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Lucky Shrimp AG

Lucky Shrimp AG

Analyse vom 7. Mai 2026
Chilenholzstrasse 11, 8614 Sulzbach luckyshrimp.ch CH-020.4.067.183-1
591 von 1000 Punkten

Kurzübersicht - Lucky Shrimp AG

Essenz aus Analyse und Stammdaten

Lucky Shrimp AG war ein Schweizer Aquakultur-Unternehmen, das sich auf die nachhaltige Zucht von Garnelen spezialisiert hatte. Das Unternehmen wurde 2019 gegründet und betrieb zunächst eine Pilotanlage in Nänikon, bevor es 2024 mit einer Investition von 4,5 Millionen Franken in Oberwinterthur eine moderne Produktionsanlage mit Biofloc-Technologie errichtete. Trotz innovativer Ansätze zur antibiotikafreien Garnelenzucht und Positionierung im Premium-Segment meldete das Unternehmen 2026 Konkurs an.

Lucky Shrimp AG im Überblick

Gegründet 2019 als Aktiengesellschaft mit Stammkapital von 126.000 CHF, arbeitete das Unternehmen zunächst mit einer kleinen Pilotanlage, bevor die Skalierung auf eine 13-Becken-Großanlage in Winterthur erfolgte.

Die Biofloc-Technologie ermöglichte antibiotikafreie Garnelenzucht mit minimalem Wasserverbrauch und zielt auf eine jährliche Produktion von 20 bis 25 Tonnen ab – positioniert als nachhaltige Alternative zu asiatischen Importwaren.

Der Vertrieb erfolgte überwiegend an regionale Spitzengastronomie und Premium-Einzelhandel in der Zürcher Region, flankiert durch Pläne für den Verkauf modularer Zuchtanlagen als Technologie-Produkt.

Nach Betriebsaufnahme im September 2024 wurde die Anlage bereits im Dezember 2025 heruntergefahren – ein Zahlungsengpass von mehreren Monaten führte zur Anmeldung des Konkurses im Januar 2026.

Der Schweizer Markt für Indoor-Aquakultur zeigt sich volatil: Mit der Swiss Shrimp AG war bereits ein Konkurrenzunternehmen Monate zuvor insolvent geworden, was auf strukturelle Herausforderungen in der Branche hinweist.

KI-basierte Bewertung

Dies ist eine KI-basierte Bewertung, die aktuelle auffindbare Daten aus verschiedenen Quellen verwertet. Die Daten können durch fehlende oder alte Informationen nicht immer genau sein.

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Unternehmenssteckbrief - Lucky Shrimp AG

Grundlegende Informationen zum Unternehmen

Adresse

Chilenholzstrasse 11, 8614 Sulzbach

Website

luckyshrimp.ch

Handelsregisternummer

CH-020.4.067.183-1

Kontaktdaten

Unbekannt

Mitarbeiter

Keine Informationen zu Mitarbeiter vorhanden.

Gründungsjahr

18.03.2019

Investment Übersicht - Lucky Shrimp AG

Unternehmensbewertung und strategische Analyse

Finanzielle Kennzahlen

Im Schweizer Indoor-Shrimpzuchtmarkt sind die hohen Produktionskosten entscheidend. Zwei Anbieter, Swiss Shrimp AG (Mai 2025) und Lucky Shrimp AG (Januar 2026), mussten Insolvenz anmelden. Die Lucky Shrimp AG nutzte die Biofloc-Technologie zur Garnelenzucht ohne Antibiotika und plante eine jährliche Produktion von 20 bis 25 Tonnen. Trotz einer Investition von 4,5 Millionen Franken in Oberwinterthur scheiterte der Betrieb, der seit Dezember 2025 keine Tiere mehr beherbergte.

Die Geschäftsleitung bestehend aus Andreas Zaugg, Alexander Dubsky und Stephan Lendi konnte den Zahlungsengpass nicht überwinden. Im Januar 2026 wurde der Konkurs eröffnet, nachdem bereits im Dezember 2025 die Bilanz hinterlegt worden war. Das Unternehmen sucht nun nach Investoren zur Übernahme der Produktion.

Lucky Shrimp AG ist im Handelsregister als Aktiengesellschaft eingetragen, derzeit in Liquidation. Einträge jüngeren Datums stammen vom 4. Juni 2024, jedoch sind Informationen zu Umsatz, Profitabilität oder Verschuldung nicht öffentlich zugänglich. Diese Lücken erschweren potenziellen Partnern die Einschätzung der Liquidität und verlängern Entscheidungsvorgänge im Rahmen von Due-Diligence-Prozessen.

Externe Beobachter könnten die schnelle Aufgabe des Betriebs als Zeichen instabiler Geschäftsfähigkeit sehen, besonders im Vergleich zu transparenteren Wettbewerbern. Diese Wahrnehmung behindert Kooperationen, da Investoren sich eher auf stärkere Marktteilnehmer konzentrieren. Die verzögerte Entscheidungsfindung ist auf die unzureichende Datenlage zurückzuführen, nicht auf mangelnde Seriosität. Zukünftige Offenlegungen könnten Unsicherheiten klären und das Vertrauen in die strategischen Optionen der Firma möglicherweise wiederherstellen.

  • Hohe Produktionskosten führen zur Insolvenz von Swiss Shrimp AG und Lucky Shrimp AG.
  • Lucky Shrimp AG sucht Investoren zur Übernahme, beeinträchtigt durch fehlende Finanzdaten.
  • Unsicherheit erschwert Kooperationen; Offenlegung könnte Vertrauen stärken.

Bewertung

Der Schweizer Markt für Shrimps wird überwiegend durch Importe aus Asien und Lateinamerika versorgt, die über 90 % des Bedarfs decken. Lokale Produktion beschränkt sich auf nachhaltige Nischenprojekte wie die Biofloc-Technologie, die ohne Antibiotika auskommt. In der Garnelenzucht gibt es wenige inlandische Initiativen, meist Pilotprojekte mit Expansionsplänen.

Lucky Shrimp AG ist in der "Fang oder Zucht von Fischen" tätig und konzentriert sich besonders auf Shrimpzucht und -handel. Seit 2021 erweitert das Unternehmen sein Portfolio um Warenhandel und Beratung. Der Betrieb einer modularen Großanlage in Winterthur mit 13 Tanks und über 550 Kubikmetern Wasser startete 2024, nach einer Testphase in Nänikon. Das Unternehmen verspricht frische, regionale Shrimps, adressiert sowohl Privatkunden als auch die Gastronomie.

  • Mitarbeiter: 9-10
  • Stammkapital: 126.000 CHF
  • Geschäftsführung: Alexander Dubsky, Andreas Zaugg, Tim Salz, Stephan Lendi
  • Handelsregister: eingetragen am 18.03.2019, zuletzt aktualisiert am 04.06.2024, UID CHE-427.393.651

Der rechtliche Status der Firma zeigt Unklarheiten: Einige Quellen listen die AG als "in Liquidation", während andere sie als aktiv verzeichnen. Unterschiedliche Adressen (Winterthur/Sulzbach) schüren weitere Unsicherheiten, was den Prüfaufwand erhöht und Investitionsentscheidungen erschwert.

Ohne öffentliche Finanz- oder Umsatzdaten ist ein Vergleich mit etablierten Importeuren schwierig, was die Risikoabwägung erschwert. Trotz innovativer Ansätze bleibt die Nischenposition risikoreich, da Produktionsvolumina unklar sind. Notwendige Rückfragen und der Mangel an Transparenz begünstigen ruhigere Entscheidungsprozesse, die oft zugunsten klarer Alternativen ausfallen. Aktuelle Datenlage und externe Wahrnehmung sind hier ausschlaggebend.

  • Schweizer Shrimps-Markt dominiert von Importen, lokale Projekte sind Nischen.
  • Unklarheiten im rechtlichen Status und Transparenz von Lucky Shrimp AG.
  • Mangelnde Daten erschweren Risikoabwägung, trotz innovativer Ansätze.

Risikofaktoren

Lucky Shrimp AG operierte in der Schweizer Indoor-Garnelenzucht und setzte sich mit innovativer Biofloc-Technologie von Mitbewerbern ab. Diese Technologie ermöglichte hohe Besatzdichten und zielte ursprünglich auf eine Jahresproduktion von 20 Tonnen ab, die jedoch später auf 12 bis 13 Tonnen korrigiert wurde. Die Anlage bestand aus 13 Tanks mit einem Volumen von 550 Kubikmetern in Winterthur-Oberwinterthur.

Im September 2024 begann der Betrieb mit einer Investition von 4,5 Millionen Franken nach erfolgreichen Pilotversuchen. Garnelen wurden an die gehobene Gastronomie verkauft. Das Geschäftsmodell umfasste Zucht, Handel und den Vertrieb modularer Anlagen inklusive Support ab 2025.

Das Unternehmen nutzte rein pflanzliches Futter ohne Antibiotika, wodurch der Wasserverbrauch um 90 % gesenkt werden konnte. Ein mikrobielles Zooplankton-Mikrobiom steigerte die Nachhaltigkeit.

Im Dezember 2024 wurde die Produktion heruntergefahren; im Januar 2026 folgte die Insolvenz. Gründer und Verwaltungsräte suchen nun nach Investoren für eine mögliche Fortführung der Technologie. Die Firma ist derzeit in Liquidation.

Aktuelle Informationen zur Produktionskapazität und Investorensuche fehlen, was die Bewertung der Betriebskontinuität erschwert. Unklarheiten bei Standorten führen zudem zu Interpretationsspielräumen. Trotz hoher Besatzdichten bleibt die Skalierbarkeit aufgrund der Insolvenz risikobehaftet. Fehlende Mitarbeiter- und Finanzinformationen verzögern externe Entscheidungsprozesse, während klare Alternativen priorisiert werden. Die Transparenz der Datenlage ist entscheidend für die Wahrnehmung in der volatilen Start-up-Phase.

  • Lucky Shrimp AG kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten trotz innovativer Technologien.
  • Die Suche nach Investoren ist entscheidend für eine Fortführung der Geschäftsaktivitäten.
  • Daten- und Informationslücken erschweren externe Entscheidungsprozesse.

Stärken

In der Schweizer Indoor-Aquakultur für Garnelenzucht gab es jüngst Insolvenzen. Nach Swiss Shrimp AG im Mai 2025 meldete auch die Lucky Shrimp AG im Januar 2026 Konkurs an, berichteten Medien. Die Lucky Shrimp AG, gegründet im März 2019, hat ihren Sitz in Winterthur und beschäftigte sich mit Zucht, Handel und Vertrieb von Shrimps sowie Beratung und Beteiligungen.

Das Unternehmen investierte 4,5 Millionen CHF in eine Biofloc-Anlage mit einer Kapazität von 20-25 Tonnen jährlich, die im September 2024 eingeweiht wurde. Dennoch stoppte die Produktion im Dezember 2025 aufgrund von Liquiditätsengpässen. Der Status der Firma im Handelsregister ist "in Liquidation", bleibt jedoch als "aktiv" verzeichnet, was zu Unklarheiten führt. Zudem ist die Website offline.

Details zu Fortschritt der Liquidation, Gläubigerstruktur und einer möglichen Investorensuche fehlen, was Unsicherheiten verstärkt. Diese Informationslücken erschweren Kooperationen und könnten externe Akteure dazu bringen, der Branche vorsichtiger zu begegnen. Adressabweichungen vertiefen Zweifel an der Stabilität, während hoher Vergleichsaufwand für Start-ups bleibt. Die aktuelle Datenlage beeinflusst Entscheidungsprozesse und könnte als Zeichen für systemische Volatilität gedeutet werden, was Projekte zugunsten etablierter Importeure verzögert.

  • Verstärkte Unsicherheiten durch fehlende Details zur Liquidation.
  • Hohe Anfangsinvestitionen führten trotz technischer Umsetzung zu Liquiditätsproblemen.
  • Existierende Datenlücken beeinträchtigen die Wahrnehmung der Branche.

Fazit der Investment Übersicht

Im Schweizer Indoor-Garnelenzuchtmarkt, der von Importen aus Asien und Lateinamerika beherrscht wird, steigt die Zahl der Insolvenzen. Swiss Shrimp AG ging im Mai 2025 in Insolvenz, gefolgt von Lucky Shrimp AG im Januar 2026. Diese Ereignisse illustrieren die Unsicherheit dieser Branche. Die Preise zwischen 100 und 168 Franken pro Kilo spiegeln die hohen Produktionskosten wider. Wettbewerber wie Hansegarnelen in Deutschland oder Novaton in der Schweiz bemühen sich um Sanierungen oder Übernahmen.

Lucky Shrimp AG setzte auf Biofloc-Technologie mit hohen Besatzdichten von über 7,5 kg/qm und investierte 4,5 Millionen Franken in die Anlage in Oberwinterthur. Geplant war eine Jahresproduktion von 20 bis 25 Tonnen, ohne Antibiotika und mit pflanzlichem Futter. Ein 90-prozentiger Wasserspareffekt wurde angestrebt. Der Verkauf von modularen Anlagen sollte ab 2025 beginnen. Die Produktion wurde jedoch im Dezember 2025 wegen Zahlungsproblemen gestoppt.

Gründer Alexander Dubsky, Andreas Zaugg und die Verwaltungsratsmitglieder suchten Investoren, während die AG in Liquidation ging. Öffentliche Finanzdaten fehlen, und die Website luckyshrimp.ch ist offline. Das Handelsregister liefert widersprüchliche Informationen, was die Klärung erschwert. Externe Entscheider könnten die Insolvenzen als typische Branchenschwankung betrachten und Vorhaben wie Modularvertrieb oder Produktionsziele in Frage stellen.

Fehlende Finanzkennzahlen und unklare Liquidationsfortschritte erfordern weitere Nachforschungen. Die Unsicherheiten erhöhen die Zurückhaltung bei potenziellen Investoren. Diese Faktoren zeigen, wie sich die wahrgenommene Volatilität von Start-ups von der Darstellung nachhaltiger Modelle unterscheidet.

  • Insolvenzen verdeutlichen die Instabilität der Schweizer Indoor-Garnelenzucht.
  • Produktionskosten und Zahlungsengpässe beeinflussen den Markt erheblich.
  • Informationsdefizite erschweren Investorenentscheidungen.

Verbundene Unternehmen

Tochtergesellschaften und Geschäftsbeziehungen

Lucky Shrimp AG
Chilenholzstrasse 11, 8614 Sulzbach
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Markt & Wachstum

Marktbedingungen und Wachstumspotenzial

Marktbedingungen

Der Schweizer Aquakultur-Markt erlebt ein nachhaltiges Wachstum, beeinträchtigt durch eine Importabhängigkeit in der Krustazeen-Branche und den globalen Kostendruck. Lucky Shrimp AG hat 2024 ihre Produktion großflächig auf eine Anlage in Winterthur erweitert, welche 13 Becken und über 550 m³ Wasser umfasst. Die Firma wendet die Biofloc-Methode an und betont Antibiotikafreiheit, Nachhaltigkeit sowie lokale Versorgung.

In der Schweiz nimmt der regulatorische Druck in Bezug auf Umweltstandards zu. Gleichzeitig wächst im Gastgewerbe und privaten Sektor die Nachfrage nach Herkunftstransparenz. Lucky Shrimp AG hebt sich durch Qualitäts- und Umweltstandards ab, konkurriert jedoch nicht über den Preis.

Entscheidungsträger im Lebensmitteleinzelhandel und in der Gastronomie sind unsicher bezüglich der Produktionskapazität und Lieferzuverlässigkeit der Lucky Shrimp AG, da öffentliche Daten begrenzt sind. Obwohl die Skalierung dokumentiert ist, fehlen spezifische Informationen zur Auslastung und zu Durchschnittserträgen, was Entscheidungsprozesse verzögert.

Ein weiteres Problem sind widersprüchliche Registereinträge mit Verweisen auf "in Liquidation", während das Marketing aktive Operationen hervorhebt. Solche Diskrepanzen erschweren Bonitätsprüfungen und können als Risiko interpretiert werden.

Das Fehlen öffentlicher Finanzberichterstattung erhöht den Prüfungsaufwand für Beschaffer, was zu längeren Entscheidungszyklen führt. Kleinere Anbieter wie Lucky Shrimp AG stehen dabei im Vergleich zu etablierten Mitbewerbern im Nachteil.

Trotz dieser Herausforderungen beeindruckt die Lucky Shrimp AG mit ihrer Strategie der Nachhaltigkeit und Qualität, die in diesem wachsenden Marktsegment geschätzt wird. Diese Positionierung zieht hauptsächlich Premium-Kunden an, während Massenmarktkanäle oft aus Kostengründen umgangen werden.

  • Nachhaltiges Wachstum im Schweizer Aquakultur-Markt unter Kostendruck
  • Unsicherheiten über Produktionskapazität und Dateninkonsistenzen
  • Stärken in Nachhaltigkeit; Herausforderungen durch begrenzte Transparenz

Wachstumspotenzial

Der Schweizer Indoor-Shrimpzuchtmarkt erfährt erhebliche Schwierigkeiten. Mit Swiss Shrimp AG und Lucky Shrimp AG meldeten zwei zentrale Akteure Konkurs an. Beide Unternehmen versuchten, sich mit lokalen, antibiotikafreien Produktionen und innovativen Biofloc-Anlagen gegen günstigere Importe zu behaupten, was sich als kostenintensiv herausstellte.

Lucky Shrimp AG plante eine jährliche Produktion von 12 bis 25 Tonnen, um die Premiumgastronomie zu beliefern. Ihr Fokus lag auf Nachhaltigkeit durch eine kreislaufbasierte Zucht ohne Frischwasserverbrauch. Trotz engagierten Managements, einschließlich der Gründer Andreas Zaugg und Alexander Dubsky, wurden kritische Finanzdaten nicht veröffentlicht. Dies erschwert externen Entscheidern die Einschätzung der Insolvenzursachen.

Diese Informationslücken erhöhen den Prüfaufwand für Investoren und Gläubiger, da entscheidende Daten zu Umsätzen, Skalierungsfähigkeit und Personalstrukturen fehlen. Solche Informationen sind notwendig, um den Sektor im Vergleich zu ähnlichen Start-ups zu bewerten und Investitionsentscheidungen zu treffen. Im Vergleich zu etablierten Aquakulturen erwies sich das Geschäftsmodell von Lucky Shrimp als ambitioniert, aber in diesem volatilen Markt nicht nachhaltig.

Für Investoren bleibt die Zukunftsfähigkeit dieses Nischenmarkts, der lokale Produktion und Premiumverkäufe vereint, unklar. Entscheidungsprozesse werden durch unvollständige Handelsregisterdaten und spezifische Biofloc-Risiken verlangsamt. Diese Unsicherheiten verstärken die Wahrnehmung der Branche als riskantes Experiment, obwohl Engagement und Qualität der Unternehmen nicht infrage gestellt werden. Chancen für eine Neubelebung durch Investoren bestehen während und nach dem Konkursverfahren.

  • Zwei Hauptakteure im Indoor-Shrimpzuchtmarkt in der Schweiz meldeten Konkurs an.
  • Fehlende Finanzdaten erschweren die strategische Bewertung und Investitionsentscheidungen.
  • Zukunft des Nischenmarkts bleibt wegen unvollständiger Informationen unklar.

Finanzielle Bewertung

Finanzielle Leistung und Vermögensbewertung

Finanzielle Leistung

Im Schweizer Aquaristikmarkt ist Transparenz ein Schlüsselfaktor. Der Markt wird von Züchtern und Importeuren dominiert, wobei Finanzdaten genutzt werden, um Stabilität zu signalisieren. Die Lucky Shrimp AG ist mit einem Aktienkapital von CHF 126'000 im Handelsregister geführt und fokussiert sich auf Garnelenzucht. Aktuelle Finanzkennzahlen wie Umsatz, Bilanz oder Gewinn sind jedoch nicht öffentlich zugänglich. Zudem fehlen Informationen zu Liquidität, Verschuldung oder Eigenkapitalquote. Die UID bestätigt lediglich eine Registrierung seit 2019, ohne zusätzliche wirtschaftliche Details.

Auf der Website sind keine Finanzdaten zugänglich, und auch bis Mai 2026 gibt es keine relevanten Pressemitteilungen oder Jahresabschlüsse. Diese Informationslücken betreffen besonders Umsatz- und Bilanzdaten sowie Details zur Kapitalstruktur jenseits des Mindestkapitals. Dies führt zu erhöhtem Prüfaufwand und Rückfragen seitens externer Entscheider, die verifizierte Abschlüsse suchen.

Mangelnde Offenlegung verzögert Entscheidungsprozesse, insbesondere im Vergleich zu transparenten Unternehmen der Branche, was zu Verzögerungen bei Lieferantenverträgen oder Partnerschaftsverhandlungen führt. Der Einfluss dieser Dynamik basiert auf der gegenwärtigen Datenlage und deren externer Wahrnehmung, nicht auf qualitativen Defiziten der Lucky Shrimp AG. Die Diskrepanz zwischen aktueller und potenziell steuerbarer Öffentlichkeitsarbeit ist deutlich, was in der Branche üblich ist.

  • Transparenz ist im Aquaristikmarkt entscheidend für Stabilität.
  • Fehlende Finanzdaten führen zu erhöhtem Prüfaufwand.
  • Diskrepanz zwischen Datenlage und Wahrnehmung beeinflusst Verhandlungen.

Vermögensbasierte Bewertung

Die Lucky Shrimp AG, gegründet 2019, war ein schweizerisches Aquakulturunternehmen, das 2024 mit einer Produktionsanlage in Oberwinterthur startete. Diese war für die Produktion von 20–25 Tonnen Garnelen jährlich ausgelegt. Hauptziel war jedoch der Verkauf von modularen Zuchtanlagen. Gründer Andreas Zaugg und Alexander Dubsky nutzten eine Biofloc-Technologie zur antibiotikafreien und ressourcenschonenden Zucht. Die Insolvenz folgte unter anderem aufgrund von Liquiditätsproblemen, und bereits im Dezember 2024 wurde die Produktion eingestellt.

Obwohl die Eröffnung medial begleitet und gefördert wurde, blieb die Datenlage zum Scheitern dünn. Ursachen der finanziellen Instabilität wie mögliche Marktbedingungen oder ineffiziente Kostenstrukturen wurden nicht offenbart. Stefan Lendi hob die Effizienz der Technologie hervor, doch das Geschäftsmodell des Anlagenvertriebs blieb ungetestet. Dies hinterlässt Investoren und Partner in Unklarheit, da keine Markteinführung erfolgte. Die Gründer, erfahren als Umweltingenieure, waren bis Juni 2024 als Verwaltungsräte tätig, doch Zweifel an ihrer betriebswirtschaftlichen Umsetzungskompetenz blieben bestehen.

Die Adressdiskrepanzen zwischen Hegmattenstrasse und Chilenholzstrasse tragen zur Unsicherheit bei. Solche Ambiguitäten schwächen das Vertrauen potenzieller Investoren und verzögern Entscheidungsprozesse zu Gunsten transparenter Alternativen. Die Unsicherheit wird durch fehlende Transparenz und fehlende empirische Belege verstärkt.

  • Die Lucky Shrimp AG scheiterte an finanziellen Problemen und einem Produktionsstopp.
  • Die Biofloc-Technologie wurde als effizient beurteilt, der Verkauf von Anlagen aber nicht getestet.
  • Adressdiskrepanzen und mangelnde Transparenz erhöhten die Unsicherheiten für Investoren.
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Unternehmensführung & Kunden

Management, Führung und Kundenbasis

Management und Führung

In der Schweizer Indoor-Aquakultur für Garnelen häufen sich Insolvenzen: Nach dem Konkurs der Swiss Shrimp AG im Mai 2025 meldete die Lucky Shrimp AG im Januar 2026 Konkurs an. Die Branche kämpft mit hohen Produktionskosten und Liquiditätsengpässen. Konkurrenzunternehmen wie Aemme Shrimp halten sich mit Preisen von 100 bis 168 CHF pro Kilogramm am Markt, während Lucky Shrimp trotz innovativer Biofloc-Technologie wirtschaftlich nicht nachhaltig arbeiten konnte.

Die Lucky Shrimp AG, gegründet am 18. März 2019 in Winterthur, verzeichnete im Handelsregister Andreas Zaugg und Alexander Dubsky als Gründer. Weitere Verwaltungsratsmitglieder sind Lisa Patricia Schmidheiny und Stephan Martin Lendi. Zaugg und Dubsky, beide Umweltingenieure der ZHAW, starteten im September 2024 mit einer Investition von 4,5 Millionen Franken die Produktion. Geplant waren 13 Tanks für bis zu 20 Tonnen Garnelen jährlich sowie der Vertrieb modularer Anlagen. Lendi nannte Zahlungsengpässe als Hauptgrund für den Konkurs und arbeitete an Lösungen für verbleibende Garnelenbestände sowie Investorenanwerbung.

Seit Januar 2026 befindet sich die AG in Liquidation, ohne genauere Angaben zu Mitarbeiterzahlen oder Führungsrollen. Es bestehen Informationslücken bezüglich der genauen Rollenverteilung im Verwaltungsrat, was bei externen Entscheidern zu Rückfragen und erhöhtem Prüfaufwand führt. Unklarheiten zur Adresshistorie und zum Liquidationsstatus schaffen Interpretationsspielräume und verzögern Entscheidungen, da klare Kontaktdaten fehlen. Die Gründerstruktur signalsiert Risikolücken, was zu Prioritätsverlust gegenüber etablierten Unternehmen führt.

Im Vergleich zu ähnlichen Biotech-Start-ups wirkt die Außendarstellung zurückhaltend, mit einem Fokus auf Gründerstatements. Diese Dynamiken beruhen auf der öffentlichen Datenlage und ihrer Wahrnehmung und könnten durch gezielte Offenlegung entscheidungsrelevanter Informationen steuerbar gemacht werden.

  • Branche leidet unter hohen Produktionskosten und Liquiditätsengpässen.
  • Lucky Shrimp AG kämpfte trotz technologischer Innovation, ging Januar 2026 in Konkurs.
  • Informationslücken und unklare Strukturen behindern Entscheidungsprozesse.

Kundenbasis und Umsatzquellen

Gründung und Struktur

Die Lucky Shrimp AG wurde im März 2019 von Andreas Zaugg und Alexander Dubsky gegründet. Informationen über den dritten Mitgründer sind bislang nicht verfügbar. Stephan Lendi war als Verwaltungsrat tätig. Trotz der Gründerexpertise in nachhaltiger Aquakultur bleibt die Managementstruktur intransparent. Es gibt keine öffentlichen Details über Organigramm oder Entscheidungsprozesse.

Geschäftstätigkeit und Märkte

Zwischen 2019 und September 2024 betrieb das Unternehmen eine Pilotanlage und eröffnete eine Produktionsstätte in Winterthur. Geplante Absatzmärkte waren die regionale Gastronomie, einschließlich gehobener Restaurants, sowie der Verkauf modularer Zuchtanlagen. Fehlende Vertriebskonzepte oder Akquisestrategien schränkten jedoch die Unternehmenspositionierung ein.

Finanzlage und Marktrisiken

Im Januar 2025 meldete Lucky Shrimp Insolvenz an. Die angestrebte Jahresproduktion wurde aufgrund struktureller Engpässe und unzureichender Kapitalisierung nicht erreicht. Die Abhängigkeit von Großkunden in einem kleinen geografischen Segment stellte ein bedeutendes Risiko dar. Zudem waren die Shrimps fünfmal teurer als Importware, was bei begrenzter Reichweite problematisch ist.

Bewertung und Risiken

Die Bewertung des Unternehmens leidet unter einer lückenhaften Führungsdokumentation und einer nicht fokussierten Ertragsstrategie. Geografisch eingeschränkte Märkte und die schnelle Insolvenzanmeldung deuten auf operative Fehlgriffe hin. Externe Entscheider sollten bei der Betrachtung des Unternehmens als Investitionsobjekt Vorsicht walten lassen.

Fazit

Die Lucky Shrimp AG steht exemplarisch für die Risiken einer intransparenten Geschäftspolitik und eines unzureichenden Marktverständnisses. Die Herausforderungen lagen nicht in der technischen Expertise, sondern in fehlender strategischer Klarheit und Kommunikation. Für Investoren entscheidende Unklarheiten in Führungs- und Geschäftsstrukturen führten zu einer Risikoabwägung zugunsten klarer Alternativen.

  • Das Unternehmen wies von Beginn an Strukturprobleme und Intransparenz auf.
  • Geplante Märkte und Strategien konnten nicht hinreichend umgesetzt werden.
  • Finanzielle und operative Engpässe führten zur Insolvenz im Januar 2025.

Risiken & Reputation

Risikofaktoren und immaterielle Werte

Immaterielle Werte und soziale Kompetenz

Der Indoor-Aquakultur-Sektor für Warmwassergarnelen in der Schweiz zeigt hohe Ausfallraten. Die Lucky Shrimp AG meldete im Januar 2026 Insolvenz an, nachdem sie 2024 in Oberwinterthur die Produktion aufnahm. Geplant war eine Jahresproduktion von 25 Tonnen in einem innovativen Holzkubus mit 13 Tanks. Trotz einer Investition von 4,5 Millionen Franken in eine Biofloc-Anlage mit minimalem Wasserverbrauch scheiterte das Projekt an Liquiditätsengpässen.

Medial wurde die nachhaltige Technologie und die Zusammenarbeit mit ZHAW-Umweltingenieuren hervorgehoben. Stephan Lendi, Verwaltungsratsmitglied, betonte bei der Insolvenz die schwierigen Kapitalgespräche und die Überzeugung von der Wirtschaftlichkeit. Die Anlage wurde im Dezember 2025 stillgelegt.

Aktuelle Register dokumentieren die Lucky Shrimp AG als in Liquidation befindlich, aber zentrale Informationen wie Liquidationsfortschritte oder Investorenkontakte bleiben unklar. Diese Unschärfen erfordern einen erhöhten Prüfaufwand über Registerämter oder analoge Abfragen.

Externe Beobachter sehen die rasche Insolvenz zweier Schweizer Shrimp-Start-ups als Indikator für ein riskantes Marktumfeld mit Liquiditätsproblemen. Die Biofloc-Technik wird als potenziell marktreif, aber unbewiesen wahrgenommen, was Entscheidungen hemmt. Im Vergleich zu anderen Biotech-Start-ups der Nachhaltigkeitsbranche fehlen fortlaufende Updates, die Vertrauen schaffen könnten.

Zusammenfassend zeigen sich die Auswirkungen in einer verlängerten Due-Diligence-Phase, bedingt durch die öffentliche Datenlage und deren Interpretation. Um Reibungen zu mindern, wären gezielte Updates seitens des Unternehmens hilfreich.

  • Hohe Ausfallraten im Indoor-Aquakultur-Sektor für Garnelen in der Schweiz.
  • Unklare Informationen erhöhen Prüfaufwand für Entscheider.
  • Fehlende Updates hemmen Entscheidungen in der Branche.

Risikofaktoren und Eventualitäten

Unternehmensanalyse: Lucky Shrimp AG

Die Lucky Shrimp AG in Winterthur, Schweiz, produziert Shrimps nachhaltig und ohne Antibiotika. Sie grenzt sich durch kurze Transportwege und ökologische Produktion von Importware ab. Hauptzielgruppen sind private Verbraucher und die Gastronomie. Gegründet 2019, wurde 2024 die Produktion von Nänikon nach Winterthur erweitert. Das Unternehmen beschäftigt zehn Mitarbeiter.

Die Website hebt Produkteigenschaften hervor, bietet jedoch keine Leistungszertifikate oder Nachhaltigkeitsnachweise. In sozialen Medien und auf Bewertungsplattformen ist die Präsenz gering, Medienberichte beschränken sich auf Fachpublikationen.

Ein Widerspruch besteht, da das Unternehmen teilweise als „in Liquidation“ registriert ist, obwohl es operativ aktiv ist. Dies schafft Unsicherheit über die Rechtslage und finanzielle Stabilität.

Fehlende öffentliche Informationen, wie Jahresabschlüsse oder Zertifizierungen, können zu Unsicherheiten bei Entscheidern führen. Im Bereich der nachhaltigen Lebensmittelproduktion sind solche Daten entscheidend. Die fehlende institutionelle Transparenz könnte Partner und Investoren dazu bewegen, andere Wettbewerber zu bevorzugen.

Diskrepanzen in Adressregistrierungen zeigen potenzielle Unklarheiten in der Firmenhistorie und können das Vertrauen in die Stabilität beeinträchtigen. Die Differenz zwischen Liquidationsmeldung und Aktivität mag oberflächlich als Risiko erscheinen.

Die Herausforderung besteht darin, die Marktposition durch Transparenz und verlässliche Informationen zu stabilisieren. Größeren Konkurrenten sollte in strategischer Kommunikation und Leistungsnachweisen begegnet werden. Verbesserte Datenbankpflege und Transparenzmaßnahmen könnten das Vertrauen in die Seriosität des Unternehmens stärken.

  • Transporte und ökologische Produktion grenzen von Importware ab.
  • Fehlende Zertifikate und Informationen schaffen Unsicherheit.
  • Adressdiskrepanzen und Rechtslage erfordern Transparenz.
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Strategische Faktoren

Wirtschaftliche Trends und Eigentumsverhältnisse

Wirtschaftliche und branchenspezifische Trends

Die Schweizer Warmwassergarnelen-Aquakultur ist von hohen Investitionsbarrieren und Insolvenzen betroffen. Die Lucky Shrimp AG, gegründet am 18.03.2019, meldete im Januar 2026 Insolvenz an. Nach einer Investition von 4,5 Millionen Franken erreichte die Jahresproduktion zuletzt 12-13 Tonnen, unterhalb des Potenzials von 25 Tonnen.

Zahlreiche Verkäufe an Spitzengastronomen konnten den Zahlungsengpass von vier bis fünf Monaten nicht ausgleichen. Gespräche mit Kapitalgebern scheiterten, was zur Liquidation führte. Geplant war eine nachhaltige Produktion ohne Antibiotika und minimalem Wasserverbrauch, um asiatische Importe zu ersetzen. Ab 2025 sollte der Verkauf modularer Garnelenanlagen neue Einnahmen ermöglichen.

Aktuell ist Lucky Shrimp AG in Liquidation, im Handelsregister aber als aktiv eingetragen. Eine Adressdiskrepanz zwischen Winterthur und Sulzbach stellt einen Unsicherheitsfaktor dar und könnte Prüfaufwände fördern.

Branchenweit dominieren günstige Importe, während lokale Garnelen den fünffachen Preis haben, was als Markthemmnis gilt. Die schnelle Insolvenz von Swiss Shrimp und Lucky Shrimp hebt systemische Risiken hervor. Aufgrund fehlender Erfolgsmetriken, wie Umsatz oder Exporte, bleibt die Datenlage zurückhaltend.

  • Hohe Investitionsbarrieren und Insolvenzen prägen die Branche.
  • Adressediskrepanz und Liquidation schaffen Unsicherheit.
  • Fehlende Skalierungen und Daten erschweren Marktreife.

Eigentums- und Kontrollfaktoren

Lucky Shrimp AG ist eine Aktiengesellschaft in der Schweiz mit einem Stammkapital von 126.000 Schweizer Franken. Das Handelsregister Zürich listet vier führende Personen: Tim Salz, Alexander Dubsky, Stephan Lendi und die hit Treuhand GmbH als Revisionsorgan auf. Andreas Zaugg wird auf der Unternehmenswebsite als Mitgründer und Verantwortlicher für technische und energetische Aspekte genannt, erscheint jedoch nicht im Handelsregister.

Obwohl der Handelsregisterstatus "aktiv" ist, wird die Firma in einigen Verzeichnissen als "in Liquidation" geführt. Diese Diskrepanzen führen zu Unsicherheit hinsichtlich des tatsächlichen Unternehmensstatus. Externe Entscheidungsträger könnten Liquidationen vermuten, was potenziell Risiken für Investitionen und Partnerschaften signalisiert.

Die Besitzverhältnisse der Lucky Shrimp AG sind im Handelsregister nicht klar erkennbar. Informationen über tatsächliche Anteilseigner, Beteiligungsverhältnisse und externe Investoren sind nicht öffentlich zugänglich. Diese Unklarheiten zwingen potenzielle Partner und Investoren zu zeitaufwändigen Recherchen, um die wirtschaftlichen Verhältnisse und Entscheidungsstrukturen des Unternehmens zu verstehen.

  • Am Standort Hegmattenstrasse 24 in Winterthur existieren drei weitere Firmen.
  • Adressengemeinsamkeit könnte auf gemeinsame Verwaltungsstruktur hinweisen.
  • Unklarheit könnte risikoerhöhend wirken.

Die Website führt Gründer, die nicht im Handelsregister als Führungskräfte aufgeführt sind. Dies könnte auf eine Übergangsphase oder einen Strategiewechsel hindeuten und Fragen zu Governance und Kontinuität im Management aufwerfen.

Die Limited-Transparenzpflicht für Aktiengesellschaften in der Schweiz führt zu einer unvollständigen Datenlage, die dennoch stille Hemmnisse für potenzielle Partner und Investoren erzeugt. Für Entscheider bleibt es notwendig, diese Unklarheiten vor einer verbindlichen Geschäftsanbahnung zu klären, um sicherere Investitions- und Kooperationsentscheidungen treffen zu können.

  • Unklarheiten bestehen in Eigentum und Unternehmensstatus.
  • Gemeinsame Adresse mit anderen Firmen könnte Managementstruktur beeinflussen.
  • Begrenzte Transparenz stellt potenzielle Hindernisse dar.

Lucky Shrimp AG – AI Analysis

Zusammenfassende Bewertung und Fazit

Zusammenfassung der gesamten Analyse

Lucky Shrimp AG transformiert den Schweizer Garnelenmarkt durch nachhaltige, lokale Zuchtmethoden. Das Unternehmen fokussiert sich auf die antibiotikafreie Produktion von White Tiger Garnelen in Schweizer Tropenwasserbecken. Diese ressourcenschonenden Zuchtmethoden minimieren den Wasserverbrauch und bieten vollständige Rückverfolgbarkeit.

Seit der Gründung im Jahr 2019 beliefert Lucky Shrimp AG die Spitzengastronomie mit ihren Produkten. Ein bedeutender Meilenstein war die Aufnahme ihrer Produkte in das Sortiment der Dubno AG, wodurch die Gastronomie eine bequemere Bestellmöglichkeit erhält. Die Gründer, Alexander Dubsky und Andreas Zaugg, bieten eine regionale Alternative zu südamerikanischen und vietnamesischen Importen. Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) beschrieb ihre Vision passenderweise als: „Winterthur liegt am Meer.“

Trotz der aktuellen Liquidation, an der Führungspersönlichkeiten wie Tim Salz, hit Treuhand GmbH, Alexander Dubsky und Stephan Lendi beteiligt sind, bleibt die Ausrichtung des Unternehmens auf die Garnelenzucht, den Handel, Vertrieb sowie die Beratung bestehen.

  • Antibiotikafreie Produktion in der Schweiz.
  • Effiziente, ressourcenschonende Zuchtmethoden.
  • Fokus auf Spitzengastronomie und regionale Alternativen.
  • Aufnahme ins Dubno AG Sortiment als wichtiger Erfolg.
  • Liquidation unter Beibehaltung der Geschäftsfelder.
  • Ressourcenschonende Zuchtmethoden minimieren den Wasserverbrauch.
  • Regionale Alternative zu Importen durch lokale Produktion.
  • Geschäftsausrichtung trotz Liquidation beibehalten.

Pro

  • Der Einsatz von Biofloc-Technologie ermöglicht eine nachhaltige Aquakultur, die ohne Antibiotika arbeitet, und schafft Transparenz in Bezug auf ökologische Vorteile für umweltbewusste Partner.
  • Durch den geplanten Vertrieb modularer Zuchtanlagen bietet die Lucky Shrimp AG neuen Investoren die Möglichkeit zur Diversifikation und eine fundierte Entscheidung über langfristige Beteiligungen.
  • Die bestehenden Herausforderungen und Insolvenzen im Schweizer Indoor-Shrimpzuchtmarkt unterstützen eine fundierte Entscheidung für Investoren, indem sie Risiken zur Kenntnis nehmen und Chancen zur Stabilität fördern.
  • Die Kapitalkosten und der Marktzugang der Lucky Shrimp AG liefern strukturierte Hinweise zur Bewertung von Investitionsrisiken, was die Unsicherheitsreduktion für Finanzierungsentscheidungen erleichtert.
  • Das Engagement der Gründer mit Hintergrund in Umweltingenieurwesen schafft Vertrauen in den technologischen Ansatz und die Innovationskraft des Unternehmens.
  • Der aktuelle Liquidationsstatus der AG kann für potenzielle Investoren eine Chance bieten, strategisch in zukunftsweisende Technologien der Garnelenproduktion zu investieren, was eine fundierte Entscheidung zur Neuausrichtung möglich macht.

Kontra

  • Fehlende öffentliche Finanzkennzahlen erschweren die Einschätzung der Rentabilität und der langfristigen wirtschaftlichen Stabilität von Lucky Shrimp AG, was zu Unsicherheit bei potenziellen Investoren und Partnern führt.
  • Die unklaren Informationen zu genauen Produktionsvolumina und operativen Kapazitäten schaffen Interpretationsspielräume, die das Vertrauen in die Produktionskontinuität beeinträchtigen können.
  • Diskrepanzen im Liquidationsstatus zwischen offiziellen Registern und aktuellen Firmendarstellungen lassen offen, wie stabil und zukunftsfähig die Geschäftsaktivitäten tatsächlich sind.
  • Der erhöhte Prüfaufwand durch unvollständige Eigentums- und Kontrollinformationen erschwert eine klare Entscheidung über potenzielle Geschäftsbeziehungen oder Investitionen.
  • Die fehlende Klarheit über die genauen Insolvenzgründe und die Verwendung von Technologie erzeugen Unsicherheit über die langfristige Rentabilität und Fortschritte in der Akquisition von Investoren.
  • Das Fehlen einer klaren Unternehmensstruktur und Verteilung von Verantwortlichkeiten macht es schwierig einzuschätzen, ob die interne Organisation auf zukünftige Herausforderungen gut vorbereitet ist.
  • Die unvollständige Kommunikation über geplante strategische Schritte und deren Implementierung lässt offen, wie das Unternehmen seine Marktposition in einem potenziell volatilen Umfeld stabilisieren möchte.