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Lowimpact Food SA

Lowimpact Food SA

Analyse vom 7. Mai 2026
Route de la Petite-Glâne 20, 1566 St-Aubin FR https://firmania.ch/saint-aubin/lowimpact-food-sa-1164583 CH-217.3.577.568-2
541 von 1000 Punkten

Kurzübersicht - Lowimpact Food SA

Essenz aus Analyse und Stammdaten

Lowimpact Food SA züchtet in St-Aubin im Kanton Freiburg essbare Insekten wie Mehlwürmer und verarbeitet sie zu proteinreichen Pulvern und Snacks. Das junge Unternehmen nutzt lokale Abfallprodukte aus Brauereien und Fruchtsäften für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft und gewann bereits einen Innovationspreis des Kantons.

Lowimpact Food SA im Überblick

Das Unternehmen produziert Proteinpulver und Snacks aus Tenebrio-Molitor-Insekten, die mit Co-Produkten lokaler Brauereien und Mühlen gefüttert werden.

Am AgriCo-Campus in St-Aubin entsteht ein Modell für umweltfreundliche Proteinquellen mit Fokus auf regionale Kreisläufe.

Gründer Simon Meister und Camille Wolf leiten die Aktiengesellschaft seit 2021 mit Sitz in der Schweiz.

Das Team kooperiert mit regionalen Produzenten für Produkte wie Proteinriegel und Pasta aus nachhaltigen Zutaten.

Nachhaltige Insektenproteinlösungen passen zu wachsenden Trends in der Kreislaufwirtschaft der Schweiz.

KI-basierte Bewertung

Dies ist eine KI-basierte Bewertung, die aktuelle auffindbare Daten aus verschiedenen Quellen verwertet. Die Daten können durch fehlende oder alte Informationen nicht immer genau sein.

Branchenvergleich - Lowimpact Food SA

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Unternehmenssteckbrief - Lowimpact Food SA

Grundlegende Informationen zum Unternehmen

Adresse

Route de la Petite-Glâne 20, 1566 St-Aubin FR

Handelsregisternummer

CH-217.3.577.568-2

Kontaktdaten

Unbekannt

Mitarbeiter

Keine Informationen zu Mitarbeiter vorhanden.

Gründungsjahr

28.06.2021

Investment Übersicht - Lowimpact Food SA

Unternehmensbewertung und strategische Analyse

Finanzielle Kennzahlen

Lowimpact Food SA konzentriert sich auf die alternative Proteinproduktion durch Insektenzucht unter Einbeziehung von Co-Produkten wie Drêches und Fruchtpulpen. Finanzielle Informationen wie Umsatzentwicklung, Profitabilität und Bilanzdaten sind öffentlich nicht zugänglich. Recherchen auf Plattformen wie Moneyhouse oder Agripedia liefern keine bilanziellen Erkenntnisse. Das Unternehmen hat ein Aktienkapital von 100'000 CHF, wovon 85'000 CHF eingezahlt sind. Es wurde am 28.06.2021 gegründet, ansässig in Saint-Aubin FR, und ist nicht revisionspflichtig. Zwei Führungskräfte mit Einzelunterschrift und zwei weitere Mitarbeiter sind registriert. Auszeichnungen wie der Innovationspreis 2022/2023 der Fribourg Development Agency zeigen Anerkennung.

Die Liquidität, Verschuldung und Eigenkapitalquote sind ebenso wenig transparent wie das Partizipationskapital, das keine Erwähnung findet. Die Branchenzuordnung im Handelsregister lautet „Elevage d’animaux“. Diese Informationslücken erfordern von Investoren zusätzliche Abklärungen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Das Fehlen von Revisionspflichten kann Unsicherheiten über die Datenqualität erhöhen, was intensivere Due-Diligence-Prozesse nach sich zieht. Dies kann dazu führen, dass Entscheidungen zugunsten transparenterer Alternativen verschoben werden. Die Eigenkapitalbasis von 100'000 CHF entspricht möglicherweise Branchenstandards für junge Unternehmen im Insektenproteinsegment.

Die fehlende Datenverfügbarkeit wirkt potenziell risikoreich. Eine proaktive Veröffentlichung von Finanzkennzahlen könnte die Wahrnehmung der Unsicherheit reduzieren. Dabei stehen nicht Fragen der Seriosität, sondern die Transparenz und Verfügbarkeit von Daten im Vordergrund.

  • Finanzielle Kennzahlen und Transparenz sind eingeschränkt.
  • Keine Revisionspflicht; Unsicherheit bei Datenqualität.
  • Eigenkapital 100'000 CHF; Anerkennung durch Auszeichnungen.

Bewertung

Der Markt für alternative Proteinquellen wächst stark, angetrieben von der Nachfrage nach nachhaltigen Lebensmitteln. In der Schweiz fördern Initiativen wie Agri&Co und Innovationspreise den Ausbau zirkulärer Agrarsysteme, die Biomasse-Reste aus Brauereien und Mühlen nutzen.

Im Insektenproteinsektor begegnet Lowimpact Food SA Wettbewerbern wie Ÿnsect und Protix, die für industrielle Produktion bekannt sind. Kleinere lokale Unternehmen in Städten wie Fribourg und Zürich bieten ähnliche Produkte. Lowimpact Food SA spezialisiert sich auf lokal gezüchtete Tenebrio-Molitor-Larven, nutzt regionale Futterquellen und vertreibt Snacks sowie Proteinpulver.

Gegründet wurde das Unternehmen 2021 und verfügt über zwei Mitarbeiter. Es besitzt ein Aktienkapital von 100'000 CHF, von denen 85'000 CHF eingezahlt sind, und ist am AgriCo-Campus in St-Aubin FR ansässig. Anerkennungen erhielt es durch Kooperationen mit lokalen Produzenten sowie durch Auszeichnungen von der Fribourg Development Agency und Fri Up.

Ein Mangel an Finanzberichten oder Umsatzzahlen erschwert jedoch den Vergleich mit skalierenden Wettbewerbern. Diese Informationslücken könnten zu Verzögerungen bei Entscheidungsprozessen führen. Externe Beobachter betrachten Lowimpact Food SA als Nischenplayer mit einem Fokus auf Kreislaufwirtschaft anstelle von Skaleneffekten, was Partnerschaften oder Investitionsentscheidungen beeinflussen kann.

Obwohl die aktuelle Datenlage nicht auf Qualitätsmängeln beruht, beeinflusst sie die Wahrnehmung von Lowimpact Food SA. Eine gezielte Transparenz in der Finanzkommunikation könnte die externe Interpretation positiv verändern und Entscheidungsprozesse erleichtern.

  • Der Markt für alternative Proteinquellen wächst stark, unterstützt durch nachhaltige Initiativen.
  • Lowimpact Food SA ist ein Nischenplayer mit Fokus auf lokale und nachhaltige Lösungen.
  • Mangelnde Finanztransparenz könnte Entscheidungsprozesse verzögern und beeinflussen.

Risikofaktoren

Lowimpact Food SA ist im Sektor nachhaltiger Proteinquellen in der Schweiz aktiv, mit einem Fokus auf alternative Lebensmittelproduktion. Während traditionelle Proteinlieferanten dominieren, bleibt der Markt für insektenbasierte Produkte aufgrund regulatorischer und Akzeptanzhürden klein. Lowimpact Food SA züchtet Tenebrio-Molitor-Würmer mit lokaler Biomasse und verarbeitet diese zu Proteinpulver und Snacks.

Das Unternehmen hat seinen Sitz am Campus AgriCo in Saint-Aubin FR und arbeitet mit regionalen Produzenten zusammen, um Produkte wie Proteinriegel und -pasta zu entwickeln. Es wurde 2021 gegründet und als Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 100'000 CHF (85'000 CHF einbezahlt) eingetragen. Die Leitung besteht aus Simon Meister (Präsident) und Camille Wolf (Sekretärin).

Mit zwei Mitarbeitern und Unterstützung durch die Fribourg Development Agency gewann das Unternehmen den Innovationspreis 2022/2023 für Kreislaufwirtschaft. Dabei zeigen sich jedoch Herausforderungen: Fehlende Umsatz- oder Absatzzahlen sowie Angaben zu regulatorischen Zertifizierungen schränken die Transparenz ein. Die Abhängigkeit von zwei Führungspersonen birgt Risiken. Internationale Aktivitäten sind nicht dokumentiert, was Investoren zu intensiverer Prüfung zwingt.

Insgesamt basieren externe Einschätzungen auf vorhandenen Daten, wobei unvollständige Angaben Entscheidungen verzögern können. Die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmensstrategie basiert stark auf Transparenz zur stärkeren Sichtbarkeit am Markt. Die Firmenwebsite bietet weitere Informationen.

  • Schweizer Markt für insektenbasierte Proteinquellen ist noch klein.
  • Transparenz in Unternehmensdaten bleibt unvollständig.
  • Führung durch zwei Personen als mögliches Risiko.

Stärken

Im Nischensegment der alternativen Proteinquellen, speziell Insekten, agiert Lowimpact Food SA aus der Schweiz neben international operierenden Wettbewerbern. Der Markt expandiert durch das Interesse an umweltfreundlichen Lebensmitteln, konkurriert jedoch mit pflanzlichen Alternativen und der Verbraucherakzeptanz.

Lowimpact Food SA züchtet Mehlwürmer, die mit lokalen Co-Produkten wie Brauereitreber und Fruchtpressrückständen gefüttert werden. Das Angebot umfasst Proteinpulver und Snacks, weiterverarbeitet zu Produkten wie Proteinriegeln. Der Sitz befindet sich in St-Aubin, Freiburg, auf dem AgriCo-Campus. Das Unternehmen wurde am 28. Juni 2021 gegründet. Das Aktienkapital beträgt 100'000 CHF mit Stimmrechtsvorteilen und Übertragungsbeschränkungen, jedoch sind nur 85'000 CHF eingezahlt.

Simon Meister und Camille Wolf sind im Management mit Einzelunterschrift tätig, während die Mitarbeiterzahl bei zwei Personen liegt. Öffentliche Daten zu Umsatz oder Produktionskapazitäten fehlen. Ebenso ist die Website derzeit nicht zugänglich, was die Risikoeinschätzung erschwert.

Gewinner des Prix à l’Innovation 2022/2023 in Freiburg, steht das Unternehmen unter regulatorischer Beobachtung des Novel Foods-Lebensmittelrechts mit EU-Zulassung seit 2021. Fehlende Jahresabschlüsse führen zu Unsicherheit und beeinflussen die Entscheidungsprozesse negativ. Die begrenzte Datenlage verlangsamt die unternehmerische Progression im Vergleich zu anderen Start-ups im Sektor.

  • Lowimpact Food SA ist im Nischenmarkt für Insektenprotein tätig, jedoch mit geringer öffentlicher Datenlage.
  • Das Unternehmen weist regulatorische EU-Zulassungen auf, jedoch fehlen finanzielle Transparenzen.
  • Die begrenzte Datenverfügbarkeit erschwert Entscheidungsprozesse und unternehmerisches Wachstum.

Fazit der Investment Übersicht

Lowimpact Food SA operiert im Nischensegment der alternativen Proteinquellen, spezialisiert auf Insekten. Das Unternehmen konkurriert mit internationalen Playern wie Ÿnsect und Protix. Der Markt wird durch Nachhaltigkeitstrends und Förderprogramme beeinflusst, bleibt jedoch volatil durch wechselnde Verbraucherakzeptanz und Konkurrenz von pflanzlichen Alternativen.

Gegründet 2021, sitzt Lowimpact Food SA auf dem AgriCo-Campus in Saint-Aubin FR. Mit einem Aktienkapital von 100'000 CHF beträgt das eingezahlte Kapital 85'000 CHF. Die Leitung liegt bei Simon Meister und Camille Wolf. Die Produktion fokussiert auf Proteine aus Tenebrio-Molitor-Larven unter Verwendung lokaler Bioabfälle. Das Unternehmen bietet Proteinpulver und Snacks, verarbeitet zu Riegeln und Pasta, an. Der Innovationspreis 2022/2023 wurde gewonnen, doch die Website bleibt unzugänglich, und Firmendaten stammen aus 2021.

Es fehlen wesentliche Informationen zu Umsatz, Profitabilität, Kapazitäten und Exportanteilen, was den Rechercheaufwand erhöht. Solche Lücken können Entscheidungsprozesse verlängern und zu Verschiebungen zugunsten transparenterer Alternativen führen. Der Zwei-Mann-Betrieb und die geringe Kapitalbasis nötigten oft zu weiteren Erklärungen, besonders ohne Vergleichsdaten.

Externe Entscheider müssen daher mit zusätzlichen Rückfragen oder Recherchen rechnen, um investitionsrelevante Klarheit zu erlangen. Die Datenlage konzentriert sich auf Auszeichnungen und nicht auf quantifizierbare Metriken, was eine umfassende Bewertung erschwert. Ohne gezielte Offenlegung bleibt die Prüfung risikobehaftet.

  • Lowimpact Food SA agiert im Nischenmarkt für Insektenproteine.
  • Wichtige Geschäftsdaten fehlen, was Entscheidungen erschwert.
  • Datenfokus liegt auf Auszeichnungen statt quantitativer Metrik.

Verbundene Unternehmen

Tochtergesellschaften und Geschäftsbeziehungen

Lowimpact Food SA
Route de la Petite-Glâne 20, 1566 St-Aubin FR
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Markt & Wachstum

Marktbedingungen und Wachstumspotenzial

Marktbedingungen

Der europäische Markt für Insekten-basierte Lebensmittel wächst kontinuierlich, getrieben durch nachhaltige Proteinquellen und Kreislaufwirtschaft. In der Schweiz unterstützt der Kanton Fribourg Unternehmen wie Lowimpact Food SA. Diese Firma produziert aus Tenebrio-Molitor-Insekten Snacks und Proteinpulver, die mit lokalen Nebenprodukten gefüttert werden. Der AgriCo-Campus in St-Aubin FR bietet hierfür einen geeigneten Standort zur Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten.

Der Sektor „Zucht von Tieren“ umfasst alternative Proteine und zielt auf geringe Umweltauswirkungen ab. In der Schweiz konkurrieren Jungbrunnen, Essento und Protifarm, während Ÿnsect und Protix international führend sind. Der globale Markt für Insektenprotein soll bis 2025 über 1 Milliarde Euro erreichen, mit Schwerpunkt auf Futtermitteln und menschlicher Ernährung.

Initiativen wie Fri Up in Fribourg unterstützen Start-ups in der Kreislaufagrarwirtschaft. Lowimpact Food SA hebt die Bedeutung lokaler Wirtschaftskreisläufe hervor und erhält positive Resonanz in Medien. EU-Zulassungen für Insektenmehl seit 2021 und Schweizer Gesetze fördern die Marktakzeptanz, während Wachstumschancen im Futtermittelmarkt und in Convenience-Produkten liegen.

Es gibt jedoch Informationslücken bezüglich des Umsatzes und der Produktionskapazitäten von Lowimpact Food SA, was die Differenzierung von Wettbewerbern erschwert. Die Kategorie „Zucht von Tieren“ statt „Insektenprotein“ bringt Unsicherheiten bei der regulatorischen Einordnung mit sich. Investoren könnten die Firma als regionalen Nischenanbieter wahrnehmen, was die Entscheidungsprozesse verzögert und den Vergleich mit anderen Start-ups komplexer macht. Eine gezielte Informationspolitik könnte die Wahrnehmung als lokaler Pionier stärken.

  • Der europäische Markt für Insekten-basierte Lebensmittel wächst mit Nachhaltigkeit als Treiber.
  • Wettbewerber sind sowohl nationale als auch internationale Akteure in der Insektenprotein-Produktion.
  • Informationsdefizite erschweren die Positionierung von Lowimpact Food SA im Markt.

Wachstumspotenzial

Der Markt für kalorienarme und nachhaltige Lebensmittel wächst dynamisch. Für 2024 wird ein Volumen von 12 Milliarden US-Dollar prognostiziert, mit einer Verdopplung bis 2032 bei einem jährlichen Wachstum von 7,7 %. Wachstumstreiber sind das zunehmende Gesundheitsbewusstsein, die Nachfrage nach zucker- und fettarmen Produkten sowie regulatorische Impulse wie die Zuckersteuer in Europa. In Europa dominieren Unternehmen wie Nestlé, Danone und Unilever mit einem Marktanteil von über 50 %, ergänzt durch Spezialisten für pflanzliche Alternativen und Insektenproteine.

Der Sektor für insektbasierte Proteine integriert Kreislaufwirtschaftsmodelle, nutzt Abfallprodukte wie Brauereitreber und profitiert von Förderprogrammen. Unternehmen wie Lowimpact Food SA aus der Schweiz konzentrieren sich auf die Zucht von Insekten für Proteinpulver und Snacks. Sie adressieren regionale Nachhaltigkeitstrends, nutzen lokale Biomasse zur Herstellung von proteinhaltigen Produkten und vertreiben an Lebensmittelhersteller (B2B) sowie direkt an Verbraucher (B2C).

Öffentlich erkennbar sind ihre eco-responsible Aktivitäten am AgriCo-Campus und Auszeichnungen wie der Innovateurs-Preis Fribourg. Risiken umfassen Marktdurchdringung, Skalierungsprobleme und die regulatorische Akzeptanz für Novel Foods. Die Gründer, Camille Wolf und Simon Meister, bringen Biotechnologie-Expertise, aber es fehlen detaillierte öffentliche Track Records.

Informationslücken existieren hinsichtlich Umsatzentwicklung, Mitarbeiterzahlen und Produktionskapazitäten, was Investoren zur Vorsicht mahnt. Die aktuelle Datenlage ist für Start-ups in der Schweizer Biotech-Nahrungsmittelbranche typisch und beeinflusst die Entscheidungsprozesse, da etablierte Unternehmen wie Nestlé detailliertere Informationen bieten. Diese Situation kann zu einer Investitionszurückhaltung führen, da Entscheidungsträger vergleichbare Analysen wünschen. Die Wahrnehmung als innovativer Nischenplayer kann durch gezielte Informationsfreigabe verbessert werden.

  • Der Markt für kalorienarme und nachhaltige Lebensmittel wächst dynamisch mit wichtigen Akteuren in Europa.
  • Insektbasierte Proteine setzen auf Kreislaufwirtschaft und profitieren von Förderprogrammen.
  • Fehlende detaillierte Informationen können Investitionen in innovative Start-ups behindern.

Finanzielle Bewertung

Finanzielle Leistung und Vermögensbewertung

Finanzielle Leistung

Lowimpact Food SA, ein Start-up aus der Schweiz, spezialisiert sich auf nachhaltige Lebensmittel. Gegründet am 28. Juni 2021, ist es im Handelsregister eingetragen und hat ein Aktienkapital von CHF 100'000, wovon CHF 85'000 eingezahlt sind. Das Unternehmen hat zwei Mitarbeiter und bietet derzeit keine detaillierten Finanzdaten wie Umsätze oder aktuelle Finanzberichte öffentlich an. Diese fehlenden Informationen stellen potenzielle Investoren und Partner vor Herausforderungen in der Entscheidungsfindung.

Ohne klare Daten zu Umsatz, Liquidität oder Verschuldung steigt der Informationsbedarf bei der Bewertung der finanziellen Stabilität des Unternehmens. Dies erschwert Due-Diligence-Prozesse und begünstigt Konkurrenten mit transparenter Berichterstattung. Externe Beobachter können das Unternehmen als jung wahrnehmen, was dazu führen kann, dass skalierbare Alternativen bevorzugt werden.

Die Defizite in der Informationsbereitstellung sind nicht auf zweifelhafte Qualität zurückzuführen, sondern auf eine konservative Kommunikationsstrategie. Fehlende veröffentlichte Jahresabschlüsse und Berichte zu Finanzierungsquellen bedeuten, dass ohne klar kommunizierte KPIs Unternehmensbewertungen verzögert werden könnten. Die Veröffentlichung von Finanzdaten würde Lowimpact Food SA helfen, potenzielle Partner besser zu informieren und die Chancen auf Kooperationen zu erhöhen.

  • Lowimpact Food SA hat keine detaillierten Finanzdaten veröffentlicht.
  • Dies erschwert die Entscheidungsfindung für Investoren.
  • Eine offenere Kommunikationsstrategie könnte Kooperationen fördern.

Vermögensbasierte Bewertung

Der Markt für insektenbasierte Lebensmittel in der Schweiz hat sich seit 2021 konsolidiert. Zahlreiche Start-ups haben ihre Geschäftstätigkeit eingestellt oder sich auf Nischen spezialisiert. Dennoch beleben Forschungsprojekte, wie jene der Berner Fachhochschule in Zusammenarbeit mit Essento Food AG und Entomos AG, den Sektor.

Lowimpact Food SA, eine Aktiengesellschaft seit dem 28. Juni 2021 in St-Aubin FR, produziert Proteinpulver und Snacks aus Mehlwürmern. Diese werden mit lokaler Biomasse wie Braudrèche gefüttert, um eine Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. Das Unternehmen besitzt ein Aktienkapital von 100'000 CHF (85'000 CHF eingezahlt) und ist am Campus AgriCo angesiedelt. Als Mitglied bei Swiss Food Research und Teilnehmer an regionalen Initiativen wie Fri Up profitiert Lowimpact Food von Innovationsförderungen des Kantons Freiburg.

Geführt wird das Unternehmen von den Gründern Simon Meister (Präsident) und Camille Wolf (Sekretärin), beide mit Einzelunterschriftsberechtigung. Eine Revision ist nicht vorgesehen. Der Firmenzweck umfasst die Forschung und Vermarktung insektenbasierter Produkte mit Lizenzierungen in den Bereichen Agroalimentaire, Landwirtschaft, Medizin und Kosmetik. Der Fokus liegt auf positiven Umwelt- und Gesellschaftsimpakten.

Öffentliche Informationen zu Umsatz, Mitarbeiterzahlen, Kunden oder Vertriebskanälen sind spärlich. Die fehlende Informationstransparenz erschwert die Entscheidungsfindung externer Parteien und kann Investitionsentscheidungen verzögern. Dies wirft Fragen zur Nachhaltigkeit der Kreislaufwirtschaftsversprechen auf.

Obwohl die regionale Verankerung und der innovative Ansatz Potenzial aufzeigen, könnte die Branchenkonsolidierung als Risiko angesehen werden. Die geringe öffentliche Datenpräsenz von Lowimpact Food SA könnte klärungsbedürftig erscheinen. Diese Dynamiken basieren weniger auf Qualitätsdefiziten, sondern auf der Wahrnehmung durch unzureichende Informationstransparenz.

  • Der Markt konsolidiert sich, aber Forschung belebt den Sektor.
  • Lowimpact Food fördert Kreislaufwirtschaft, jedoch fehlen Daten.
  • Transparenzmangel erschwert externe Entscheidungen.
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Unternehmensführung & Kunden

Management, Führung und Kundenbasis

Management und Führung

Lowimpact Food SA positioniert sich im schweizerischen Insektenprotein-Markt gezielt in einer Nische. Angesichts der Dominanz etablierter Firmen wie Essento und Protifarm hebt das Unternehmen lokale Kreisläufe hervor. In einem innovativen Umfeld, unterstützt durch kantonale Förderungen und Auszeichnungen wie den Innovationspreis Fribourg, sticht Lowimpact Food SA als Start-up hervor. Jedoch fehlen tiefgehende öffentliche Informationen über die Struktur und Management-Fähigkeiten im Vergleich zu größeren Wettbewerbern.

Simon Meister und Camille Audrey Wolf fungieren als Mitgründer und zentrale Führungskräfte. Seit der Gründung am 28. Juni 2021 sind keine Veränderungen im Handelsregister dokumentiert, und das Unternehmen verzichtet auf Revisionen. Die statische Online-Präsenz und die fehlende Aktualisierung von Managementinformationen schränken die Außenwirkung ein.

Die Informationslücke bezüglich der beruflichen Hintergründe der Geschäftsführer, vor allem ihre Erfahrungen in AgriTech oder Ernährungsinnovation, stellt ein Hindernis für Investoren und Partner dar. Details zu internen Führungsverantwortungen fehlen ebenso. Diese Mängel erhöhen den Aufwand bei der Unternehmensbewertung, da die Entscheidungsfindung durch Rückfragen und Vergleiche mit besser dokumentierten Konkurrenten erschwert wird.

Investoren könnten die statischen Informationen als Stabilität deuten, während das Fehlen regelmäßiger Updates als mangelnde Transparenz wahrgenommen wird. Besser dokumentierte Alternativen könnten bevorzugt werden, nicht wegen mangelnder Kompetenz von Lowimpact Food SA, sondern aufgrund der aktuellen Datenlage. Eine proaktive Informationspolitik mit kontinuierlichen Aktualisierungen könnte die Außenwirkung verbessern und die Entscheidungsfindung potenzieller Partner erleichtern.

  • Lowimpact Food SA betont lokale Kreisläufe im umkämpften Insektenprotein-Markt.
  • Es bestehen Informationslücken zu Management und internen Strukturen.
  • Fehlende Updates könnten Transparenzbedenken bei Investoren verstärken.

Kundenbasis und Umsatzquellen

Lowimpact Food SA operiert im Bereich der nachhaltigen Proteine und differenziert sich durch ein Modell der Kreislaufwirtschaft. Anstelle konventioneller industrieller Methoden wie bei Protix oder Ÿnsect züchtet das Unternehmen Mehlwürmer, die mit Co-Produkten lokaler Lieferanten wie Brauereien und Mühlen gefüttert werden. Die Produktangebote umfassen gewürzte Snacks und Insektenmehl, das mit regionalen Lebensmittelproduzenten zu hochwertigen Proteinprodukten verarbeitet wird.

Das Unternehmen adressiert sowohl B2C-Kunden mit seinen Snacks als auch B2B-Kunden durch die Lieferung von Proteinpulver an Lebensmittelhersteller. Der Hauptfokus liegt auf Fribourg und der Schweiz, und es kooperiert eng mit lokalen Biomasselieferanten. Der nachhaltige Ansatz von Lowimpact Food SA wurde mit dem Prix à l’Innovation 2022/2023 der Fribourg Development Agency ausgezeichnet.

Trotz einer bestehenden Webpräsenz fehlen auf lowimpactfood.ch aktuelle Verkaufsangebote oder ein E-Commerce-System. Finanzinformationen nach 2021 sind nicht verfügbar, und es gibt keine Angaben zu Umsätzen, Großkunden oder Vertriebskanälen. Das Unternehmen ist auf dem AgriCo-Campus in St-Aubin FR angesiedelt und wird von Simon Meister und Camille Wolf geleitet.

  • Informationsdefizite über Umsatzmodelle und Kundensegmente erzeugen Unsicherheiten bei Investoren.
  • Aktuell schlechte Transparenz der Skalierungsstrategie und Abhängigkeit von regionaler Biomasse.
  • Das B2C-Snack-Angebot wird als lokaler Testmarkt wahrgenommen; B2B-Modell birgt Projektrisiken.

Diese Herausforderungen sind primär auf eine unzureichend kommunizierte Datenlage zurückzuführen, nicht auf mangelnde Qualität oder Seriosität. Eine aktivere Steuerung der öffentlichen Wahrnehmung könnte die Wettbewerbsfähigkeit steigern und Entscheidungsprozesse beschleunigen.

  • Lowimpact Food SA nutzt ein nachhaltiges, kreislaufwirtschaftliches Geschäftsmodell.
  • Aktuelle Informationsdefizite erschweren die Investitionsbereitschaft.
  • Stärkere Transparenz könnte die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

Risiken & Reputation

Risikofaktoren und immaterielle Werte

Immaterielle Werte und soziale Kompetenz

Lowimpact Food SA, gegründet 2021 auf dem AgriCo-Campus in St-Aubin, ist ein Vorreiter der Insektenzucht im Alpenraum mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft. Die Gründer Camille Wolf und Simon Meister setzen auf technische Innovation durch Insektenzucht und lokale Wertschöpfung. Die Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren verstärkt die lokale Vernetzung.

Das Unternehmen erhielt 2022/2023 den Innovationspreis des Kantons Fribourg und ist in kantonale Nachhaltigkeitskommunikation integriert. Es wird von Institutionen wie dem Cluster Food & Nutrition als Vorbild für zirkuläre Wertschöpfung anerkannt. In der Medienberichterstattung wird Lowimpact Food als nachhaltige Proteinquelle beschrieben, wobei Kritik bisher ausbleibt.

Trotz einer starken Nachhaltigkeitsbotschaft fehlen wirtschaftliche Kennzahlen wie Umsatz und Kundenportfolio. Diese Informationslücke führt zu Verzögerungen bei Partnerschaften, da Entscheidungsträger oft transparentere Konkurrenten bevorzugen. Die enge Verflechtung mit kantonalen Institutionen wird als Vertrauenssignal gesehen, könnte jedoch den kommerziellen Charakter des Unternehmens verschleiern. Offen bleibt, ob die Marke primär Nachhaltigkeit oder deren Vermarktung priorisiert. Fehlende Details zu Produktionskapazität und Preismodellen stellen weitere Herausforderungen dar, die Lowimpact Food SA in einem volatilen Licht erscheinen lassen.

Im Vergleich zu anderen Biotechs oder Agritech-Startups in der Region ist die öffentliche Transparenz von Lowimpact Food zurückhaltend. Trotz fehlender Kritik bleibt die Möglichkeit einer Neubewertung bestehen, sollte mehr Transparenz eingeführt werden.

  • Fehlende wirtschaftliche Kennzahlen führen zu Verzögerungen bei Partnerschaften.
  • Die enge Verflechtung mit kantonalen Institutionen birgt Vertrauen und Risiken.
  • Öffentliche Transparenz ist im Vergleich zu anderen Startups zurückhaltend.

Risikofaktoren und Eventualitäten

Lowimpact Food SA ist ein innovatives Unternehmen im Schweizer Alternativ-Protein-Markt mit Spezialisierung auf Insektenzucht. Gegründet 2021 und ansässig in St-Aubin FR, ist es im Handelsregister unter CH-217.3.577.568-2 eingetragen. Das Aktienkapital beträgt 100.000 CHF. Simon Meister und Camille Wolf führen das Unternehmen mit Einzelunterschrift. Eine Revisionsstelle fehlt. Die Zucht von Mehlwürmern erfolgt unter Verwendung lokaler Co-Produkte, um Proteinpulver und andere Produkte herzustellen.

Wesentliche Kennzahlen wie Umsatz und Mitarbeiterzahlen fehlen. Diese Lücken erschweren eine umfassende Bewertung für Entscheidungsträger, die auf detaillierte Informationen angewiesen sind. Die positive externe Wahrnehmung konzentriert sich auf ökologische Ansätze, jedoch könnten fehlende Kundenbewertungen und unabhängige Berichte die Akzeptanz beeinträchtigen.

Das Unternehmen besitzt eine Webseite, zeigt jedoch eine begrenzte Online-Präsenz. Öffentliche Erwähnungen betonen nachhaltige Methoden und lokale Zusammenarbeit, unter anderem mit dem Fruival-Projekt und dem Gewinn des Prix à l’Innovation 2022/2023. Als Nischenakteur in der Agrarbranche bestehen Risiken, insbesondere durch Konkurrenten mit klareren öffentlichen Profilen.

Zusammengefasst bleibt Lowimpact Food SA trotz positiver regionaler Initiativen bei externen Entscheidungen benachteiligt. Die fehlenden Details erhöhen den Prüfaufwand, was potenzielle Investoren und Partner zu anderen, transparenteren Möglichkeiten bewegen könnte. Eine klarere öffentliche Dokumentation könnte die Unternehmensposition verbessern.

  • Lowimpact Food SA ist auf Insektenzucht im Alternativ-Protein-Markt spezialisiert.
  • Fehlende Kennzahlen erschweren die umfassende Bewertung durch Decision-Makers.
  • Positive Wahrnehmung durch ökologische Ansätze, aber begrenzte Online-Präsenz.
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Strategische Faktoren

Wirtschaftliche Trends und Eigentumsverhältnisse

Wirtschaftliche und branchenspezifische Trends

Der europäische Markt für Insekten-basierte Proteine wächst stark, bedingt durch Nachhaltigkeitsziele und die Nachfrage nach kreislauffördernden Lösungen. Die EU-Verordnung "Novel Food" hat seit 2026 den Verkauf von Insektenmehl erleichtert, was zu einem jährlichen prognostizierten Wachstum von über 30 % führt. In der Schweiz unterstützt der Bund Agrarinnovation, während Kantone wie Fribourg Kreislaufprojekte gern fördern. Lowimpact Food SA züchtet Tenebrio molitor und nutzt lokale Biomasse, liefert Proteinpulver und Snacks für Partnerprodukte. Wettbewerber wie Protifarm und Ÿnsect erweitern ihre Präsenz in Frankreich und den Niederlanden, kleinere Unternehmen wie EntoGreen bedienen Nischenmärkte. Initiativen zur Reduktion von Lebensmittelabfällen, z. B. Plan Climat Fribourg, kommen der Branche zugute. Aufgrund geringer Flächen- und Wasserbedarfe bietet Insektenprotein Resilienzvorteile gegenüber herkömmlicher Tierhaltung.

Es mangelt an aktuellen Informationen zu Umsatzentwicklungen und Produktionskapazitäten von Lowimpact Food SA, da Berichte oder aktuelle Kennzahlen fehlen. Dies stellt Investoren vor Herausforderungen bei der Bewertung und verlängert Entscheidungsprozesse. Der regionale Fokus auf Fribourg könnte einerseits lokale Förderungen stärken, andererseits eine Begrenzung gegenüber internationalen Wettbewerbern darstellen. Die Teilnahme an Innovationsprogrammen wird oft als frühe Validierung angesehen, jedoch könnte die unklare Datenlage als risikobehaftet wahrgenommen werden. Im Vergleich zu ähnlichen Start-ups ist die Datenveröffentlichung zurückhaltend, was in dieser Phase üblich ist. Dies kann zur Priorisierung etablierter Wettbewerber bei Finanzierungs- und Beschaffungsentscheidungen führen. Diese Herausforderungen spiegeln keine Qualitätsmängel wider, sondern die aktuelle Datenlage und deren Dritte-Interpretation. Zielgerichtet freigegebene Informationen könnten die externe Wahrnehmung ändern.

  • EU-Verordnung und kantonale Initiativen fördern Insektenproteinmarkt.
  • Informationsmangel bei Lowimpact Food SA verlängert Entscheidungen.
  • Regionale Stärke kann internationale Expansion begrenzen.

Eigentums- und Kontrollfaktoren

Lowimpact Food SA wird von den Gründern Simon Meister und Camille Wolf geleitet. Meister ist Präsident, Wolf Sekretärin, beide mit Einzelzeichnungsberechtigung. Das Aktienkapital beträgt CHF 100'000, mit 85'000 hiervon liberiert, und umfasst 5'000'000 A-Aktien sowie 500'000 B-Aktien. A-Aktien besitzen Stimmrechts-Privilegien und sind übertragungsbeschränkt.

Seit Juni 2021 im Handelsregister Freiburg eingetragen, demonstriert die Eigentümerstruktur die vollständige Gründerkontrolle. Lowimpact Food hat sich von ordentlichen sowie eingeschränkten Audits befreien lassen. Es fehlen Angaben zu Fremdkapitalgebern oder weiteren Gesellschaftern, was für Startups typisch ist und die Abhängigkeit vom Eigenkapital oder zukünftiger Finanzierung verdeutlicht.

Das Fehlen externer Gesellschafter kann zu Intransparenz führen, da entscheidende Details außerhalb öffentlicher Register verborgen bleiben. Externe Entscheider müssen während Due-Diligence-Prozessen detaillierte Informationen zur Kapitalstruktur einholen. Die Dauer von Evaluierungen kann aufgrund fehlender Investoren- und Darlehensangaben verlängert werden, was die Kreditrisikobewertung beeinflusst.

Die Geschäftsführung ohne Aufsichtsgremium entspricht gängigen Startup-Charakteristika, könnte jedoch Fragen zu Governance-Strukturen aufwerfen, besonders bei Wachstum oder Investitionen. Die freiwillige Audit-Befreiung, in Mikrounternehmen üblich, stellt die Seriosität nicht infrage, führt aber zu möglicher Informationsasymmetrie bei Finanzanalysen durch externe Partner. Diese Struktur beeinflusst die Validierung finanzieller Stabilität durch potenzielle Partner und Investoren.

  • Eindeutige Gründerkontrolle, keine externen Gesellschafter.
  • Kapitalstruktur begrenzt einsehbar, potenziell längere Evaluierungsprozesse.
  • Governance entsprechend Startups, mit möglichen Bedenken bei Wachstum.

Lowimpact Food SA – AI Analysis

Zusammenfassende Bewertung und Fazit

Zusammenfassung der gesamten Analyse

Lowimpact Food SA, ein 2021 gegründetes Schweizer Start-up, widmet sich der nachhaltigen Insektenzucht. Die Produktion von Proteinquellen erfolgt umweltfreundlich durch die Nutzung lokaler Biomasse, wie Bier-Treber und Fruchtfleisch, zur Züchtung von Mehlwürmern in St-Aubin FR. Diese Methode unterstützt die Kreislaufwirtschaft und verringert den ökologischen Fußabdruck, während sie Produkte wie Proteinpulver, Snacks und Pasta ermöglicht.

Seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen als führendes Start-up im Bereich nachhaltiger Lebensmittel etabliert. Auszeichnungen durch Innovation Fribourg Freiburg und die Mitgliedschaft bei Swiss Food Research unterstreichen die Bedeutung des Unternehmens. Das Team um die Gründer Camille Wolf und Simon Meister konzentriert sich darauf, regionale Industrie-Nebenprodukte in proteinreiche Nahrungsmittel zu transformieren, mit Fokus auf Agrofood und positive Umweltauswirkungen.

Aktuell beschäftigt Lowimpact Food SA zwei Führungskräfte und zeigt keine finanziellen Probleme. Das Unternehmen plant, Insektenproteine in verschiedenen Märkten einzuführen, darunter Lebensmittel-, Medizin- und Kosmetikindustrie. Die Kooperation mit Fri Up zielt auf innovative Produkte wie Insekten-Proteinpulver ab, um neue Ernährungskonzepte zu fördern. Diese Produkte sprechen insbesondere gesundheits- und umweltbewusste Verbraucher an, die nach nährstoffreichen Alternativen suchen.

  • Lowimpact Food SA nutzt Biomasse zur umweltfreundlichen Mehlwurmzucht.
  • Auszeichnungen und Mitgliedschaften stärken die Position im Markt.
  • Zielmärkte umfassen Lebensmittel-, Medizin- und Kosmetikindustrie.

Pro

  • Die Nutzung lokaler Co-Produkte wie Drêches und Fruchtpulpen für die Insektenzucht schafft Transparenz in der Kreislaufwirtschaft, was die Nachhaltigkeit des Produkts hervorhebt.
  • Die Verankerung auf dem AgriCo-Campus unterstreicht die Integration in regionale Netzwerke und Initiativen, was Vertrauen und Relevanz bei lokalen Entscheidungsträgern erhöht.
  • Die Marktpositionierung von Lowimpact Food SA als Pionier im Nischenmarkt spricht für eine fundierte Entscheidung bei der Suche nach innovativen Partnern im Bereich alternativer Proteine.
  • Das Erhalten des Innovationspreises 2022/2023 unterstützt eine fundierte Entscheidung, indem es die Innovationskraft und Anerkennung durch regionale Institutionen unterstreicht.
  • Die klare Struktur der Aktiengesellschaft mit dokumentierten Führungsrollen ermöglicht eine bessere Einschätzung der Unternehmensführung und Entscheidungsprozesse.
  • Die Kooperationen mit lokalen Produzenten liefern strukturierte Hinweise zu langfristigen Partnerschaftspotenzialen im Bereich ökologischer Lebensmittelproduktion.
  • Die freiwillige Befreiung von der Revisionspflicht und eine einfache Eigentümerstruktur schaffen Klarheit über die fokussierte, unternehmerische Kontrollverteilung im Wachstumsstadium.

Kontra

  • Das Fehlen zentraler finanzieller Kennzahlen wie Umsatzentwicklung und Profitabilität führt zu Unsicherheit bei potenziellen Investoren und Partnern hinsichtlich der wirtschaftlichen Stabilität von Lowimpact Food SA.
  • Unvollständige Informationen über die Finanzlage, wie fehlende Bilanzen oder Liquiditätsdaten, erschweren eine klare Entscheidung, weil externe Entscheider auf höhere Prüfaufwände bei der Due Diligence stoßen.
  • Die nicht veröffentlichte Beteiligungs- oder Verschuldungsstruktur des Unternehmens macht es schwierig einzuschätzen, ob ausreichende Ressourcen für Wachstum oder Krisenbewältigung bereitstehen.
  • Das geringe Aktienkapital von 100'000 CHF, davon nur 85'000 eingezahlt, lässt offen, wie das Unternehmen im Vergleich zu Wettbewerbern kapitalisiert ist, und könnte zu Bedenken hinsichtlich der finanziellen Robustheit führen.
  • Ohne ordentliche Revisionspflicht bleiben Interpretationsspielräume der Qualität interner Finanzdaten, was Projekten gegenüber Unternehmen mit transparenten Abschlüssen Nachteile schaffen könnte.
  • Fehlende Transparenz über Kundenportfolios oder Marktanteile führt zu erhöhtem Entscheidungsrisiko, da potenzielle Partner nicht klar erkennen können, ob stabile Geschäftsbeziehungen existieren.
  • Die zurückhaltende Datenlage zu Wachstumszahlen und Marktpraktiken im Vergleich zu ähnlichen Start-ups in der Branche wirkt zurückhaltend und erklärungsbedürftig, wodurch Investoren zur Vorsicht neigen und eine vertagte Entscheidung wahrscheinlicher wird.