Great-West INC beteiligt sich mit 28 Prozent an Jung DMS & Cie

Das war’s dann, das Geschäft ist “unter Dach und Fach”: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat dem Kauf und die damit beinhaltende Übertragung von Anteilen an der JDC Group an den Finanzdienstleistungskonzern Great-West aus Kanada zugestimmt. Das Vorhaben hatte JDC bereits im März dieses Jahres  Mit dem nunmehr erteilten Segen der Bafin sind 28 Prozent der JDC-Anteile an den neuen Großaktionär übergegangen.

Beide Partner wollen zukünftig eng miteinander kooperieren. „Wir freuen uns, dass die strategische Partnerschaft mit JDC nun auch offiziell besiegelt ist. Neben dem Ausbau des ohnehin seit vielen Jahren erfolgreichen Poolgeschäfts, werden wir künftig auch gemeinsam neue Potenziale, insbesondere im Ausbau der digitalen Geschäftsfelder aus dieser Partnerschaft angehen“, sagt Declan Bolger, Vorstand der irischen Holdinggesellschaft von Great West.

“Mit der Great West haben wir genau den richtigen Partner für die JDC Group AG gefunden, der mit uns die Konsolidierung des heimischen Maklermarktes und unsere Digitalisierungsstrategie vorantreiben wird”, kommentierte Vorstand Dr. Sebastian Grabmaier den Vollzug der Transaktion.

Die Anteile, die jetzt an die Kanadier gegangen sind, stammen von den Beteiligungsunternehmen der JDC-Vorstände Sebastian Grabmaier und Ralph Konrad. Deren  Gesellschaften, Grace und Aragon Holding, bleiben jedoch weiterhin JDC-Miteigentümer.

Außer den JDC-Vorständen und der Great-West INC ist auch die österreichische Beteiligungsgesellschaft Hallmann Holding International des Investors Klemens Hallmann  ein weiterer und bedeutender Anteilseigner an JDC.

Das bestehende und erfolgreidhe Vorstandsteam mit Dr. Sebastian Grabmaier, Ralph Konrad und Stefan Bachmann bleibt langfristig an Bord.

JDC Group plant ICO von deutscher Bitcoin-Konkurrenz

Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstand der JDC Group AG, drückt beim Thema Digitalisierung weiterhin aufs Gas. Nach der kürzlich erfolgten Gründung des Blockchain-Labors „JDC B-LAB“ will der Finanzdienstleister die Blockchain-Technologie schnellstmöglich für die Versicherungsbranche nutzbar machen. Geplant ist zudem die Ausgabe einer eigenen Kryptowährung.

Vorstand der JDC Group AG: Stefan Bachmann, Ralph Konrad, Dr. Sebastian Grabmaier

Vorstand der JDC Group AG: Stefan Bachmann, Ralph Konrad, Dr. Sebastian Grabmaier

Die JDC Group setzt seit einigen Monaten stark auf das Potenzial der Blockchain-Technologie. Der Finanzdienstleister, zu dessen Töchtern unter anderem der Maklerpool Jung, DMS & Cie. gehört, plant im zweiten Quartal das virtuelle Äquivalent einer Kapitalmaßnahme mittels einer Börsennotierung – ein sogenanntes “Initial Coin Offering” (ICO). Bereits Ende des 1. Quartals 2018 sei ein Pre-Sale des Utility Tokens “Blocx (BCX)” geplant, wird aus Unternehmenskreisen verlautbart.

Über das genaue Volumen des ICO schweigt sich das JDC-Management bisher aus. Es werde sich aber um einen hohen handeln: „Wenn es Startups ohne Kundenbasis gelingt, mit einem ICO 60 Mio. Euro einzusammeln, sollten wir nicht weniger avisieren”, zitiert Aktien Check  den Chief Digital Officer der JDC Group AG, Stefan Bachmann. Experten gehen davon aus, dass der ICO ein Volumen von rund 100 Millionen Euro erreichen wird.

Mit Hilfe der Blockchain-Technologie plant die JDC Group AG Transaktionskosten bei Finanz- und Versicherungsgeschäften gegen Null zu reduzieren

Während zahlreiche Unternehmen, die ein ICO ausgeben, nichts als heiße Luft verbreiten und keinen einzigen Kunden haben, verfügt die JDC Group bereits über einen breiten Kunden-, Berater- und Vermittlerstamm sowie Schnittstellen zu mehr als 700 relevanten Versicherungs- und Investmentgesellschaften sowie Banken.

“Im Gegensatz zu den jüngsten ICO-Emittenten verfügt die JDC Group bereits über 1,2 Millionen Kunden, Schlagkraft über 16.000 Berater und Vermittler und Schnittstellen zu mehr als 700 relevanten Versicherungs- und Investmentgesellschaften sowie Banken. Wir verwalten ein Vermögen von über 4,5 Milliarden Euro und erzielen 1,4 Milliarden Euro Neugeschäft pro Jahr”, erklärt Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstandsvorsitzender der JDC Group.

“Wir sind daher einzigartig positioniert, um eine dezentralisierte Plattform zu betreiben, die die Daten und das Vertrauen unserer Kunden und Partner honoriert. Unsere jüngsten Schritte in der Digitalisierung stellen die perfekte Basis dar, um unseren Kunden maßgeschneiderte Produkte, ein benutzerfreundliches Krypto-Wallet sowie Kundenbindungsprogramme über unser Blocx Blockchain-Network (B2N) zu bieten”, so Dr. Sebastian Grabmaier weiter.

JDC Group AG will Kunden und Berater am Erfolg beteiligen

Nach Etablierung der Berater- und Endkunden-App “allesmeins” sowie der Akquisition der Online-Plattform Geld.de ist der Start des Blockchain-Labs für die JDC Group der nächste logische Schritt in der Weiterentwicklung zur führenden Prozess- und Serviceplattform für Versicherungen, Investmentfonds und Finanzprodukte.

Kunden, Berater und Vermittler der JDC Group sollen für jedes über die Tochterunternehmen vermittelte Geschäft mit BCX honoriert werden. Endkunden sollen hingegen davon profitieren, dass aus einzelnen Kundendaten „smarte Daten“ werden, mit denen Produktpartner der JDC Group neuartige Versicherungsprodukte entwickeln können. Zudem sollen JDC-Kunden für die Bereitstellung ihrer Daten mit Blocx honoriert werden. Bei der Verwendung der Kundendaten verfolgt die JDC Group AG also ein Geschäftsmodell, dass sich von Google, Amazon & Co deutlich unterscheidet: Kunden sollen einen echten Gegenwert für ihre Daten erhalten.

“Als etabliertes, marktführendes Unternehmen mit bekannten Partnern werden wir bei der Einwerbung von Mitteln für das ICO und der Ausgabe von Token an Kunden, Berater und Vermittler sowie Investoren sorgfältig einem rechtskonformen Verfahren folgen – einschließlich der erforderlichen Know-Your-Customer-Prozedur”, sagt Stefan Bachmann, der vergangenes Jahr von Google in den Vorstand der JDC Group wechselte. “In den letzten Monaten hat es ICOs von Start-Ups mit einem Volumen von mehr als 50 Millionen Euro auf Basis einiger Prototypen, ein paar Ideen und einer nicht existierenden Nutzerbasis gegeben. Bei etablierten Unternehmen ist es durchaus vorstellbar, dass wir ICOs mit einem Volumen von mehr als 100 Millionen Euro sehen werden”, so Bachmann weiter.

Nachrichten über die JDC Group AG

Scoredex-Profil der JDC Group AG