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radicant holding ag

radicant holding ag

Analyse vom 6. Mai 2026
Rheinstrasse 7, 4410 Liestal numarics.com 412560638
544 von 1000 Punkten

Kurzübersicht - radicant holding ag

Essenz aus Analyse und Stammdaten

Die radicant holding ag mit Sitz in Liestal betreibt als Holding Beteiligungen im Finanz- und Administrationsbereich. Sie verbindet nachhaltiges Banking mit automatisierten Treuhanddienstleistungen für Privatkunden und KMU über Töchter wie radicant bank und radicant business.

radicant holding ag im Überblick

Die Holding hält Anteile an radicant bank mit FINMA-Lizenz und radicant business, die aus der Fusion mit Numarics entstand. So entsteht ein Angebot aus digitalem Banking und KI-gestützter Buchführung.

Basellandschaftliche Kantonalbank als Mehrheitseigentümerin sorgt für Stabilität neben Investoren wie UBS Next. Das Team umfasst rund 95 Mitarbeiter in der Schweiz und Portugal.

Fokus liegt auf nachhaltigen Investments nach UN-Zielen und günstigen Konditionen ohne Fremdwährungsgebühren. KMU profitieren von automatisierter Lohn- und Steuerberatung.

Standorte in Liestal, Zürich und Luzern bedienen Kunden digital und vor Ort. Die Struktur passt sich Trends in Fintech und Nachhaltigkeit an.

Anton Stadelmann leitet als CEO, unterstützt von einem neunköpfigen Management. PricewaterhouseCoopers übernimmt die Revision.

KI-basierte Bewertung

Dies ist eine KI-basierte Bewertung, die aktuelle auffindbare Daten aus verschiedenen Quellen verwertet. Die Daten können durch fehlende oder alte Informationen nicht immer genau sein.

Branchenvergleich - radicant holding ag

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Unternehmenssteckbrief - radicant holding ag

Grundlegende Informationen zum Unternehmen

Adresse

Rheinstrasse 7, 4410 Liestal

Website

numarics.com

Handelsregisternummer

412560638

Kontaktdaten

Unbekannt

Mitarbeiter

94

Gründungsjahr

2020-02-13

Investment Übersicht - radicant holding ag

Unternehmensbewertung und strategische Analyse

Finanzielle Kennzahlen

Die radicant holding ag fokussiert sich auf Beteiligungen im Finanz- und Treuhandsektor der Schweiz, liefert jedoch keine publizierten Finanzkennzahlen. Sie ist eng mit der radicant bank ag verbunden. Diese erhielt 2022 eine Banklizenz und beschäftigt 95 Mitarbeiter in der Schweiz und Portugal. Im Dezember 2024 fusionierte die radicant holding ag mit der Numarics AG zur radicant business ag, die 80 Mitarbeiter in der Schweiz und im Kosovo hat.

Numarics sammelte 2023 10 Millionen Franken in einer Seed-Runde ein. Der BLKB unterstützte bis 2024 mit 90 Millionen Franken, erlitt jedoch einen Abschreiber von 22 Millionen Franken. Die Holding beschäftigt aktuell 94 Mitarbeiter, mit einer Revisionsstelle, geführt von PricewaterhouseCoopers AG seit Januar 2025.

Der Mangel an öffentlichen Finanzdaten erfordert eine direkte Informationsabfrage bei der Revisionsstelle oder dem Handelsregister. Dies verkompliziert die Bewertung der wirtschaftlichen Stabilität und den Vergleich mit Wettbewerbern im Fintech-Bereich. Der Zusammenschluss mit Numarics könnte ein Wachstumssignal sein, jedoch fehlen konkrete Finanzinformationen.

Konkurrierende Holdings mit offeneren Informationsstrategien erscheinen attraktiver. Diese Situation ist ein Effekt der begrenzten öffentlichen Daten, die zwischen zufälliger Lücke und kontrollierter Transparenz oszillieren. Die radicant holding ag sollte verstärkte Transparenz anstreben, um ihre Marktposition zu stärken und Vertrauen zu gewinnen.

  • Keine öffentlichen Finanzkennzahlen erschweren die Bewertung.
  • Fusion mit Numarics als mögliches Wachstumssignal.
  • Engagement für mehr Transparenz könnte Marktposition stärken.

Bewertung

Der Schweizer Markt für Treuhand, Buchhaltung und Wirtschaftsprüfung wird zunehmend durch Digitalisierung beeinflusst. Etablierte Anbieter erweitern ihre Geschäftsmodelle mit Cloud- und KI-Lösungen. Im KMU-Segment gewinnen Fintech-Plattformen zur Prozessstandardisierung an Bedeutung.

Die radicant holding ag, eine Tochter der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB), erwarb 2024 das Fintech Numarics, um KI-gestützte KMU-Dienste anzubieten. Ein Kostenreduktionsprogramm der BLKB und ein Treuhandverkauf wurden 2025 bekanntgegeben; zudem erfolgte eine Abschreibung von 105,5 Millionen CHF auf radicant. Rücktritte führender Führungskräfte und der potentielle Verkauf oder die Schließung der Tochter sind im Gespräch.

Die Finanzdaten von radicant sind begrenzt, mit der letzten Handelsregisteränderung vom Juli 2025. PricewaterhouseCoopers AG überwacht seit Januar 2025. Der Mangel an Finanzkennzahlen und Kundenzahlen erschwert die Bewertung durch externe Partner.

Externe Analysen bewerten radicants Modell als kapitalintensiv. Der Verkauf des Treuhandgeschäfts signalisiert möglicherweise gescheiterte Integration. Ohne klare strategische Pläne rückt radicant aus dem Fokus der Entscheider, während stabilere Konkurrenten profitieren. Dies kann auch regulatorische Prozesse verzögern.

Diese Strukturunsicherheit ist charakteristisch für mittelgroße Schweizer Fintech-Holdings und erschwert externe Entscheidungen im Vergleich zu börsennotierten Firmen.

  • Digitalisierung prägt den Markt; Cloud und KI sind im Aufschwung.
  • Radicant steht vor möglichen Signifikanten Umstrukturierungen.
  • Fehlende Daten erschweren externe Entscheidungen.

Risikofaktoren

Im dynamischen Schweizer Fintech-Markt agiert radicant holding ag als strategische Beteiligungsholding. Gegründet in Liestal, verwaltet sie Anteile an Finanz- und Verwaltungsunternehmen. Die Muttergesellschaft, Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB), sichert durch diese Verbindung Stabilität. Eine wesentliche Entwicklung ist die Fusion der radicant bank ag mit der Numarics AG im Oktober 2024, aus der die radicant business services ag entstand, die auf KI-gestützte Treuhandservices für KMU spezialisiert ist.

Die radicant bank ag ist die erste rein digitale und nachhaltige Universalbank der Schweiz mit FINMA-Lizenz, die sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen orientiert. Ihr Fokus liegt auf personalisierter Beratung, Banking für Privatkunden und KMU sowie nachhaltigen Finanzanlagen. 2024 erzielte die Bank Spitzenplätze bei Verbrauchervergleichstests für Debit-/Kreditkarten. Die Gruppe beschäftigt etwa 95 Mitarbeitende in der Schweiz und Portugal.

Jüngste Wertberichtigungen der BLKB im Jahr 2025 aufgrund von Integrationsverzögerungen und einer hohen Kostenbasis der radicant business services ag werfen Fragen auf. Gutachter fanden Governance-Mängel bei der Übernahme von Numarics. Diese Herausforderungen führen zu einem erwarteten Erreichen des Breakevens bis 2029. Öffentliche Finanzkennzahlen fehlen derzeit, was die Transparenz erschwert und zu vermehrten Rückfragen bei der BLKB und FINMA führen könnte.

Entscheider stehen aufgrund fehlender Finanzdaten und offener Governance-Fragen vor potenziellen Risiken. Viele Investoren bevorzugen transparentere Alternativen. Trotz ihrer innovativen Ausrichtung mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Technologie bleibt die radicant holding ag in einer Nische gefangen, bis umfassendere und transparentere Informationen vorliegen. Dies verzögert häufig Entscheidungen zu Investitionen oder Kooperationen. Es zeigen sich Bereiche für Optimierung in der Datenlage und Strategiedurchsetzung.

  • Fusion führte zu KI-gestützten Treuhandservices für KMU.
  • Fokus der Bank liegt auf Nachhaltigkeit und digitaler Innovation.
  • Transparenzmängel und Governance-Fragen bergen Risiken.

Stärken

Im Schweizer Treuhand- und Beteiligungssektor ist die radicant holding ag als Holdinggesellschaft in Liestal tätig und verwaltet Finanz- und Admin-Beteiligungen. Wettbewerber wie der Numarics-Verbund differenzieren sich durch Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Der Sektor steht unter dem Einfluss von FINMA-Regulierungen und Übernahmeverzögerungen, die sich direkt auf radicant holding ag auswirken. Als aktive Aktiengesellschaft (UID CHE-412.560.638) hält sie Beteiligungen an radicant bank ag in Zürich sowie radicant business services ag.

2025 musste die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB), Muttergesellschaft, aufgrund von Verzögerungen bei der Treuhandintegration Wertberichtigungen in Höhe von 105,5 Mio. CHF vornehmen. Gutachten zeigten Schwächen in der Governance und Versäumnisse bei der Numarics-Transaktion, was zur Rückgabe der Banklizenz an die FINMA führte. Das Management besteht aus neun Personen, zuletzt aktualisiert 2025. Es fehlen öffentliche Daten zu Umsatz, Mitarbeiterzahlen oder Bilanzen. Die radicant bank ag bleibt aktiv und konzentriert sich auf digitale Nachhaltigkeitslösungen.

Die Lücken in öffentlichen Daten verursachen bei externen Entscheidern erhöhten Prüfaufwand, da zusätzliche Recherchen über Handelsregister oder BLKB nötig sind. BLKB-Wertberichtigungen und Lizenzrückgabe gelten als Zeichen instabiler Integrationen, wodurch Entscheidungen zugunsten klar dokumentierter Alternativen verzögert werden. Diese Umstände basieren nicht auf mangelhafter Qualität, sondern auf der aktuellen Datenlage und deren Interpretation.

Operative Risiken bestehen in der Abhängigkeit von BLKB, Wertberichtigungen und mangelnder Umsatztransparenz, die die Liquiditätsabschätzung erschweren. Extern sind regulatorische Unsicherheiten und wirtschaftlicher Druck im digitalen Bankensektor Herausforderungen. Insgesamt zeigt radicant holding ag ein dynamisches Chancen-Risiko-Profil mit Potenzial im Bereich digitaler Finanzlösungen, wobei operative Schwierigkeiten durch die Mutterbindung ausgeglichen werden.

  • radicant holding ag ist im stark regulierten Treuhand- und Beteiligungssektor tätig.
  • Die Muttergesellschaft BLKB verzeichnete 2025 erhebliche Wertberichtigungen.
  • Datenlücken erhöhen den Prüfaufwand für externe Entscheider.

Fazit der Investment Übersicht

Im Schweizer Fintech- und Treuhandsektor konkurrieren traditionelle Netzwerke wie die Big Four mit neuen Akteuren um KMU-Kunden. Radicant holding ag, ein restrukturierter Akteur und Tochter der BLKB, hebt sich hervor. Nach einer Fusion mit der Numarics AG im Dezember 2024, die Banking und KI-gestützte Administration kombinieren sollte, kam es im Juli 2025 zu Wertberichtigungen von 105,5 Millionen CHF. Ursachen waren Integrationsverzögerungen, Governance-Probleme und höhere Kosten, gefolgt vom Verkauf des Treuhandgeschäfts und personellen Änderungen.

Im November 2025 stellte die radicant bank ag den Betrieb ein, gab ihre FINMA-Banklizenz zurück und begann die Liquidation. Rund 20.000 Kunden wechselten zu Alpian. Öffentliche Daten zu Umsatz, Bilanzen und Mitarbeiterzahlen fehlen, jedoch sind neun Managementmitglieder bekannt, und PricewaterhouseCoopers übernimmt seit Januar 2025 die Revision. Die fehlenden operativen Kennzahlen und Unklarheiten über post-Liquidationsaktivitäten erhöhen den Prüf- und Vergleichsaufwand für externe Entscheider.

Die rasche Entwicklung von Fusionseuphorie zu Wertberichtigungen und Liquidation zeugt von Instabilitäten im KMU-Segment. Trotz der Verbindung zur BLKB, die Stabilität suggeriert, führen Governance-Probleme und Lizenzrückgabe zu Skepsis. Entscheidungen werden oft zugunsten etablierter Anbieter priorisiert. Verglichen mit ähnlich gelagerten Holdings, ist die Informationslage von radicant zurückhaltend, was Kooperationen verzögert. Diese Dynamiken entstammen nicht aus Fehlern, sondern der gegenwärtigen Informationslage und ihrer externen Interpretation.

  • Mehrere Faktoren führten zu einer drastischen Umstrukturierung bei radicant.
  • Fehlende Daten erschweren externe Entscheidungsprozesse.
  • Zweifel an Stabilität beeinflussen Marktentscheidungen.

Management & Führung

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BM

Bruno Meyer

Aktiv

CEO radicant bank ag, Mitglied der Geschäftsleitung radicant holding ag und radicant business services ag

Seit 2025-10-27
AB

Anton Beat Stadelmann

Aktiv

CEO radicant holding ag

Seit 2020-02-13
CS

Christoph Schwarz

Aktiv

Mitglied der Geschäftsleitung

Seit 2020-02-13
LN

Lenah Nicola Crass

Aktiv

Mitglied der Geschäftsleitung

Seit 2020-02-13
RK

Roland Kläy

Aktiv

Mitglied der Geschäftsleitung

Seit 2020-02-13
KK

Kristjan Kabashi

Aktiv

Mitglied der Geschäftsleitung

Seit 2020-02-13
MP

Marco Primavesi

Aktiv

Verwaltungsratspräsident radicant holding ag

Seit 2020-02-13
LP

Luca Pertoldi

Aktiv

Zeichnungsberechtigter

Seit 2020-02-13
SM

Stefan Mühlemann

Aktiv

Zeichnungsberechtigter

Seit 2020-02-13
MF

Marco Friedrich

Aktiv

Head Retail Banking

Seit 2020-02-13

Verbundene Unternehmen

Tochtergesellschaften und Geschäftsbeziehungen

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Markt & Wachstum

Marktbedingungen und Wachstumspotenzial

Marktbedingungen

Im Schweizer Fintech-Sektor intensiviert sich der Wettbewerb. Etablierte Kantonalbanken wie die Basellandschaftliche Kantonalbank erweitern ihre digitalen Angebote, während Startups wie Yuh und Neon Marktanteile mit kostengünstigen Plattformen gewinnen. Der Trend geht hin zu Digitalisierung und Automatisierung, besonders im KMU-Bereich. Hier positioniert sich die radicant holding ag mit dem angekündigten Zusammenschluss mit der Numarics AG, einem Treuhand-Fintech, das Buchführung und Steuerberatung automatisiert.

Die radicant holding ag mit Sitz in Liestal verwaltet Anteile an Finanzdienstleistern. Dazu gehört die radicant bank ag, die seit 2022 eine FINMA-Banklizenz besitzt und digitales Banking sowie SDG-konforme Investments anbietet. Der Zusammenschluss mit Numarics, das 10 Millionen Franken einwarb, soll bis 2025 erfolgen. Diese expandierten Angebote werden von der BLKB als Mehrheitseigentümerin unterstützt. Anton Stadelmann wird CEO, Marco Primavesi übernimmt den Verwaltungsrat.

Öffentliche Daten zu radicant holding ag lassen jedoch Lücken erkennen, besonders hinsichtlich Umsatz- und Bilanzzahlen. Diese Unklarheiten fordern zusätzliche Anfragen von Entscheidern und verzögern Entscheidungen gegenüber transparenter aufgestellten Wettbewerbern wie Neon. Trotz mangelnder Daten stehen keine Zweifel an der Seriosität der Firmen.

Der Markttrend zu integrierten Plattformen für Banking und Administration verstärkt sich, und es werden Synergien zwischen Kantonalbanken und Fintechs erwartet. Dies führt zu einer voraussichtlichen Erweiterung auf KMU-Smart-Banking bis 2027/2028. Radicant und Numarics, mit zusammen etwa 175 Mitarbeitern, könnten von dieser Entwicklung profitieren, sobald sie ihre Position durch verbesserte Offenlegung stärken.

  • Wettbewerb im Schweizer Fintech-Markt nimmt zu, Digitalisierung im Fokus.
  • Radicant plant Zusammenschluss mit Numarics bis 2025.
  • Transparenzlücken bei radicant, Synergiepotenzial mit Fintechs vorhanden.

Wachstumspotenzial

Im Schweizer Finanzsektor entstehen digitale Plattformen, die Nachhaltigkeit, Banking und Investitionen verknüpfen. Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) agiert als Hauptinvestor in diesem Bereich. Ein Beispiel ist die radicant holding ag, die eine Banklizenztochter entwickelt, die nachhaltige Anlagen gemäß den UN-Zielen anbietet. Das Geschäftsmodell umfasst Depotführung, Zahlungen ohne Fremdwährungsgebühren und aktiv gemanagte Fonds mit Gebühren zwischen 0,50 und 0,90 Prozent, je nach Anlagevolumen ab 1000 Franken. Die Plattform stützt sich auf Fondsprodukte von Partnerbanken wie der Zürcher Kantonalbank.

Werttreiber sind die Ausrichtung auf nachhaltige Entwicklungsziele (SDG) und Kostentransparenz. Die Zugehörigkeit zur BLKB-Finanzgruppe und der Einlegerschutz bis 100'000 Franken bieten Stabilität. Risiken bestehen in den jüngsten Wertberichtigungen der BLKB von 105,5 Millionen Franken, zusammen mit früheren Abschreibungen von 22 Millionen Franken bei der Banktochter, einhergehend mit personellen Änderungen.

Informationslücken zu Umsatz-, Bilanz- und Partizipationskapitalzahlen erfordern weitere Nachforschungen von Entscheidern. Fehlende Kundenzahlen oder Fondsvolumen erschweren den Vergleich mit Wettbewerbern. Wertberichtigungen und Einstellungen werden als finanzielle Belastung gedeutet, führen aber nicht zur Ablehnung, sondern zur Aufschiebung von Entscheidungen zugunsten klarer Alternativen. Die unscharfe Datenlage im Vergleich zu ähnlichen Holdings verzögert Partnerschaften oder Investitionen und verstärkt Unsicherheiten über die Abhängigkeit von der BLKB.

Die beschriebenen Effekte resultieren aus der aktuellen öffentlichen Datenlage. Sie verdeutlichen die Kluft zwischen der Wahrnehmung durch isolierte Meldungen und der steuerbaren Sichtbarkeit durch gezielte Transparenzmaßnahmen.

  • Digitale Plattformen verbinden Nachhaltigkeit mit Banking.
  • Informationslücken zwingen zu weiteren Nachforschungen.
  • Stabilität wird durch BLKB-Zugehörigkeit und Einlegerschutz gestützt.

Finanzielle Bewertung

Finanzielle Leistung und Vermögensbewertung

Finanzielle Leistung

Die Schweizer Treuhand- und Wirtschaftsprüfungsbranche wird von Digitalisierung und steigenden Transparenzanforderungen beeinflusst. Etablierte Anbieter wie Fiduciaire Liestal stärken ihre Position durch regelmäßige Finanzdatenpublikationen. Im Gegensatz dazu mangelt es der 2020 gegründeten Radicant Holding AG, die in Liestal mit 94 Mitarbeitern in Buchführung und Steuerberatung tätig ist, an öffentlichen Finanzkennzahlen und Bilanzen nach 2020.

Weder das Schweizer Handelsregister noch numarics.com liefern aktuelle Daten zu Umsatz, Liquidität oder Eigenkapital der Radicant Holding AG. Dies erschwert Investoren und Partnern den Entscheidungsprozess, da essentielle Informationen wie Umsatzentwicklung oder Verschuldungsgrad fehlen. Die fehlende Transparenz führt zu verlängerten Prüfverfahren, und Vergleiche mit branchenüblichen Kennzahlen, wie einem Umsatz pro Mitarbeiter von 150.000 bis 250.000 Franken, sind nicht möglich.

Konkurrenten mit umfassender Berichterstattung werden bevorzugt, während unvollständige Daten von Radicant zu prozessualen Verzögerungen führen können. Diese Verzögerungen sind nicht zwangsläufig durch mangelnde Qualität oder Seriosität bedingt, sondern durch die lückenhafte Datenlage. Etablierte Firmen profitieren von einheitlichen Handelsregisteranforderungen, die ihre Datenverfügbarkeit erhöhen.

Insgesamt zeigt die Situation, wie Informationslücken Entscheidungsprozesse beeinflussen, ohne dass eine aktive Ablehnung erfolgt. Die öffentliche Wahrnehmung wird stark durch die Datenlage und deren Interpretation differenziert. Für jüngere Firmen ist es eine Herausforderung, sich gleichwertig zu positionieren, was die Notwendigkeit einer steuerbaren Transparenz zur Konkurrenzfähigkeit mit etablierten Marktteilnehmern unterstreicht.

  • Etablierte Anbieter profitieren von klarer und regelmäßiger Datenveröffentlichung.
  • Mangelnde Transparenz bei jüngeren Unternehmen erschwert Entscheidungsprozesse.
  • Datenlücken unterstreichen die Bedeutung von Transparenz in der Marktpositionierung.

Vermögensbasierte Bewertung

Die radicant holding ag, eingetragen in Liestal, ist im Fintech-Sektor tätig und managt Beteiligungen in Finanz- und Admin-Bereichen. Besonders bedeutsam ist die radicant bank ag, die sich auf nachhaltiges Privatkundengeschäft fokussiert und eine FINMA-Lizenz besitzt. Seit August 2023 ist die Bank voll operativ und gewann 2024 bei Tests von Kassensturz und Moneyland.

Im Dezember 2024 fusionierte radicant mit Numarics AG, nun als radicant business ag bekannt, spezialisiert auf KMU-Administration mit KI. Numarics sammelte zuvor 10 Millionen Franken ein. Mehrheitseignerin ist die BLKB, die 90 Millionen Franken in die radicant bank ag investierte. Im Jahresabschluss 2024 wurde ein Abschreiber von 22 Millionen Franken vermerkt.

Herausforderungen bestehen in der mangelhaften Transparenz durch fehlende Umsatz- und Bilanzdaten und unklare Partizipationsstrukturen. Dies verlangsamt Entscheidungsprozesse für externe Stakeholder und kann gegenüber transparenteren Konkurrenten nachteilig sein. Die Leitung besteht aus CEO Anton Stadelmann und Marco Primavesi als Verwaltungsratspräsident.

Mit Sitz in Zürich bieten die radicant business services ag Buchführung, Lohnadministration und Steuerberatung an. Trotz stabiler BLKB-Mehrheit und regulatorischer FINMA-Lizenz wird radicant als zurückhaltend wahrgenommen. Die beschränkte Offenlegung schafft Interpretationsspielräume und kann Entscheidungen zugunsten transparenterer Alternativen verzögern.

radicant vereint Innovationskraft und regulatorische Stabilität. jedoch entstehen Zweifel an der Skalierbarkeit durch eingeschränkte Datenverfügbarkeit und eine undurchsichtige Holding-Struktur. Externe Entscheider berücksichtigen dabei Wachstumspotenzial versus Nachvollziehbarkeit, was zu zeitintensiveren Entscheidungen führen kann.

  • radicant fokussiert auf nachhaltiges Privatkundengeschäft mit regulatorischer Sicherheit.
  • Mangelnde Transparenz verlangsamt Entscheidungsprozesse und kann nachteilig sein.
  • Entscheidungsträger wägen Innovationskraft gegen erklärbare Strukturen ab.
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Unternehmensführung & Kunden

Management, Führung und Kundenbasis

Management und Führung

Im Schweizer Fintech-Markt für nachhaltiges Banking und automatisierte Treuhandlösungen für KMUs zeigt sich die radicant holding ag durch ihre Zusammenarbeit mit Kantonalbanken wie der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) stark. Unabhängig agierende Akteure wie Numarics sind flexibler. Die Holding fungiert als Plattform für technologiegetriebene Dienste, die durch Fusionen entstehen, und konkurriert mit Plattformen, die Banking, Administration und Finanzanlagen integrieren.

Im Handelsregister sind neun Manager der radicant holding ag verzeichnet, darunter Anton Stadelmann, CEO, und Marco Primavesi, designierter Verwaltungsratspräsident. An der Spitze von Numarics stehen Kristian Kabashi und Dominique Rey, die das Unternehmen in die Fusion führten. Der Verwaltungsrat setzt sich zu gleichen Teilen aus Vertretern von radicant und Numarics zusammen, beeinflusst durch die BLKB als Mehrheitseigner. Die operative Leitung und bankrechtliche Compliance der radicant business ag bleiben unklar.

Informationslücken bestehen in unklaren Biografien der Manager und der Abgrenzung von Verantwortlichkeiten zwischen Holding, BLKB und Minderheitsinvestoren wie UBS Next. Diese Lücken könnten die Entscheidungsfindung verzögern. Der Überblick über den Verwaltungsrat nach der Fusion 2025 fehlt oft. Solche Unsicherheiten führen möglicherweise dazu, dass externe Entscheider Alternativen mit klareren Strukturen bevorzugen, wie reine Kantonalbanken oder spezialisierte Fintechs.

Prozessuale Effekte zeigen, wie wiederholte Abstimmungsrunden durch Managementlücken Prioritätsverluste gegenüber konkurrierenden Unternehmen mit vollständigen Führungsübersichten verursachen. Diese Effekte basieren auf der derzeitigen Datenlage und deren Interpretation, nicht auf Fehlern. Sie verdeutlichen, wie differierende Wahrnehmungen durch gezielte Außendarstellung steuerbar sind.

  • Enge Zusammenarbeit von radicant mit Basellandschaftlicher Kantonalbank (BLKB).
  • Unklare Managementstruktur und Verantwortlichkeitsabgrenzungen als Risiko.
  • Prozessuale Auswirkungen durch Informationslücken auf Entscheidungsfindung.

Kundenbasis und Umsatzquellen

Im Schweizer Fintech-Markt hebt sich die radicant holding ag nach der Fusion mit Numarics 2025 hervor und bietet integrierte Lösungen für Privatkunden sowie KMUs. Dieser Schritt erfolgt in einem umkämpften Umfeld mit Akteuren wie der Basellandschaftlichen Kantonalbank, die ihr Digitalangebot ausweiten. Numarics setzte zuvor auf KI-gestützte Prozesse.

Die radicant holding ag erwirbt, verwaltet und verkauft Finanz- und Administrationsbeteiligungen. Sie hält Anteile an der radicant bank ag und radicant business ag, die nachhaltiges Banking, Investments, Vorsorge und Treuhanddienste wie Buchführung anbieten. Anton Stadelmann ist CEO, Marco Primavesi Vorsitzender des Verwaltungsrats, der aus Vertretern beider Vorgängerfirmen besteht. Die Basellandschaftliche Kantonalbank besitzt die Mehrheit, ergänzt von Investoren wie UBS.

Kundensegmente umfassen nachhaltiges Banking für Privatkunden und KMUs, die automatisierte Administrationslösungen nutzen. Standorte sind in Liestal, Zürich und Luzern, mit internationalen Teams in Portugal und Kosovo. Umsatz wird durch wiederkehrende Servicegebühren und Plattformabonnements generiert. Digitale Vertriebskanäle sind radicant-treuhand.ch und numarics.com.

Externe Entscheider bemängeln fehlende Details zu Beteiligungsquoten und Managern außerhalb der Top-Positionen. Unklarheiten verzögern Entscheidungsprozesse. Auch fehlen aktuelle Umsatz- und Mitarbeiterzahlen nach der Fusion, was den Unternehmenserfolg im Vergleich zu transparenteren Konkurrenten schwächt. Die Dominanz der BLKB kann stabilisierend oder als Interessenkonflikt wirken. Die zurückhaltende Datenlage verzögert potenzielle Wachstumspläne.

  • radicant holding ag ist im Fintech-Markt nach Fusion aktiv.
  • Angebote umfassen nachhaltiges Banking und Treuhanddienste.
  • Informationslücken schwächen Transparenz und Unternehmensbewertung.

Risiken & Reputation

Risikofaktoren und immaterielle Werte

Immaterielle Werte und soziale Kompetenz

Im Schweizer Fintech-Markt sind etablierte Unternehmen wie UBS Next sowie innovative Zusammenschlüsse präsent. Inmitten dieser Akteure tritt radicant holding ag als Anbieter technologischer Finanz- und Admin-Dienste hervor. 2024 fusionierte radicant bank ag mit der Numarics AG, nachdem die Bank 2023 ihre FINMA-Lizenz erlangt hatte. Sie erhielt 2024 Auszeichnungen für ihre Kartenprodukte. Numarics wurde 2023 mit 10 Millionen Franken von Investoren wie UBS Next unterstützt und als innovativ ausgezeichnet.

Die Zentrale der radicant holding ag liegt in Liestal. Die Revisionsstelle wird seit 2025 von PricewaterhouseCoopers AG geführt. Zu den Hauptanteilseignern zählen BLKB und Numarics-Investoren. Die Unternehmensführung unter CEO Anton Stadelmann bietet Dienste in Zürich und Luzern. Die radicant bank ag fokussiert sich auf nachhaltige Finanzprodukte. Die Mitarbeiterzahl beträgt 95 für radicant bank ag und 80 für radicant business ag, verteilt über die Schweiz, Portugal und Kosovo.

Es bestehen Informationslücken bezüglich finanzieller Kennzahlen wie Umsatz und Eigenkapital. Nachhaltigkeitsberichte fehlen ebenfalls, was zu weiteren Fragen von Entscheidern führt. Die uneinheitliche Markenpräsentation erschwert die Due Diligence. Auszeichnungen deuten auf Innovationspotenzial hin, es fehlen jedoch Kundenbewertungen. Der Holding-Charakter verleiht Stabilität durch die FINMA-Lizenz und PwC-Revision, während die Fusion auf Wachstum hinweist.

Entscheider könnten zunächst klarer profilierte Konkurrenten mit vollständiger ESG-Daten bevorzugen. Die aktuelle Datensituation resultiert aus der Fusionsphase und reflektiert nicht unbedingt Qualitätsdefizite, sondern die derzeitige Datenlage und externe Interpretationen.

  • radicant ag operiert im kompetitiven Schweizer Fintech-Markt.
  • Es bestehen Informationslücken bei finanziellen und Nachhaltigkeitsdaten.
  • Fusionen und Lizenzen deuten auf Stabilität und Wachstumsstreben hin.

Risikofaktoren und Eventualitäten

Im Schweizer Digitalbanking positioniert sich die radicant holding ag, mit Sitz in Liestal, als Holding mit Fokus auf Nachhaltigkeit und erschwinglichen Konditionen. Dazu gehören Beteiligungen wie die radicant ag, einer digitalen Universalbank in Zürich. Das Unternehmen orientiert sich an den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung und bietet attraktive Konditionen, darunter gebührenfreie Kartentransaktionen und Zinsen bis 1,25 Prozent bei Säule 3a.

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) ist Hauptinvestor und strategischer Partner. 2025 wurden Wertberichtigungen infolge von Integrationsverzögerungen und Governance-Mängeln gemeldet. Diese führten zu personellen Veränderungen und erforderten unabhängige Überprüfungen.

Die radicant ag erhielt 2021 eine FINMA-Bankenlizenz, plant jedoch deren Rückgabe, wie am 3. Februar 2026 bekannt wurde. Eine zentrale Kommunikationsplattform der Holding fehlt, weshalb die Außenkommunikation über Tochtergesellschaften und BLKB erfolgt. PricewaterhouseCoopers AG ist seit Januar 2025 als Revisionsstelle tätig.

Fehlende Finanzkennzahlen und Details zur Banklizenzrückgabe steigern den Prüfaufwand und verlängern Entscheidungsprozesse. Medienberichte betonen zwar die Vorteile des Bankkontos, weisen jedoch auf technische Hürden hin. Die gemischte Wahrnehmung von Governance-Problemen und Integrationsverzug könnte Investoren verunsichern.

Obwohl die Unternehmensführung nicht auf mangelnde Qualität oder Seriosität zurückzuführen ist, reduziert die unvollständige Datenlage das Vertrauen externer Entscheider. Dies macht verstärkte Transparenz erforderlich, um Marktposition und Stabilität zu stärken. Positive Kundenbewertungen in Bezug auf Preisgestaltung und Nachhaltigkeit bieten Potenzial im Retailbereich.

  • Strategische Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und gebührenfreie Transaktionen.
  • Herausforderungen durch Integrationsverzögerungen und mangelnde Transparenz.
  • Potenzial im Retailbereich durch positive Kundenbewertung.
KI-basierte Bewertung KI-basierte Bewertung

Unabhängiger Faktencheck

Im SCOREDEX Faktencheck beleuchten wir Geschäftsmodelle, Strukturen und Risiken – sachlich, transparent und unabhängig recherchiert.

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Strategische Faktoren

Wirtschaftliche Trends und Eigentumsverhältnisse

Wirtschaftliche und branchenspezifische Trends

Radicant positioniert sich im Schweizer Neobanken-Markt als kosteneffizienter Anbieter mit null Prozent Gebühren bei Kartentransaktionen und attraktiven Zinsen. Die Bank, eine Tochter der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB), fokussiert sich auf nachhaltige Investitionen basierend auf UN-Zielen und kombiniert aktive Fonds und Trackerzertifikate in der Vermögensverwaltung.

Radicant durchläuft eine kritische Phase. Der Rückzug von der FINMA-Bankenlizenz und der CEO-Wechsel zu Anton Stadelmann markieren bedeutende Veränderungen. Integrationsverzögerungen und eine hohe Kostenbasis führten zu Wertberichtigungen von über 105,5 Millionen CHF. Ein Gutachten bemängelte Governance-Mängel und verspätete finanzielle Berichte bei früheren Übernahmen.

Trotz aggressivem Pricing bleibt die Informationslage zu Radicant lückenhaft, insbesondere bezüglich Umsatz- und Rentabilitätsdaten. Diese Unklarheiten erfordern von Entscheidern zusätzliche Anfragen an die BLKB oder FINMA. Die Banklizenzrückgabe und die strategische Neuausrichtung werden von Marktexperten als Übergang mit unsicherem Ausgang gesehen, was Investitionsentscheidungen verzögert.

Mit rund 100 Mitarbeitern und gemischten Bewertungen zeigt sich eine differenzierte Mitarbeiterzufriedenheit. Der bevorstehende Rücktritt des Verwaltungsratspräsidenten Ende 2025 unterstreicht die Phase der Neuausrichtung.

Die Zurückhaltung in der Offenlegung operativer Daten schwächt Radicants Position im Vergleich zu Konkurrenten wie Neon und Revolut, die durch Transparenz punkten. Entscheidende Akteure betrachten vorhandene Herausforderungen und Datenlücken als potenzielle Risiken, was eine Zurückhaltung bei Kooperationen und Investitionen fördern kann.

  • Radicant nutzt kosteneffiziente Ansätze und nachhaltige Investitionen als Strategie.
  • Neuausrichtung und Lizenzrückgabe markieren signifikante Herausforderungen.
  • Informationsdefizite beeinflussen Investitionsentscheidungen negativ.

Eigentums- und Kontrollfaktoren

Radicant Holding AG, im Schweizer Fintech- und Treuhandsektor aktiv, hat durch die Umstrukturierungen der Muttergesellschaft Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) an Beachtung gewonnen. Die Übernahme der Numarics AG durch die BLKB im Herbst 2024 führte zu einer Integration in Radicant Holding AG, was ein kombiniertes Angebot aus Bankdienstleistungen, Finanzanlagen und Treuhandservices für Privatkunden und KMU ermöglichte. Radicant Business AG (ehemals Numarics) konzentriert sich auf automatisierte Verwaltungsprozesse mit KI.

Parallel dazu plant Radicant den Verkauf des physischen Treuhandgeschäfts, der noch der regulatorischen Genehmigung bedarf. Wertberichtigungen von 105,5 Mio. CHF auf die BLKB-Beteiligung resultieren aus Integrationsverzögerungen, niedrigeren Kundenzahlen und höheren Kosten. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Liestal und ist im Handelsregister Basel-Landschaft eingetragen. Neun Personen gehören dem Management an, mit PricewaterhouseCoopers AG als Revisionsstelle.

Weitere Aktionäre wie Founderful und UBS sind über Numarics beteiligt; jedoch fehlen öffentliche Angaben zu genauen Anteilen und Umsatz. Die letzte Änderung im Handelsregister fand am 14.07.2025 statt. Informationslücken bezüglich Eigentümeranteilen und Kontrollmechanismen nach den Wertberichtigungen erschweren externen Entscheidern die Einschätzung, während fehlende Details zum Fortschritt des Treuhandgeschäftsverkaufs Entscheidungsprozesse verzögern.

Radicant wird oft als BLKB-dominiert angesehen, doch Unsicherheiten über die Stabilität nach Integrationsproblemen können Kooperationen zurückhalten. Im Vergleich zu anderen Kanzleien zeigen sich bei Radicant Lücken in der Datenlage, resultierend aus unklaren öffentlichen Informationen, die durch Registerabfragen präzisiert werden könnten. Diese Unklarheit ist nicht Ausdruck fehlender Seriosität, sondern bedingt durch die ungenügende Offenlegung.

  • Kombination von Bankdienstleistungen, Finanzanlagen und Treuhandservices
  • Geplante Veräußerung des physischen Treuhandgeschäfts
  • Lückenhafte Öffentlichkeit über Eigentumsverhältnisse und Umsätze

radicant holding ag – AI Analysis

Zusammenfassende Bewertung und Fazit

Zusammenfassung der gesamten Analyse

Radicant Holding AG, gegründet 2020 in Liestal, verwaltet Beteiligungen im Bereich Finanzen und Administration. Mit 94 Mitarbeitern bietet das Unternehmen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Treuhand an.

Kernstück der Dienstleistungen ist die Plattform Numarics, eine KI-gestützte Lösung für Treuhanddienstleistungen. Die Plattform vereinfacht die Zusammenarbeit mit KMU durch automatisierte Rechnungsstellung, Finanzmanagement-Optimierung und zentrale Dashboards, was den administrativen Aufwand reduziert.

Numarics befindet sich momentan in einem Transformationsprozess. Sie wird durch die modernere Lösung Money Key ersetzt. Nutzer der Numarics-App haben bis März 2026 Zeit für die Umstellung, während die MKY Treuhandpartner GmbH das operative Geschäft übernimmt. Dieser Schritt zeigt das Engagement für moderne und effiziente Lösungen im Treuhandsektor.

Seit Januar 2025 übernimmt PricewaterhouseCoopers AG die Rolle als Revisor und sorgt für eine etablierte Governance-Struktur, die den hohen Standards der Branche entspricht.

Diese strategischen Entwicklungen positionieren Radicant als innovativen Anbieter im Bereich digitaler Treuhandlösungen und verstärken seine Rolle im effizienten Finanzmanagement.

  • Numarics ist eine zentrale KI-gestützte Plattform für Treuhanddienste.
  • Umstellung auf Money Key als modernere Lösung erfolgt bis 2026.
  • PricewaterhouseCoopers sorgt für etablierte Governance-Standards.

Pro

  • Die strategische Verknüpfung mit der BLKB ermöglicht eine gefestigte finanzielle Basis, was Vertrauen in die Stabilität von radicant holding ag schafft.
  • Die Fusion mit Numarics spiegelt den Fokus auf KI-gestützte Automatisierung wider und liefert strukturierte Hinweise zur Innovationskraft und Zukunftsorientierung.
  • Die Zusammenarbeit mit renommierten Investoren wie UBS Next und FiveT Fintech stärkt die Einordnung der Holding als wettbewerbsfähiger Akteur im digitalen Finanzsektor.
  • Der Erhalt der FINMA-Banklizenz für radicant bank ag unterstützt eine fundierte Entscheidung, indem die Einhaltung strenger regulatorischer Standards signalisiert wird.
  • Die Integration von Treuhand-Dienstleistungen mit Banking-Angeboten ermöglicht eine differenzierte Marktpositionierung, indem umfassende Kundenlösungen angeboten werden.
  • Die Ausrichtung auf nachhaltige Investitionen schafft Transparenz in der Unternehmensstrategie und sendet vertrauensbildende Signale an umweltbewusste Investoren.
  • Die Nutzung von PricewaterhouseCoopers AG als Revisionsstelle liefert strukturierte Hinweise zu einer soliden und unabhängigen Überprüfung der Unternehmensbuchhaltung.

Kontra

  • Fehlende Transparenz in Umsatz- und Bilanzkennzahlen der radicant holding ag führt zu Unsicherheit bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Stabilität.
  • Unvollständige Informationen bezüglich der Unternehmensstruktur erschweren eine klare Entscheidung, weil externe Partner nicht die gesamte Eigentumsverteilung nachvollziehen können.
  • Die Notwendigkeit zusätzlicher Rückfragen an Registerstellen oder die BLKB erhöht den Prüfaufwand erheblich und verzögert Entscheidungsprozesse.
  • Fehlende Vergleichszahlen zu Konkurrenzunternehmen im Fintech-Bereich macht es schwierig einzuschätzen, ob radicant im Verhältnis solide positioniert ist.
  • Die Unsicherheit über die Fortschritte der Lizenzrückgabe schafft Interpretationsspielräume, die den Entscheidungsdruck erhöhen könnten.
  • Die Unklarheit über die langfristige finanzielle Planung nach den Wertberichtigungen lässt offen, wie zukünftige Investitionen abgesichert werden könnten.
  • Fehlende öffentliche Angaben zu den operativen Erfolgen des Managements lassen offen, wie von strategischen Maßnahmen profitiert werden könnte.