsche-makler-rente.de) sein: Jung, DMS & Cie. erwirbt Maklerbestände von Vertriebspartnern, die ihr Geschäft aus Alters- oder Gesundheitsgründen aufgeben und betreut deren Endkunden dann direkt oder sucht geeignete Nachfolger für den Maklerbestand. Zur Finanzierung der Bestandsakquisitionen hat die Jung, DMS & Cie. vor einigen Wochen erfolgreich einen Bond mit einem Volumen von 15 Mio. Euro emittiert.