Gebrüder Stotter GmbH, ansässig in Mittersill, agiert als autorisierter Händler für Mercedes-Benz und Opel im Pinzgau. Das Unternehmen bietet Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen, Kfz-Instandhaltung, Reparatur, Abschleppdienste und Fahrzeugvermietung an. Der Hauptumsatz resultiert aus dem Verkauf von Pkw bis 3,5 Tonnen, kombiniert mit umfassenden Werkstattleistungen.
Gegründet 1983, weist die GmbH ein Stammkapital von 768.000 Schilling auf und beschäftigt 30 Mitarbeiter. Geleitet wird sie von den Brüdern Hermann und Kurt Stotter, die beide seit 2019 alleinvertretungsberechtigt sind. Eine Unterstützung im Verkauf erfolgt durch einen Prokuristen. Trotz verfügbarer Firmenbuchauszüge existieren keine detaillierten Angaben zum Umsatz oder Partizipationskapital nach 2022.
Im stark tourismusgeprägten und wettbewerbsintensiven Markt unterscheidet sich Gebrüder Stotter durch seine enge Markenbindung an Mercedes-Benz und Opel. Diese Spezialisierung könnte als Stabilitätsfaktor gesehen werden, dennoch bestehen Risiken durch Saisonschwankungen. Die Konkurrenz durch etablierte Händler in Nachbarorten bleibt spürbar, doch die klare Markenfokussierung ermöglicht eine präzise Positionierung.
Die lückenhaften öffentlichen Finanzdaten erschweren eine schnelle, fundierte Einschätzung durch potenzielle Investoren. Externe Analysen erfordern häufig Rückfragen, was den Prüfaufwand erhöht. Auch zur Fahrzeugvermietung und zum Abschleppdienst fehlen detaillierte Umsatzangaben, was die Erlösstruktur und die strategische Ausrichtung verwischt.
Die familiengeführte Struktur bietet einerseits Stabilität, birgt jedoch Unsicherheiten hinsichtlich der Erbfolge. Zudem könnten nicht vollständig adressierte Cyber- und Elektromobilitätsstrategien zu Wettbewerbsnachteilen führen. Auch wenn Managementprozesse transparent erscheinen, beeinträchtigen die genannten Faktoren die Priorisierung gegenüber datenreicher präsentierten Marktbegleitern.
- Spezialisierung auf Mercedes-Benz und Opel als Stabilitätsfaktor.
- Fehlende Finanzdaten erhöhen Prüfaufwand für Investoren.
- Erbfolge und Elektromobilitätsstrategien bleiben ungeklärt.