Mezzanine-Finanzierungen – Projektentwicklung für 250 Millionen Euro

Mezzanine-Finanzierungen – Projektentwicklung für 250 Millionen Euro – Der weitere Ausbau eigener Immobilien-Entwicklungen der pantera AG wird neben Eigenkapital auch durch aufgenommene Mezzanine-Finanzierungen ermöglicht. Dafür wurden seit dem vergangenen Jahr sieben Anleihen im Wert mehr als 29 Millionen Euro aufgelegt.

Mezzanine-Finanzierungen - Projektentwicklung für 250 Millionen Euro

Mezzanine-Finanzierungen – Projektentwicklung für 250 Millionen Euro

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2000 Serviced Apartments – pantera AG erweitert Angebot

2000 Serviced Apartments – pantera AG erweitert Angebot – 2000 Serviced Apartments im ersten Halbjahr entwickelt – pantera AG erreicht die für 2019 angestrebte Projektentwicklungs-Marke von 2000 Serviced Apartments bereits im ersten Halbjahr und erweitert das Angebot um Kleinwohnungen für Best Ager

2000 Serviced Apartments - panterra AG erweitert Angebot

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pantera – Frankfurt 200 Serviced Apartments

pantera – Frankfurt 200 Serviced Apartments – KanAm Grund German Development Fonds und pantera AG starten zweites gemeinsames Projekt – 200 Serviced Apartments in der Frankfurter Innenstadt geplant

pantera - Frankfurt 200 Serviced Apartments

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Pantera Serviced Apartments in Böblingen

Pantera Serviced Apartments in Böblingen – Die pantera AG plant in der Böblinger Innenstadt den Bau von mindestens 64 Serviced Apartments für Business-Gäste und Touristen.

Pantera Serviced Apartments in Böblingen

Pantera Serviced Apartments in Böblingen

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Pantera AG Projektentwicklung in Langen bei Frankfurt

Pantera AG Projektentwicklung in Langen bei Frankfurt - Die pantera AG entwickelt in Langen das bisher größte Projekt der Unternehmensgeschichte. Aus Bestandsimmobilien und Neubauten entwickelt die pantera AG ein Mischquartier mit Büros, Hotel und Serviced Apartments.

Pantera AG Projektentwicklung in Langen bei Frankfurt

Pantera AG Projektentwicklung in Langen bei Frankfurt

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Pantera Studie Neues Wohnen 2020

Pantera Studie für Deutschland: Jeder Zweite würde im Alter in eine kleinere Wohnung ziehen – über 10 Millionen Quadratmeter Wohnreserven in den Städten – Pantera veröffentlicht die Studie „Neues Wohnen 2020“

Pantera Studie Neues Wohnen 2020

Pantera Studie Neues Wohnen 2020

 

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Strategische Kooperation Pantera AG und Nexity – das passt!

 

Die Pantera AG in Köln und Nexity, Wohnimmobilien-Entwickler mit Börsennotiz in Frankreich, vereinbaren eine strategische Kooperation. Diese verschafft der Pantera AG Ressourcen für eine bundesweite Expansion und ermöglicht es Nexity als integriertem Anbieter von Immobilienentwicklungen und -dienstleistungen zugleich, den Markteintritt in Deutschland auf einer vorhandenen und marktführenden Projektpipeline aufzubauen.

Nexity sichert sich Mehrheitsbeteiligung

Nexity beteiligt sich zugleich mehrheitlich an der pantera AG. Die Franzosen übernehmen 65% des Aktienkapitals der Kölner Gesellschaft. Michael Ries, Gründer und Vorstand der pantera AG, behält die restlichen 35%. Die pantera AG hat sich innerhalb von zehn Jahren zu einem der führenden Projektentwickler für Serviced Apartments in Deutschland entwickelt. Aktuell umfasst das Portfolio mehr als 2.500 Einheiten an bundesweit 15 Standorten. Das Projektvolumen beträgt rund 600 Mio. Euro.

Führender Immobilienkonzern Frankreichs

Nexity ist der führende Immobilienkonzern Frankreichs mit einer breiten Angebotspalette rund um Immobilienentwicklungen. Mit über 24.000 platzierten Einheiten im Jahr 2019 wurde Nexity sogar der größte Entwickler von Wohnimmobilien in Europa. Im Verbund will das Duo „Serviced Living“ als neuen Wohnstandard über Generationen hinweg etablieren, vom Studenten bis hin zum Best Ager und.

Dies ist die zweite große Unternehmenstransaktion, die innerhalb weniger Tage bekanntgegeben wurde. Erst am vergangenen Freitag, 5. März, hat die Vonovia darüber informiert, dass sie den Hanauer Wohnungsprojektentwickler Bien-Ries AG übernimmt und das Unternehmen Teil des Development Geschäfts der Buwog wird.

Innnerhalb von zehn Jahren hat sich die Pantera AG zu einem der führenden Projektentwickler für Serviced Apartments in Deutschland entwickelt. Aktuell umfasst das Portfolio mehr als 2.500 Einheiten an bundesweit 15 Standorten. Das Projektvolumen beträgt rund 600 Millionen Euro. Zur Markenarchitektur gehören weiterhin auch Projekte im Bereich denkmalgeschützter Immobilien, Refurbishments sowie hochwertiger Wohnungsneubau.

Im Verbund beider Unternehmen soll das Ziel erreicht werden, “Serviced Living” als neuen Wohnstandard über Generationen hinweg zu etablieren (vom Studenten bis hin zum “Best Ager”) sowie Wohnimmobilien für Selbstnutzer (“Buy-to-live”) und Kapitalanlager (“Buy-to-rent”) anzubieten.

Nexity hat in den vergangenen Jahren bereits in anderen europäischen Märkten wie Polen, Portugal, Italien und Belgien erste Standorte aufgebaut. 2019 wurden allein in Polen und Italien 640 neue Wohnungen platziert. Im Jahr 2022 soll das gesamte internationale Geschäft rund 2.000 platzierte Einheiten und zehn Prozent des EBITDA des Konzerns betragen.

Michael Ries auf die Frage, von wem die Initiative ausging: Wir hatten uns auf die Suche nach einem strategischen Partner gemacht. Für ein privat finanziertes Unternehmen wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Also haben wir einen kapitalstarken und möglichst börsennotierten Partner gesucht für unsere bundesweite Expansionsstrategie im Bereich Serviced Apartments, mit dem wir die Wertschöpfungskette schon bei der Grundstücksakquise beginnen lassen können.

Und warum gerade die französische Nexity? Dazu Ries: Nexity ist kein bloßer Finanzinvestor, sondern hat sehr viel Know-How im Wohnungsbau  und ist insbesondere schon marktführend im Bereich Serviced Apartments in Frankreich. Zudem steht dort das eigene Bauen und Betreiben von Serviced Apartments im Mittelpunkt, anders als bei uns.

pantera AG – 40.000 qm Quartier in Düsseldorf!

Im Düsseldorfer Stadtteil Flingern projektiert die pantera AG am Froschkönigweg ein komplett neues Quartier. Dazu wurden jetzt mehrere Grundstücke erworben und zu einer Fläche von über 40.000 Quadratmetern zusammengeführt. “Für uns steht damit die größte Projektentwicklung der Firmengeschichte an”, freut sich Michael Ries, Vorstand der pantera AG.

Unter anderem sollen im Düsseldorfer Norden Wohnungen sowie kleine Einzelhandels- und Gewerbeflächen zur wohnortnahen Versorgung entstehen. “Die Weiterentwicklung der städtebaulichen Planung wird in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf geschehen, insbesondere um das Projekt mit den Bedürfnissen der Menschen im Stadtteil Flingern abzustimmen”, sagt Michael Ries. Um beim Architekturkonzept eine hohe Qualität und viel Abwechselung zu gewährleisten, ist geplant, für die einzelnen Blöcke Wettbewerbe auszuloben.

Ideale Voraussetzungen Die Lage der pantera-Grundstücke ist ideal. Die Düsseldorfer Innenstadt und auch der Flughafen sind für die künftigen Bewohner mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr bequem erreichbar. Durch den S-Bahnhof Düsseldorf-Flingern gibt es zusätzlich eine schnelle Verbindung etwa nach Wuppertal, Bergisch Gladbach, Hagen, Neuss, Mönchengladbach, Kaarst oder Mettmann.

“Die Flächen am Froschkönigweg sind echte Filetstücke”, bestätigt Jan Foerster, Architekt und Geschäftsführer des Münchener Büros TEAMWERK ARCHITEKTEN. “Hier können Immobilien zu einem gänzlich neuen und lebenswerten Quartier zueinander finden, das für die künftigen Bewohner hoch attraktiv ist“.

Laut dem in enger Abstimmung mit der Stadt Düsseldorf befindlichen städtebaulichen Entwurf für die “Nutzungen Froschkönigweg” sind in unmittelbarer Nähe der pantera-Projektentwicklung auch Sportstätten, Schulgebäude und ein Hotel denkbar. Foerster: “All das wird eine sehr hohe Lebensqualität ermöglichen, zumal auch attraktive Park- und Garten-Areale geplant sind.”

Hohe Nachfrage für Investitionen im Märchenland Die pantera AG denkt nach Abschluss der Projektentwicklung und Erteilung einer Baugenehmigung am Froschkönigweg, der mit Straßen wie Dornröschenweg, Sterntalerweg oder Aschenbrödelweg das sogenannte Düsseldorfer Märchenland bildet, über die Weiterveräußerung an einen institutionellen Investor nach – auch etwa innerhalb eines sogenannten Share Deal. “Es gibt bereits jetzt für diese hervorragende Lage in der Landeshauptstadt eine rege Nachfrage von Investoren”, erklärt Michael Ries.

pantera AG – Wohnkonzept für Menschen ab 65 Jahre in Ratingen

Schon in zehn Jahren ist fast jeder Vierte in Deutschland älter als 65 Jahre. Die Zahl der Haushaltsvorstände, die älter als 60 Jahre sind, wird gegenüber 2010 um fast ein Drittel steigen. “Dieser in Deutschland historisch beispiellosen Entwicklung entspricht aber das heutige Wohnraumangebot nicht”, so Michael Ries, Vorstand der Kölner pantera AG.

Und Ries führt weiter aus: “Wir wollen deshalb jetzt bundesweit mit einem von uns entwickelten Konzept auf Basis sogenannter Serviced Apartments eine neue Wohnform für Menschen ab 65 Jahre schaffen. Und im Herzen der rheinischen Stadt Ratingen sind die Voraussetzungen für das Auftakt-Projekt ideal.”

Direkt im Stadtkern an der Mülheimer Straße werden vier Neubauten als “Ratinger Höfe” mit rund 90 Wohnungen, Arztpraxen, Café und Kiosk projektiert. Bestehende Gebäude auf dem insgesamt rund 5.800 Quadratmeter großen Grundstück werden dazu entfernt. Kern der Entwicklung sind speziell konzipierte 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen zwischen 35 und 60 Quadratmetern sowie auch einige 1-Zimmer-Apartments mit jeweils knapp 30 Quadratmetern. Zusätzlich stehen Bewohnern Gemeinschaftsflächen wie beispielsweise ein Speisesaal, Medien- und Ruheräume sowie eine Tiefgarage zur Verfügung. “Die Details der Planung werden wir in enger Abstimmung mit der Stadt Ratingen festlegen”, betont Michael Ries. Der Vorstand der pantera AG rechnet mit einem Gesamtvolumen von ca. 40 Millionen Euro.

Michael Ries zum Konzept: “Die Zeit beim Übergang in das Ruhestandsalter verändert bei vielen Menschen nachhaltig die Wohnpräferenzen. Gefragt sind jetzt vor allem kurze Wege zur Besorgung von Waren und Dienstleistungen, zu

Gastronomie sowie Freizeit- und Kulturangeboten. Statt auf weitläufige Wohnflächen mit teils ungenutzten Zimmern oder pflegeintensiven Gärten wird auf durchdachte und hochwertige Einrichtung Wert gelegt. Und wer oft verreisen möchte, ist für einen Sicherheitsdienst rund um die Uhr für sein Zuhause dankbar.”

Auf diese Anforderungen hin sind die neuen pantera Serviced Apartments in Ratingen konsequent zugeschnitten. Flankierend werden zudem verschiedenste Dienstleistungen angeboten. Sie reichen von Besorgungsdiensten sowie Wäsche- oder Reinigungsservices bis hin zu einem Concierge-Team, das sich auf Wunsch etwa auch um Konzertkarten oder Reservierungen kümmert. Sowohl Singles als auch Paare finden so ein Zuhause mitten in der City, in dem sie langfristig und selbstbestimmt wohnen können.

Perfekte Bedingungen in Ratingen

Highlight des bundesweiten Pilotprojekts der pantera AG in Ratingen ist die direkte Citylage. Zum historischen Marktplatz sowie der Fußgängerzone sind es nur wenige Meter. Mehrere Museen, die Stadthalle sowie das Stadttheater liegen ebenso in der Nähe wie die Naherholungsgebiete Blauer See oder die Auermühle im Angertal. Gleiches gilt für das Sankt Marien Krankenhaus und die Orthopädie-Fachklinik 360° als gefragte medizinische Einrichtungen. Und für alle weiter entfernten Ziele können die Bewohner bei Bedarf das in den “Ratinger Höfen” vorgesehene Car Sharing- Angebot nutzen. Zudem liegen die Düsseldorfer Innenstadt als auch der Flughafen nur weniger als zehn Kilometer entfernt und sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem erreichbar.

“Die neuartigen pantera Serviced Apartments ermöglichen das Leben in hochwertigem Wohnraum, sie sind alle barrierefrei und bieten ein Versorgungs- und Betreuungsangebot auf Top-Niveau”, so Ries. “Der demografische Wandel verändert die Gesellschaft. Die Generation der sogenannten Best Ager etabliert neue Formen des Zusammenlebens und wir stellen die notwendige Infrastruktur zur Verfügung.”

Auftakt für bundesweite Expansion

Für die pantera AG ist das Projekt in Ratingen Auftakt für ein neues, zentrales Angebot. In der Vergangenheit konzipierte das Unternehmen bereits erfolgreich Serviced Apartments für Studenten als auch Reisende, die nicht nur wenige Tage,sondern mehrere Wochen oder Monate in einer Stadt bleiben. Rund 2.500 Einheiten mit einem Volumen von etwa 600 Millionen Euro wurden in den vergangenen zehn Jahren bundesweit projektiert.  Beim neuen Angebot hilft uns die bautechnische Erfahrung mit solchen Mikro-Apartments. Doch einige Komponenten haben wir komplett neu entwickelt, um den speziellen Bedürfnissen der Menschen ab 65 Jahren zu entsprechen”, erklärt Michael Ries.

Neues Investitionsfeld mit steigender Nachfrage 

Immer mehr institutionelle Investoren wie Versicherungen, Pensionskassen oder Versorgungswerke entdecken die Attraktivität von Investments in neue Wohnangebote speziell für die älter werdende Bevölkerung. Der Markt ist wegen fehlender Angebote jedoch eng. “Dank Spezialisierung, großer Stückzahlen und der Entwicklung von einheitlichen Ausstattungsstandards kann die pantera AG hier aber Planungs- und Fertigungsprozesse optimieren”, betont Michael Ries.

Nach Erhalt der Baugenehmigung wird ein Verkauf der “Ratinger Höfe” in das Portfolio eines institutionellen Investors daher wahrscheinlich. Bei Bedarf erfolgt der Verkauf auch inklusive dem Betreiber-Konzept. Die Renditeerwartungen für Investoren liegen bei rund vier Prozent p.a. Last but not least: Hoher Nutzen auch für die Städte Gewinne durch die neuen Serviced Apartments erhalten schließlich auch die Städte. Michael Ries: “Beim Umzug von Best Agern, insbesondere den über 65-Jährigen, wird oft eine größere Immobilie in der gleichen Stadt verfügbar. Diese stehen zudem regelmäßig auf älteren Grundstücken mit großen Reserven für Aus-, An- oder Umbauten. Im Ergebnis kann das bedeutende positive Effekte für die Ausdehnung des Wohnraumangebotes einer Stadt haben.”

Die pantera AG mit Hauptsitz in Köln entwickelt und vermarktet Immobilien. Neben Objekten für private Kapitalanleger und Selbstnutzer bietet die pantera AG auch speziell für institutionelle Investoren wie Fonds, Pensionskassen oder Versicherungen konzipierte Development-Projekte an. Die Marken-Architektur der pantera AG umfasst die vier Bereiche Classic (revitalisierte Denkmalschutz-Objekte), Design, Premium und Rendite. Zum letzteren Bereich gehören voll eingerichtete Serviced Apartments für Studenten, Manager oder Senioren sowie Hotels. Damit bietet die pantera AG bundesweit Objekte für unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten. Besonderes Merkmal der pantera AG ist auch das Angebot von Objekten, die unter Denkmalschutz oder in Sanierungsgebieten stehen. Solche Objekte konzipiert und vermarktet bundesweit die pantera Monument, eine Tochtergesellschaft der pantera AG. Vorstand des Unternehmens ist Michael Ries.

Michael Ries (pantera AG) – Abräumer mit Serviced Mikroapartments

So mancher mag vor neun Jahren noch ein wenig über den Nischen-Projektentwickler Diplom-Immobilienwirt Michael Christian Ries (51) aus Köln gelächelt haben, heute bleibt vielen die Spucke weg, wie schnell dieser Nischen-Ries den Immobilienmarkt mit neumodernen Serviced Mikroapartments für Studenten, Business-Reisende und Best Ager rockt. Mieter wie Investoren stehen Schlange.

 Diplom-Immobilienwirt Michael Christian Ries (51) aus Köln, Gründer und Vorstand der pantera AG aus dem Salierring 32 in Köln © pantera AG

Diplom-Immobilienwirt Michael Christian Ries (51) aus Köln, Gründer und Vorstand der pantera AG aus dem Salierring 32 in Köln © pantera AG

Michael Ries sorgte zunächst mit Eigentumswohnungen in einem Kloster für Aufsehen.

Michael Ries sorgte zunächst mit Eigentumswohnungen in einem Kloster für Aufsehen.

Michael Ries sorgte zunächst mit Eigentumswohnungen in einem Kloster für Aufsehen.

Sein damals noch sehr junges Unternehmen pantera AG aus Köln (Salierring 32) hatte nämlich im Jahr 2010 den letzten acht übriggebliebenen von einst 30 Mönchen im Kloster Kornelimünster nahe Aachen Teile ihrer denkmalgeschützten Abtei abgekauft, um darin 27 Eigentumswohnungen anzubieten zu Quadratmeterpreisen von 2.500 bis 2.790 Euro.Das Besondere: Zum ersten Mal lebten Mönche und Weltliche dauerhaft nebeneinander hinter Klostermauern. Das sorgte bei so manchem für ein Lächeln.
Die Benedektinerabtei Kornelimünster bei Aachen. Am 12. Februar 1906 wurden durch den Kölner Antonius Kardinal Fischer Benediktiner aus der deutschen Abtei Merkelbeek (auf der holländischen Seite der Grenze bei Brunssum) wieder feierlich in Kornelimünster eingeführt. 104 Jahre zuvor war die alte Reichsabtei durch die damalige napoleonische Regierung aufgelöst worden. Von einst 30 Mönchen waren aber 2010 nur noch 8 Mönche übrig, die den Gebäudekomplex nicht mehr alleine halten konnten © Fotos Abtei-Kornelimuenster.de

Die Benedektinerabtei Kornelimünster bei Aachen. Am 12. Februar 1906 wurden durch den Kölner Antonius Kardinal Fischer Benediktiner aus der deutschen Abtei Merkelbeek (auf der holländischen Seite der Grenze bei Brunssum) wieder feierlich in Kornelimünster eingeführt. 104 Jahre zuvor war die alte Reichsabtei durch die damalige napoleonische Regierung aufgelöst worden. Von einst 30 Mönchen waren aber 2010 nur noch 8 Mönche übrig, die den Gebäudekomplex nicht mehr alleine halten konnten © Fotos Abtei-Kornelimuenster.de

Der Benediktinerorden war jedenfalls gerettet, wie Pater Oliver auf Orden online den Verkauf des Kirchengemäuers begründete.

Nächster Schritt für Michael Ries vom Kloster zum KaDeWe:

Maison Quest - Ode an die Wohnfreude 

Denkmal-Gründerzeitvilla KaDeWe

Denkmal-Gründerzeitvilla KaDeWe

Für ehrfürchtiges Staunen sorgte dann Ries allerdings im Jahr 2014 nach einer zweijährigen Luxussanierung zweier Denkmal-Gründerzeitvillen gleich neben dem Berliner Edelkaufhaus KaDeWe.

 Trockenen Fußes mal eben ins KaDeWe, das ist vom Maison Quest möglich © Fotos Verkaufsprospekt pantera AG / Makler Naos.me

Trockenen Fußes mal eben ins KaDeWe, das ist vom Maison Quest möglich © Fotos Verkaufsprospekt pantera AG / Makler Naos.me

Gemeinsam mit dem Projektentwickler Bernd Ehret, CEO der Skyland Development GmbH aus dem Kurfürstendamm 50 in Berlin Charlottenburg (F-B-Group.de), entstanden unter dem Projektnamen Maison Quest (französisch für Haus West) und einem Investitionsvolumen von 34 Millionen Euro in der Ansbacher Straße 30 / Passauer Straße 38 in Berlin Schöneberg 32 Wohnungen und 6 Gewerbeeinheiten zu Quadratmeterpreisen von 4.500 bis 10.300 Euro.Ries selbst war so begeistert von dem Projekt, dass er im September 2014 in seiner pantera-Imagebroschüre ins Schwärmen geriet:

Zitat:

Maison Quest- Die Noblesse des Berliner Westens wird von Maison Quest um eine feine Adresse bereichert.

Das Ensemble vereint klassische Tugenden mit avantgardistischer Architektur: eine Ode an die Wohn-Freude.

Um das richtige Klientel für die Berliner Noblesse zu finden, hat Ries seine 4.500 Mann und Frau starke deutsche Vertriebstruppe ab 2013 mit dem weltweit führenden Luxusmakler Sotheby’s International Realty Affiliates LLC verstärkt.

Seitdem landen alle pantera Angebote per Mausklick in 600 Büros in 45 Ländern, insbesondere bei 100.000 VIP-Kunden auf der Welt.

Noblesse-Wohnungen - Verkauf des Michael Ries - Pantera AG

Noblesse-Wohnungen – Verkauf des Michael Ries – Pantera AG

So verwundert es nicht, dass die Noblesse-Wohnungen schnell Käufer fanden. Doch das war noch gar nicht der ganz große Wurf von Ries auf dem Immobilienmarkt.
Kaum war die Baugenehmigung erteilt, schlug ein Bauträger im Sommer diesen Jahres zu und kaufte von Projektentwickler pantera AG die gesamte Serviced Mikroapartment Anlage in Hamburg am Barmbeker Markt und baut die 54 Apartments bis 2021 © Fotos pantera AG, Köln

Kaum war die Baugenehmigung erteilt, schlug ein Bauträger im Sommer diesen Jahres zu und kaufte von Projektentwickler pantera AG die gesamte Serviced Mikroapartment Anlage in Hamburg am Barmbeker Markt und baut die 54 Apartments bis 2021 © Fotos pantera AG, Köln

Zum echten Abräumer in der Immobilienszene wurde Michael Ries mit seinen Serviced Mikroapartments, die er anfangs beinahe nebenbei projektierte.Heute kommt Ries gar nicht schnell genug hinterher, um den ständig wachsenden Bedarf an Wohnungen für Studenten, Manager und Longstay-Gäste und seit neuestem auch barrierefrei für die Älteren, die sogenannten Best Ager, zu entwickeln.Und die Investoren müssen sich mittlerweile beeilen, wollen sie ein Stück vom Rendite-Kuchen abhaben. Immerhin bieten die Serviced Mikroapartments über einen Mietpool ununterbrochene Mietzahlungen auch bei schnellem Wechsel der Mieter. Vor allem bieten sie aber eine jährliche Durchschnittsrendite von 4 Prozent. Die Nachfrage ist riesig.

Alle Hamburger Mikroapartments auf einen Schlag verkauft

Die erst im Jahr 2021 fertig werdenden 54 Serviced Mikroapartments der pantera AG am Barmbeker Markt im Hamburger Stadtteil Barmbek-Süd sind schon jetzt alle verkauft.Sie gingen im Sommer 2019 in einem Share Deal an einen deutschlandweit tätigen Bauträger. Die Baugenehmigung für den viergeschossigen Neubau mit zirka 1.800 Quadratmetern Bruttogrundfläche (BGF) wurde bereits erteilt. Somit kann der neue Eigentümer direkt mit den Arbeiten beginnen.
Longstay-Wohnen als langfristig gut kalkulierbares Investment
Das Projekt in Hamburg gehört bei der pantera AG in die Serie von Projektentwicklungen im Bereich Serviced Apartments. Aktuell umfasst das Portfolio 15 Immobilien, mehr als 2.000 Mikroapartments sowie ein Vertriebsvolumen von über 600 Millionen Euro. Diese 2.000 Serviced-Apartments sollten eigentlich bis Ende 2019 entwickelt werden. Doch das Ziel wurde nach eigenen Angaben schon zum Ende des I. Halbjahres geschafft.CEO Michael Ries sieht eine Ursache für seine Schnelligkeit in seiner Spezialisierung auf diese Nische:Er sagte dem Stuttgarter Portal ahgz.de am 1. August 2019:

Zitat:

Dank der Spezialisierung und des großen Angebots lassen sich zudem Planungs- und Fertigungsprozesse stetig optimieren.

Doch, so schränkt Ries ein:

Zitat:

Immer mehr institutionelle Investoren erkennen die besonderen Ertragschancen in diesem Bereich. Das zunehmende Angebot an Serviced Apartments reicht aber bei weitem noch nicht aus, die wachsende Nachfrage zu befriedigen.

Aktuelles Projektierungsprojekt und noch unverkauft: 51 Serviced Mikroapartments am Chempark Leverkusen © Fotos pantera AG, Köln

Aktuelles Projektierungsprojekt und noch unverkauft: 51 Serviced Mikroapartments am Chempark Leverkusen © Fotos pantera AG, Köln

Aktuell kaufen können Investoren beispielsweise das Neubauprojekt am Chempark Leverkusen:Als industriell geprägte Stadt mit dem weltweit bekannten Unternehmen Bayer AG hat die Stadt internationale Bekanntheit erreicht. Leverkusen zählt zu den vielseitigsten Chemiestandorten weltweit. Rund 200 Betriebe der Chemie-, Pharmazie- und Technologiebranche mit über 30.000 Mitarbeitern sind allein im Chempark ansässig.Ries:

Zitat:

Der geplante Neubau wird komplett projektiert und steht zum Globalverkauf zur Verfügung.

Auf dem zirka 2.581 Quadratmeter großen Grundstück entstehen rund 51 Serviced Mikroapartments, die vom Betreiber auch als Hotelzimmer genutzt werden können, mit zirka 3.062 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. Außerdem sollen 23 Parkplätze gebaut werden.

Ries erläutert:

Zitat:

Gerade für Longstay-Gäste sind klassische Hotels meist nur eine Notlösung. Stattdessen möchte man im Mikroapartment persönlicher und individueller wohnen und dazu deutlich günstiger als im Hotel.

Bisher konzipierte die pantera AG Serviced Apartments erfolgreich sowohl für Studenten als auch für privat und dienstlich Reisende, die nicht nur ein oder zwei Tage, sondern gleich mehrere Wochen oder Monate in der Stadt bleiben.

Demografischer Wandel verändert die Nachfrage
Künftig will die Pantera AG auch in einem anderen Segment einsteigen: Apartments für “Best Ager”. Denn bedingt durch den demographischen Wandel gebe es eine erhöhte Nachfrage nach Mikrowohnungs-Angeboten für Menschen ab zirka 65 Jahren – und das in Zentren der Städte, um die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie sowie Freizeit- und Kulturangeboten zu nutzen.Ries:

Zitat:

Die Menschen wollen in diesem Alter vorausschauend ein Zuhause wählen, in dem sie möglichst langfristig wohnen können.

Voraussetzungen dafür sind neben Barrierefreiheit auch eine altengerechte Ausstattung sowie ein Angebot unterschiedlichster Dienstleistungen. Erste Immobilien-Investitionen dieser Art hat die Pantera AG bereits in Nordrhein-Westfalen getätigt.

Best Ager Projekt Ratinger Höfe

Im Zentrum Ratingens in NRW nahe der Fußgängerzone sind nach dem Abriss der Bestandsgebäude auf dem 4.500 Quadratmeter großen Grundstück drei Neubauten geplant mit rund 90 Serviced Apartments und Arztpraxen, einem Cafe sowie einem Kiosk. Außerdem 50 Tiefgaragenplätze.

Die Ratinger Höfe in der Mühlheimer Straße 18 bis 26 sollen über einen Mix aus Ein-Zimmer-Apartments (je 28 Quadratmeter) und Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen (35 bis 60 Quadratmeter) verfügen. Barrierefrei, versteht sich. Kleine Ein-Zimmer-Apartments sollen aber hier die Ausnahme sein.

Ries sagte dazu der Immobilienzeitung am 3. Oktober 2019:

Zitat:

Menschen, die aus einem großen Haus kommen, wollen mindestens zwei Räume.

Mit einer Klimaanlage in jeder Einheit will man berücksichtigen, dass heiße Sommer älteren Menschen arg zusetzen können. Auch ein Notrufsystem wird installiert.

Wie bei Häusern für Studenten und Geschäftsreisende werden Gemeinschaftsflächen eingeplant. Von den insgesamt etwa 5.600 Quadratmetern Bruttogeschossfläche sind dafür um die 750 Quadratmeter vorgesehen, die sich auf die Lobby, einen Speisesaal und zusätzlich eine Cafeteria, auf Gästeapartments, einen Fitnessraum und ein Zimmer für Services – zum Beispiel vom Friseur – verteilen sollen.

An den Speisesaal wird eine Küche angedockt, die Frühstück, Mittag- und Abendessen anbietet und auf Wunsch auch aufs Zimmer liefert.

Sobald die Baugenehmigung erfolgt ist, geht es an den Verkauf der Immobilien. Im besten Fall im Share Deal.

Die Vision zu den Serviced Mikroapartments hatte Ries schon vor fünf Jahren formuliert. Und zwar, als er die Einleitung zu seiner Firmen-Image-Broschüre schrieb. Ries sah in den drei auf uns alle zukommenden Problemen – Veränderung der Haushaltsgröße durch den Demografie-Wandel, anhaltende Entwicklung von Ballungszentren und steigende Verknappung von innerstädtischem Wohnraum – “ungeahnte Chancen für den deutschen Markt”.