Fairpicture AG
Kurzübersicht - Fairpicture AG
Essenz aus Analyse und Stammdaten
Fairpicture AG ist eine Schweizer Plattform, die lokale Fotografen und Videografen aus dem Globalen Süden mit Organisationen und Unternehmen verbindet, die ethisch produziertes, rückverfolgbares Bildmaterial benötigen. Das Unternehmen, das 2021 in Bern gegründet wurde, ermöglicht faire Produktionen mit klarem Fokus auf Einwilligungen, transparente Lieferketten und nachhaltige Inhalte – insbesondere für NGOs, Stiftungen und international tätige Unternehmen, die UN-Nachhaltigkeitsziele unterstützen.
Fairpicture AG im Überblick
Die Plattform verbindet über 250 Bildschaffende aus mehr als 80 Ländern mit Auftraggebern, die authentische und ethisch produzierte Inhalte für ihre Kommunikation benötigen.
Das Geschäftsmodell basiert auf der Vermittlung von Custom-Content-Aufträgen, Stockfotografie und Beratungsleistungen zu ethischer visueller Kommunikation mit vollständiger Rückverfolgbarkeit.
Im ersten Halbjahr 2022 verdoppelte das Unternehmen seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr und dokumentiert damit frühe Marktakzeptanz bei Organisationen mit hohen Standards für faire und nachhaltige Produktion.
Das Team folgt einem Impact-Modell mit 50/50-Gewinnaufteilung zwischen Dividenden und einem Fonds für lokale Bildschaffende, orientiert an UN-Nachhaltigkeitszielen.
Die Finanzierung erfolgt über Impact-Investoren und Crowdfunding mit Kapitalzielen im sechsstelligen Schweizer-Franken-Bereich, ergänzt durch Darlehen von Nachhaltigkeitsbanken.
KI-basierte Bewertung
Dies ist eine KI-basierte Bewertung, die aktuelle auffindbare Daten aus verschiedenen Quellen verwertet. Die Daten können durch fehlende oder alte Informationen nicht immer genau sein.Branchenvergleich - Fairpicture AG
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Adresse
Spitalgasse 28, 3011 Bern
Website
fairpicture.orgHandelsregisternummer
311148909
Kontaktdaten
Unbekannt
Mitarbeiter
10-49
Gründungsjahr
2021-07-05
Investment Übersicht - Fairpicture AG
Unternehmensbewertung und strategische Analyse
Finanzielle Kennzahlen
Die 2021 gegründete Fairpicture AG ist ein Impact-Startup mit 10 bis 49 Mitarbeitern, das auf finanzielle Erträge und gesellschaftliche Ziele gemäß den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen setzt.
In der ersten Finanzierungsrunde erreichte die Firma CHF 650'000, wobei CHF 450'000 gesichert waren. Noch bestehende Finanzierungslücken von CHF 200'000 zeigen eine Abhängigkeit von weiteren Investitionen. Die Unterstützung kommt von Stiftungen und Impact-Investoren, doch fehlen konkrete Finanzkennzahlen, trotz der Behauptung, profitabel zu sein. Das Geschäftsmodell sieht eine Gewinnverteilung von 50/50 zwischen Aktionären und einem Fonds für Unternehmensziele vor.
Fairpicture positioniert sich als skalierbare Plattform und strebt internationales Wachstum an. Die Abhängigkeit von externer Finanzierung weist jedoch auf ein noch nicht selbsttragendes Wachstum hin.
Die Transparenz der finanziellen Daten ist begrenzt, was potenzielle Investoren verunsichern kann. Verfügbare Informationen basieren auf unternehmerischen Angaben ohne detaillierte Bilanzzahlen. Dies könnte bedeuten, dass Fairpicture im Vergleich zu Startups mit vollständigen Berichten zurückfällt, da Entscheider meist Alternativen mit klaren Wachstumswegen bevorzugen.
Das Impact-Modell und die beschränkte Kapitalrendite können traditionelle Investoren vor Herausforderungen stellen und eine Neubewertung von Investitionsstrategien erfordern.
Während die mangelnde Transparenz bei einem Unternehmen dieser Größe nicht ungewöhnlich ist, kann sie die Wahrnehmung negativ beeinflussen. Entscheidern fehlt oft die benötigte Datenverfügbarkeit, um zwischen Fairpicture und transparenteren Alternativen eine fundierte Wahl zu treffen.
- Fairpicture benötigt weiteres Kapital für internationales Wachstum.
- Begrenzte Finanztransparenz kann Investoren verunsichern.
- Impact-Modell könnte traditionelle Investoren abschrecken.
Bewertung
Im Segment fairer Bild- und Videoproduktion steigt die Nachfrage nach ethisch einwandfreiem Material, getrieben durch Nachhaltigkeitsvorgaben und Datenschutzanforderungen. Plattformen, die lokale Kreative mit Auftraggebern vernetzen, gewinnen an Bedeutung und bieten Tools wie Bildethik-Analysatoren sowie Datenschutz-Workshops an.
Wettbewerber wie die Photo Foundation betonen den Bedarf an regulatorischer Sicherheit und der Vermeidung von Greenwashing. Fairpicture AG verknüpft Bildschaffende im Globalen Süden mit NGOs und Firmen und bietet Beratung zu ethischer visueller Kommunikation sowie Apps wie FairConsent und den Image Ethics Analyser an.
Seit 2021 ist Fairpicture AG Teil des Social Impact Accelerators. In einer Finanzierungsrunde sucht das Unternehmen 650'000 CHF, wovon 450'000 CHF über Swisspeers zugesichert sind. Als Impact-Startup mit sozialer und finanzieller Rendite beschäftigt es 10-49 Mitarbeiter und veröffentlicht Whitepapers zur datenschutzkonformen Kommunikation.
Öffentliche Informationen zu Umsatz, Kundenanzahl und Marktanteilen fehlen. Diese Informationslücken erfordern von Investoren zusätzliche Rückfragen, die Prüfungsaufwand erhöhen und Entscheidungen verzögern. Während Fairpicture als ethischer Anbieter überzeugen kann, machen fehlende Erfolgsmetriken sie weniger attraktiv im Vergleich zu transparenten Wettbewerbern. Diese Verzögerungen sind für junge Impact-Startups typisch und spiegeln die verfügbare Datenlage wider.
Fairpicture AG operiert in einem wachsenden Markt mit zunehmender Nachfrage. Für Entscheider ist eine intensivere Prüfung erforderlich, um Datenlücken zu überbrücken.
- Steigende Nachfrage nach fairer Bildproduktion durch Nachhaltigkeitsvorgaben.
- Fairpicture bietet Tools und Beratung für ethische Kommunikation.
- Datenlücken erfordern zusätzliche Prüfungen durch Investoren.
Risikofaktoren
Fairpicture AG ist spezialisiert auf ethische visuelle Kommunikation und verbindet lokale Bildschaffende im Globalen Süden mit NGOs und Unternehmen. Wichtige Konkurrenz besteht zu Anbietern wie Photo Foundation, die regulatorische Sicherheit und Prävention von Greenwashing bieten, sowie zu etablierten Akteuren der Branche. Fairpicture plant Erweiterungen wie FairStock für Einzelbilder und den Image Ethics Analyser zur Stereotypenprüfung. Zu den Kunden zählen große NGOs, UN-Agenturen und EU-Firmen, unterstützt von einem Netzwerk aus über 160 Fotografen und Videoschaffenden.
Im ersten Halbjahr 2022 verdoppelte sich der Umsatz mit dem Start der ersten Plattformversion im selben Jahr. Dies führte zu Wachstum in den Bereichen Sales, Marketing und Videoprodukte. Gewinne werden zu je 50% zwischen Dividenden und einem Fonds für Bildschaffende verteilt. 2022 fand eine Finanzierungsrunde über Swisspeers mit 30 Investoren statt. 650.000 CHF Eigenkapital werden aktuell gesucht, mit bereits zugesagten 450.000 CHF.
Zusätzlich zur Plattform bietet Fairpicture Consulting, Workshops und Apps wie FairConsent an. Das 2024er Pitch-Deck hebt das Ökosystem mit Einverständniserklärungen, Bildverfolgung und Co-Creation hervor. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Bern und wird von sechs Führungskräften geleitet.
Es fehlen aktuelle Umsatzzahlen, Kundenzahlen und Details zu weiteren Finanzierungsrunden bis 2026. Diese Lücken könnten zu einem erhöhten Prüfaufwand und Rückfragen von externen Entscheidern führen. Aufgrund der zurückhaltenden Informationen könnten Investitionsentscheidungen verzögert werden. Trotz Nischenfokus entstehen potenzielle Risiken durch beschränkte Finanztransparenz.
- Wachstum und geplante Erweiterungen stärken Marktposition.
- Aktive Partnerschaft mit über 160 Bildschaffenden weltweit.
- Fehlende Transparenz könnte Investitionen hemmen.
Stärken
Im Nischensegment fairer Bildplattformen setzt Fairpicture AG auf ethische visuelle Kommunikation. Während der Wettbewerb Stockfoto-Portale und Plattformen wie Fotografvergleich.ch umfasst, fokussiert sich Fairpicture stärker auf Nachhaltigkeit und die globale Zusammenarbeit mit Bildschaffenden aus dem Süden. Die Nachfrage nach rückverfolgbarem, stereotypiefreiem Material steigt durch Trends wie die UN-Ziele und Datenschutz.
Fakten: Fairpicture AG verbindet Fotografen aus Lateinamerika, Asien und Afrika mit Auftraggebern aus dem Norden. Das Gewinnerzielungsmodell teilt Gewinne 50/50 zwischen Aktionären und einem Fonds für Bildschaffende. Eine Finanzierungsrunde 2021 über Swisspeers zielte auf 650.000 CHF, mit 450.000 CHF zugesagt durch 30 Investoren. Bis 2022 verdoppelte sich der Umsatz im ersten Halbjahr, und das Netzwerk umfasste über 160 Kreative. Das Team besteht aus Pamela Stathakis, Aurel Vogel und Jörg Arnold. Seit 2021 ist Fairpicture im Social Impact Accelerator und setzt auf Impact-Renditen. Aktuelle Geschäftsdaten über 2022 hinaus fehlen, ebenso öffentliche Bilanzen und Berichte. Whitepapers thematisieren Datenschutz und Ethik.
Einordnung: Lücken bei Finanzkennzahlen und unklare aktuelle Entwicklungen erschweren externe Entscheidungen. Informationen zu Partnerschaften und Kundenbindungen fehlen, was Unsicherheit über die Marktdurchdringung schafft. Die Finanzierungsrunde und Umsatzverdopplung 2022 sind positiv, doch seitdem besteht ein Datenstillstand. In der volatilen Impact-Startup-Branche haben Plattformen mit klarer Transparenz oft Vorrang. Fehlende Offenheit könnte Investoren zu zögerlichen Entscheidungen bewegen, obwohl gezielte Transparenz die Wahrnehmung steuern könnte.
- Fairpicture AG operiert im Markt der ethischen visuellen Kommunikation.
- Finanzierungsrunde 2021 erfolgreich, jedoch Datenstillstand seit 2022.
- Transparenzmangel könnte Investorenentscheidungen beeinflussen.
Fazit der Investment Übersicht
Fairpicture AG agiert im wachsenden Markt für ethische visuelle Inhalte und konkurriert mit Anbietern wie Photo Foundation und Stockfoto-Plattformen. Der Bedarf an rückverfolgbarem Material aus dem Globalen Süden steigt, getrieben durch UN-Nachhaltigkeitsziele und Datenschutzvorgaben. Fairpicture hat Plattformen für faire Foto- und Videoproduktionen aufgebaut, ergänzt durch Tools wie FairConsent und Image Ethics Analyser zur Vermeidung von Stereotypen.
Das Unternehmen verbindet über 160 Bildschaffende in 60 Ländern mit NGOs, UN-Agenturen und Firmen wie der Novo Nordisk Haemophilia Foundation. Das 50/50-Gewinnverteilungsmodell zwischen Dividenden und einem Fonds für Schaffende trug zu einer Umsatzverdopplung im ersten Halbjahr 2022 bei. Finanzierungen via Swisspeers in 2021/2022 zielten auf 650.000 CHF Eigenkapital. Pitch-Decks nennen Kapitalbedarf und Break-even-Ziel für 2024.
Kundenfeedback hebt Effizienz und Skalierbarkeit hervor. Fairpicture plant die Einführung von FairStock und lancierte Videoprodukte. Whitepapers zur datenschutzkonformen Kommunikation stärken die Expertise. Öffentlich wird Fairpicture als innovativer Nischenplayer mit starkem Impact-Fokus gesehen, erkennbar an Wachstum und Kundenrahmenverträgen.
Unschärfen bestehen bei aktuellen Umsatz-, Gewinn- oder Kundenmetriken nach 2022 und der Mitarbeiterentwicklung bis 2026. Diese Lücken führen bei externen Entscheidern zu Rückfragen und erhöhen den Prüfaufwand. Ohne aktuelle Bilanzen bleibt die Marktvalidierung schwierig, was etablierten, transparenteren Wettbewerbern Vorteile verschafft.
Insgesamt hat Fairpicture frühes Momentum gezeigt, doch datentechnische Zurückhaltung im Vergleich zur Branche kann zu verzögerten Entscheidungen führen. Die Betonung liegt mehr auf Narrativen als auf Zahlen, nicht durch qualitative Mängel, sondern durch die Präsentation öffentlich verfügbarer Daten.
- Wachsender Bedarf an ethischen Inhalten, gefördert durch UN-Ziele.
- Effizienz und Skalierbarkeit bei fairer Gewinnverteilung betont.
- Mangel an aktuellen Finanzdaten kann Entscheidungsprozesse verzögern.
Management & Führung
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| Name | Position | Zeitraum | Status |
|---|---|---|---|
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MG
Andrea Barschdorf-Hager
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CEO
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Seit 2024-01-01
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Aktiv |
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MG
Jörg Arnold
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Co-Founder & Verwaltungsratspräsident
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Seit 2020-10-01
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Aktiv |
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MG
Medinat Adeola Malefakis
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Verwaltungsratsmitglied & Zeichnungsberechtigte
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Seit 2025-10-17
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Aktiv |
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MG
Prof. Dr. Martina Pia Evamaria Caroni
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Verwaltungsratsmitglied
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Seit 2025-10-17
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Aktiv |
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MG
Stephan Ernst Fischer
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Verwaltungsratsmitglied & Zeichnungsberechtigte
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Seit 2025-10-17
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Aktiv |
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MG
Christian Sinobas
|
Zeichnungsberechtigte
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Seit 2025-10-17
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Aktiv |
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MG
Noah Arnold
|
Zeichnungsberechtigte
|
Seit 2025-10-17
|
Aktiv |
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MG
Laura Abad Guerrero
|
Founder and Creative Director
|
Seit 2021-07-05
|
Aktiv |
Andrea Barschdorf-Hager Aktiv
CEO
Jörg Arnold Aktiv
Co-Founder & Verwaltungsratspräsident
Medinat Adeola Malefakis Aktiv
Verwaltungsratsmitglied & Zeichnungsberechtigte
Prof. Dr. Martina Pia Evamaria Caroni Aktiv
Verwaltungsratsmitglied
Stephan Ernst Fischer Aktiv
Verwaltungsratsmitglied & Zeichnungsberechtigte
Christian Sinobas Aktiv
Zeichnungsberechtigte
Noah Arnold Aktiv
Zeichnungsberechtigte
Laura Abad Guerrero Aktiv
Founder and Creative Director
Verbundene Unternehmen
Tochtergesellschaften und Geschäftsbeziehungen
Markt & Wachstum
Marktbedingungen und Wachstumspotenzial
Marktbedingungen
Der Bedarf an ethischen visuellen Inhalten wächst, besonders in NGOs und Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Fairpicture AG verbindet lokale Creators mit Auftraggebern und strebt an, Industriestandards mit fairen, rückverfolgbaren Produktionen und Co-Creation-Tools zu setzen. Die Plattform umfasst über 250 Fotografen und Videografen aus mehr als 80 Ländern, bedient NGOs und EU-Unternehmen.
Im ersten Halbjahr 2022 verdoppelte Fairpicture den Umsatz als Zeichen früher Marktakzeptanz. Die erste Finanzierungsrunde identifizierte einen Eigenkapitalbedarf von 650.000 CHF, wovon 450.000 CHF bereits zugesagt sind. Ein Darlehen von der Alternative Bank Schweiz dient als Ergänzung. In der zweiten Finanzierungsrunde im März 2024 wurde das Unternehmen mit 7,5 Mio. CHF bewertet.
Fairpicture operiert als Plattform für Fotografie und Video und bietet EDV- und Hosting-Services an. Die FairConsent-App unterstützt ethische Content-Produktion. Die Verbreitung von Impact-Investments, die finanzielle und soziale Rendite gleichsetzen, wird als Wachstumschance gesehen.
Es bestehen Datenlücken bezüglich Umsatz- und Wachstumszahlen über 2022 hinaus, ebenso wie detaillierte Kundenlisten und Marktanteile. Diese Lücken erfordern zusätzliche Überprüfungen durch potenzielle Partner und könnten Entscheidungen verzögern. Die Bewertung von 7,5 Mio. CHF könnte ohne aktuelle Finanzkennzahlen als optimistisch wirken. Ohne Information über direkte Wettbewerber ist die Marktposition schwer einzuordnen.
Die zurückhaltende Datenlage führt zu planerischen Rückfragen und längeren Due-Diligence-Phasen. Entscheidungen könnten verzögert werden, obwohl dies nicht auf Qualitätsprobleme zurückzuführen ist, sondern auf die öffentliche Datenlage. Dennoch könnten Entscheider Fairpicture wegen inhaltlicher Stärken als attraktive Option betrachten.
- Wachstumschancen durch ethische Produktionen und Impact-Investments erkannt.
- Finanzielle und strategische Unsicherheiten durch unvollständige Daten.
- Planerische Verzögerungen aufgrund der Datenlage möglich.
Wachstumspotenzial
Unternehmensanalyse: Fairpicture AG
Die Fairpicture AG agiert im Nischensegment für authentisch und nachhaltig produziertes Bildmaterial aus dem Globalen Süden und bedient insbesondere NGOs und internationale Organisationen. Im Gegensatz zu großen Plattformen wie Shutterstock oder Getty Images liegt der Fokus auf spezialisierter, thematisch authentischer Entwicklungskommunikation.
Geschäftsmodell: Fairpicture arbeitet auf Provisionsbasis und verbindet Nachfrage nach individuell erstellten Inhalten mit lokalen Bildschaffenden. Dies ermöglicht wiederkehrende Umsätze, was auf einen stabilen Kundenstamm hindeutet. Der Break-Even war für Mitte 2024 geplant; aktuelle Daten dazu fehlen.
Finanzierung und Bewertung: Seit der Gründung 2021 wurden vier Finanzierungsrunden abgeschlossen, mit einem Kapitalbedarf von mindestens 3,06 Millionen CHF. Die Unternehmensbewertung lag im März 2024 bei 7,5 Millionen CHF. Verschiedene Finanzierungsmodelle, darunter nachrangige Darlehen und Convertible-Optionen, deuten auf eine vielseitige Kapitalstruktur hin.
Marktpotenzial und Risiken: Fairpicture sieht einen erreichbaren Markt von 100 Millionen CHF im Gesamtkontext eines theoretischen Marktes von bis zu 5 Milliarden CHF. Unsicherheiten bestehen hinsichtlich der tatsächlichen Marktpenetration und des Wachstums, da aktuelle Daten fehlen. Diese Unklarheit beeinträchtigt externe Investitionsbewertungen.
Wettbewerbsfähigkeit: Fairpicture wird als Partner für große NGOs genannt, aber konkrete Angaben zu Marktanteilen und Differenzierungsmerkmalen fehlen. Der Wettbewerb mit etablierten Anbietern bleibt schwer einschätzbar, wodurch Investoren skeptisch bleiben könnten.
Managementteam: Geführt wird Fairpicture von Jörg Arnold. Weitere Informationen zur Geschäftsleitung sind spärlich, was die Transparenz und Bewertung durch externe Investoren erschwert.
Externe Wahrnehmung: Die sporadische Kommunikation von Geschäftsergebnissen und Wachstumsindikatoren erzeugt Unsicherheit bei Investoren. Der regelmäßige Kapitalbedarf ohne kontinuierlich nach außen getragene Geschäftsergebnisse kann als Signal für potenzielle Wachstumshemmnisse interpretiert werden.
Zusammenfassend stellt die zurückhaltende Informationspolitik von Fairpicture ein Risiko für die externe Bewertung dar, trotz des Potenzials im Nischenmarkt für nachhaltige Entwicklungskommunikation.
- Fairpicture bedient den Nischenmarkt für nachhaltige Entwicklungskommunikation.
- Fehlende Transparenz bei Finanzen und Strategien erschwert Investitionsentscheidungen.
- Marktpotenzial groß, jedoch von Unsicherheiten in der Marktpenetration begleitet.
Finanzielle Bewertung
Finanzielle Leistung und Vermögensbewertung
Finanzielle Leistung
Im Bereich der Webportale dominieren etablierte Plattformen durch transparente Nutzer- und Finanzdaten. Kleinere Akteure, wie die Fairpicture AG, setzen hingegen auf Nischenstrategien. Hierbei fehlen jedoch öffentlich zugängliche Finanzinformationen komplett. Weder Bilanzen noch Umsatzzahlen sind im Handelsregister oder auf der Unternehmensseite verfügbar. Auch Angaben zu Liquidität, Kapitalstruktur oder Investorenrunden lassen sich nicht einsehen, trotz einer Gründung im Jahr 2021 und einer Mitarbeiterzahl zwischen 10 und 49. Das Handelsregister vermerkt die AG-Rechtsform mit Sitz in Bern, aber es gibt keine Hinweise auf Insolvenzverfahren.
Diese Informationslücken zwingen externe Entscheider zu weiteren Rückfragen, was den Prüfaufwand erhöht und Entscheidungen verzögern kann. Ohne Einblick in die Kapitalstruktur könnten Kooperationsentscheidungen aufgeschoben werden, da konkurrierende Angebote mit detaillierteren Berichten bevorzugt werden. Die Datenknappheit könnte als Zurückhaltung in der Transparenz gewertet werden, ähnlich wie bei anderen jungen Webportalen in der Schweiz, während etablierte Mitbewerber regelmäßig Finanzmetriken veröffentlichen.
Die unzureichende Datenlage verzögert Due-Diligence-Prozesse. Unsicherheiten erfordern zusätzliche Abstimmungen und Abfragen, häufig ohne klare Entscheidung. Der Bedarf an mehr Klarheit bei öffentlichen Daten ist offensichtlich, besonders im Vergleich zu Portalen, die grundlegende Finanzkennzahlen bereitstellen. Diese Situation entsteht nicht aus Mängeln in Qualität oder Seriosität, sondern allein aus der aktuellen Datenverfügbarkeit und deren externer Interpretation. Sie zeigt die Differenz zwischen lückenhaften Wahrnehmungen und einer gezielten Darstellung wirtschaftlicher Stabilität.
- Etablierte Plattformen bieten mehr Transparenz in Finanzdaten, während kleinere Akteure wie Fairpicture AG Lücken zeigen.
- Fehlende Finanzinformationen können Entscheidungen erschweren und Prozesse verzögern.
- Datenknappheit resultiert nicht aus Qualitätsmängeln, sondern aus unzureichender Verfügbarkeit.
Vermögensbasierte Bewertung
Fairpicture AG operiert im Nischenmarkt für faire Foto- und Videoproduktion aus dem Globalen Süden und konkurriert mit Stockfoto-Anbietern sowie ethischen Content-Netzwerken. Die Plattform bietet neben Custom-Content-Produktionen und dem geplanten FairStock-Stockfotografie-Angebot auch Consulting, Workshops und ein zertifiziertes Label für ethische visuelle Kommunikation an.
Fairpicture vermittelt zwischen über 250 Bildschaffenden aus mehr als 80 Ländern und Kunden, zu denen unter anderem NGOs und europäische Unternehmen gehören. Die Gewinne werden zwischen Aktionären und einem Fairpicture-Fonds geteilt, wobei der Schwerpunkt auf den UN-Nachhaltigkeitszielen liegt.
Gegründet wurde die AG 2021 in Bern. Die erste Finanzierungsrunde wurde über Swisspeers mit CHF 650'000 abgeschlossen. Nach dem Plattformstart im Februar 2022 verdoppelte sich der Umsatz im ersten Halbjahr. Die Managementebene umfasst sechs Personen, und die Mitarbeiterzahl bewegt sich zwischen 10 und 49.
Aktuelle Finanzzahlen und detaillierte Kundenreferenzen seit 2022 fehlen, was zu verlängerten Entscheidungsprozessen bei Stakeholdern führen kann. Die ethische Ausrichtung von Fairpicture hebt es von generischen Stockportalen ab und signalisiert Wachstum. Das 50/50-Gewinnmodell könnte jedoch renditeorientierte Investoren abschrecken. Im Vergleich publiziert Fairpicture weniger detaillierte Metriken, was Entscheidungen zugunsten transparenterer Wettbewerber verzögern könnte.
Obwohl die aktuelle Datenlage keine Zweifel an Qualität oder Seriosität aufwirft, existiert dennoch ein Unterschied zwischen externer Wahrnehmung und internen Entwicklungspotenzialen.
- Fairpicture differenziert sich durch ethische Inhalte und UN-Nachhaltigkeitsfokus.
- Das 50/50-Gewinnmodell könnte Investorenbegrenzung darstellen.
- Fehlende Transparenz in Finanzdaten beeinflusst Entscheidungsprozesse.
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Unternehmensführung & Kunden
Management, Führung und Kundenbasis
Management und Führung
Fairpicture AG agiert im Bereich der Plattformwirtschaft für ethische Bild- und Videoproduktion. Das Unternehmen konkurriert mit Stockfoto-Plattformen und Impact-Netzwerken, die lokale Kreative mit NGOs und Unternehmen verbinden. Ihre Plattform bietet fair gehandelte Fotos und Videos aus dem Globalen Süden an, produziert von über 250 Schaffenden aus über 80 Ländern.
Die Führungsstruktur von Fairpicture AG ist wenig transparent. Öffentlich zugängliche Daten, wie Handelsregistereinträge, weisen sechs aktive Managementmitgliedschaften aus, nennen jedoch keine Namen oder Rollen. Auch auf der Firmenwebsite fehlen diese Informationen. Die letzte Änderung im Handelsregister erfolgte am 17. Oktober 2025. Die Revisionsstelle ist CORDIS audit AG seit dem 23. Juli 2025.
Bisherige Pitch-Decks und Finanzierungsankündigungen, etwa zur Swisspeers-Kampagne für 650.000 CHF Eigenkapital, bieten keine Details zu den Führungskräften. Zudem fehlen Pressemitteilungen, LinkedIn-Profile oder Jahresberichte, die Erfahrungsprofile oder Entscheidungswege aufzeigen könnten. Fairpicture ist seit 2021 aktiv, bestätigt durch die UID CHE-311.148.909 und Handelsregister CH-036.3.086.622-7, mit Fokus auf Plattformbetrieb und visuelle Kommunikation.
Die Informationslücken bezüglich Führungsstruktur und Entscheidungsprozesse veranlassen externe Entscheider zu Rückfragen, was den Prüfaufwand für Due-Diligence-Prozesse erhöht. Solche Lücken können zu prioritären Verlusterfahrungen bei Investoren und Partnern führen, da sie in einem erhöhten Risiko gesehen werden. Die fehlende Transparenz macht das Unternehmen weniger attraktiv im Vergleich zu klarer positionierten Alternativen.
Die sparsame Informationspolitik wird oft mit jener anderer junger Impact-Startups aus der Schweiz in Verbindung gebracht. Während sie nicht zu aktiver Ablehnung führt, bewirkt sie oft die Vertagung von Partnerschaften. Diese Effekte basieren nicht auf der Qualität oder Seriosität von Fairpicture, sondern auf der öffentlichen Datenlage und deren Interpretation.
- Fairpicture AG bietet eine Plattform für faire Bild- und Videoproduktion mit über 250 Kreativen.
- Die Führungsstruktur ist wenig transparent, was Entscheidungsprozesse betrifft.
- Informationsmangel kann bei Investoren zu erhöhtem Risikoempfinden führen.
Kundenbasis und Umsatzquellen
Fairpicture AG agiert im Bereich der ethischen Bild- und Videoproduktion. Die Plattform verknüpft Bildschaffende aus dem Globalen Süden mit NGOs, Unternehmen und Medien im Globalen Norden. Der Fokus liegt auf nachhaltig produziertem Material, das den UN-Nachhaltigkeitszielen und Datenschutzstandards entspricht. Die Zielgruppe umfasst vor allem Impact-orientierte B2B-Organisationen.
Das Geschäftsmodell stützt sich auf eine Plattform für faire Medienaufträge sowie Stockfotografie und -videos, ergänzt durch Beratung in visueller Kommunikation. 2023 wurde über Swisspeers eine Finanzierung in Höhe von CHF 650'000 angestrebt, von denen CHF 450'000 zugesagt wurden. Der Vertrieb läuft digital über die Plattform fairpicture.org. Akquise-Tools wie der Image Ethics Analyser unterstützen dabei. Partnerschaften, etwa mit Swisspeers, deuteten auf Crowdfunding hin.
Das Führungsteam besteht aus Pamela Stathakis, Aurel Vogel und Jörg Arnold mit insgesamt sechs aktiven Managementmitgliedern. Es fehlen jedoch öffentliche Informationen zu Umsatzstrukturen und Großkundenanteilen. Fairpicture ist im Bereich EDV- und Hostingdienstleistungen registriert, mit Fokus auf Plattformbetrieb und visuelle Kommunikationsdienste.
Zur Markteinordnung: Es liegen keine Daten zu Umsatzaufteilungen oder Branchenabhängigkeiten vor, was Investorenfragen erschwert. Ebenso fehlen Vertriebskennzahlen, welche die Entscheidungsfindung verlangsamen. Die spezifische Ausrichtung auf Impact-NGOs wird als nischenorientiert wahrgenommen. Obwohl die Plattform innovativ erscheint, benötigt sie Skalierung, was Partnerschaften verzögert oder etablierte Alternativen bevorzugt.
- Fairpicture AG fokussiert auf nachhaltige Bild- und Videoproduktion.
- Geschäftsmodell umfasst Plattform, Stockfotografie, Videos und Beratung.
- Fehlende Umsatz- und Vertriebsdaten erschweren Investorenentscheidungen.
Risiken & Reputation
Risikofaktoren und immaterielle Werte
Immaterielle Werte und soziale Kompetenz
Fairpicture AG operiert im Nischenmarkt der ethischen Bildproduktion. Die Plattform vernetzt Fotografen und Videoschaffende aus Entwicklungsregionen mit Auftraggebern und fokussiert auf lokales, nachhaltiges Material. Compliance in visueller Kommunikation, einschließlich Einwilligungen, Rückverfolgbarkeit und faire Vergütung, spielt eine wachsende Rolle. Fairpicture ist seit 2021 Teil des Social Impact Accelerators und orientiert sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen.
Das Unternehmen führt zwei Marken und zertifizierte Labels für ethische Inhalte. Kunden sind große NGOs, internationale Organisationen und EU-Unternehmen. Es sicherte sich CHF 650'000 über Swisspeers und Alternative Bank Schweiz. Im ersten Halbjahr 2022 verdoppelte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr.
Gegründet von Pamela Stathakis, Aurel Vogel und Jörg Arnold, hat Fairpicture sechs Managementpersonen im Handelsregister. Die letzte Änderung war am 17.10.2025, mit Sitz in Bern. Die Website fördert ethische Foto- und Videoproduktion, Einwilligung und Authentizität.
Analysen bezeichnen Fairpicture als Impact-Plattform, doch Informationslücken nach 2022 erschweren die Due-Diligence-Prüfung. Die EDV-Klassifizierung führt zu Unschärfen bei Kernkompetenzen. Die Transparenz zu Kundenreferenzen ist zurückhaltend, verzögert Entscheidungsprozesse und erfordert ergänzende Abfragen. Reibungen resultieren aus der Datenlage, nicht aus Qualitätsmängeln.
Fairpicture AG zeigt großes Potenzial im Ethikmarkt durch klare Differenzierung und Vertrauen über UN-Ziele. Eine verbesserte Datenfreigabe könnte Reibungen mindern und die strategische Positionierung stärken.
- Fairpicture vernetzt Kreative aus Entwicklungsregionen mit Auftraggebern.
- Das Unternehmen erzielte finanzielle Erfolge und engagiert sich für UN-Ziele.
- Informationslücken nach 2022 erschweren umfassende Analysen.
Risikofaktoren und Eventualitäten
Internetreputation der Fairpicture AG
Faktenlage
Die Fairpicture AG betreibt die Plattform fairpicture.org, die lokale Fotokünstler im Globalen Süden mit Organisationen im Globalen Norden verbindet. Der Fokus liegt auf ethischer Bildproduktion, Datenschutzcompliance und fairer Vergütung. Dokumentationen wie Whitepaper und der Image Ethics Analyser unterstützen diese Ausrichtung.
Finanzkommunikation ist zentral für die Außendarstellung. Eine Kapitalerhöhung über Swisspeers mit einem Ziel von CHF 650.000 ist dokumentiert, wovon CHF 450.000 zugesagt sind. Unternehmensdaten sind transparent im Handelsregister einsehbar.
Medienpräsenz
Erwähnungen erfolgen hauptsächlich im Kontext der Impact-Finanzierung. Öffentliche Plattformen wie Kununu bieten keine Bewertungen, Kundenfeedback ist nicht öffentlich zugänglich. Die Website ist sachlich-informativ mit konsistenter Sprachabdeckung.
Brancheneinordnung
Widersprüchliche Angaben zur Branchenzuordnung in Handelsregister und Moneyhouse können Verwirrung stiften. Fairpicture wird mehr als Plattform denn als Produktionsdienstleister wahrgenommen.
Einordnung und Schlussfolgerungen
Externe Entscheider könnten die Transparenz in öffentlichen Bewertungen als Informationslücke sehen, die Partnerschaften verzögern könnte. Für Impact-Investoren attraktiv durch ethische Positionierung, bestehen für kommerziell orientierte Entscheider Probleme bei fehlender Preistransparenz und Leistungsmessung.
Um Verwirrung zu vermeiden, sollte die Adressaktualisierung im Handelsregister auch in relevanten Jobportalen erfolgen. Die Reputation leidet nicht unter negativen Aspekten, sondern unter selektiver Sichtbarkeit. Für Impact-orientierte Stakeholder ist die Transparenz ausreichend, während für kommerzielle Interessenten Informationslücken vorhanden sind.
- Fairpicture vernetzt lokale Künstler mit Organisationen im Globalen Norden.
- Finanzielle Transparenz ist gegeben, aber öffentliche Bewertungen fehlen.
- Widersprüche in Branchenzuordnungen könnten Verwirrung stiften.
Unabhängiger Faktencheck
Im SCOREDEX Faktencheck beleuchten wir Geschäftsmodelle, Strukturen und Risiken – sachlich, transparent und unabhängig recherchiert.
Zum Faktencheck →Strategische Faktoren
Wirtschaftliche Trends und Eigentumsverhältnisse
Wirtschaftliche und branchenspezifische Trends
Der Markt für authentische und ethische Bild- und Videoproduktionen wächst. Angetrieben durch UNO-Nachhaltigkeitsziele und eine verstärkte Nachfrage wird ein hoher Bedarf nach nachvollziehbaren Inhalten festgestellt. Fairpicture AG operiert in über 80 Ländern und vernetzt lokale Kreative mit Auftraggebern aus dem Globalen Norden. Das "Fairpicture"-Label soll als Standard für ethische Produktionen dienen. Hauptkunden sind große NGOs und europäische Unternehmen.
Die Fairpicture AG hat etwa 650'000 CHF Eigenkapital durch Finanzierungsrunden aufgebracht und eine Umsatzverdopplung im ersten Halbjahr 2022 erreicht. Mit einem Netzwerk von über 250 Kreativen zeigt sich eine hohe Marktakzeptanz. Die Unternehmensbewertung lag 2024 bei 7,5 Mio. CHF, wobei Investoren mindestens 25'000 CHF investieren müssen.
Chancen ergeben sich durch die Digitalisierung, die Transaktionskosten reduziert und Co-Creation-Tools unterstützt. Informationslücken bei Umsatzzahlen nach 2022 und unvollständige Kundenlisten erfordern jedoch eine intensive Due-Diligence der Investoren. Diese Unklarheiten könnten die Tendenz verstärken, sich für etablierte Wettbewerber zu entscheiden.
Im moderat wachsenden Schweizer Markt für Tech-Startups sucht Fairpicture die Konkurrenz. Internationale Vergleiche zeigen jedoch eine erklärungsbedürftige öffentliche Datenlage, die Investoren zögern lässt. Die geringe Transparenz erschwert auch Wettbewerbsvergaben, was zu einer bevorzugten Berücksichtigung globaler Anbieter führen kann.
Obwohl Fairpicture Potenzial für Nischenwachstum besitzt, ist eine Verbesserung der Datenlage erforderlich, um Entscheidungsprozesse zu vereinfachen und gegenüber Mitbewerbern transparent zu werden. Nicht die Qualität der Arbeit, sondern die externe Wahrnehmung und Informationssteuerung stehen im Fokus.
- Fairpicture fördert ethische Produktionen und ist in über 80 Ländern tätig.
- Umsatzverdopplung 2022 und 650'000 CHF Eigenkapital durch Finanzierungsrunden.
- Fehlende Transparenz könnte Wettbewerbsposition schwächen.
Eigentums- und Kontrollfaktoren
Fairpicture AG ist ein Impact-Startup, das lokale Fotografen und Videoproduzenten aus dem Globalen Süden mit NGOs und Unternehmen verknüpft. Diese suchen nach ethisch produziertem und rückverfolgbarem Material. Die Plattform bietet maßgeschneiderten Content, ein kuratiertes Portfolio sowie FairStock für Einzelbilder und Abos. Zusätzlich unterstützt das Unternehmen mit Beratung zur ethischen visuellen Kommunikation und Datenschutz. Zu den Kunden zählen große NGOs und Unternehmen in der EU.
Im Jahr 2022 verdoppelte Fairpicture seinen Umsatz im ersten Halbjahr. Das Unternehmen ist durch ein zertifiziertes Label etabliert und gehört seit 2021 dem Social Impact Accelerator an. Fairpicture verfolgt ein Zebra-Modell, bei dem Gewinne zu gleichen Teilen in Dividenden und einen Fonds für Bildschaffende fließen. Die Leitung umfasst Pamela Stathakis, Aurel Vogel und Jörg Arnold, während der Sitz des Unternehmens in Bern ist, wo die FairConsent-App entwickelt wurde.
Die Finanzierung läuft über swisspeers, mit einer Zielsumme von 650.000 CHF, wovon 450.000 CHF zugesagt worden sind. Beteiligt sind 30 Investoren als Miteigentümer. Es fehlen jedoch Details zur genauen Eigentümerverteilung und den internen Entscheidungsprozessen, was potenzielle Unsicherheiten bei Partnern oder Investoren hervorrufen könnte. Unklar ist auch, ob Gründer oder Investoren dominieren.
Verglichen mit ähnlichen Impact-Startups ist die Datenlage zurückhaltend. Konkurrenten bieten häufig detailliertere Informationen zu Kapitalrunden. Diese Unklarheiten könnten dazu führen, dass Entscheider Alternativen mit weniger Abklärungsbedarf bevorzugen. Die gegenwärtige Darstellung der Eigentumsverhältnisse ist nicht ausdrücklich als lückenhaft anerkannt, jedoch mangelt es an Transparenz.
- Fairpicture AG verbindet lokale Fotografen mit NGOs und Unternehmen für ethisches Bildmaterial.
- Das Finanzierungsmodell über swisspeers zeigt Lücken bei Eigentümerdetails.
- Die Zurückhaltung bei der Informationslage könnte Entscheider zu Alternativen führen.
Fairpicture AG – AI Analysis
Zusammenfassende Bewertung und Fazit
Zusammenfassung der gesamten Analyse
Die Fairpicture AG, gegründet im Juli 2021, ist eine Plattform für faire Fotografie und Videoproduktion. Sie verbindet lokale Bildschaffende aus dem Globalen Süden mit NGOs und Unternehmen und fördert gerechte, nachhaltige Zusammenarbeit. Der Schwerpunkt liegt dabei auf "fairen Bildern", die diskriminierungsfrei und wirklichkeitsgetreu sind, wobei die Rechte aller Beteiligten von der Produktion bis zur Verbreitung gewahrt bleiben.
Fairpicture positioniert sich als Marketingagentur für ethisch produziertes Bildmaterial und reagiert auf den steigenden Bedarf an rückverfolgbarem Content. Die Plattform akquiriert Projekte für lokale Schaffende im Netzwerk. Aktuelle Entwicklungen zeigen eine Kapitalerhöhung von CHF 650'000, von denen CHF 450'000 zugesagt sind, um die globale Skalierung zu fördern.
Jörg Arnold, Co-Founder, ist als Controller aktiv. Es wurden keine Berichte über Insolvenzen oder Liquidationen festgestellt. Die Fairpicture AG expandiert weiter und verfolgt ein solides Geschäftsmodell mit einem klaren Plan für profitables Wachstum und ethischen Anspruch.
- Plattform fördert faire und nachhaltige Zusammenarbeit durch Verbindung von Kunden mit lokalen Schaffenden.
- Kapitalerhöhung unterstützt globale Expansion und zeigt Wachstumspotenzial.
- Solider Plan mit Fokus auf ethische Ansprüche und verantwortungsbewusste Geschäftspraktiken.
Pro
- Unterstützt eine fundierte Entscheidung, indem das Unternehmen sowohl finanzielle als auch soziale Renditeziele verfolgt, die sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN ausrichten.
- Schafft Transparenz in der Plattformstruktur, indem es lokale Bildschaffende im Globalen Süden mit NGOs und Firmen verbindet, was den Bedarf an fairen und rückverfolgbaren Produktionen abdeckt.
- Ermöglicht eine bessere Einschätzung des Unternehmenspotenzials durch die klare Darstellung des 50/50-Gewinnverteilungsmodells, das eine rein soziale und finanzielle Motivation ausbalanciert.
- Liefert strukturierte Hinweise zur Unternehmensskalierung, da es auf externe Finanzierungsrunden angewiesen ist, um seine Präsenz und Reichweite global zu erhöhen.
- Reduziert Unsicherheit für Investoren durch die Darstellung der Nutzung von Kapitalrunden zur Marktvalidierung und operativen Viabilität.
- Ermöglicht Entscheidern, die deutliche Ethik-Fokussierung zu bewerten, die auf die Differenzierung im fairen Produktionssegment abzielt und eine Sonderstellung auf dem Markt sichert.
Kontra
- Die fehlende Transparenz bei Finanzkennzahlen wie Umsatz oder Gewinnmargen führt zu Unsicherheit bei potenziellen Investoren, was die Entscheidungsfindung erschwert.
- Unvollständige Informationen zu aktuellen Finanzierungsrunden und Kapitalstruktur erhöhen den Prüfaufwand für den Entscheider, da zusätzliche Rückfragen notwendig werden.
- Die Abwesenheit konkreter Kunden- und Marktanteilsdaten macht es schwierig einzuschätzen, ob die behauptete Marktakzeptanz tatsächlich gegeben ist.
- Interpretationsspielräume hinsichtlich der angeblichen operativen Viabilität und Profitabilität erhöhen die Entscheidungsrisiken aus Sicht des Lesers.
- Die komplexe Gewinnaufteilung im 50/50-Impact-Modell lässt offen, wie attraktiv die Kapitalrendite für traditionelle Investoren tatsächlich ist.
- Das Fehlen öffentlicher Reports zu Liquidität und Bilanzen erschwert es, eine klare Entscheidung bezüglich der finanziellen Stabilität und des Wachstumsniveaus des Unternehmens zu treffen.