Sensus Vermögen GmbH aus Marktredwitz geprüft & bewertet

Sensus Vermögen GmbH aus MarktdrewitzDie inhabergeführte Vermögensverwaltung Sensus Vermögen GmbH aus Marktredwitz wurde 2004 gegründet und befindet sich aktuell unter der Leitung von Gerhard Schaller und Markus Fürst.

Liste geprüfter & bewerteter VermögensverwalterNeben der klassischen Vermögensverwaltung stellt die Emission alternativer Investmentfonds einen zusätzlichen Geschäftszweig mit Synergieeffekten für Sensus dar. Zielgruppen der Geldanlage-Produkte der Vermögensverwaltung sind sowohl institutionelle wie auch Private Investoren/Anleger.

Gerhard Schaller, Gründer & Geschäftsführer der Sensus Vermögen GmbH

Gerhard Schaller, Gründer & Geschäftsführer von Sensus

Vor seinem Schritt in die Selbstständigkeit war Gerhard Schaller langjährig bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank sowie bei der Sparkassengruppe beschäftigt. Gerhard Schaller und Markus Fürst (Mitglied der Geschäftsleitung und Prokurist bei Sensus) sind zertifizierte Eurex-Anlageberater.

Auf der Webseite informiert Sensus potentielle Anleger und Bestandskunden über Ihre Handelsstrategien, das angewandte Risikomanagement und weitere Details rund um die Vorgehensweise und Philosophie des Unternehmens.

Markus Fürst, Mitglied der Geschäftsleitung und Prokurist bei der Sensus Vermögen GmbH aus Marktdrewitz

Markus Fürst, Mitglied der Geschäftsleitung und Prokurist bei Sensus

Sensus ist Mitglied der Entschädigungs-Einrichtung (EdW) sowie in anderen Verbänden wie dem Verband der Finanzdienstleitungsinstitute (V/F/I), dem Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI) und dem Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschlands e.V. (VUV).

SCOREDEX Bewertung der Sensus Vermögen GmbH

Zum Unternehmensdossier! SCOREDEX - Transparenz schafft Vertrauen!Bei der SCOREDEX-Bewertung erreicht das Unternehmen insgesamt 4 von 5 Sternen. Geprüft wurden die Merkmale Finanzielle Situation des Unternehmens, Risikoprävention, Soziales Umfeld, Bonität Unternehmen, Georating, Medienresonanz, Branchenvergleich, Kontinuität, Ausbildung, Finanzielle Situation des Entscheiders, Bonität Entscheider und Juristische Merkmale.

>> Zur Bewertung der Sensus Vermögen GmbH

OPERATIO Vermögensverwaltung aus Berlin geprüft & bewertet

Operatio Vermögensverwaltungsgesellschaft mbHDie inhabergeführte OPERATIO Vermögensverwaltung mit Sitz in Berlin wurde 2004 gegründet und geht aus einem generationenübergreifenden Familienunternehmen hervor. Die Leitung des Immobiliendienstleisters mit dem Fokus Erbbaurecht teilen sich Marc und Manfred Urbatsch.

Liste geprüfter & bewerteter VermögensverwalterWie die Firmenbezeichnung selbst bereits impliziert ist Operatio auf die operativen Aspekte spezialisiert, die sich aus dem Erbbaurecht für den Erbbaurechtsemittenten ergeben. Dies umfasst im Besonderen die Verwaltung, die Indexierung und die Wertsicherung der Grundstücke im Erbbaurecht, wie das Unternehmen auf seiner Webseite informiert. Als Ziele für Ihre Kunden nennt Operatio die Erbringung von Renditen sowie die Sicherung von Grundstückseigentum.

Kurzinfo zum Thema Erbbaurecht

Das Rechtsmodell des Erbbaus lässt sich als hybride und langfristige Anlageform zwischen Immobilien und Anleihen beschreiben. Der Investor erhält einen vertraglich gesicherten Zahlungsstrom, der es dem Erbbaunehmer ermöglicht, ein Objekt auf dem Grundbesitz des Erbbaugebers zu errichten, ohne selbst Land zu erwerben. Einfach formuliert bedeutet das eine Trennung des Gebäudeeigentums vom Grundstückseigentum.

Die Nutzung des Grundstücks entlohnt der Hauseigentümer mit dem Erbbauzins, welcher indexiert ist, was wiederum bedeutet, dass er mit der Inflationsrate steigt und nicht mit den Preisen am Immobilienmarkt. Der Erbau verfügt über eine lange Tradition. Er existiert seit dem Mittelalter und ist seit fast über 100 Jahren gesetzlich verankert (BGB § 1012 ff).

Operatio Vermögensverwaltung Berlin über Erbaurecht

Video: “Erbaurecht verständlich gemacht” made by Operatio Vermögensverwaltung

Da es im Erbaurecht für optimale Sicherheiten und Rückflüsse viele Faktoren zu beachten gibt, umfassen die Leistungen der Operatio Vermögensverwaltung schwerpunktmäßig die Wertsicherung, die rechtliche Einbettung sowie die organisatorische Verwaltung Ihrer Kundenaccounts, so das Unternehmen. Dies geschehe unter Zuhilfenahme einer speziell für diese Zwecke von Operatio selbst entwickelten Datenbank/Software.

SCOREDEX-Bewertung der Operatio Vermögensverwaltung
Zum Unternehmensdossier! SCOREDEX - Transparenz schafft Vertrauen!
Bei der SCOREDEX-Bewertung erziel Operatio vorwiegend gute bis exzellente Ergebnisse. Geprüft wurden die Merkmale finanzielle Situation des Unternehmens, Ausbildung, Soziales Umfeld, Bonität Unternehmen, Medienresonanz, Branchenvergleich, Referenzen, Finanzielle Situation des Entscheiders, Bonität des Entscheiders und Juristische Merkmale.

>> Zur Bewertung der Operatio Vermögensverwaltung


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Die Wichtigkeit von Gütesiegeln für Kauf- und Investitions-entscheidungen

Der Gütesiegel-Effekt – Studien und Umfragen

Des öfteren werden wir gefragt, ob es zuverlässige Studien und Umfragen zu den Effekten von Gütesiegeln gibt. Da gerade in den letzten Jahren einiges zu dieser Thematik veröffentlicht wurde, haben wir die wichtigsten Quellen einmal kurz zusammengefasst:

Die überwiegende Mehrheit hält Gütesiegel für wichtig bis sehr wichtig

Eine Verbraucherumfrage der GfK unter 1000 Internetnutzern in Deutschland ergab, dass “über 60 Prozent der Verbraucher besonders auf Gütesiegel achten.” (Auswertung s. Chart)

Statistik: Wie wichtig sind Gütesiegel für die Kaufentscheidung? | Statista

Die wichtigsten Anforderungen: Sicherheit, Seriosität und Vertrauen

Die zugrunde liegenden Ursachen für die Bedeutung von Gütesiegeln analysierte Quelle in einer Trendstudie. Gefragt wurde speziell nach den Kriterien für die Wahl von Anbietern im Internet. Das Ergebnis: Nachholbedarf besteht bei vielen Anbietern vor allem in den Bereichen Sicherheit, Seriosität und Vertrauen. Diese Merkmale sind für Verbraucher mit einem Anteil von stolzen 65% am wichtigsten. Entgegen der meisten Annahmen werden Faktoren wie Bekanntheit und Weiterempfehlungen durch Dritte mit jeweils einem Anteil von nur 4,5% als eher unwichtig eingestuft.

Das Hamburger Consulting-Unternehmen Fittkau & Maaß (W3B) untermauert diese beeindruckenden Zahlen mit einer ähnlichen Studie basierend auf einer Befragung unter 102.399 deutschsprachigen Verbrauchern. Das Fazit: “Sicherheit und Seriosität sind die wichtigsten Anforderungen” an Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen im Internet.

Wenn der Anbieter über ein Gütesiegel verfügt, sinkt die Abbruchquote/Absprungrate im Schnitt um ein Drittel

Eine wissenschaftliche Studie der Universität Regensburg fand heraus, dass Gütesiegel die Abschlussquote von Anbietern im Schnitt um ein ganzes Drittel erhöhen.

Gütesiegel sind ein wichtiges Element für erfolgreiche Landingpages (Update vom 8. September 2014)

Eine flächendeckende Untersuchung des Online-Marketing-Spezialisten Velvet Ventures hat analysiert, welche Elemente auf Landingpages von erfolgreichen Marketern eingesetzt werden und entsprechend als wichtige Bestandsteile von aktions-orientierten Angeboten gelten. Diese Elemente und Ihre optimale Positionierung sind beispielhaft in der folgenden Grafik abgebildet.

Trust-Elemente wie Gütesiegel sind ein wichtiger Bestandteil von erfolgreichen Landing-Pages

Bildquelle: www.onlinemarketing.de

Die Ergebnisse der Recherche lassen sich wie folgt zusammenfassen: Neben der herausragenden Bedeutung der Elemente Logo, Headline, Bild/Video, USP’s, Kurzbeschreibung und einem Call-To-Action-Button, spielen auch die weichen Kriterien wie Testimonials, also Kundenstimmen und andere sogenannte Trustelemente wie Gütesiegel/Prüfsiegel bzw. Auszeichnungen in der Wahrnehmung der User eine nicht zu unterschätzende Rolle. Velvet Ventures schreibt singemäß: Sie schaffen zusätzlich Vertrauen, weshalb man diese Elemente auf der Landing-Page plaziert. Gemäß der Aussage eines führenden Anbieters für Gütesiegel kann dieser Effekt bis zu ganze 30 % mehr Umsatz “in die Kassen spülen”.

Transparenz schafft Vertrauen

Mit speziellem Fokus auf Anbietern in Finanz- und Immobilienmärkten kommt der Autor und SCOREDEX-Projektleiter Johann Sternberg in seinem wissenschaftlichen Konzeptpapier zur Entwicklung einer neuen Systematik zur Bewertung der Seriosität von Unternehmen gar zu folgender Erkenntnis:

“Das Dilemma bleibt … für Anleger … bestehen. Sie sind konfrontiert mit einem starken Informationsdefizit sowie einem hohen Ausfallrisiko … . Als einzige Lösung bleiben die Herstellung von Transparenz im Grauen Markt sowie eine optimale Informationsversorgung der Investoren und Anleger zur Vertrauensbildung.

Die Versorgung mit Informationen stellt Anleger und Investoren auf den Kapitalmärkten im Allgemeinen und auf dem Grauen Kapitalmarkt im Besonderen vor Herausforderungen, die es zu meistern gilt und die teilweise systemimmanent sind. Anleger in diesem Marktsegment sollten ihre Investitionen genauestens prüfen und bei Zweifeln die Finger von Investitionen im Grauen Kapitalmarkt lassen.”

Fazit: Welche Schlüsse lassen sich aus diesen Erkenntnissen ziehen?

1. Gütesiegel schaffen für Verbraucher, Anleger und Investoren Transparenz, Sicherheit  sowie Verlässlichkeit und Vertrauen. Sie stärken die Glaubwürdigkeit eines Anbieters.

2. Viele Unternehmen und Unternehmer sind begeistert, wenn Sie den Einfluss vertrauensbildender Maßnahmen auf die Absprungquoten betrachten und daraus folgende Umsatzsteigerungen realisieren. Schon eine kleine Verbesserung der Abbruchquote erhöht den Umsatz signifikant.

3. Gerade Anbieter im Graumarkt sollten sich vor dem Hintergrund dieser Studienergebnisse intensiv mit vertrauensbildenden Maßnahmen befassen, um ihr Umsatzpotenzial auch wirklich auszuschöpfen.

SCOREDEX - Der Seriositätscheck


SCOREDEX ist spezialisiert auf die Bewertung der folgenden Branchen und Geschäftsfelder auf Transparenz, Seriosität und geschäftliche Vertrauenswürdigkeit. Auf Anfrage kann eine Bewertung mit dem SCOREDEX-Gütesiegel testiert werden.

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Veröffentlicht am 17. Januar 2014

SCOREDEX stellt vor: Geneon Vermögensmanagement AG

SCOREDEX bewertet Geneon

Geneon VermögensmanagementDie inhabergeführte und unabhängige Geneon AG mit Hauptsitz in Hamburg und weiteren Niederlassungen in Frankfurt, Königstadt und Neustadt ist als Spezialist auf dem Gebiet des risikokontrollierten Vermögensmanagements mit über 15 Jahren Erfahrung im Beratungsmarkt zu bezeichnen.

Die besten Vermögensverwalter

Neben der klassischen Vermögensverwaltung bietet Geneon Investments in den Bereichen Spezialfonds/ -mandate, Pensionsmanagement und Öffentliche Fonds. Dabei verfolgt das Unternehmen den „Absolute Return“-Gedanken und kommuniziert den Grundsatz, das Geld seiner Kunden in Krisenzeiten zu sichern und in guten Zeiten zu vermehren.

Demnach setzt Geneon im ersten Schritt auf die Risikobegrenzung und erst im zweiten auf die Ertragsmaximierung von Vermögen. Die Werteorientierung des Unternehmens basiert auf den Pfeilern Kompetenz, Erfahrung, Partnerschaftlichkeit, Fairness und Offenheit.

Zu den Zielgruppen von Geneon zählen institutionelle und Privatkunden, Unternehmer und Führungskräfte sowie ganz speziell Profisportler mit ihren sehr individuellen Einkommensstrukturen und -entwicklungen.

Geneon greift auf ein weitreichendes Partnernetzwerk zurück, zu dem u.a. Depotbanken wie .comdirekt, UBS und die VBank gehören.

Beim SCOREDEX-Seriositätscheck erreicht Geneon insgesamt ein sehr gutes Ergebnis (siehe Link unten):

>> Geneon-SCOREDEX

SCOREDEX - Der Seriositätscheck

SCOREDEX stellt vor: nuntios Vermögensverwaltung GmbH

SCOREDEX bewertet nuntios

Die besten VermögensverwalterNuntios ist ein europaweit  tätiges Finanzdienstleistungsinstitut mit Hauptsitz in Deutschland. Die Gründung erfolgte bereits 1995 in Pforzheim. Vor der Umbenennung in nuntios vor etwa 3 Jahren wurde das Unternehmen unter der Bezeichnung Fröhlich + Gradt GmbH geführt. Der Geschäftsführer ist nach wie vor Uwe Fröhlich.

Seinen Mandanten bietet nuntios aktuell 3 Anlagestrategien: Trading mit einer Mindestanlage ab 10.000 Euro, Standard mit einer Einlage von 25.000 Euro und für die Strategie Individuell ist eine Mindestanlage von 250.000 Euro nötig. Für die Beratung nutzt nuntios ein transparentes Honorarsystem, um von Provisionen unabhängig zu sein.

Bereits seit 1998 verfügt nuntios über eine bundesweite Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und ist Mitglied der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW).

>>Zum nuntios-SCOREDEX

Wenn Gier auf guten Glauben trifft

Die Prokon-Pleite zeigt: Angelockt durch hohe Renditeversprechen hört bei vielen Anlegern der Verstand offensichtlich auf zu arbeiten, das kritische Denken setzt scheinbar aus. In diesem Zusammenhang stellen sich Fragen wie: Gibt es eigentlich eine Kontrollinstanz für zwielichtige Anlageformen, welche Anlegern Sicherheit garantiert? Sind Anleger oft zu naiv oder gar selbst zu gierig? Und wissen deutsche Anleger überhaupt genug bescheid über Finanzprodukte?

Hart aber Fair: Die Gier-Falle - Wer schützt unser Geld vor Betrügern?

Gier oder Dummheit? Warum Anleger ihr Geld so leichtfertig aus der Hand geben? – Das erörterte Plasberg letzten Mittwoch in “Hart aber Fair” unter dem Motto “Die Gier-Falle – Wer schützt unser Geld vor Betrügern?”

Dieses Thema diskutierte Frank Plasberg letzten Mittwoch in seiner Sendung “Hart aber Fair” auf ARD gemeinsam mit seinen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Geladen waren:

- Steffen Kampeter, CDU, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium
- Josef Müller, ehemaliger Steuer- und Vermögensberater
- Edda Castelló, Rechts- und Finanzexpertin Verbraucherzentrale Hamburg
- Oskar Lafontaine, DIE LINKE, Fraktionsvorsitzender Saarland
- Christoph Bruns, Vorstand und Fondsmanager der LOYS AG, lebt in den USA
Klaus Nieding, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Anlegerschützer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz DSW e.V.
- Heidi Semsei, Prokon-Anlegerin

Um Ihre Rente aufzustocken lies Heidi Semsei, damals 63 Jahre alt, sich von einem ansprechenden Flyer in Ihrem Briefkasten, der Ihr eine Geldanlage in Form von Genussscheinen mit hoher Rendite versprach dazu anregen, nur wenige Tage später stolze 15.000 € in die mittlerweile insolvente Ökostromfirma Prokon zu investieren. Ihr Geld wird Frau Semsei mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nie wieder sehen, genauso wenig wie die weiteren ca. 75.000 Anleger. ”Dass es irgendwo ein kleines Risiko gibt, das war mir klar, aber dass wirklich einmal alles weg sein könnte, damit hatte ich nicht gerechnet. Natürlich hätte ein Alarmglöckchen läuten sollen. Aber das tat es nicht.”, so Frau Semsei. Nun müsse Sie täglich daran denken, ob Sie Ihr Geld jemals wiedersehe.

Heidi Semsei: ”Ich denke von morgens bis abends darüber nach, ob ich mein Geld wiedersehe.”

Der Fall der geprellten Anlegerin entfachte gleich im Anschluss eine heftige Debatte. Herr Kampeter machte als erster sofort seine Position klar: die Anleger seien selber Schuld, wenn sie solche Entscheidungen unsorgfältig fällten. Wer in aufgeschwatzte Produkte investiere, die er nicht verstehe, habe im schlimmsten Fall das Nachsehen. Anlegern, die sich nicht mit den gesetzlich vorgeschriebenen Risikowarnungen bezüglich eines Totalverlustes im Prospekt auseinandersetzten, ließe sich auch nicht mehr helfen, so in etwa die Meinung des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesfinanzministerium.

Steffen Kampeter: ”Anlageentscheidungen sind viel wichtiger als viele andere Entscheidungen, die wir treffen – und deswegen sollten wir sie sorgfältig vorbereiten. Dazu ist jeder Anleger verpflichtet.”

Oskar Lafontaine und Edda Castello bezogen einen gegensätzlichen Standpunkt. Prokon sei nicht der erste Fall. In der Vergangenheit habe es immer wieder solche Geschehnisse gegeben. Man erinnere sich nur an Beispiele wie S&K, welche die Einnahmen von zigtausend Anlegern in dreistelliger Millionenhöhe veruntreut haben. “Die Leute sind nach wie vor diesen Angeboten ausgeliefert.” konterte Castello. Die Politik sei deshalb in der Pflicht hier die Rahmenbedingungen zu verbessern, so das Fazit der Rechts- und Finanzexpertin.

Edda Castelló: ”Ich verstehe auch mein Auto nicht, trotzdem kann ich es ohne Schaden bewegen. Das heißt, dass auch die Finanzprodukte für Verbraucher so gestaltet sein müssen, dass sie keinen Schaden nehmen.”

Herr Lafontaine forderte gar eine Art “Finanzanlagen-TÜV”. Nur ein unabhängiges Gütesiegel könne für die bestmögliche Transparenz sorgen, damit die Anleger auf der sicheren Seite stehen.

Oskar Lafontaine: “Die Riester-Rente ist mehr oder weniger gefloppt – was sollen die Leute denn machen, als sich solchen Anlagemöglichkeiten zuzuwenden?”

Bruns, Chef der LOYS AG, hingegen vertrat wiederum eher die Meinung Kampeters und ergänzte den Standpunkt mit der Aussage, dass sich die Deutschen grundsätzlich viel zu wenig mit dem Thema Finanzanlagen auseinandersetzten. Die Amerikaner seien da notgedrungen schon viel weiter und aufgeklärter in Bezug aufs Geldanlegen. Wegen der geringeren sozialen Absicherung sind sie nämlich in viel stärkerem Maße gezwungen sich ernsthaft mit der privaten Vorsorge zu beschäftigen. Zum Grundwissen gehöre eben auch die Kenntnis, dass Finanzanlagen gestreut werden müssen. Doch selbst solches Basiswissen sei hierzulande aber kaum vorhanden. Selbst Castelló hatte dem nichts mehr beizupflichten und teilte Bruns’ Ansicht begründend auf seinen eigenen Erfahrungen.

 Christoph Bruns: “Finanzanlagen muss man streuen. Das ist das zentrale Werkzeug, um Risiken, wenn sie denn auftreten, zu verteilen.”

Seine letzte und provokante Frage richtete Plasberg an Heidi Semsei: “Haben Sie sich von der Gier zu einer Prokon-Anlage verleiten lassen”. Ihre Antwort: “Nein, gierig war ich nicht.”. Sie habe es einfach nicht besser gewusst und trotz der hohen Renditeversprechen niemals mit einem Totalausfall geschweige denn mit einer Insolvenz gerechnet.

SCOREDEX - Der Seriositätscheck


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SCOREDEX stellt vor: Albrech & Cie. Vermögensverwaltung AG

SCOREDEX bewertet Albrech & Cie.

Die besten Vermögensverwalter

Albrech & Cie.-SCOREDEX

 

 

Die Kölner Vermögensverwaltung Albrech & Cie. wurde 1996 gegründet und ist heute unter der Leitung von Stephan Albrech tätig. Albrech & Cie. betreut private und institutionelle Mandanten.

Im Privaten Bereich bietet die Vermögensverwaltung drei Anlagestrukturen, in denen jeder Mandant individuell seine eigene Risikoklasse wählen kann. Für institutionelle Kunden reicht das Produktspektrum vom klassischen Rentenportfolio über Investment-Grade-Anleihen und Rentenspezialprodukte bis hin zu aktiv gemanagten Aktienportfolios.

Ein aktives Monitoring und Risikomanagment unterstützt Anleger in Ihren Entscheidungen und der Performanceentwicklung Ihrer Investitionen. Mittlerweile verwaltet das Unternehmen auch ihren eigenen Publikumsfond, den Albrech & Cie. Optiselect, welcher hauptsächlich in Unternehmen, die nach qualitativen und quantitativen Kriterien eine langfristig kontinuierliche Wertsteigerung erwarten lassen, investiert.

>>Albrech & Cie. Vermögensverwaltung-SCOREDEX

Studie Fonds 2013: Winners & Losers

Gemäß einer Studie von EPFR, welche weltweit die Zu- und Abflüsse von etwa 53.000 Fonds mit einem Gesamtvolumen von 23 Billionen US-Dollar analysiert, lässt sich das Fondsjahr 2013 kurz folgendermaßen zusammenfassen: Rekordzuflüsse für Fonds mit Schwerpunkt Industrieländer, Milliardenminus in Schwellenländern und extreme Abflüsse bei Rentenfonds.

Demzufolge sammelten US-Aktienfonds ganze 179 Milliarden Dollar ein. An zweiter Stelle stehen Westeuropa mit 54 und Japan mit 46 Milliarden US-Dollar. Alle Industrieländerfonds zusammen verzeichneten Zuflüsse in Höhe von 378 Milliarden US-Dollar, was einen historischen Rekord darstellt.

Aktienfonds mit Fokus Schwellenländer hingegen verzeichneten Abflüsse von insgesamt 28 Milliarden Dollar, was über die Hälfte des Gesamtvolumens aus dem Vorjahr ausmacht. Besonders hart traf es die Länder Brasilien, Russland, Indien und China.

Aus sektoraler Perspektive betrachtet gehören Rohstofffonds zu den großen Verlierern 2013. Über 43 Milliarden US-Dollar weniger Einnahmen als im Vorjahr hat die Branche zu verzeichnen, wovon allein fast 39 Milliarden Dollar Goldfonds betrafen. Die Gewinner bei den Sektorfonds sind die Branchen Immobilien, Konsum, Gesundheit, Industrie und Technologie.

Ebenfalls zu den großen Verlieren zählen Rentenfonds. Allein aus US-Rentenfonds wurden von den Anlegern 96 Milliarden US-Dollar abgezogen.

Quelle: Fondsprofessionell


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SCOREDEX stellt vor: Veermaster Asset Management GmbH

SCOREDEX bewertet Veermaster Asset Management

Die besten VermögensverwalterVeermaster Asset Management-SCOREDEXDie Hanseatische Vermögensverwaltung Veermaster Asset Management wurde von den Hamburger Unternehmern Hans-Jürgen Brandt und Frank Sadowsky ins Leben gerufen. Seit 2010 ist das Unternehmen am deutschen Markt tätig, wobei der Schwerpunkt von Veermaster Asset Management in der Betreuung von Einlagen aus Privatvermögen wie auch von institutionellen Mandanten liegt.

Veermaster Asset Management bietet drei Anlagestrategien: Bei der „Klassik A“ investiert man in Investmentfonds kontinuierlich erfolgreicher Fondsmanager. In der Anlagestrategie „Nachhaltigkeit“ geht die Investition in wachsende Unternehmen, welche ein dreistufiges Auswahlverfahren durchlaufen müssen. Zusätzlich werden die Unternehmen dauerüberwacht, um Risiken besser vorzubeugen. Des Weiteren gibt Veermaster Asset Management seinen Mandanten die Möglichkeit in Sach- und Substanzwerte wie Immobilien und Edelmetalle zu investieren. Für eine individuelle Anlagestrategie greift das Unternehmen auf eine Vielzahl von Netzwerkpartnern zurück.

>>Veermaster Asset Management-SCOREDEX


von D. Bertkau

Europas Fondsindustrie wächst wieder – dank Aktienfonds

Statistic

Nachdem die Fondsindustrie im 1. Quartal 2013 Rekordzuflüsse verzeichnete, gab es im 2. Quartal einen starken Dämpfer. Im 3. Quartal hat sich die Branche wieder etwas erholt.

Dem jüngsten Bericht des europäischen Fondsverbandes (EFAMA) zur Folge, haben Fonds im dritten Quartal diesen Jahres mit 34 Mrd. Euro Einnahmen wieder ein gutes Wachstum hingelegt nachdem sie im 2.ten Quartal mit nur 12 Mrd. Euro gegenüber dem Jahresanfang zunächst tief in den Keller sackten. Stolze 132 Mrd. Euro Neugelder flossen nämlich im ersten Quartal 2013 in die Kassen der Vermögensverwalter. Gründe für den Wiederanstieg sieht die EFAMA in höheren Netto-Zuflüssen bei Aktienfonds (30 Mrd. Euro) und geringeren Abflüssen aus Geldmarktfonds.

Erste Quartalsabflüsse bei Rentenfonds

Wegen der Unsicherheit über die Zinsentwicklung haben Anleger insgesamt 12 Mrd. Euro aus Rentenfonds abgezogen. Den Ausgleich brachten Aktienfonds. Im Vergleich zum Vorquartal haben sich die Einnahmen von nur 9 Mrd. Euro auf 30 Mrd. Euro mehr als verdreifacht. Mit 20 Mrd. Euro verzeichneten Mischfonds etwa 8 Mrd. Euro weniger Einnahmen als im 2. Quartal 2013. Geldmarktfonds konnten Ihren hohen Mittelabfluss von 53 Mrd. Euro gegenüber dem Vorquartal auf 9 Mrd. Euro reduzieren.

Längerfristig betrachtet gehören Rentenfonds dennoch zu den Spitzenreitern in der Fondsindustrie. Im 2-Jahresmittel verzeichneten sie Zuflüsse von 261 Mrd. Euro. Auf Platz 2 und 3 liegen Mischfonds mit 111 Mrd. Euro und Aktienfonds mit 68 Mrd. Euro an Zuflüssen. Geldmarktfonds gehören trotz der Verbesserung im letzten Quartal auf 2-Jahres-Sicht betrachtet zu den Verlierern. Insgesamt wurden seit Anfang des letzten Jahres über 100 Mrd. Euro von den Anlegern abgezogen.

Gesamtvermögen gestiegen

Das in Ucits-Fonds verwaltete Gesamtvermögen beträgt aktuell 6.690 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 3% im 3. Quartal entspricht. Den höchsten Zuwachs mit fast 8% verzeichnen Aktienfonds. Spezialfonds, die mit 2.841 Mrd. Euro einen großen Teil des Gesamtvermögens ausmachen, konnten um 3,5% zulegen. Das gesamte Fondsvermögen der 26 Mitgleidstaaten der EFAMA lag Ende September bei fast 1 Billion Euro.


Quelle: fondsprofessionell

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