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LAVEBA Churfirsten AG

LAVEBA Churfirsten AG

Analyse vom 6. Mai 2026
Neumarkt III, Vadianstrasse 29, 9000 St. Gallen laveba.ch 280197206
556 von 1000 Punkten

Kurzübersicht - LAVEBA Churfirsten AG

Essenz aus Analyse und Stammdaten

Die LAVEBA Churfirsten AG in St. Gallen fungiert als Holdinggesellschaft in der ostschweizerischen Agrarbranche. Sie übernimmt Beteiligungen an regionalen LANDI-Unternehmen und unterstützt Finanz- sowie Konzerndienstleistungen innerhalb der LAVEBA-Gruppe.

LAVEBA Churfirsten AG im Überblick

Das Unternehmen wurde Ende 2024 als Aktiengesellschaft gegründet und verwaltet Beteiligungen an LANDI-Tochterfirmen wie in Appenzell oder Werdenberg.

Im Verwaltungsrat leiten Mirco Leuzinger als Präsident, Philipp Bürge und Astrid Ziebart die Geschäfte mit kollektiver Unterschrift zu zweien.

Die AG teilt den Sitz in der Vadianstrasse mit der LAVEBA Genossenschaft und gehört zum Projekt Churfirsten für Konzernumstrukturierungen.

Sie bündelt operative Einheiten der Agrarversorgung und stärkt die zentrale Steuerung im regionalen Handel mit Produktionsmitteln und Energie.

Als Teil der LAVEBA-Gruppe profitiert sie von langjähriger Tradition in Ostschweiz seit 1899 und Fokus auf stabile Genossenschaftsstrukturen.

KI-basierte Bewertung

Dies ist eine KI-basierte Bewertung, die aktuelle auffindbare Daten aus verschiedenen Quellen verwertet. Die Daten können durch fehlende oder alte Informationen nicht immer genau sein.

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Unternehmenssteckbrief - LAVEBA Churfirsten AG

Grundlegende Informationen zum Unternehmen

Adresse

Neumarkt III, Vadianstrasse 29, 9000 St. Gallen

Website

laveba.ch

Handelsregisternummer

280197206

Kontaktdaten

Unbekannt

Mitarbeiter

Keine Informationen zu Mitarbeiter vorhanden.

Gründungsjahr

2024-11-19

Investment Übersicht - LAVEBA Churfirsten AG

Unternehmensbewertung und strategische Analyse

Finanzielle Kennzahlen

Die LAVEBA Genossenschaft operiert maßgeblich im Agrar- und Handelssektor der Ostschweiz, unterstützt durch Tochterunternehmen wie die LANDI-Filialen und AGROLA-Tankstellen. Ein jüngstes Projekt ist die LAVEBA Churfirsten AG, die Ende November 2024 ins Handelsregister St. Gallen eingetragen wurde. Diese neue Gesellschaft fokussiert auf Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen sowie Finanz- und Konzerndienstleistungen. Die Firmenadresse befindet sich in der Vadianstrasse 29, St. Gallen.

Es existieren keine öffentlichen Berichte zu finanziellen Details der LAVEBA Churfirsten AG. Informationen zu Umsatz, EBIT-Marge oder Ertragslage sind nicht verfügbar. Das Aktienkapital besteht aus 300'000 CHF in Form von Namenaktien der LANDI Appenzell AG. Im Gegensatz dazu meldete die LAVEBA Genossenschaft im Jahr 2023 einen Rückgang des Reingewinns um 70 % auf 4,7 Millionen CHF.

Bis 2027 plant die LAVEBA, ihre Tochtergesellschaften in Regionalgenossenschaften umzuwandeln und mehrere LANDI-Aktiengesellschaften zur LAVEBA LANDI AG zu fusionieren, rückwirkend zum 1. Januar 2025. Dieses Vorhaben zielt auf eine verstärkte Marktpräsenz ab.

Die mangelnde Offenlegung der Finanzdaten der Churfirsten AG führt zu Unsicherheiten bei externen Entscheidern. Ohne klare Finanzkennzahlen fällt es schwer, die Churfirsten AG mit anderen Agrarholdings zu vergleichen. Diese Unsicherheiten könnten dazu führen, dass etablierte Partner mit vollständiger Datenlage bevorzugt werden. Die Churfirsten AG wird von externen Beobachtern möglicherweise als Fusionsvehikel gesehen, jedoch bleibt ihre finanzielle Stabilität unklar. Eine zurückhaltende Veröffentlichungspolitik könnte dazu führen, dass Konkurrenzunternehmen bevorzugt werden.

  • LAVEBA Churfirsten AG wurde 2024 gegründet und fokussiert auf Finanzdienstleistungen.
  • Finanzielle Details der Churfirsten AG sind nicht offengelegt, was Unsicherheiten schafft.
  • LAVEBA plant bis 2027 eine Fusion der Tochtergesellschaften zur Stärkung der Marktpräsenz.

Bewertung

LAVEBA Churfirsten AG, eine Holding unter der LAVEBA Genossenschaft, wurde am 19. November 2024 gegründet. Sie bündelt Anteile verschiedener regionaler LANDI-Gesellschaften mit einem Partizipationskapital von CHF 200.000. Zu den Hauptanteilen gehören Aktien von LANDI Appenzell AG. Die Führungsriege besteht aus Mirco Leuzinger, Philipp Bürge und Astrid Ziebart.

Die LAVEBA Genossenschaft, ein führendes Agrarunternehmen, erreichte 2024 einen Betriebsertrag von CHF 607,6 Millionen und ist in Handel und Dienstleistungen wie Brenn- und Treibstoffvertrieb aktiv. Churfirsten AG fungiert als strategisches Element einer übergeordneten Genossenschaftsstruktur.

Eine Herausforderung stellt die fehlende Transparenz der Holding dar. Wichtige Kennzahlen wie Umsatz und Mitarbeiterzahlen sind nicht öffentlich verfügbar, was externe Investitionen erschweren könnte. Dies könnte die Geschäftsbeziehungen zu Banken, Lieferanten und Partnern beeinflussen.

Innerhalb der Ostschweiz steht die LAVEBA Gruppe im indirekten Wettbewerb mit anderen Handelsunternehmen. Trotz der wirtschaftlichen Stabilität der Muttergesellschaft bleibt die Rolle der Holding unklar. Diese kommunikativen Lücken könnten Partnerakquisen verzögern.

Das «Churfirsten-Projekt», eine Umstrukturierungsmaßnahme, wird in Berichten erwähnt, jedoch nicht konkret erläutert. Diese Intransparenz könnte Geschäftsentscheidungen verzögern. Die Sichtbarkeit von Churfirsten AG ist hauptsächlich durch Handelsregistereinträge gegeben, während operative Berichte begrenzt sind. Ihre Funktion als Holding führt dazu, dass sie von außen als zweitrangig wahrgenommen wird.

  • LAVEBA Churfirsten AG konsolidiert Anteile von LANDI-Gesellschaften.
  • Fehlende Transparenz der Holding könnte Investitionen hemmen.
  • Unklare Projektdetails erschweren externe Entscheidungsprozesse.

Risikofaktoren

Im ostschweizerischen Agrar- und Handelsmarkt spielt die LAVEBA Genossenschaft eine führende Rolle. Sie vereint Services und Produkte unter Marken wie LANDI, AGROLA und UFA. Regionale LANDI-Aktiengesellschaften stehen unter Holding-Strukturen. Geplante Fusionen mit der LAVEBA LANDI AG, rückwirkend ab 1. Januar 2025, sollen die Marktposition festigen.

Die im November 2024 gegründete LAVEBA Churfirsten AG agiert als Beteiligungsgesellschaft. Mit einem Partizipationskapital von 200'000 CHF hält sie strategische Anteile: 100 % an der LANDI Buchs AG und 99,79 % an der LANDI Bodensee AG. Ihr Fokus liegt auf Erwerb, Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen sowie Finanzdienstleistungen für Konzerngesellschaften. Die LAVEBA Genossenschaft expandierte durch eine 10 % Beteiligung an Barto AG, einem digitalen Hofmanager.

Das Geschäftsmodell der LAVEBA Churfirsten AG umfasst die Verwaltung von Agrar-Beteiligungen und Konzernfinanzierungen. Ihre regionale Vernetzung in der Ostschweiz über die LANDI-Filialen bietet einen Wettbewerbsvorteil. Die Bindung an die LAVEBA Genossenschaft ermöglicht eine Spezialisierung auf Agrar-Beteiligungen.

Strategische Fusionen und Investitionen in digitale Lösungen wie Barto AG deuten auf mögliche Expansion hin und unterstützen die Konsolidierungsstrategien der Muttergesellschaft.

Ein Manko sind die fehlenden Daten zu Umsätzen und Mitarbeiterzahlen der LAVEBA Churfirsten AG, was Prüfprozesse erschweren kann. Die begrenzte öffentliche Datenlage könnte Investoren abschrecken, doch wachsende Netzwerke könnten diesen Nachteil durch klarere Informationen ausgleichen.

  • LAVEBA Genossenschaft stärkt Marktstellung durch Fusionen und Beteiligungen.
  • Die LAVEBA Churfirsten AG fokussiert auf Agrar-Beteiligungen und Finanzdienstleistungen.
  • Mangel an Umsatz- und Mitarbeiterdaten kann Transparenzproblem darstellen.

Stärken

Im Bereich der Beteiligungsgesellschaften der Ostschweiz dominieren etablierte Akteure wie Genossenschaften und Holdings, insbesondere in Handel, Landwirtschaft und Dienstleistungen. Die LAVEBA Churfirsten AG, ansässig in der Vadianstrasse 29 in St. Gallen, ist Teil eines Netzwerks, zu dem auch die LAVEBA Genossenschaft und LAVEBA LANDI AG gehören. Die Branche ist stark mit regionalen Partnern verflochten, insbesondere im Agrar- und Energiehandel, wo Marken wie LANDI und AGROLA vorherrschen.

Die LAVEBA Churfirsten AG wurde im November 2024 mit dem Hauptzweck der Beteiligungsverwaltung gegründet. Das Aktienkapital beläuft sich auf 300'000 CHF. Die Truvag Treuhand und Revisions AG fungiert als Revisionsstelle. Im Verwaltungsrat sind Mirco Leuzinger (Präsident) und Philipp Bürge mit Kollektivunterschrift aktiv. Der Online-Auftritt der LAVEBA Genossenschaft spiegelt das Markenbild der Gruppe wider und bietet Dienstleistungen für Landwirte, Unternehmen und Konsumenten.

Operative und finanzielle Risiken: Es sind keine öffentlichen Daten zu Umsatz, Mitarbeiterzahlen oder laufenden Beteiligungen verfügbar. Die Holding-Struktur ist nur durch Handelsregistereinträge sichtbar, ohne detaillierte Angaben zu Vermögenswerten.

Externe Risiken: Regulatorisch unterliegt das Unternehmen Standardvorgaben, ohne spezifische Auflagen. Wirtschaftliche Einflüsse, wie die Volatilität in Agrar- und Energiemärkten, betreffen das Umfeld, ohne spezifische Bezugnahme.

Externe Entscheider könnten Informationslücken bezüglich Umsatz, Mitarbeitern und Bilanzen als hinderlich ansehen. Fehlende Transparenz kann zusätzliche Rückfragen und erhöhten Prüfaufwand nach sich ziehen. Die ungenaue Darstellung der Beteiligungen gegenüber der LAVEBA Genossenschaft könnte Interpretationsspielräume eröffnen. Entscheidungen könnten sich verzögern, da andere klarer dokumentierte Alternativen bevorzugt werden. Die noch kurze Firmengeschichte und zurückhaltende Transparenz im Vergleich zu etablierten Firmen könnte auf eine erklärungsbedürftige Neupositionierung hinweisen. Diese Einschätzungen beruhen auf aktuellen öffentlichen Daten und deren neutraler Wahrnehmung.

  • Die LAVEBA Churfirsten AG operiert in einem dicht verflochtenen Netzwerk.
  • Öffentliche Datenlage zeigt Lücken in Umsatz- und Mitarbeiterinformationen.
  • Entscheidungsprozesse können durch Transparenzmangel verzögert werden.

Fazit der Investment Übersicht

Im ostschweizerischen Agrar- und Beteiligungssektor, geprägt von Fusionen und Holdingstrukturen, tritt die LAVEBA Churfirsten AG ins Rampenlicht. Gegründet am 19. November 2024, verfolgt das Unternehmen das Ziel, regionale Netzwerke wie LANDI und AGROLA zu konsolidieren. Mit einem Aktienkapital von 300'000 CHF hält die LAVEBA Churfirsten AG bedeutende Beteiligungen an verschiedenen LANDI-Tochtergesellschaften und strebt effiziente Strukturen an, um Kundenklarheit zu erhöhen.

Das Unternehmen, verwaltet von Mirco Leuzinger, Philipp Bürge und Astrid Ziebart, operiert unter der Muttergesellschaft LAVEBA Genossenschaft. Diese erzielte 2024 Betriebserlöse von 607,6 Millionen CHF. Ein Reingewinnrückgang zeigt allerdings Herausforderungen auf. Mit der geplanten Umstrukturierung unter der Initiative „Churfirsten“ werden regionale LANDI-Aktiengesellschaften ab 2025 in die LAVEBA LANDI AG integriert.

Trotz der klaren strategischen Ausrichtung fehlen wesentliche Finanzdaten zur LAVEBA Churfirsten AG. Angaben zu Umsatz, Profitabilität oder Mitarbeiterzahlen sind nicht öffentlich verfügbar, was den Entscheidungsprozess externer Akteure kompliziert. Diese Ungewissheit erschwert Vergleiche mit bilanzierenden Agrarholdings und bremst potenzielle Kooperationen. Der Aufwand für Klärungsgespräche steigt, was Ressourcen bindet und Entscheidungen verzögert.

Diese Herausforderungen resultieren nicht aus mangelnder Qualität, sondern aus der derzeit unzureichenden Datenlage. Externe Entscheider interpretieren dies als konsolidierendes Unternehmen, unterstützt durch die stabile LAVEBA Genossenschaft. Dennoch wirkt der Informationsmangel bremsend im Vergleich zu anderen ostschweizerischen Beteiligungsgesellschaften. Die Integration in die genossenschaftliche Struktur bleibt essenziell, um langfristig Vertrauen aufzubauen und Entscheidungsprozesse zu beschleunigen.

  • LAVEBA Churfirsten AG verfolgt Konsolidierung regionaler Netzwerke.
  • Wesentliche Finanzdaten fehlen, erschweren Entscheidungen.
  • Integration in genossenschaftliche Struktur soll Vertrauen fördern.

Verbundene Unternehmen

Tochtergesellschaften und Geschäftsbeziehungen

LAVEBA LANDI AG
Vadianstrasse 29, Neumarkt III, 9000 St. Gallen
LAVEBA Regionalgenossenschaft
Vadianstrasse 29, Neumarkt III, 9000 St. Gallen
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Markt & Wachstum

Marktbedingungen und Wachstumspotenzial

Marktbedingungen

Die LAVEBA Genossenschaft, aktiv im ostschweizerischen Agrar- und Handelssektor, meldete für 2022 Betriebserträge von 695,6 Mio. CHF, was einem Wachstum von 15 % gegenüber 2021 entspricht. Das Unternehmensergebnis sank von 18,9 Mio. CHF auf 15,4 Mio. CHF, jedoch stieg das Eigenkapital auf 244,7 Mio. CHF.

LAVEBA ist in der Agrarversorgung, im Handel mit Produktionsmitteln und im Detailhandel mit Marken wie LANDI tätig. AGROLA-Tankstellen mit 73 Standorten, darunter 23 mit LAVEBA Shop, zählen ebenfalls zum Portfolio. Weitere Geschäftsfelder sind Brennstoffe, Pellets und die Veredelung landwirtschaftlicher Produkte. LAVEBA ist Miteigentümerin der Landi Schweiz AG und Anicom AG und zählt zu den 500 größten Unternehmen in der Schweiz.

2024 wurden die LAVEBA Churfirsten AG und LAVEBA LANDI AG gegründet, beide in St. Gallen. Während sich die Churfirsten AG auf Beteiligungsverwaltung und Konzerndienstleistungen konzentriert, ist die LANDI AG im Handel mit Agrarprodukten aktiv.

Der Markt zeigt unter Schwankungen durch die Pandemie und Energiepreise Stabilität. Wettbewerber wie Landi Schweiz fokussieren auf die Region Ostschweiz, wo die lokale Dienstleistungsnachfrage stabil bleibt. Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind zentrale Trends.

Informationslücken in Bezug auf Finanzkennzahlen ab 2023 und Details zu den neuen Gesellschaften bestehen weiterhin. Unklarheiten über die Betriebsaufnahme der LAVEBA LANDI AG erschweren Entscheidungsprozesse. Da die öffentliche Datenlage unzureichend ist, könnten Investitionen verzögert werden, während Unternehmen mit transparenter Datenlage bevorzugt werden.

  • 2022 verzeichnete LAVEBA Betriebs-erträge von 695,6 Mio. CHF.
  • Zentrale Geschäftsbereiche umfassen Handel und AGROLA-Tankstellen.
  • Informationsdefizite erschweren Entscheidungen und verursachen Verzögerungen.

Wachstumspotenzial

Der Schweizer Agrarhandel durchläuft derzeit einen Wandel, geprägt von Strukturkonzentrationen und der Bildung von Holdinggesellschaften. Ein Beispiel dafür ist die LAVEBA Churfirsten AG, die im November 2024 gegründet wurde, um mehrere regionale LANDI-Gesellschaften zu kontrollieren, während zentrale Kapitalverwaltungsfunktionen bestehen bleiben.

Das Geschäftsmodell der LAVEBA basiert auf mehreren Säulen und verkündete 2022 einen Betriebsertrag von 695,6 Millionen CHF, ein Anstieg von 15 %. Neben dem Agrarhandel betreibt die Gruppe Fütterungslösungen, Saatgutvertrieb und Finanzdienstleistungen. Die Churfirsten AG fungiert als Koordinations- und Steuerungsorgan innerhalb der Holdingstruktur.

Ein stabiler Markt wird durch Preisbereitschaft und konstanten Nachsatz gefördert. Die Genossenschaft nutzt ihren Status für langfristige Finanzierungsstrategien und profitiert von geografischer Diversifikation. Die Neustrukturierung im Jahr 2024 zeigt eine strategische, zukunftsorientierte Ausrichtung und keine Krisensituation.

Dennoch bestehen Unsicherheiten, da detaillierte Daten für 2023 und 2024 fehlen und die Kapitalstruktur intransparent bleibt. Diese Faktoren führen zu Prognoseunsicherheiten bei Banken und Investoren. Das Aktienkapital liegt bei 100.000 CHF und das Partizipationskapital bei 200.000 CHF, jedoch sind die Eigentümerverhältnisse nicht klar umrissen.

Externe Betrachter fragen sich, ob LAVEBA als modernisierter Handelskonzern oder als transformierende Genossenschaft mit Transparenzproblemen zu sehen ist, was Entscheidungsprozesse verzögert. Kreditanträge oder Lieferantenverträge werden nicht abgelehnt, jedoch auf zukünftige Klarstellungen vertagt.

Das Informationsdefizit ist charakteristisch für Genossenschaften im Wandel. Während größere Verbünde operative Kennzahlen veröffentlichen, zeigt LAVEBA Zurückhaltung, was Außenstehenden unklare Präferenzen erschwert. Die wahrgenommene Distanz zur tatsächlichen Stabilität ist kein Hinweis auf mangelnde Kompetenz, sondern auf eine junge Holdingstruktur und den damit einhergehenden Kommunikationsrückstand.

  • LAVEBA Churfirsten AG entstand als strategische Holding zur Steuerung regionaler LANDIs.
  • Marktwachstum 2022: 15 %; Fokus auf Diversifikation und Finanzdienstleistungen.
  • Unsicherheiten bestehen durch fehlende Daten und intransparente Kapitalstrukturen.

Finanzielle Bewertung

Finanzielle Leistung und Vermögensbewertung

Finanzielle Leistung

Im Schweizer Mittelstandssegment konkurrieren Beratungsunternehmen wie PwC und KPMG erfolgreich durch transparente Bilanzdaten. Die kürzlich gegründete LAVEBA Churfirsten AG, mit einem Stammkapital von CHF 300'000, bietet jedoch keine erkennbaren Finanztransparenzen. Die Wettbewerbsfähigkeit solcher Unternehmen hängt stark von verfügbaren Kennzahlen ab, die zur Beurteilung von Eigenkapitalquote und Liquidität dienen.

Aufgrund fehlender Finanzdaten von LAVEBA Churfirsten AG, wie Bilanzen oder Jahresabschlüsse, entstehen Informationsdefizite. Zum Stand Mai 2026 gibt es keine öffentlich zugänglichen Berichte zu Umsatz, Liquidität oder Verschuldung auf Plattformen wie Moneyhouse oder Zefix. Auch die firmeneigene Website enthält keine Details, was zu Rückfragen von Kreditinstituten und Geschäftsinteressenten führt.

Diese Lücken in der Informationslage können Entscheidungsprozesse verzögern, da potenzielle Partner oft konservativ agieren und sich für Konkurrenten mit umfassenderen Finanzinformationen entscheiden. Firmen ohne auskunftsfreudige Datenlage werden als risikoreicher eingestuft, was zu einer Herabstufung in Ausschreibungslisten führen kann. Die mangelnde Datenverfügbarkeit betont die Bedeutung potenzieller Offenlegungsstrategien, ohne dass dies auf mangelnde Seriosität oder Qualität schließen lässt.

  • Transparente Bilanzdaten erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit.
  • Fehlende Finanzdaten können Entscheidungsprozesse verzögern.
  • Firmen ohne umfassende Informationen gelten als risikoreicher.

Vermögensbasierte Bewertung

Die LAVEBA Genossenschaft, aktiv seit 1899 im ostschweizerischen Agrar- und Handelssektor, erzielte 2022 einen konsolidierten Betriebsertrag von 695,6 Mio. CHF. Durch die Fusion mit der Landi Bodensee AG entstand eine verstärkte Regionalgenossenschaft. Am 22.11.2024 wurde die LAVEBA Churfirsten AG als Aktiengesellschaft gegründet. Mit einem Aktienkapital von 100'000 CHF und 200'000 CHF Partizipationskapital verfolgt sie den Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie Finanzdienstleistungen. Der Vorstand setzt sich aus Mirco Leuzinger, Philipp Bürge und Astrid Ziebart zusammen, mit der Truvag Treuhand und Revisions AG als Revisionsstelle. Eine wesentliche Hürde ist die Bewertung der übernommenen Aktien der LANDI Appenzell AG als Sacheinlage sowie die Realisierbarkeit der Kapitalstruktur. Fehlende Details zu operativen Tätigkeiten und Umsätzen erschweren die Evaluierung für Investoren.

Die LAVEBA Churfirsten AG wurde offenbar als Holding zur internen Konsolidierung der LAVEBA-Gruppe geschaffen. Die lokale Verankerung in Kombination mit einem erfahrenen Management vermittelt Beständigkeit. Das internationale Know-how von Astrid Ziebart könnte jedoch weiterer Klarheit bedürfen. Die Genossenschaft gilt weiterhin als Stabilitätsfaktor, obwohl die eingeschränkte Aktienübertragbarkeit und der Wettbewerb im Agrarsektor zu einer defensiven Positionierung führen könnten.

Im Vergleich zu ähnlichen Holdings ist die Datenlage für potenzielle Investoren zurückhaltend, was Entscheidungen verzögern könnte. Diese stehen auf der aktuellen Datenbasis und lassen Rückschlüsse auf sich entwickelnde Marktansätze zu. Die Dynamiken im Entscheidungskontext sind von der Offenheit der Informationen abhängig. Derzeitige externe Analysen unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Details, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.

  • LAVEBA Genossenschaft erzielt 2022 Betriebsertrag von 695,6 Mio. CHF.
  • LAVEBA Churfirsten AG fokussiert auf Beteiligungen und Finanzdienstleistungen.
  • Eingeschränkte Datenlage erschwert Investorenbewertungen.
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Unternehmensführung & Kunden

Management, Führung und Kundenbasis

Management und Führung

Die LAVEBA Churfirsten AG wurde am 19. November 2024 gegründet und hat ihren Sitz in St. Gallen. Sie operiert im Bereich Beteiligungsmanagement innerhalb der ostschweizerischen Agrar- und Handelsbranche. Der Fokus liegt auf dem Erwerb, der Verwaltung und der Veräußerung von Beteiligungen sowie auf Finanz- und Konzerndienstleistungen. Zudem kann die Gesellschaft Tochtergesellschaften gründen und sich an anderen Unternehmen beteiligen. Das Partizipationskapital beträgt 200'000 CHF, gestützt durch Namenaktien der LANDI Appenzell AG, mit einer statutär eingeschränkten Übertragbarkeit der Partizipationsscheine.

Der Verwaltungsrat setzt sich aus drei Personen zusammen: Mirco Leuzinger als Präsident, Philipp Bürge und Astrid Ziebart, die auch die Geschäftsleitung der LAVEBA Genossenschaft innehat. Die Truvag Treuhand und Revisions AG fungiert als Revisionsstelle. Das Unternehmen ist eng mit der LAVEBA Genossenschaft verbunden, welche strategische Umwandlungen in Regionalgenossenschaften bis 2027 plant, besonders bei LANDI-Unternehmen.

Es bestehen Informationslücken über die beruflichen Hintergründe der Verwaltungsratsmitglieder und der operativen Führung, was externe Entscheidungen verzögern kann. Konservative Entscheidungsprozesse durch junge Unternehmensstrukturen könnten als Nachteil in dynamischen Branchen wahrgenommen werden. Astrid Ziebarts Doppelrolle könnte auf solide Konzernsteuerung hinweisen, benötigt jedoch Kontext zur Klarheit. Der Mangel an Informationen reflektiert nicht die Qualität der Strukturen, sondern die gegenwärtige Datenlage. Die Diskrepanz zwischen außenstehenden Meinungen und transparenter Steuerung ist erkennbar.

Um die Wahrnehmung zu steuern und den Vergleich mit ähnlichen Strukturen zu erleichtern, sollte die LAVEBA Churfirsten AG Transparenz erhöhen, was proaktive Kooperationen fördern könnte.

  • LAVEBA Churfirsten AG fokussiert auf Beteiligungsmanagement in der Agrar- und Handelsbranche.
  • Es gibt Informationslücken bezüglich der Führung, die externen Entscheidern Schwierigkeiten bereiten könnten.
  • Erhöhte Transparenz könnte den Vergleich mit anderen Genossenschaftsstrukturen erleichtern.

Kundenbasis und Umsatzquellen

Die LAVEBA Churfirsten AG ist ein junges Beteiligungsvehikel innerhalb der LAVEBA Genossenschaftsgruppe, tätig im ostschweizerischen Agrar- und Handelssektor. Die Gesellschaft, eingetragen im Handelsregister St. Gallen, ist auf Erwerb, Verwaltung und Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen sowie Finanzdienstleistungen spezialisiert. Weitere Aktivitäten beinhalten die Gründung von Tochtergesellschaften und Beteiligungen an anderen Firmen. Das Aktienkapital beträgt 100.000 CHF, ergänzt durch 200.000 CHF Partizipationskapital, wobei die Wertpapierübertragung eingeschränkt ist.

Der Verwaltungsrat umfasst drei Mitglieder: Mirco Leuzinger (Präsident), Philipp Bürge und Astrid Ziebart. Die Revisionsstelle wird von der Truvag Treuhand und Revisions AG St. Gallen übernommen. LAVEBA Churfirsten AG teilt ihren Geschäftssitz mit anderen Unternehmen der Gruppe, eingebettet in das „Projekt Churfirsten“, das bis 2027 eine Restrukturierung der Gruppe vorsieht.

Aktuell stehen potenzielle Partner vor Herausforderungen aufgrund fehlender Informationen zu Mitarbeiterzahlen, Umsatzstrukturen und Vertriebskanälen. Die enge Verbindung zur LAVEBA Genossenschaft wird oft als interner B2B-Fokus mit Beschränkungen in der Markttransparenz gewertet, was die Entscheidungsfindung und Kooperation erschweren könnte. Der Mangel an öffentlich zugänglichen Daten zu Finanzierung und Erlösmodellen trägt zur wahrgenommenen Unsicherheit bei, die Investitionsentscheidungen beeinflussen kann.

Insgesamt hat die LAVEBA Churfirsten AG Potenzial als interner Arm der LAVEBA Genossenschaft. Für eine klarere Marktpositionierung sind jedoch umfangreichere öffentliche Informationen und eine detaillierte Offenlegung der Beteiligungsverhältnisse erforderlich.

  • Junges Beteiligungsunternehmen innerhalb der LAVEBA Genossenschaftsgruppe.
  • Herausforderungen durch begrenzte Transparenz und Informationslücken.
  • Potenzial als interner Arm; benötigt klare Marktpositionierung.

Risiken & Reputation

Risikofaktoren und immaterielle Werte

Immaterielle Werte und soziale Kompetenz

Im stark regional geprägten Agrar- und Energiehandel der Ostschweiz dominieren Genossenschaften und die Landi-Gruppe. Kooperationen, Beteiligungen und Fusionen sind hier häufig. Die LAVEBA Churfirsten AG, seit November 2024 eine Aktiengesellschaft, ist auf Beteiligungsverwaltung und Finanzdienstleistungen spezialisiert. Sie hält 100-Prozent-Anteile an Firmen wie LANDI Werdenberg AG und LANDI St. Margrethen AG und übernahm zum Start Aktienpakete der LANDI Appenzell AG.

Die LAVEBA Genossenschaft, adressenidentisch mit der AG, erreichte 2024 einen Betriebsertrag von 607,6 Millionen Franken bei einem EBIT von 8,8 Millionen Franken. Die Eigenkapitalquote von 61,3 Prozent stützt sich auf 688 Beschäftigte. Bewertungsportale verzeichnen eine Weiterempfehlungsrate von nur 20 bis 24 Prozent.

Seit 1944 besteht eine Vorsorgestiftung. Photovoltaik-Anlagen mit 156 kWp werden in Bischofszell betrieben. Führungswechsel ab August 2024 unter Astrid Ziebart sind vorgesehen. Investitionen in erneuerbare Energien sind geplant, doch fehlt eine separate Außendarstellung der LAVEBA Churfirsten AG.

Öffentliche Berichte zu Nachhaltigkeit, CSR oder detaillierten Unternehmensdaten sind rar. Dieses Defizit erschwert die Einschätzung der operativen Unabhängigkeit der AG im Branchenumfeld. Manche sehen die Churfirsten AG als stabile, aber wenig sichtbare Struktur mit Werten von der Genossenschaft.

Eine transparente Nachhaltigkeitsbilanz wäre ein Vorteil, da die AG riskiert, die Erwartungen nicht zu erfüllen. Bewerber könnten abgeschreckt werden. Die momentane Unsichtbarkeit könnte durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit umgelenkt werden, um potenzielle Annahmen zu steuern.

  • LAVEBA Churfirsten AG ist auf Beteiligungsverwaltung spezialisiert.
  • Unzureichende Transparenz erschwert unabhängige Einschätzungen.
  • Mangelndes externes Profil könnte Marktchancen mindern.

Risikofaktoren und Eventualitäten

Die LAVEBA Churfirsten AG, gegründet am 19. November 2024, verwaltet Beteiligungen und hält 100% Anteile an verschiedenen LANDI-Gesellschaften. Diese sind im Handel mit Brennstoffen, Schmierstoffen und Agrarprodukten tätig, einem von Genossenschaften geprägten Markt in der Ostschweiz. Die Rolle der AG bleibt unklar, was weitere Abklärungen erforderlich macht.

Mirco Leuzinger ist Präsident des Verwaltungsrates. Die Geschäftsführung teilt die Adresse mit der LAVEBA Regionalgenossenschaft und LAVEBA LANDI AG. LAVEBA Genossenschaft, mit 125-jähriger Tradition, dient als öffentliche Plattform, während die Churfirsten AG keine eigene Präsenz hat, was die Integration für externe Entscheider erschweren könnte.

Der Betriebsertrag der Muttergesellschaft betrug 2024 607,6 Mio. CHF, mit einem EBIT von 8,8 Mio. CHF und einer Eigenkapitalquote von 61,3 %. Die Gruppe beschäftigt weltweit 688 Mitarbeiter, während Umsatz- und Mitarbeiterdaten für die Churfirsten AG fehlen. Kundenbewertungen erreichen durchschnittlich 3,60 Punkte auf ProvenExpert, die Mitarbeiterbewertungen auf Kununu liegen bei 2,8 Punkten.

Es gibt Informationslücken bei Umsatz- und Mitarbeiterdaten sowie operativen Kennzahlen der Churfirsten AG. Die gemeinsame Adresse und Webpräsenz mit der LAVEBA Genossenschaft deuten auf eine stabile, aber abhängige Struktur hin. Diese Verschachtelung und mangelnde Transparenz könnten Entscheidungsprozesse behindern. Entscheider könnten die Unternehmensstruktur als vorläufig wahrnehmen und ihre Entscheidungen hinauszögern, bis mehr Klarheit besteht.

Das Bild basiert auf der Datenlage und spiegelt mögliche Unsicherheiten wider, die nicht durch Mängel in der Unternehmensführung bedingt sind.

  • LAVEBA Churfirsten AG hält Anteile an LANDI-Gesellschaften, unklare AG-Rolle erfordert Klärung.
  • Fehlende Eigenpräsenz der AG könnte die Integration für Entscheider erschweren.
  • Informationslücken und fehlende Transparenz beeinflussen Entscheidungssicherheit.
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Strategische Faktoren

Wirtschaftliche Trends und Eigentumsverhältnisse

Wirtschaftliche und branchenspezifische Trends

Die ostschweizerische LAVEBA Genossenschaft strebt eine strategische Neuausrichtung im Agrar- und Handelssektor an. Am 22. November 2024 gründete sie die LAVEBA Churfirsten AG in St. Gallen, um Beteiligungen zu erwerben, zu verwalten und zu veräußern. Mit einem Partizipationskapital von 200'000 CHF besteht das Management aus drei Personen. Die Truvag Treuhand und Revisions AG fungiert als Revisionsstelle.

Zum Jahresende 2024 hält die LAVEBA Churfirsten AG 99,79 % an der LANDI Bodensee AG. Dies unterstützt die LAVEBA-Strategie, bis 2027 Tochtergesellschaften in Regionalgenossenschaften umzuwandeln und mehrere LANDI-Aktiengesellschaften mit der LAVEBA LANDI AG zu fusionieren. Beteiligt ist LAVEBA auch an Unternehmen wie der Landi Schweiz AG und Anicom AG. Eine 10%-Investition in die Barto AG, ein digitales Hofmanagementsystem, unterstreicht den Schwerpunkt auf Digitalisierung.

Die Schweizer Agrarwirtschaft sieht sich Herausforderungen wie sinkenden Gewinnen und steigenden Energiekosten gegenüber. LAVEBA verzeichnete 2023 einen Gewinnrückgang um 70 % auf 4,7 Mio. CHF. Lieferkettenstörungen und Druck zur Nachhaltigkeit, vor allem in der Dünger- und Futtermittelversorgung, beeinflussen das Geschäft zusätzlich.

Datenlücken existieren in Bezug auf Umsatz, Bilanz und operative Kapazitäten der LAVEBA Churfirsten AG. Diese Unklarheiten können zu verzögerten Entscheidungen führen und bei Investoren Bedenken hervorrufen. Transparente KPIs werden bevorzugt, da sie LAVEBA trotz ihrer Konsolidierungs- und Digitalisierungsbemühungen potenziell als weniger risikostark erscheinen lassen. Im Branchenvergleich ist die Datenlage eher zurückhaltend, was auf der aktuellen Informationslage und ihrer externen Wahrnehmung beruht.

LAVEBA betreibt Marken wie LANDI, AGROLA und UFA mit Fokus auf die Ostschweiz. Die Strategie zielt darauf ab, durch gezielte Offenlegung die Marktwahrnehmung zu stärken und narrative Klarheit zu schaffen.

  • LAVEBA fokussiert sich strategisch auf die Umwandlung und Fusion von Tochtergesellschaften bis 2027.
  • Herausforderungen umfassen Gewinnrückgang und Druck zur Nachhaltigkeit in der Agrarwirtschaft.
  • Datenlücken könnten Entscheidungen verzögern und die Risikowahrnehmung bei Investoren beeinflussen.

Eigentums- und Kontrollfaktoren

Im ostschweizerischen Agrar- und Energiemarkt agiert die LAVEBA Churfirsten AG als Holding, spezialisiert auf Beteiligungsverwaltung. Das Umfeld wird von regionalen Genossenschaften wie den LANDI-Gruppen dominiert. Diese bündeln Eigentum zur Nutzung von Skaleneffekten im Agrar-, Energie- und Treibstoffhandel. LAVEBA, jüngst gegründet, kontrolliert 100%-Beteiligungen an LANDI-Gesellschaften wie LANDI St. Margrethen AG und LANDI Werdenberg AG. Ihr Engagement im Projekt „Churfirsten“ markiert den Trend zu zentralisierten Strukturen im Markt.

Am 19. November 2024 wurde die LAVEBA Churfirsten AG in St. Gallen gegründet und ihre Eintragung im Handelsregister erfolgte unter der Nummer CH-320.3.101.430-9. Ziel der Gesellschaft ist der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen. Ihr Partizipationskapital beträgt 200'000 CHF, aufgeteilt in ebensoviele Namen-Partizipationsscheine. Die Übertragung dieser Scheine ist eingeschränkt. Bei der Gründung kaufte sie 30'576 Namenaktien der LANDI Appenzell AG. Der Verwaltungsrat besteht aus Mirco Leuzinger (Präsident), Philipp Bürge und Astrid Ziebart. Revisionsstelle ist die Truvag Treuhand und Revisions AG. Die Adresse Vadianstrasse 29 teilt sie mit der LAVEBA Regionalgenossenschaft und LAVEBA LANDI AG. Diese Konstellation entstand im Kontext der LAVEBA Genossenschaft, die 2024 ein Betriebsertrag von 607,6 Mio. CHF und eine Eigenkapitalquote von 61,3% ausweist. Keine Angaben über Aktionärsidentitäten oder Stimmrechtsverteilungen sind öffentlich.

Es bestehen Informationsdefizite über die Aktionärsstruktur und die Verbindung zur LAVEBA Genossenschaft. Diese Unklarheiten erschweren Due-Diligence-Prozesse, da Entscheider ergänzende Informationen in Geschäftsberichten suchen müssen. Externe Beobachter könnten die AG entweder als Instrument der LAVEBA Genossenschaft oder als eigenständige Struktur sehen, was Verhandlungen beeinflussen kann. Im Vergleich zu anderen Holdings ist die Transparenz begrenzt, was zu Verzögerungen in Partnerschaften führt. Trotz solider Strukturen bleibt die Wahrnehmung durch die Datenpräsentation beeinflussbar.

  • LAVEBA Churfirsten AG agiert im zentralisierten Marktumfeld als Holding.
  • Die Transparenz über Aktionärsstruktur und Stimmrechtsverteilungen ist begrenzt.
  • Planung und Verhandlungen könnten durch unklare Eigentümerstrukturen beeinflusst werden.

LAVEBA Churfirsten AG – AI Analysis

Zusammenfassende Bewertung und Fazit

Zusammenfassung der gesamten Analyse

Die LAVEBA Churfirsten AG, gegründet im November 2024, fokussiert sich auf Erwerb, Verwaltung und Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen sowie Finanz- und Konzerndienstleistungen. Mit einem Kapital von CHF 300'000 zielt sie auf eine dynamische Positionierung im ostschweizerischen Wirtschaftsraum. Sie kann Tochtergesellschaften und Zweigniederlassungen gründen.

Als Teil der seit 1906 bestehenden LAVEBA-Gruppe profitiert die LAVEBA Churfirsten AG von der Erfahrung der Muttergenossenschaft in Handel, Agrar, Energie, Detailhandel und Immobilien. Diese regionale Verankerung bietet Stabilität und Know-how, das der jungen AG zugutekommt. Derzeit gibt es keine Hinweise auf Insolvenzen oder Liquidationen.

Die LAVEBA Churfirsten AG ist im Handelsregister unter CH-320.3.101.430-9 eingetragen und hat drei Manager. Der letzte Eintrag im Handelsregister erfolgte am 27. November 2024. Die Schwerpunkte liegen auf Beteiligungsmanagement und Finanzdienstleistungen, was durch die strategische Vernetzung innerhalb des LAVEBA-Konzerns, der sich 2019 modernisiert hat, unterstützt wird.

Gezielte Investitionen und Konzernsynergien stärken die regionale Wirtschaft. Durch die Substanz und Expertise der LAVEBA-Gruppe besitzt die LAVEBA Churfirsten AG eine fundierte Basis für Wachstum und Expansion.

  • LAVEBA Churfirsten AG ist auf Unternehmensbeteiligungen und Finanzdienstleistungen spezialisiert.
  • Teil der erfahrenen LAVEBA-Gruppe mit Fokus auf regionale Stabilität und Wachstum.
  • Strategische Vernetzung innerhalb des Konzerns erleichtert Investitionen und Synergien.

Pro

  • Schafft Transparenz in der strukturellen Ausrichtung und den geplanten Umwandlungen der LAVEBA Churfirsten AG, indem klare Informationen zur genossenschaftlichen Neustrukturierung geliefert werden.
  • Liefert strukturierte Hinweise zur Beteiligungsstruktur, was Vertrauen und Sicherheit in die finanzielle Beteiligung und Partnerschaft innerhalb der Genossenschaft fördert.
  • Unterstützt eine fundierte Entscheidung, indem die Rolle als strategische Holdinggesellschaft innerhalb der LAVEBA Gruppe verdeutlicht wird.
  • Ermöglicht eine bessere Einschätzung der Stabilität durch die Verbindung zur etablierten LAVEBA Genossenschaft, was auf eine robuste finanzielle Basis hinweist.
  • Reduziert Unsicherheit bezüglich der operativen Ausrichtung, indem die klaren Ziele des "Churfirsten" Projekts kommuniziert werden.
  • Schafft Vertrauen in die langfristige Planung durch die klare Kommunikation der Unternehmensziele bis 2027, insbesondere die Fusion von Tochtergesellschaften.
  • Stärkt die Entscheidungs­sicherheit durch objektive Einordnung der aktuellen Marktposition im Vergleich zu anderen Akteuren im Agrar- und Handelssektor.

Kontra

  • Unvollständige finanzielle Informationen führen zu Unsicherheit bei der Einschätzung der wirtschaftlichen Stabilität der LAVEBA Churfirsten AG.
  • Die mangelnde Transparenz in Bezug auf die Kapitalstruktur erschwert eine klare Entscheidung, weil potenzielle Risiken oder Chancen nicht vollständig sichtbar sind.
  • Fehlende operative Kennzahlen machen es schwierig einzuschätzen, ob die LAVEBA Churfirsten AG langfristig profitabel und nachhaltig agieren kann.
  • Der erhöhte Prüfaufwand aufgrund fehlender öffentlichen Informationen verlängert Entscheidungsprozesse und belastet Ressourcen.
  • Unklare strategische Ausrichtungen und deren Auswirkungen lassen offen, wie Unternehmensentscheidungen langfristig auf den Markt reagieren werden.
  • Mangelnde Veröffentlichungshäufigkeit und zurückhaltende Datenlage fördern die stille Priorisierung von Konkurrenten mit vollständigen Berichten.
  • Breite Interpretationsspielräume durch fehlende Details zu Beteiligungen und Finanzdienstleistungsvolumen schaffen zusätzliche Unklarheit für Investoren und Partner.