Miraex SA
Kurzübersicht - Miraex SA
Essenz aus Analyse und Stammdaten
Miraex SA entwickelt photonische Sensoren und Quantentechnologien für anspruchsvolle industrielle Anwendungen. Das 2019 gegründete Unternehmen sitzt im EPFL Innovation Park in Ecublens und verbindet Hardware mit KI für prädiktive Wartung und Quantennetzwerke.
Miraex SA im Überblick
Das Team aus 11 bis 20 Mitarbeitern arbeitet an optischen Sensoren, die Vibrationen und Extreme bedingungen in Maschinen erfassen.
Photonische Schaltkreise ermöglichen die Konvertierung zwischen Mikrowellen und Optik für verteilte Quantensysteme.
SEALSQ Corp plant die vollständige Übernahme, um den Quantum-Stack zu erweitern.
Ein Patentportfolio schützt Innovationen in Elektro-Optik-Transduktion und Sensorik.
Aus dem EPFL-Ökosystem kommend adressiert Miraex industrielle IoT und Quantencomputing.
KI-basierte Bewertung
Dies ist eine KI-basierte Bewertung, die aktuelle auffindbare Daten aus verschiedenen Quellen verwertet. Die Daten können durch fehlende oder alte Informationen nicht immer genau sein.Branchenvergleich - Miraex SA
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Adresse
Chemin de la Dent d'Oche 1 A, 1024 Ecublens VD
Website
https://miraex.com/contact-usHandelsregisternummer
CH-550.1.185.760-7
Kontaktdaten
Unbekannt
Mitarbeiter
11-20
Gründungsjahr
2019-06-26
Investment Übersicht - Miraex SA
Unternehmensbewertung und strategische Analyse
Finanzielle Kennzahlen
Miraex SA, gegründet am 26. Juni 2019, spezialisiert sich auf photonische Sensoren und Quantencomputing-Lösungen mit 11–20 Mitarbeitern. Öffentliche Finanzdaten wie Umsatz oder Gewinn sind nicht verfügbar, jedoch wird der jährliche Umsatz auf 1–5 Millionen US-Dollar geschätzt, was eingeschränkte Aussagekraft hat.
Details zur Kapitalstruktur, Verschuldung und externen Investitionen sind unzugänglich. Zwei Marken sind beim Schweizer Markenamt registriert. Die Revisorarbeit wurde zuletzt am 14. Februar 2022 von SF REVISION Sàrl bestätigt. Die lückenhafte Datenlage erschwert Investitionsentscheidungen: Es ist unklar, ob das Unternehmen profitabel ist oder Verluste einfährt, was Entscheidungsprozesse verlängert, da externe Informationen eingeholt werden müssen.
Die Umsatzschätzung verdeutlicht die typische Positionierung eines technologie-orientierten Early-Stage-Unternehmens. Fehlende aktuelle Revisionsberichte werfen Fragen zur Compliance und regelmäßigen Rechnungsprüfung auf, was weitere Überprüfungen durch risikoaverse Interessenten bedingt.
Externe Stakeholder finden oft keinen aktiven Ablehnungspunkt, sondern priorisieren transparentere Finanzberichte anderer Unternehmen. Kreditinstitute vertagen Entscheidungen, während Investoren Interesse zeigen, aber auf weitere Prüfungen bestehen.
Für ein Unternehmen bei EPFL in der Deeptech-Branche ist die zurückhaltende Informationspolitik typisch. Sie führt zwar zu Klärungsbedarf, stellt jedoch die Substanz des Geschäfts von Miraex SA nicht in Frage. Das Unternehmen hat seine finanzielle Kommunikation nicht vollständig an externe Anforderungen angepasst.
- Miraex SA bietet keine konkreten Finanzdaten, was Investitionsentscheidungen erschwert.
- Typische Positionierung für ein Early-Stage-Unternehmen mit Fragen zur Compliance.
- Externe Stakeholder priorisieren transparentere Berichte, was zu Verzögerungen bei Entscheidungen führt.
Bewertung
Im Bereich photonische Sensorik und Quantentechnologien herrscht starker Wettbewerb. Anwendungsfelder reichen von industrieller Messtechnik bis hin zu Quantencomputing. Der Sektor wächst durch die Nachfrage nach wartungsfreien Sensoren und KI-gesteuerter Datenanalyse zur Ausfallvermeidung. Zu den Konkurrenten zählen sowohl etablierte Firmen in Optik und Sensorik als auch Start-ups aus Innovationsclustern wie dem EPFL Innovation Park.
Miraex SA, gegründet 2019 in Ecublens, Schweiz, entwickelt photonische Systeme für industrielle Sensorik und Quantensensorik. Das Portfolio umfasst optische Mikrosysteme, Sensoren und Quantenintegrierte Schaltkreise. Die Fokusbereiche sind Industrie-IoT, Metrologie und Quanteninformation. Die Firma hat 11-50 Mitarbeiter und einen geschätzten Umsatz von 1-5 Millionen US-Dollar. Schlüsselpersonen sind Daniel Brau, Grégoire Ribordy und Gabriel Wildberger. Zwei Markenanmeldungen und Mitgliedschaften in Netzwerken wie Seedup und Venturelab unterstreichen ihre Innovationskraft und Vernetzung.
Es fehlen genaue Angaben zu Umsatzentwicklung, Finanzdaten und Kundenverträgen. Bonitätsanalysen basieren auf Schätzungen und Marktdaten sowie Wachstumsmetriken sind schwach, was Vergleiche erschwert. Trotz ihrer Innovationskraft gibt es Verzögerungen bei Entscheidungen, die transparente Alternativen bevorzugen könnten.
Extern wird Miraex als Deeptech-Start-up in einem dynamischen Umfeld wahrgenommen, wo etablierte Unternehmen klare Skalierungsmöglichkeiten zeigen. Die unzureichende Datenlage führt zu Abwägungen zwischen Netzwerkvorteilen und fehlenden Kennzahlen. Verglichen mit anderen Schweizer Deeptech-Unternehmen wirkt Miraex zurückhaltend.
Die derzeitige Informationsarmut verstärkt die Kluft zwischen öffentlicher Wahrnehmung und unternehmerischem Potential. Präzisere Datenoffenlegung könnte die Wettbewerbsposition von Miraex verbessern.
- Photonische Sensorik und Quantentechnologien sind stark umkämpft und wachstumsstark.
- Miraex SA zeigt Innovationskraft, lässt es jedoch an Transparenz fehlen.
- Verbesserte Datenoffenlegung könnte die Marktstellung stärken.
Risikofaktoren
Miraex SA operiert seit 2019 im Bereich der photonikbasierten Quantentechnologien. Das Unternehmen bietet photonische Systeme für industrielle Sensorik und Quantennetzwerke an. Diese Systeme sind nützlich für Vibrationsmessung und Quantenverbindung. Besonders die TFLT-Photonic-Integrated-Circuits zeichnen sich durch ihre Robustheit gegen elektromagnetische Störungen aus. Die Technologien der Mikrowellen-optische Umwandlung und Photonverschränkung dienen als Basis für verteilte Quantenprozessoren.
Das Unternehmen unterscheidet sich durch Patente auf elektro-optische Transduktionsverfahren und das Traveling-Wave-Design. Sein Markt konzentriert sich auf prädiktive Wartung und Anomalieerkennung. Förderungen von 4 Millionen USD, einschließlich eines FIT-Tech-Seed-Loan, finanzieren Feldtests in Luftfahrt, Schiene und Agrartech. Eine geplante Übernahme durch SEALSQ Corp ergänzt die Marktstrategie, da Miraex in ihren Quantum Vertical Stack integriert werden soll.
Die Mitgliedschaft im Swiss National Startup Team und der Standort im EPFL Innovation Park unterstützen das Innovationspotenzial von Miraex. Jedoch könnten fehlende Informationen, wie Finanzkennzahlen oder Kundendetails, das Vertrauen von Investoren mindern. Der Mangel an Transparenz kann im Vergleich mit konkurrierenden Firmen zu Nachteilen führen. Die spezialisierte Expertise bietet dennoch eine signifikante Abgrenzung im Wettbewerb.
Miraex hat sich in einem wachsenden Markt positioniert, steht jedoch durch begrenzte Transparenz und zurückhaltende Darstellungen operativer Kapazitäten vor Herausforderungen. Die geplante Übernahme durch SEALSQ könnte diese Hürde überwinden und das Wachstum durch Integration in Quantenanwendungen beschleunigen.
- Miraex entwickelt photonische Systeme mit Fokus auf Quantenverbindung.
- Strategische Förderung sichert Feldtests in verschiedenen Industrien.
- Fehlende Transparenz könnte das Vertrauen der Investoren beeinträchtigen.
Stärken
Im kompetitiven Quantentechnologie-Sektor entwickelt Miraex SA photonische Integrierte Schaltkreise. Ansässig im EPFL Innovation Park, nutzt das Unternehmen Dünnschicht-Lithiumtantalat für Anwendungen wie industrielles Sensing und Satellitenkommunikation. Miraex, gegründet 2019, besteht aus einem kleinen Team und wird durch Venture-Kapital finanziert. Zuletzt erhielt das Unternehmen vor drei Jahren 2,92 Millionen US-Dollar. Der Umsatz wird auf unter 1,3 Millionen US-Dollar geschätzt, konkrete Finanzkennzahlen fehlen jedoch.
Im März 2026 unterzeichnete Miraex einen unverbindlichen Letter of Intent für die vollständige Übernahme durch SEALSQ Corp. Eine 60-tägige Exklusivitätsvereinbarung wurde getroffen, und der Abschluss wird für Ende Juni 2026 erwartet, sofern regulatorische Genehmigungen eingeholt werden. Diese Akquisition soll durch den SEALSQ Quantum Fund erfolgen und die Integration in SEALSQs Quantum Vertical Stack vorsehen.
Als Mitglied des IBM Q Networks hat Miraex erste Prototypen und Quantenaufträge realisiert. Die Abhängigkeit von Venture-Finanzierungen und fehlende aktuelle Geschäftszahlen deuten auf finanzielle Unsicherheiten hin. Regulatorische Hürden und Marktschwankungen stellen weitere Herausforderungen dar.
Unklarheiten bestehen bezüglich der Finanzstruktur der Übernahme und der Patentanmeldungen, was die Due-Diligence-Phase verzögern kann. Externe Beobachter sehen dies als typisch für Startups in diesem Bereich. Dennoch bleibt es möglich, durch gezielte Steuerung sichtbarer Informationen die Interpretationen zu beeinflussen.
- Miraex entwickelt photonische Schaltkreise, finanziert durch Venture-Kapital.
- Geplante Übernahme durch SEALSQ Corp bis Juni 2026, abhängig von Genehmigungen.
- Finanz- und Patentsituation verursachen Unsicherheiten im Entscheidungsprozess.
Fazit der Investment Übersicht
Im Quantentechnologie-Sektor, wo photonische Interconnects und Quantensensorik durch die Nachfrage nach skalierbaren Netzwerken und robusten Sensing-Lösungen wachsen, positioniert sich Miraex SA mit ihrer Spezialisierung auf Thin-Film-Lithium-Tantalat (TFLT)-basierte Photonic-Integrated-Circuits (PICs). Diese Technologien ermöglichen Mikrowellen-optische Transduktion und Photonverschränkung über große Frequenzbereiche. Die Patente und hohe RF-Effizienz auf diesem Gebiet stärken Miraex' Angebot für prädiktive Wartung und Quantennetzwerke.
Das Unternehmen, im EPFL Innovation Park seit 2019 ansässig, umfasst 11-20 Mitarbeiter und erhält Anerkennung, unter anderem vom Swiss National Startup Team, sowie Fördermittel in Höhe von 4 Millionen USD.
Am 24. März 2026 unterzeichnete SEALSQ Corp eine Absichtserklärung zur vollständigen Übernahme von Miraex innerhalb des SEALSQ Quantum Fund. Diese Transaktion soll bis Juni 2026 abgeschlossen sein und integriert Miraex in den Quantum Vertical Stack und die Quantum Spatial Orbital Cloud, um die orbitale Quantensicherheit zu verbessern. Die strategische Passung mit SEALSQ wird durch deren solides Eigenkapital von 461,5 Millionen USD und niedrige Verschuldung unterstützt.
Dennoch gibt es Informationslücken: Es fehlen genaue Finanzkennzahlen wie Umsatzentwicklungen, die Burn-Rate oder der Status der Due-Diligence der SEALSQ-Übernahme. Diese Unklarheiten könnten bei Entscheidern zu Rückfragen führen, da grundlegende Metriken und Vergleiche mit Wettbewerbern wie PsiQuantum fehlen. Auch Angaben zur Produktionsskalierbarkeit und Umsetzung von Patenten sind unzureichend, was eine schnelle Entscheidung erschwert. Trotz technologischer Stärken kann dies zu verzögerten Verträgen oder einer Bevorzugung transparenter positionierter Konkurrenten führen.
- Miraex SA nutzt spezialisierte TFLT-basierte Technologien für Quantensensorik und -netzwerke.
- SEALSQ plant die Übernahme von Miraex zur Stärkung der Quantensicherheit.
- Es bestehen Informationslücken bei Finanzkennzahlen und Produktionsdetails.
Management & Führung
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| Name | Position | Zeitraum | Status |
|---|---|---|---|
|
MG
Daniel Brau
|
Chief Executive Officer / Président
|
Seit 2019-06-26
|
Aktiv |
|
MG
Christopher Axline
|
Chief Technology Officer
|
Seit ca. 2021
|
Aktiv |
|
MG
Gabriel Wildberger
|
Membre du conseil d'administration
|
Seit 09.12.2024
|
Aktiv |
|
MG
Clément Javerzac-Galy
|
Co-Founder
|
Seit 2019-06-26
|
Aktiv |
Daniel Brau Aktiv
Chief Executive Officer / Président
Christopher Axline Aktiv
Chief Technology Officer
Gabriel Wildberger Aktiv
Membre du conseil d'administration
Clément Javerzac-Galy Aktiv
Co-Founder
Verbundene Unternehmen
Tochtergesellschaften und Geschäftsbeziehungen
Markt & Wachstum
Marktbedingungen und Wachstumspotenzial
Marktbedingungen
Analyse: Miraex SA im Quantenökosystem
Der Quantentechnologie-Markt integriert etablierte Konzerne und spezialisierte Entwickler. Miraex SA konzentriert sich auf photonikgestützte Quanteninterconnects, welche Quantenprozessoren durch Frequenzkonversionen verbinden.
In finanzieller Hinsicht zeigt Miraex eine bescheidene Reichweite: geschätzte 1,3 Millionen US-Dollar Umsatz, 4 Millionen US-Dollar Finanzierung und 4,2 Millionen US-Dollar Bewertung. Informationen über Marktpenetration oder Kundenvalidierung liegen nicht vor. Ein Patentportfolio unterstützt ihren technischen Vorsprung, jedoch fehlen belegte Markterfolge.
Anfang 2026 wurde eine Absichtserklärung zur Übernahme von Miraex durch SEALSQ Corp unterzeichnet, finanziert vom SEALSQ Quantum Fund, mit Abschluss bis Juni 2026. Diese Integration zielt darauf ab, den "Quantum Vertical Stack" von SEALSQ zu stärken.
Herausfordernd bleibt die ungesicherte Marktreife. Trotz technologischen Fortschritts fehlt die Validierung durch Pilotprojekte und Umsatzentwicklung. Dies deutet auf eine frühe Kommerzialisierungsphase hin, was längere Entscheidungszyklen erfordern könnte.
Die Übernahme reflektiert den Trend von Einzelinnovationen hin zu strategischen Plattformen, der den Wettbewerb für unabhängige Akteure erschwert. Der Quantum-Interconnect-Markt könnte von wenigen großen Plattformen dominiert werden, wie SEALSQ, was die Marktdynamik beeinflusst.
Externe Entscheidungen könnten aufgrund fehlender Benchmarks die zukünftigen Potenziale der Akquisition abwarten. Die Marktgröße des Quantum-Interconnect-Segments bleibt unklar und beeinflusst die Bewertung kritischer Marktakteure wie Miraex.
- Miraex operiert im spezialisierten Bereich der Quanteninterconnects.
- Finanzielle Daten und Kundenvalidierung sind teilweise unbekannt.
- Integration in SEALSQ Corps „Quantum Vertical Stack“ bis Mitte 2026 geplant.
Wachstumspotenzial
Im Quantentechnologie-Sektor, in dem photonische Systeme zur Sensorik und Quantenvernetzung gefragt sind, ist Miraex SA ein innovativer Akteur. Das Unternehmen tritt in Wettbewerb mit etablierten Photonik-Anbietern und aufstrebenden Quantenstart-ups, die Märkte wie Industrie 4.0 und Quantenarchitekturen adressieren. Miraex' Schlüsseltechnologie verbindet Mikrowellen- und optische Frequenzen und ermöglicht differenzierte Anwendungen. Der Markt ist durch hohe Entwicklungsbarrieren und regulatorische Hürden geprägt.
Miraex SA entwickelt photonische Integrierte Schaltkreise auf Dünnfilm-Lithiumtantalat-Basis. Anwendungen finden sich in prädiktiver Wartung und Quanteninterconnects. Das Geschäftsmodell umfasst ein Full-Stack-Angebot mit Sensoren, Machine-Learning-Algorithmen und Cloud-Interfaces, unterstützt durch Patente und Markenregistrierungen. Werttreiber sind der EPFL Innovation Park, Förderungen über 100.000 CHF und eine geplante Übernahme durch SEALSQ Corp bis Juni 2026. Ein erfahrenes Managementteam sorgt für Stabilität. Risiken bestehen in Abhängigkeit von Forschungsfinanzierungen und Unsicherheiten bei Akquisitionen.
Öffentliche Informationslücken bei Umsätzen oder Kundenportfolios sowie unklare Übernahmedetails schaffen Unsicherheiten in Due-Diligence-Prozessen. Dies führt zu erhöhtem Prüfungsaufwand und verzögerten Entscheidungen, was im Vergleich zu transparenten Wettbewerbern Nachteile bringen kann. Obwohl Förderungen und Akquiseinteresse Potenzial signalisieren, neigen Investoren wegen der Informationsdefizite zu Zurückhaltung. Diese Diskrepanzen zwischen öffentlicher Wahrnehmung und tatsächlicher Leistungsfähigkeit beeinflussen die Marktbeurteilung.
- Miraex SA adressiert Märkte durch photonische Systeme.
- Schlüsseltechnologie: Verbindung von Frequenzen.
- Datenlücken erzeugen Unsicherheiten und Hindernisse.
Finanzielle Bewertung
Finanzielle Leistung und Vermögensbewertung
Finanzielle Leistung
Finanzielle Situation Miraex SA
Fakten
Miraex SA, 2019 gegründet, beschäftigt derzeit 11 bis 20 Mitarbeiter und ist in Ecublens VD, Schweiz registriert (UID: CHE-202.378.350). Öffentliche Recherchen in Finanz- oder Handelsregistern liefern keine publizierten Finanzdaten, z. B. Bilanzen oder Umsätze. Der Webauftritt bietet primär Kontaktinformationen, jedoch keine finanziellen Berichte. Für Schweizer Unternehmen dieser Größe variieren Offenlegungspflichten je nach Rechtsform und Struktur. Informationen könnten entweder nicht digital oder unter Ausnahmeregelungen vorliegen.
Einordnung
Das Fehlen öffentlicher Finanzdaten erschwert externen Entscheidern, z. B. Kreditgebern oder Investoren, eine klare Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Dies deutet nicht automatisch auf finanzielle Schwierigkeiten hin, sondern erzeugt Unsicherheit hinsichtlich der Jahresabschlüsse. Unternehmen werden in höhere Risikoklassen eingestuft, was nicht fehlender Leistung, sondern Informationslücken zuzuschreiben ist. Bei größeren Transaktionen ist ein erhöhter Due-Diligence-Aufwand erforderlich, einschließlich der Anforderung von Finanzberichten. Vergleichbare Schweizer Unternehmen zeigen oft größere Transparenz. Bei Miraex SA könnte die fehlende Offenlegung zu einem Prioritätsverlust gegenüber klareren Alternativen führen. Besonders Banken oder Finanzstrukturen werten das Fehlen von Basisdaten als kritisches Filterkriterium. Diese Umstände ergeben sich aus der derzeitigen Datenlage und der institutionellen Risikominderung, ohne die operative Leistung oder Seriosität des Unternehmens zu bewerten.
- Keine öffentlichen Finanzdaten verfügbar.
- Informationslücken führen zu Risikohöherbewertung.
- Erhöhter Due-Diligence-Aufwand bei Transaktionen nötig.
Vermögensbasierte Bewertung
Miraex SA, gegründet 2019, befindet sich im EPFL Innovation Park in Ecublens. Das Unternehmen mit 11 bis 20 Mitarbeitern ist in Photonik, industrieller Sensorik und Quantentechnologie tätig und verfolgt eine Dual-Track-Strategie mit intelligenten optischen Sensoren zur Maschinenausfallprävention und Quantenschaltkreisen für Präzisionsmessungen und Quantencomputernetzwerke. Das Geschäftsmodell kombiniert Hardware, KI-basierte Dateninterpretation und Quantenvernetzung. Geleitet wird das Unternehmen von Grégoire Ribordy, Daniel Brau und Gabriel Wildberger mit Clément Javerzac-Galy als Mitgründer.
Der geschätzte Jahresumsatz liegt zwischen ein und fünf Millionen US-Dollar. Der Unternehmenswert wird durch fehlende Informationen beeinflusst, was die Positionierung im Wettbewerb erschwert. Miraex zielt auf Märkte in Sensorik und Quanteninfrastruktur ab, deren Reife unklar bleibt. Die Betriebsgröße signalisiert eine Early-Stage-Phase, was den wahrgenommenen Wert im Vergleich zu anderen Startups mindern kann.
Die eingeschränkte Dokumentation der Management-Struktur und fehlende öffentliche Profile erschweren das Vertrauen in die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit der Strategie. Die Ausrichtung auf Quantencomputing-Netzwerke spricht keinen Massenmarkt an und stellt das Unternehmen in Investorenkreisen als Forschungsprojekt dar, was Entscheidungsprozesse verzögert.
Diese Informationen entsprechen typischen Veröffentlichungsmustern von Schweizer Deeptech-Startups und zeigen keine Zurückhaltung. Die Effekte zeigen eine Informationslücke zwischen frühen Technologieunternehmen und Erwartungen von Investoren und Partnern.
- Die Dual-Track-Strategie umfasst Sensorik und Quantentechnologien.
- Der finanzielle Erfolg ist aufgrund mangelnder Transparenz schwer einzuschätzen.
- Investoren sehen Miraex eher als Forschungsprojekt.
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Unternehmensführung & Kunden
Management, Führung und Kundenbasis
Management und Führung
Miraex SA, eine Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht, wurde am 26. Juni 2019 gegründet. Die Unternehmensführung liegt bei Daniel Brau, Grégoire Ribordy und Gabriel Wildberger. Clément Javerzac-Galy ist als Co-Gründer identifiziert, jedoch ist seine Rolle in der Governance-Struktur unklar. Eine klare Unterscheidung zwischen Geschäftsführung und Vorstand wird in öffentlichen Quellen nicht gezeigt.
Diese Unklarheit erschwert externen Stakeholdern die Entscheidungsfindung. Die fehlende Transparenz bezüglich der Rollenverteilung und Javerzac-Galys Funktion führt zu zusätzlichem Prüfaufwand für Kreditinstitute und Investoren. Solche Unsicherheiten können die Wahrnehmung und Kontinuität der Geschäftsführung beeinträchtigen und Entscheidungsprozesse verzögern, insbesondere in Due-Diligence-Prozessen. Hierdurch entstehen Verzögerungen bei der Unternehmensbewertung in standardisierten Matrizen.
Die Verantwortungskonzentration auf drei Personen, typisch für frühe Wachstumsphasen, wird als potenzieller Risikofaktor gesehen. Ein Ausfall einer Schlüsselperson könnte die operative Kontinuität gefährden. Dies motiviert potenzielle Partner, Unternehmen mit klareren Strukturen zu bevorzugen.
Die unklare Darstellung von Verantwortlichkeiten in den Bereichen Vertrieb, Technik und Finanzen verlangt nach zusätzlicher Klärung. Dies kann die Bewertung und Zusammenarbeit mit multinationalen Unternehmen erschweren, da Partner Klarheit bevorzugen. Entscheidungen werden nicht abgelehnt, sondern verschoben, bis die Struktur klarer ist.
Diese Informationslücken sind auf die typische, zurückhaltende Selbstdarstellung von Schweizer Deeptech-Spin-offs zurückzuführen. Geneom im Umgang mit Governance-Details neigen sie dazu, Informationen geschützt oder in direkten Gesprächen zu behandeln, was unbewusste Verzögerungen in standardisierten Prozessen verursacht.
- Unklare Führungsstruktur erschwert Entscheidungsfindung für Stakeholder.
- Verantwortungskonzentration kann als Risikofaktor wahrgenommen werden.
- Informationslücken beeinflussen Wahrnehmung und Zusammenarbeit negativ.
Kundenbasis und Umsatzquellen
Miraex SA agiert im Quantentechnologie-Markt mit Schwerpunkt auf photonische Systeme zur industriellen Sensorik und Quantenvernetzung. Ihre Full-Stack-Lösungen kombinieren Sensoren und maschinelles Lernen zur Überwachung von Parametern wie Vibration und Temperatur. Dies unterstützt prädiktive Wartung, Anomalieerkennung und verteilte Quantenverbindungen. Anwendungen erstrecken sich über Industrie, Telekommunikation und Quanteninformation. Die Produkte sind gegen elektromagnetische Störungen, Strahlung und Temperaturschwankungen resistent.
Das Patentportfolio umfasst elektro-optische Transduktion, ergänzt durch zwei Markenanmeldungen. Im März 2026 wurde die geplante Übernahme durch SEALSQ bekanntgegeben, mit voraussichtlichem Abschluss im Juni 2026. Eine 60-tägige Exklusivitätsfrist gilt für Due-Diligence und Verhandlungen. Frühere Finanzierungen betrugen 100.000 CHF durch einen FIT-Tech-Seed-Kredit sowie 4 Millionen CHF durch eine Finanzierungsrunde. Führungskräfte sind CEO Daniel Brau und Christopher Axline.
Miraex ist primär im B2B-Bereich tätig und nutzt Cloud-Interfaces für Daten und Alerts. Die Umsatzstrategie stützt sich auf Entwicklung, Fertigung und Vermarktung ihrer Technologien. Der geschätzte Jahresumsatz liegt bei 1,28 Millionen USD bei 11-20 Mitarbeitern. Detaillierte Vertriebswege oder Großkunden bleiben unklar.
Es fehlen Informationen zu spezifischen Kundensegmenten und Erlösmodellen. Diese Unklarheiten erschweren Due-Diligence-Prozesse und verzögern Entscheidungen, da Marktpotentiale schwer bewertbar sind. Die Übernahme durch SEALSQ könnte als Risiko interpretiert werden, was Kooperationen verzögert. Die gegenwärtige Datenlage fördert passive Verzögerungen bei Investitionen, nicht aufgrund mangelnder Qualität, sondern wegen begrenzter öffentlicher Informationen.
- Fokus auf industrieller Sensorik und Quantenvernetzung.
- SEALSQ plant Übernahme mit geplanten Abschluss Mitte 2026.
- Limitierte Informationen verzögern Entscheidungsprozesse.
Risiken & Reputation
Risikofaktoren und immaterielle Werte
Immaterielle Werte und soziale Kompetenz
Im Schweizer Deeptech-Sektor sind Quantencomputing und photonische Sensorik eng mit Industrie-IoT und KI verknüpft. Etablierte Unternehmen wie ID Quantique und SpinQ dominieren durch starke Medienpräsenz, während Startups wie Miraex SA mit einer Fokussierung auf die optische Vernetzung von Quantenprozessoren punkten. Der Wettbewerb zielt auf Vertrauenssignale wie Venture-Förderungen und Nähe zur EPFL ab, um in Bereichen wie Metrologie und Telekom schnell zu skalieren. Allerdings fehlt es vielen an breiter Öffentlichkeitsarbeit, was sie im Hintergrund hält.
Miraex SA besitzt zwei Markenanmeldungen (MIRAEX, 05477/2019 und 05480/2019). Die Website betont photonische Sensoren, Quantenlösungen und KI-IoT zur Maschinenausfallprävention. Außendarstellungen erscheinen auf Plattformen wie venturelab.swiss und cleantech-alps.com. Dokumentiert sind Vereinsmitgliedschaften in Netzwerken wie b2match.com und computecompass.com. Es gibt keine öffentlichen Informationen zu Nachhaltigkeit oder sozialem Engagement. Medienberichte oder unabhängige Bewertungen sind bis Mai 2026 nicht auffindbar, ebenso wenig wie Kritik oder Skandale.
Es fehlen quantifizierbare Goodwill-Indikatoren wie Nutzerzahlen oder Kundenreferenzen sowie Details zu Nachhaltigkeit, was die Due-Diligence-Prozesse für Entscheider erschwert. Die geringe Social-Media-Präsenz und fehlende Medienarbeit mindern die Markenreichweite, was Entscheidungen über Partnerschaften oder Investitionen verzögert. Die EPFL-Anbindung bietet zwar technologische Vertrauenssignale, der Markenfokus deutet jedoch auf ein frühes Stadium ohne bewiesene Skaleneffekte hin, was zu einer Vertagung von Engagements führen könnte. Im Vergleich zu anderen Deeptech-Firmen mit detaillierten Impact-Reports, wirkt Miraex erklärungsbedürftig. Diese Dynamik entsteht durch die derzeitige Datenlage und deren externe Interpretation, nicht durch mangelnde Qualität oder Seriosität. Eine gezielte Präsentation könnte die Wahrnehmung positiv beeinflussen.
- Quantencomputing und photonische Sensorik sind mit IoT und KI verbunden.
- Miraex SA fokussiert auf optische Vernetzung von Quantenprozessoren.
- Es fehlen quantifizierbare Goodwill-Indikatoren und detaillierte Impact-Reports.
Risikofaktoren und Eventualitäten
Miraex SA agiert im Bereich der Quantentechnologie und photonischen Sensorik, um in anspruchsvollen Umgebungen mit Wettbewerbern wie Veranex Switzerland SA zu konkurrieren. Das Unternehmen bietet Full-Stack-Lösungen für industrielle Überwachung und prädiktive Wartung mit Schwerpunkt auf lichtbasierten Sensoren, die unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen und Temperaturschwankungen sind.
Einen bedeutenden Schritt stellte ein Tech-Seed-Kredit von 100.000 CHF durch FIT im Jahr 2020 dar, der für Feldtests eingesetzt wurde. Im März 2026 wurde eine Absichtserklärung zur vollständigen Übernahme durch SEALSQ Corp verkündet, deren Abschluss bis Juni 2026 geplant ist. Die Firmenwebsite hebt photonische integrierte Schaltkreise hervor, die für verteiltes Quantensensing und Quantencomputing relevant sind.
Miraex wurde 2019 in Ecublens VD am EPFL Innovation Park gegründet. Der CEO, Daniel Brau, und weitere Führungskräfte wie Christopher Axline leiten das Unternehmen. Das Handelsregister führt zwei Markenanmeldungen und bestätigt den letzten Update am 9. Dezember 2024. Schätzungen sprechen von 11-20 Mitarbeitern und einem Umsatz von ca. 1,28 Mio. USD bei einer Finanzierung von 4 Mio. USD.
Die Transparenzlücken hinsichtlich Finanzkennzahlen, Kundenfeedback und der Übernahme durch SEALSQ erhöhen den Prüfaufwand bei Due-Diligence-Prozessen. Fehlende Bewertungen erschweren die Einschätzung interner Dynamiken und können potenziell zu Prioritätsverlust führen, insbesondere gegenüber datenreicheren Wettbewerbern. Die beschriebene Übernahme könnte als strategische Stärkung wahrgenommen werden, jedoch besteht Ungewissheit bis zum formalen Abschluss.
Miraex SA zeigt keine negativen Meldungen oder Warnungen, z. B. von FINMA, und genießt einen guten Ruf. Dennoch bleibt die Informationsbasis im Vergleich zu größeren Tech-Firmen zurückhaltend, was die Entscheidungsfindung und langfristige Marktposition potenziell beeinflusst. Um diese Lücken zu schließen, könnten gezielte Ergänzungen der öffentlichen Daten die externe Wahrnehmung und strategische Narrativen erheblich stärken.
- Miraex SA konkurriert in der Quantentechnologie mit Fokus auf photonische Sensorik.
- Eine geplante Übernahme durch SEALSQ Corp ist bis Juni 2026 anvisiert.
- Transparenzlücken könnten bei der Marktpositionierung Nachteile bringen.
Unabhängiger Faktencheck
Im SCOREDEX Faktencheck beleuchten wir Geschäftsmodelle, Strukturen und Risiken – sachlich, transparent und unabhängig recherchiert.
Zum Faktencheck →Strategische Faktoren
Wirtschaftliche Trends und Eigentumsverhältnisse
Wirtschaftliche und branchenspezifische Trends
Miraex SA spezialisiert sich auf Photonik-basierte Sensorsysteme und Quantentechnologien für industrielle Anwendungen. Seit 2019 registriert, operiert das Unternehmen vom EPFL Innovation Park in Ecublens, Schweiz, aus und beschäftigt zwischen 11 und 20 Mitarbeiter. Der Schwerpunkt liegt auf Forschung und Entwicklung sowie der Bereitstellung optischer Sensoren zur Maschinenvibrationserfassung, industriellen IoT-Lösungen mit KI und Quantenintegrationssystemen. Miraex ist aktiv in der präventiven Wartung und im Quantencomputing, mit einem geschätzten Umsatz von einem bis fünf Millionen Euro und zwei registrierten Markeneintragungen.
Die öffentliche Datenlage zu Miraex SA ist begrenzt, was externe Entscheidungen erschwert. Geografische und finanzielle Inkonsistenzen bestehen, und das tatsächliche Wachstumspotenzial bleibt durch fehlende Finanzkennzahlen und Jahresabschlüsse unklar. Der Fokus auf Quantentechnik und präventive Sensorik spiegelt Markttendenzen wider, jedoch fehlen Kundenreferenzen und Produktreife-Meilensteine, die eine marktfähige Lösung bestätigen könnten.
Während Managementmitglieder wie Daniel Brau und Grégoire Ribordy benannt sind, fehlen detaillierte Informationen zu deren beruflichen Hintergründen oder Expertisen, was im Deep-Tech-Sektor von Bedeutung sein kann.
Die Kommunikationsstrategie von Miraex ist auf Investorennetzwerke und Innovationsplattformen ausgerichtet, anstelle öffentlicher Transparenz. Diese dezentrale Strategie ist bei Startups in spezialisierten Bereichen üblich, kann jedoch zu geringer Marktsichtbarkeit führen.
Insgesamt operiert Miraex SA in einem vielversprechenden, jedoch spekulativen Marktumfeld. Die eingeschränkte Datenverfügbarkeit erfordert von Partnern und Investoren zusätzliche Recherchen und due Diligence, um fundierte Investitionsentscheidungen zu treffen.
- Miraex SA ist spezialisiert auf Photonik-basierte Sensoren und Quantentechnologien.
- Begrenzte öffentliche Datenlage erschwert strategische Entscheidungen.
- Dezentrale Kommunikationsstrategie beeinträchtigt Marktsichtbarkeit.
Eigentums- und Kontrollfaktoren
Im Quantencomputing-Sektor gelten photonische Interconnects als zentral für skalierbare Netzwerke. Miraex SA agiert hier im Wettbewerb mit Akteuren wie ORCA Computing und QuiX Quantum. Das Unternehmen erhielt Finanzmittel von Institutionen wie dem State Secretariat for Education und Venture Kick, insgesamt rund 3,38 Millionen US-Dollar, wobei die letzte Finanzierung vor drei Jahren stattfand.
Im März 2026 hat SEALSQ Corp, eine Tochter von WISeKey, eine Absichtserklärung zur vollständigen Übernahme von Miraex SA unterzeichnet. Die erwartete Transaktion soll bis Ende Juni 2026 abgeschlossen werden, vorausgesetzt, alle Bedingungen werden erfüllt. Im Handelsregister VD ist Miraex als Aktiengesellschaft mit Sitz in Ecublens VD eingetragen. Daniel Brau fungiert als Präsident und Gabriel Wildberger als Verwaltungsrat. Das Unternehmen besitzt vier Patente und zwei Marken (MIRAEX, seit 2019).
Es bestehen Unklarheiten bezüglich der Anteileverteilung und Förderbeteiligungen vor der potenziellen Übernahme, was zusätzliche Prüfungen durch externe Entscheider erfordert. Insbesondere fehlen Informationen über interne Entscheidungsmechanismen wie Stimmrechtsregelungen, was Rechtsgutachten notwendig macht. Die Abhängigkeit von öffentlicher Förderung deutet auf momentane Unabhängigkeit hin, während die Übernahme durch SEALSQ eine Konsolidierungsstrategie darstellen könnte. Ohne bestätigte Abschlussdetails bleibt die Position von Miraex unklar, was Entscheidungen verzögern kann.
Die aktuelle Transparenzlage mindert die Wettbewerbsfähigkeit in Ausschreibungen oder Partnerschaftsverhandlungen nicht aufgrund von Fehlern, sondern wegen der unvollständigen Datenlage. Diese beeinflusst die strategische Wahrnehmung des Unternehmens.
- Miraex SA steht im Wettbewerb mit ORCA Computing und QuiX Quantum.
- SEALSQ Corp plant, Miraex SA bis Juni 2026 zu übernehmen.
- Informationslücken beeinflussen die strategische Positionierung.
Miraex SA – AI Analysis
Zusammenfassende Bewertung und Fazit
Zusammenfassung der gesamten Analyse
Miraex SA, ein 2019 gegründetes Schweizer Deeptech-Startup, ist spezialisiert auf photonische und quantenbasierte Lösungen in den Bereichen Sensing, Networking und Computing. Das Unternehmen nutzt Photonic Integrated Circuits (PIC) mit Thin Film Lithium Tantalate (TFLT), um Zuverlässigkeit in extremen Umgebungen zu gewährleisten und Anomalien frühzeitig zu erkennen. Diese Technologie erlaubt die Umwandlung von Mikrowellen- in optische Frequenzen und die Vernetzung von Quantenprozessoren.
Im Mai 2026 schloss SEALSQ Corp. einen Letter of Intent zur vollständigen Übernahme von Miraex SA ab, um ihren Quantum Vertical Stack zu optimieren. Geplant ist der Abschluss der Akquisition bis Ende Juni 2026, vorbehaltlich Due-Diligence und regulatorischer Genehmigungen. Diese Entwicklung zeigt das Potenzial von Miraex im Quantenmarkt, untermauert durch gesicherte Patente und Prototypen.
Miraex SA bietet zudem Lösungen von der Messung bis zur Cloud-Integration an, ist unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen und Strahlung. Geplant ist die Verbindung von Tausenden Quantum Processing Units über optische Netzwerke, betrachtet als nächster bedeutender Schritt nach der GPU-Skalierung in der KI. Mit einer Kapitalerhöhung von 729.000 CHF im April 2024 und der Auszeichnung als eines der TOP 100 Swiss Startups 2022 ist Miraex SA prominent im Bereich Quantensensing, Quantencomputing und globaler Quantennetzwerke positioniert.
Es gibt derzeit keine Hinweise auf finanzielle Schwierigkeiten. Stattdessen konzentriert sich Miraex SA auf Wachstum und strategische Partnerschaften, beispielsweise mit CSEM, um die Marktposition zu stärken.
- Fokus auf photonische und quantenbasierte Lösungen für Zuverlässigkeit und Anomalieerkennung.
- Geplante Übernahme durch SEALSQ Corp. zur Verbesserung des Quantum Vertical Stack.
- Starke Marktstellung durch Innovation und strategische Partnerschaften.
Pro
- Durch die Spezialisierung auf photonische Sensoren und Quantencomputing bietet Miraex SA Technologien für zukunftsrelevante Marktsegmente, was eine fundierte Entscheidung über Investitionen im Bereich der Spitzentechnologie unterstützt.
- Miraex SA schafft Transparenz in seinem technologischen Ansatz mit zwei aktiven Marken und einem Patentportfolio, das eine klare Technologiedifferenzierung ermöglicht und Entscheidern Struktur bietet.
- Die Einbettung im EPFL Innovation Park unterstreicht Miraex SA's Anbindung an ein anerkanntes Ökosystem für Deep-Tech-Innovationen, was Vertrauen in die fortschrittliche Entwicklungsumgebung des Unternehmens stärkt.
- Die Dokumentation der Übernahmeabsicht durch SEALSQ bietet eine deutliche strategische Perspektive, die für externe Entscheider als Validierung der Unternehmensstrategie interpretiert werden kann.
- Die Teilnahme an Netzwerken wie Venturelab und CleantechAlps liefert Entscheidern strukturierte Hinweise auf technologische und marktorientierte Engagements, die kontinuierliche Innovations- und Partneraktivitäten reflektieren.
- Obwohl konkrete Finanzkennzahlen fehlen, ermöglicht die Schätzung der Finanzierungsrunde und der Umsatzgrößenordnung eine grundsätzliche Einschätzung der Unternehmensstabilität und Marktpräsenz.
- Die Fokussierung auf Anwendungen in der industriellen Sensorik und Quantenvernetzung spricht die Bedürfnisse zukünftiger Industriestandards an, was die Relevanz für strategische Entscheidungsprozesse hinsichtlich technologischer Investitionen unterstreicht.
Kontra
- Die fehlende Transparenz bei den finanziellen Kennzahlen von Miraex SA erschwert es, eine klare Einschätzung der wirtschaftlichen Stabilität des Unternehmens vorzunehmen, was zu Unsicherheit bei potenziellen Investoren führen kann.
- Die breite Schätzung des jährlichen Umsatzes zwischen 1 und 5 Millionen US-Dollar erschwert eine klare Interpretation des tatsächlichen Wachstums und der wirtschaftlichen Leistung des Unternehmens.
- Da keine detaillierten Daten zur Kapitalstruktur oder Verschuldung vorliegen, ist es schwierig einzuschätzen, ob finanzielle Risiken bestehen, was den Prüfaufwand für mögliche Geschäftspartner erhöht.
- Die fehlende Dokumentation über konkrete Kundenreferenzen oder Pilotprojekte lässt offen, wie weit fortgeschritten der Marktzugang von Miraex SA tatsächlich ist, was die Entscheidungsprozesse für Partnerschaften verzögern kann.
- Fehlende Aussagen über die operative Führung innerhalb des Unternehmens führen zu Interpretationsspielräumen, die die Entscheidungsdauer für Investitionsentscheidungen verlängern können.
- Die Tatsache, dass weder Gewinn- noch Verlustrechnung noch aktuelle Finanzberichte zugänglich sind, macht es schwierig einzuschätzen, ob das Unternehmen nachhaltig profitabel ist.
- Die Abwesenheit von öffentlichen Finanzierungsrundendetails lässt unbeantwortet, in welchem Umfang externe Investoren das Unternehmen unterstützen, was bei riskoaversen Entscheidern zu Vorbehalten führt.