FiNUM.Private Finance AG – Statement zur aktuellen Marktentwicklung

FiNUM.Private Finance AG – Das Unternehmen gibt ein Statement zur aktuellen Marktentwicklung. Im Folgenden finden Sie ein paar Gedanken und Meinungen zur aktuellen Entwicklung an den Börsen im Zusammenhang mit dem Corona Virus.

Bis vor kurzem waren noch die Indizes an der Börse durch neue Allzeithochs geprägt, an denen sich viele Anleger erfreuten. Die Auswirkungen vom Corona-Virus schienen dort mehr oder weniger ignoriert zu werden. Zuvor waren die Kurse an den Aktienmärkten seit Dezember 2018 nahezu kontinuierlich gestiegen. Geprägt war dies durch weitere Lockerungsmaßnahmen der weltweiten Notenbanken.

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Vermögensverwalter setzen auf Aktien

Am Kauf von Aktien führt beim Vermögensaufbau- bzw. der Vermögensverwaltung derzeit kein Weg vorbei. Davon sind zumindest ein großer Teil der professionellen Vermögensverwalter überzeugt. Der durchschnittliche Sparer sieht das hingegen anders.

Nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts halten derzeit gerade einmal 3,9 Millionen Bundesbürger Aktien – mit sinkender Tendenz. Als Gründe macht das Institut die schlechten Erfahrungen vieler Anleger aus der Platzen der Internetblase zu Beginn des Jahrtausends sowie der Finanz- und Wirtschaftskrise der letzten Jahre.

Dennoch ist die Aversie gegen Aktien ein grober Fehler, meint Nils Petersen von der TOP Vermögensverwaltung. Immobilien seien bereits sehr teuer, Gold habe ein hohes Niveau erreicht und Anleihen seien ebenfalls relativ uninteressant geworden. „Das alles bringt Anleger in eine Art Zwangslage: Sie müssen auf Aktien setzen“, sagt er. „Grundsätzlich sind wir aber auch von der Anlageklasse Aktie überzeugt.“

Allgemein sollten Sparer derzeit gegen den Trend massiv in Aktien investieren. „Bei der Suche nach inflationsgeschützten Anlagen gibt es derzeit keine nennenswerte Alternative zur Aktie“, ist auch Georg Geiger von Value-Holdings überzeugt. „Die Dividendenrenditen von einigen Dax-Unternehmen liegen um ein Dreifaches höher als die Rendite einer Bundesanleihe.“

Für Aktien sprechen neben den Problemen mit anderen Anlageklassen vor allem die sehr günstigen Bewertungen, die sich an den historisch niedirgen Kurs-Gewinn-Verhältnissen (KGV) ableiten lassen, sowie gute Liquidität vieler Unternehmen, die auf bevorstehende Aktienrückkaufprogramme und/ oder steigende Dividenden hinweisen. Es gilt jedoch zu beachten, dass das KGV unter anderem wegen unterschiedlicher Bilanzierungsund Steuerregularien, Finanzierungsstrukturen und Wachstumszyklen von Unternehmen nur eingeschränkt aussagekräftig ist.

Investoren sollten daher auf gute Einstiegschancen setzen. Hierzu bieten sich kurzfristige Kurseinbrüche an, die durch stückchenweise Zukäufe genutzt werden sollten. „Langfristig orientierte Anleger sollten Kursrücksetzer nutzen, um in Etappen zuzukaufen”, rät Jan Lintermann, Experte von Albrech & Cie gegenüber dem Handelsblatt.

Allen Anlegern und Investoren wünscht Scoredex ein erfolgreiches Jahr 2013!