Serpentine Ventures AG
Kurzübersicht - Serpentine Ventures AG
Essenz aus Analyse und Stammdaten
Serpentine Ventures AG ist ein Züricher Venture-Capital-Anbieter, der seit 2019 Frühphasen-Startups in Bereichen wie Medtech, Cleantech und Deeptech unterstützt. Als FINMA-lizenzierter Vermögensverwalter und Tochter der Swiss Ventures Group betreibt das Team mit sechs Mitarbeitern Fonds wie den Rookie Fund und den Swiss Diabetes Venture Fund.
Serpentine Ventures AG im Überblick
Das Team investiert in Pre-Seed- bis Series-A-Unternehmen über Europa und fokussiert sich auf technologiegetriebene Branchen mit hohem Wachstumspotenzial.
Erfolge wie die Börsennotierung von beaconsmind und Trade Sales bei struckd und Vay unterstreichen die Expertise im Early-Stage-Bereich.
Die enge Verknüpfung mit der Swiss Ventures Group ermöglicht Zugang zu starken Netzwerken und operativer Unterstützung für Portfoliounternehmen.
Ein sechsköpfiges Management mit erfahrenen Partnern leitet die Fonds und sorgt für agiles Handeln in einem wettbewerbsintensiven Markt.
Die Spezialisierung auf gefragte Verticals wie Healthcare-IT und Impact positioniert das Unternehmen in wachsenden Segmenten des Schweizer VC-Ökosystems.
KI-basierte Bewertung
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Adresse
Färberstrasse 6, 8008 Zürich
Handelsregisternummer
CH-020.3.047.445-3
Kontaktdaten
Unbekannt
Mitarbeiter
6
Gründungsjahr
2019-06-19
Investment Übersicht - Serpentine Ventures AG
Unternehmensbewertung und strategische Analyse
Finanzielle Kennzahlen
Die 2019 gegründete Serpentine Ventures AG ist eine FINMA-überwachte Verwalterin kollektiver Anlagen im Schweizer Venture-Capital-Markt. Als Tochter der Swiss Ventures Group AG liegt der Fokus auf Fondsmanagement. Zu den sechs Führungskräften gehören unter anderem Michael Edgar Baur, Craig Russell Cooper und Michael Bruno Widmer. Öffentlich fehlen jedoch wichtige Finanzkennzahlen und Bilanzdaten, insbesondere Umsatzzahlen, EBIT-Margen, Liquidität und Verschuldung, die für Investoren von Bedeutung sind.
Serpentine Ventures hat Standorte in Zürich an Adressen wie Bahnhofplatz 1 und Förrlibuckstrasse 190. Die letzte Handelsregisteränderung fand am 07.07.2025 statt.
Der Markt ist von etablierten Marken wie Swisscom Ventures und Lakestar geprägt. Serpentine Ventures bewegt sich in einem stärker regulierten Umfeld.
Das Unternehmen investiert in Sektoren wie Cleantech, Medtech und Impact, jedoch fehlen nähere Details zu Fondsvolumen und finanzieller Performance.
Potenzielle Investoren stehen vor Herausforderungen durch fehlende Finanzberichte, was verstärkte Recherchearbeit erfordert und Entscheidungen verzögern kann. Die geringe Transparenz kann trotz erfolgreicher Marktpositionierung zu Verzögerungen führen. Eine verbesserte Datentransparenz könnte die Marktposition von Serpentine Ventures stärken und die Vergleichbarkeit fördern.
- Fehlende Finanzkennzahlen erschweren Investorenentscheidungen.
- Starke Marktposition, aber regulatorische Herausforderungen.
- Verbesserte Transparenz könnte Marktvorteile bieten.
Bewertung
Der Schweizer Venture-Capital-Markt ist geprägt von spezialisierten, FINMA-regulierten Fondsmanagern. Die Serpentine Ventures AG, 2019 gegründet und eine Tochterfirma der Swiss Ventures Group, ist als Vermögensverwalter im Bereich Venture-Capital tätig. Sie ist das erste Unternehmen in der Schweiz mit einer speziellen FINMA-Lizenz für Venture Capital und verwaltet Kollektivvermögen unterhalb der regulatorischen Schwellen. Ihre Investitionsschwerpunkte liegen in Cleantech, Hardware, Healthcare-IT, ICT und Impact-Lösungen. Mit sechs Mitarbeitern im Management maximiert Serpentine durch das Netzwerk der Swiss Ventures Group ihre Effizienz.
Externe Investoren, darunter institutionelle und Limited Partners, finden bei Serpentine strukturelle Informationslücken, da weder das verwaltete Fondsvolumen noch Assets under Management öffentlich bekannt sind. Diese Unklarheiten erschweren die Einschätzung von Skalierbarkeit und Marktgewicht, was höhere Anforderungen an die Due Diligence stellt. Die Angabe von „über zehn“ Investitionen erschwert zudem die Beurteilung der Investmentstrategie und erhöht den Prüfaufwand im Vergleich zu anderen Fonds.
Schweizer Venture-Manager werden in drei Gruppen unterteilt: internationalisierte Netzwerker, spezialisierte Nischen-Fondsmanager und regionale Impact-Investoren. Serpentine gehört eher zur zweiten Kategorie, obwohl der breite Fokus ohne dokumentierte Erfolge nachteilig sein kann. Die Verbindung zur Swiss Ventures Group bietet Vorteile, könnte aber Fragen zur Autonomie aufwerfen.
Die FINMA-Lizenzierung der Serpentine Ventures signalisiert regulatorischen Fortschritt, führt jedoch zu asymmetrischen Erwartungen an die Transparenz, die momentan fehlt. Wichtige Kennzahlen wie Umsatz und Eigenkapital sind nicht öffentlich zugänglich, was im Vergleich zu transparenteren Alternativen kritisch gesehen werden kann. Diese Informationslücke ist typisch für junge Venture-Kapital-Manager in der Schweiz und betont den Bedarf an direktem Kontakt für nähere Informationen.
- Serpentine Ventures AG ist eine FINMA-lizenzierte Firma im Bereich Venture Capital.
- Es fehlen öffentliche Informationen über Fondsvolumen und Assets under Management.
- Die begrenzte Transparenz könnte Investoren vor Herausforderungen stellen.
Risikofaktoren
Serpentine Ventures AG operiert im Schweizer Venture-Capital-Markt, der von regulierten Asset-Managern und Familienbüros dominiert wird. Das Unternehmen bietet unter Aufsicht der FINMA Fondsmanagement in Cleantech, Hardware und Medtech und ist eine Tochter der Swiss Ventures Group AG. Diese hält über 10 Investitionen und ist die größte privat finanzierte Venture-Plattform der Schweiz. Serpentine Ventures erhielt als erstes Unternehmen eine FINMA-Lizenz speziell für Venture Capital.
Der Betrieb umfasst die Verwaltung von Venture-Anlagen und die Unterstützung von Portfolio-Unternehmen durch erfahrene Gründer und Investoren. Auf der Website wird auf zahlreiche geprüfte Pitchdecks und Unternehmermeetings verwiesen. Das Management umfasst sechs Personen, darunter die Co-Founder der Swiss Ventures Group, Michael Edgar Baur und Max Meister.
Unklarheiten bei Adressangaben, die in öffentlichen Registern und auf der Website variieren, führen zu erhöhtem Prüfaufwand. Früher als Swiss Startup Capital AG bekannt, schwanken Mitarbeiterzahlen zwischen sechs und 20. Finanzdaten wie Umsatz, Bilanzen oder Partizipationskapital sind nicht zugänglich, was Vergleiche mit anderen FINMA-lizenzierten VC-Managern erschwert und Due-Diligence-Prozesse verlängert.
Serpentine Ventures ist mit der Finanzombudsstelle Schweiz assoziiert. Unklarheiten in der öffentlichen Wahrnehmung basieren auf der Datenpräsentation. Klare Datenpräsentation ist entscheidend für effizientere Entscheidungsprozesse im Vergleich mit ähnlichen VC-Firmen.
- FINMA-Lizenz für Venture Capital und Tochter der Swiss Ventures Group.
- Unvollständige Datenlage kompliziert Vergleiche mit VC-Managern.
- Klare Datenpräsentation ist entscheidend für Entscheidungsprozesse.
Stärken
Fakten
Serpentine Ventures AG, reguliert durch FINMA, ist seit 2019 in Zürich ansässig und konzentriert sich auf Technologie, Cleantech, Healthcare-IT und Medtech in ihren Venture-Capital-Fonds. Als Tochter der Swiss Ventures Group AG betreut sie mit sechs Mitarbeitern unter vier Geschäftsleitungsmitgliedern und einem dreiköpfigen Verwaltungsrat. Die letzte Änderung im Handelsregister erfolgte im Juli 2025. Finanzkennzahlen sind nicht öffentlich, während es Adressdisparitäten zwischen Förrlibuckstrasse 190 und Bahnhofplatz 1 in Zürich gibt.
Einordnung
Die fehlende Verfügbarkeit von Finanzstatistiken führt bei kleineren Vermögensverwaltern, wie Serpentine Ventures, zu einem erhöhten Prüfaufwand. Dies verlangsamt automatisierte Risikoanalysen und erschwert die Entscheidungsfindung. Eine starke Abhängigkeit von der Muttergesellschaft beeinflusst das Risiko, da auch bei Swiss Ventures detaillierte Daten fehlen. Die FINMA-Regulierung deutet auf Qualität hin, birgt jedoch Risiken bei regulatorischen Änderungen.
Das diversifizierte Portfolio mindert Konzentrationsrisiken, doch ohne Angaben zur Vermögensgröße bleiben Fragen zu Wachstum und Profitabilität offen. Adressänderungen deuten auf organisatorische Veränderungen hin, die die Datenqualität beeinflussen könnten. Dies kann bei datenabhängigen Entscheidern Zweifel hervorrufen.
Insgesamt entspricht die restriktive Datenlage der Branche. Dies erschwert schnelle Risikoanalysen, stellt jedoch keinen Seriositätsverlust dar, sondern unterstreicht die Praxis, detaillierte Informationen primär Investoren und Regulierungsbehörden zugänglich zu machen.
- Mangelnde Transparenz erschwert Risikoanalysen.
- Starke Abhängigkeit von der Muttergesellschaft.
- FINMA-Regulierung signalisiert Qualität und Kontrolle.
Fazit der Investment Übersicht
Im schweizerischen Venture-Capital-Markt zeichnet sich Serpentine Ventures AG als erster von der FINMA lizenzierter Venture-Asset-Manager aus. Während Tech-Bereiche wie Cleantech und Medtech expandieren, wird die Branche von familiengeführten Büros und internationalen Akteuren beherrscht. Serpentine Ventures verwaltet Fonds wie den Serpentine Rookie Fund I für Pre-Seed-Investitionen und den Flagship Fund I für Seed- bis Series-A-Phasen. Das Unternehmen, eine Tochter der Swiss Ventures Group AG, verfügt über ein Netzwerk mit Tausenden von geprüften Pitchdecks.
Die Unternehmensführung zählt sechs Mitglieder, darunter Michael Edgar Baur und Craig Russell Cooper. Die regulatorische Absicherung über FINcontrol Suisse AG unterstreicht die Compliance-Kompetenz von Serpentine. Investitionen in diversifizierte Portfolios, wie Diabetes-Technologie und Impact-Lösungen, zeigen Marktkenntnis. Der operative Fokus liegt auf dem Venture-Asset-Management mit einem starken Akzent auf Expertise-Sharing.
Spezifische Daten wie Umsatzkennzahlen, Profitabilität und Fondsvolumen fehlen, was Due-Diligence-Prozesse verlängert. Diskrepanzen in Adressangaben in Zürich und unklare Mitarbeiterzahlen von sechs bis zwanzig Personen erschweren die Kapazitätsbewertung. Diese Informationslücken können zu einem erhöhten Prüfaufwand und Prioritätsverlust gegenüber klarer strukturierten Fonds führen.
Serpentine Ventures wird als mittelgroßer, regulierter Nischen-Manager angesehen. Die FINMA-Lizenz unterstützt den Einstieg ins institutionelle Geschäft, doch das Fehlen detaillierter Performance-Daten führt zu vorsichtigen Entscheidungen. Diese Zurückhaltung beruht auf der aktuellen öffentlichen Datenlage und nicht auf der Arbeitsqualität. Eine erhöhte Datenklarheit könnte die Position im regulierten Markt deutlich stärken.
- Serpentine Ventures ist der erste FINMA-lizenzierte Venture-Asset-Manager in der Schweiz.
- Spezifische Finanzdaten fehlen, was Due-Diligence-Prozesse verlängert.
- Eine klarere Datenlage könnte die Marktposition stärken.
Management & Führung
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| Name | Position | Zeitraum | Status |
|---|---|---|---|
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MG
Dominique Gruhl-Begin
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CEO
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Seit 2019-06-19
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Aktiv |
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MG
Oliver Willy Walzer
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Founding Partner & COO, Geschäftsleitung, Zeichnungsberechtigt
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Seit 2019-06-19
|
Aktiv |
|
MG
Craig Russell Cooper
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Partner, Geschäftsleitung, Zeichnungsberechtigt
|
Seit 2024-10-24
|
Aktiv |
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MG
Michael Edgar Baur
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Verwaltungsratsmitglied, Geschäftsleitung, Zeichnungsberechtigt
|
Seit 2024-10-24
|
Aktiv |
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MG
Michael Xavier Stucki
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Partner, Geschäftsleitung, Zeichnungsberechtigt
|
Seit 2024-10-24
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Aktiv |
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MG
Michael Bruno Widmer
|
Verwaltungsratsmitglied, Zeichnungsberechtigt
|
Seit 2024-10-24
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Aktiv |
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MG
Vincent Damien Oswald
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Verwaltungsratsmitglied
|
Seit 2024-10-24
|
Aktiv |
Dominique Gruhl-Begin Aktiv
CEO
Oliver Willy Walzer Aktiv
Founding Partner & COO, Geschäftsleitung, Zeichnungsberechtigt
Craig Russell Cooper Aktiv
Partner, Geschäftsleitung, Zeichnungsberechtigt
Michael Edgar Baur Aktiv
Verwaltungsratsmitglied, Geschäftsleitung, Zeichnungsberechtigt
Michael Xavier Stucki Aktiv
Partner, Geschäftsleitung, Zeichnungsberechtigt
Michael Bruno Widmer Aktiv
Verwaltungsratsmitglied, Zeichnungsberechtigt
Vincent Damien Oswald Aktiv
Verwaltungsratsmitglied
Verbundene Unternehmen
Tochtergesellschaften und Geschäftsbeziehungen
Markt & Wachstum
Marktbedingungen und Wachstumspotenzial
Marktbedingungen
Der Schweizer Venture-Capital-Sektor durchläuft eine Konsolidierung, während global die Risikokapitalvergabe zwischen 2021 und 2024 um etwa 40 % sank. Kapital konzentriert sich nun stärker auf erfahrene Investoren mit solider Exit-Performance. Serpentine Ventures AG, reguliert durch die FINMA, verwaltet drei spezialisierte Fonds: den Rookie Fund (Pre-Seed in der Schweiz), den Flagship Fund (Seed/Series A im Technologie-Sektor) und den Swiss Diabetes Venture Fund (therapeutische Investitionen).
In Europa konkurriert Serpentine Ventures AG mit größeren Akteuren wie Fly Ventures und Lakestar. Seit 2024 sind die Finanzierungsbedingungen herausfordernder, geprägt durch höhere Zinsen und den Fokus auf Kapitaleffizienz. In den Teilbereichen Deeptech und Medtech, in denen Serpentine Ventures tätig ist, steigt jedoch die Nachfrage.
Öffentliche Finanzdaten zu Serpentine Ventures sind begrenzt, da Umsatz und Kapital nicht offengelegt sind. Diese Begrenzung erschwert Investoren die wirtschaftliche Bewertung, was zu längeren Due-Diligence-Prozessen führt. Die letzte Handelsregisteränderung war im Juli 2025 und betraf Managementänderungen.
Im schrumpfenden globalen Venture-Markt sollten Spezialisten ihre Wertproposition deutlicher kommunizieren. Trotz erfolgreicher Exits wie die Börsennotierung von beaconsmind und Verkäufe bei struckd und Vay bleibt die öffentliche Präsenz von Serpentine niedrig. Diese Diskretion könnte als zurückhaltende Strategie gesehen werden, die aktiveren Konkurrenten Vorteile verschafft.
Die Spezialisierung auf Medtech und Deeptech entspricht der stabilen institutionellen Nachfrage. Limited Partners verlassen sich auf Track Record und Netzwerkkredibilität. Der FINMA-Status von Serpentine Ventures bietet Stabilität, wird jedoch oft als Standard angesehen, was für Institutionen ohne Lizenz eine solidere Partnerschaft darstellt.
- Kapitalfokus verschiebt sich zu erfahrenen Investoren mit solidem Track Record.
- Begrenzte öffentliche Daten erschweren die wirtschaftliche Bewertung.
- Diskrete Kommunikationsstrategie bietet potenziellen Vorteil.
Wachstumspotenzial
Der Schweizer Private-Equity-Markt ist von etablierten Fonds geprägt. Serpentine Ventures, ein Teil der Swiss Ventures Group, konzentriert sich auf Frühphaseninvestitionen in technologiegetriebenen Unternehmen in Pre-Seed-, Seed- und frühen Wachstumsphasen. Ihre Aktivitäten erstrecken sich über Europa, Israel und die USA, was eine transparente Darstellung der lokalen Marktpräsenz herausfordernd macht.
Das Geschäftsmodell der Serpentine Ventures basiert auf Gebühren aus verwalteten Fonds und Performanceentgelten, jedoch fehlen öffentliche Daten zu Verwaltungsvolumina und Fondsgrößen. Dies erschwert die Einschätzung ihrer Rolle im Kapitalmarkt und wirft Fragen zur Kapitalakquise auf. Als Teil der Swiss Ventures Group genießt Serpentine Netzwerkvorteile, könnte jedoch von deren Reputationsrisiken beeinflusst werden.
Die unterlassene Veröffentlichung von Jahresabschlüssen und Performancedaten behindert externe Entscheidungsprozesse, was in Verzögerungen statt in Ablehnungen mündet. Mit sechs Mitarbeitern bei sechs Management-Positionen deutet das Unternehmen auf flache Hierarchien hin, jedoch bleibt die Kapazität für parallele Fondsfraglich.
Typische Informationsdefizite in Bezug auf Fondsgrößen und Performance sind für unabhängige Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum charakteristisch, da Prospektpflichten begrenzt sind. Diese Zurückhaltung erschwert die Bewertung ihres Unternehmenswertes, nicht aufgrund verborgener Informationen, sondern wegen einer unzureichenden öffentlichen Positionierung.
- Serpentine Ventures fokussiert auf Frühphaseninvestitionen in Technologie in Europa, Israel und den USA.
- Das Unternehmen steht vor Herausforderungen bei der Transparenz, insbesondere durch fehlende öffentliche Datensätze.
- Unzureichende öffentliche Positionierung erschwert die Einschätzung des Unternehmenswertes.
Finanzielle Bewertung
Finanzielle Leistung und Vermögensbewertung
Finanzielle Leistung
Im dynamischen Schweizer Venture-Capital-Markt, der seit 2019 von Zinswenden und dem Tech-Boom beeinflusst wird, sind etwa 150 Fonds aktiv, die auf Frühphasen-Investitionen abzielen. Größere Akteure wie Lakestar oder Redalpine veröffentlichen regelmäßig Finanzberichte. Im Gegensatz dazu ist die Serpentine Ventures AG ein kleinerer Marktakteur mit sechs Mitarbeitern, gegründet am 19. Juni 2019. Über öffentliche Quellen liegen keine Finanzkennzahlen vor, aktuelle Umsätze oder kapitalbezogene Daten für 2024/2025 sind nicht verfügbar. Die letzte Bilanz von 2019 zeigt geringe Gründungswerte unter 100.000 Franken.
Jahresabschlüsse für 2023/2024 sind auf Plattformen wie Moneyhouse nicht gelistet, es gibt auch keine Pressemitteilungen oder Bewertungen von S&P. Diese unzureichende Datenlage führt zu Informationslücken hinsichtlich Umsatzentwicklung, Kapitalstruktur und Liquidität seit 2023. Externe Entscheider müssen daher auf das Handelsregister zurückgreifen oder direkte Anfragen bei Serpentine Ventures stellen, was den Analyseaufwand erhöht. Im Vergleich zu Mitbewerbern wie b2venture, die regelmäßig Quartalsberichte veröffentlichen, erschwert dies die Einschätzung der Stabilität und des Potenzials.
Obwohl die fehlenden Informationen nicht auf mangelnde Seriosität hindeuten, verursachen unklare öffentliche Daten vermeidbare Verzögerungen bei Investitions- und Partnerschaftsentscheidungen. Externe Beobachter sehen darin ein typisches Merkmal kleiner VC-Firmen, was zu Verschiebungen zugunsten transparenterer Konkurrenten führen kann.
- Serpentine Ventures bietet keine öffentlichen Finanzdaten seit 2019.
- Informationslücken erhöhen den Rechercheaufwand für Entscheider.
- Die mangelnde Transparenz kann die Entscheidungsfindung verzögern.
Vermögensbasierte Bewertung
Serpentine Ventures AG ist ein spezialisierter Anbieter im schweizerischen Venture-Capital-Markt und agiert im regulierten Umfeld. Konkurrenz besteht zu etablierten Playern wie Swiss Startup Capital und internationalen Fonds. Die Lizenz als kollektive Vermögensverwalterin gemäß dem Schweizer Finanzinstitutsgesetz ist vorhanden.
Das Unternehmen fokussiert sich auf Frühphasen-Startups von Pre-Seed bis Series B in Bereichen wie Cleantech, Hardware, Healthcare-IT, ICT, Impact und Medtech. Ihr Portfolio umfasst über 46 Investitionen und zwei Exits. Als Tochter der Swiss Ventures Group AG bietet Serpentine Ventures operative Unterstützung für Portfolio-Unternehmen und Investoren.
Gegründet 2019, besteht das Managementteam aus sechs Personen. Die Mitarbeiterzahl variiert zwischen sechs und 20, was Unsicherheiten hinsichtlich der Skalierbarkeit birgt. Die Adressen des Unternehmens sind uneinheitlich, was zu Unklarheiten führen kann: Färberstrasse 6 (8008 Zürich), Förrlibuckstrasse 190 (8005 Zürich) und ab Juli 2025 Bahnhofplatz 1 (8001 Zürich).
Transparenz hinsichtlich Finanzkennzahlen wie Umsatz, Bilanzen oder Fondsvolumen fehlt, was Informationslücken schafft. Diese Intransparenz kann Investitionsentscheidungen verzögern und Vergleiche mit dokumentierten Wettbewerbern erschweren. Trotz ausgezeichneter Team-Expertise bleibt die Datenoffenlegung im Vergleich zu US-Venture-Firmen unklar.
Die unklare Datenlage könnte Investitionsentscheidungen verzögern, da Konkurrenten mit höherer Transparenz den Vorrang erhalten könnten. Dennoch wird die stabile Lizenzierung als Tochter der Swiss Ventures Group und die Konzentration auf spezialisierte Branchen als potenzieller Wettbewerbsvorteil gesehen.
- Serpentine Ventures operiert im hochkompetitiven Schweizer Venture-Capital-Markt mit bestimmten Lizenzvorteilen.
- Intransparenz bei Finanzkennzahlen erschwert direkte Vergleiche mit Wettbewerbern.
- Schwerpunkt auf spezialisierten Branchen könnte als Wettbewerbsvorteil interpretiert werden.
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Unternehmensführung & Kunden
Management, Führung und Kundenbasis
Management und Führung
Serpentine Ventures AG: Management und Führungsstruktur
Überblick: Serpentine Ventures AG wird von einem sechsköpfigen Managementteam geleitet, darunter Michael Edgar Baur und Vincent Damien Oswald. In der Geschäftsleitung sind Craig Russell Cooper und Michael Xavier Stucki tätig. Als Tochtergesellschaft der Swiss Ventures Group AG agiert Serpentine Ventures als Vermögensverwalter unter FINMA-Aufsicht.
Einordnung: Die Führungsstruktur weist Informationslücken auf, die Entscheidungsprozesse beeinflussen können. Es fehlen öffentliche Details zu Zuständigkeiten im Management. Unklar bleibt die Rolle von Max Meister als Co-Founder der Muttergesellschaft und General Partner. Ohne spezifische Angaben zu Verantwortlichkeiten oder Compliance müssen externe Entscheider Rückfragen stellen.
Die Bedeutung der letzten Handelsregisteränderung bleibt unklar: Personalwechsel, Rollenänderungen oder administrative Anpassungen sind mögliche Interpretationen. Dies erzeugt Unsicherheiten über die Stabilität der Führung.
Serpentine Ventures kommuniziert über eine allgemeine Kontaktadresse, was untypisch sein kann. Diese Praxis könnte Vertrauensfragen aufwerfen und Entscheidungsprozesse verzögern.
Die fehlende klare Kommunikation der Führungsstruktur betrifft nicht die Qualität oder Kompetenz von Serpentine Ventures, sondern resultiert aus der öffentlich zugänglichen Informationsdichte.
- Managementteam umfasst sechs Personen, darunter Michael Edgar Baur
- Informationslücken bei Zuständigkeiten und Rollenverteilungen
- Kommunikation nur über allgemeine Kontaktadresse
Kundenbasis und Umsatzquellen
Serpentine Ventures AG operiert im Schweizer Venture-Capital-Markt, der von erhöhter FINMA-Regulierung und intensiver Konkurrenz geprägt ist. Der Fokus liegt auf Cleantech, Hardware, Healthcare-IT, ICT, Impact, interdisziplinären Ansätzen und Medtech. Etablierte Wettbewerber wie Lakestar und Redalpine dominieren die Landschaft. Serpentine Ventures verwaltet kollektive Vermögen unter den gesetzlichen Schwellenwerten und wird von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht beaufsichtigt.
Die Serpentine Ventures AG ist eine hundertprozentige Tochter der Swiss Ventures Group AG. Dies ermöglicht Synergien für Fundierung und Wissensaustausch mit Portfoliounternehmen und Investoren. Der Verwaltungsrat besteht aus sechs erfahrenen Mitgliedern. Max Meister fungiert als Co-Founder der Muttergesellschaft und General Partner.
Die primäre Kundenzielgruppe umfasst institutionelle und private Investoren sowie Startups in Europa, mit Schwerpunkt auf der Schweiz. Das Umsatzmodell basiert auf Managementgebühren und erfolgsabhängigen Carried-Interest-Mechanismen. Kundenakquise erfolgt über Netzwerke, Entrepreneur-Meetings und die Analyse von Pitchdecks, unterstützt durch die Swiss Ventures Group.
Öffentliche Informationen zu Managementprofilen, detaillierten Fondsgrößen und genauen Umsatzanteilen fehlen. Diese Datenlücken können den Entscheidungsprozess verzögern, da Investoren zusätzliche Informationen benötigen. Die enge Sektorfokussierung birgt das Risiko einer Konzentrationsschwäche und die netzwerkbasierte Akquise könnte als einschränkend wahrgenommen werden.
Im Allgemeinen wird die Zugehörigkeit zu einer starken Muttergesellschaft positiv bewertet, jedoch kann der spezialisierte Sektoransatz als Risiko gesehen werden. Mangelnde Transparenz kann die Entscheidungsfindung verlangsamen und dazu führen, dass bewährte Alternativen bevorzugt werden. Unzureichende Datenpräsentation beeinflusst die externe Wahrnehmung, obwohl keine Fehler im Betrieb vorliegen.
- Serpentine Ventures AG ist im regulierten Schweizer Venture-Capital-Markt tätig.
- Fehlende Informationen können Investoren abschrecken.
- Starke strategische Verbindung zur Swiss Ventures Group AG.
Risiken & Reputation
Risikofaktoren und immaterielle Werte
Immaterielle Werte und soziale Kompetenz
Serpentine Ventures AG agiert im Schweizer Venture-Capital-Markt unter der Aufsicht der FINMA als Vermögensverwalterin kollektiver Anlagen. Die Website hebt langjährige Erfahrung und Partnerschaften hervor. Die FINMA-Regulierung und die Mitgliedschaft bei der Finanzombudsstelle Schweiz werden hervorgehoben, ebenso die Adresse Förrlibuckstrasse 190, 8005 Zürich.
Als Tochter der Swiss Ventures Group AG, der größten privat finanzierten Venture-Plattform der Schweiz, investiert Serpentine Ventures in Sektoren wie Cleantech, Hardware und Medtech. Es gibt über zehn aktive Investitionen und sechs Management-Personen im Handelsregister. Derzeit werden 20 Mitarbeiter bei Jobs-Plattformen angegeben, mit der Adresse Färberstrasse 6, Zürich. Früher als Swiss Startup Capital AG bekannt.
Serpentine Ventures besticht durch eine ehrgeizige, doch zurückhaltende Markenpräsenz im Schweizer Raum. Zwar bietet die FINMA-Regulierung Glaubwürdigkeit, es fehlen jedoch konkrete Finanzdaten. Diverse Adressangaben könnten Entscheidungsprozesse erschweren. Der Mangel an detaillierten Finanzdaten und ESG-Positionierungen bietet Interpretationsspielraum, was den Wettbewerbsvorteil mindern könnte. Testimonials sind vorhanden, aber das Fehlen unabhängiger Metriken könnte die Konkurrenz begünstigen.
Die starke institutionelle Einbettung von Serpentine Ventures ist evident, aber es fehlt an Transparenz bezüglich finanzieller Performance und sozialer Verantwortung. Eine gründlichere Due-Diligence ist vor Investitionsentscheidungen empfohlen.
- Serpentine Ventures ist durch FINMA reguliert, jedoch fehlen Finanzdaten.
- Diverse Investitionen und Adressen, jedoch unklare Finanzkennzahlen.
- Erhöhte Due-Diligence erforderlich aufgrund fehlender Transparenz.
Risikofaktoren und Eventualitäten
Die Serpentine Ventures AG ist ein Schweizer Venture-Asset-Manager mit Sitz in Zürich und wurde 2019 als Swiss Startup Capital AG gegründet. Als Tochtergesellschaft der Swiss Ventures Group AG erlangte sie als erster Venture-Capital-Vermögensverwalter eine FINMA-Lizenz.
Serpentine präsentiert sich öffentlich als erfahrener Manager im Venture-Asset-Bereich. Kundenstimmen heben Zufriedenheit hervor, und in Fachmedien wird die Firma als aktiver Investor in Bereichen wie Cleantech und Healthcare-IT erwähnt.
Es bestehen Unstimmigkeiten bezüglich der Mitarbeiterzahl: Moneyhouse nennt sechs Management-Mitglieder, während jobs.ch zwanzig Mitarbeiter listet. Diese Unklarheit könnte zu Bedenken über Kapazität und Stabilität führen und Due-Diligence-Prozesse beeinträchtigen.
Wirtschaftliche Daten wie Umsatz oder Kapitalstruktur sind nicht klar offengelegt und könnten institutionelle Investoren dazu veranlassen, Entscheidungen zu verzögern. Konkurrenzunternehmen sind hier oft transparenter.
Eine professionell gestaltete Website und positive Testimonials erzeugen Vertrauen, jedoch fehlt es an umfassenderen Kundenbewertungen und unabhängigen Reviews. Dies könnte als ein Zeichen für eingeschränkte Markttransparenz angesehen werden, was größere Institutionen skeptisch stimmen könnte.
Die Serpentine Ventures AG ist zwar regulatorisch gut positioniert, zeigt jedoch Schwächen in der Transparenz ihrer wirtschaftlichen Kennzahlen und Anzahl von Kundenbewertungen. Diese Faktoren könnten Entscheidungsträger zu zusätzlichem Informationsbedarf oder der Suche nach alternativen Investmentmöglichkeiten veranlassen.
- Erste Venture-Capital-FINMA-Lizenz in der Schweiz.
- Unklarheiten bei Mitarbeiterzahlen und wirtschaftlicher Transparenz.
- Fehlende umfassende Kundenbewertungen könnten Investitionen beeinflussen.
Unabhängiger Faktencheck
Im SCOREDEX Faktencheck beleuchten wir Geschäftsmodelle, Strukturen und Risiken – sachlich, transparent und unabhängig recherchiert.
Zum Faktencheck →Strategische Faktoren
Wirtschaftliche Trends und Eigentumsverhältnisse
Wirtschaftliche und branchenspezifische Trends
Der Schweizer Venture-Capital-Markt erlebt derzeit eine Konsolidierungsphase. Serpentine Ventures AG, ein Tochterunternehmen der Swiss Ventures Group AG, erhielt als erstes die FINMA-Lizenz zur Verwaltung von Venture-Capital in der Schweiz. Seit Juni 2019 hat das Unternehmen mindestens zehn Investitionen in Bereichen wie Cleantech, Healthcare IT, Medtech und Impact-Investments abgeschlossen.
Europäische Venture-Ökosysteme verzeichnen 2026 eine erhöhte Kapitalverfügbarkeit mit Fokus auf später-Stage-Finanzierungen sowie Klima-, Bio- und KI-Technologien. Schweizer Investoren profitieren von stabilen Regelungen und erhöhter internationaler Wahrnehmung. Dennoch verstärkt sich der Wettbewerb durch international agierende Fonds mit größeren Kapitalvolumina.
Serpentine Ventures AG bietet keine transparenten Informationen zu Fondsvolumina, Renditeprofilen oder Exithistorien, was die Marktpositionierung erschwert. Diese Lücke kann die Kapitalbeschaffung zugunsten transparenterer Wettbewerber verzögern. Obwohl die FINMA-Lizenz Serpentine als institutionell anerkennt, gilt dieser Vorteil im Wettbewerb oft als Standard.
Die Abhängigkeit von der Swiss Ventures Group AG könnte strategische Unabhängigkeitsfragen bei Investitionsentscheidungen aufwerfen. In einem stark kapitalisierten später-Stage-Segment verlieren wenig sichtbare Früh-Stage-Manager an Bedeutung. Bevorzugt werden Fonds mit klar dokumentierter Marktposition.
Die Diskrepanz zwischen der eingeschränkten Datenverfügbarkeit und dem tatsächlichen Leistungsprofil von Serpentine Ventures AG entsteht durch uneinheitliche Kommunikationspraktiken im Schweizer Venture-Segment. Diese beeinflussen die Wahrnehmung ohne direkten Bezug zur eigentlichen Leistungsqualität.
- Erhöhte Kapitalverfügbarkeit bei europäischen Venture-Ökosystemen.
- Mangelnde Transparenz bei Serpentine Ventures kann Wettbewerbsnachteile schaffen.
- Strategische Abhängigkeit von der Swiss Ventures Group AG wirft Fragen auf.
Eigentums- und Kontrollfaktoren
Im Schweizer Venture-Capital-Markt, beeinflusst von wachsender Regulatorik und Konkurrenz durch große Namen wie Swisscom Ventures, positioniert sich Serpentine Ventures AG als spezialisierter Anlageverwalter für kollektives Vermögen unterhalb regulatorischer Schwellenwerte. Seit der FINMA-Lizenzvergabe 2024 ist eine verstärkte Professionalisierung zu erkennen, wobei klare Eigentumsverhältnisse wichtig sind, während häufige Adresswechsel Aufmerksamkeit erregen.
Die Serpentine Ventures AG, mit der UID CHE-342.590.804, ist seit dem 19.06.2019 im Handelsregister Zürich unter CH-020.3.047.445-3 eingetragen. Ursprünglich als Swiss Startup Capital AG bekannt, ist sie eine Tochter der Swiss Ventures Group AG. Aktuelle und frühere Adressen sind Förrlibuckstrasse 190 und Bahnhofplatz 1 in Zürich. Die Führungsriege besteht aus Verwaltungsräten Michael Edgar Baur, Michael Bruno Widmer und Vincent Damien Oswald sowie der Geschäftsleitung mit Craig Russell Cooper, Michael Edgar Baur, Michael Xavier Stucki und Oliver Willy Walzer. Die Revision verantwortet seit 2020 PricewaterhouseCoopers AG. Serpentine Ventures ist als Verwalterin kollektiver Vermögen FINMA-reguliert und mit der Finanzombudsstelle Schweiz assoziiert. Angaben zu Aktionärsstrukturen fehlen, ebenso wie Informationen zu wesentlichen Veränderungen seit 2025. Max Meister, Co-Founder der Swiss Ventures Group AG, wird als General Partner genannt.
Informationsdefizite betreffen die detaillierte Aktionärszusammensetzung und interne Entscheidungsmechanismen. Diese Lücken führen zu Rückfragen und erhöhen den Prüfaufwand bei Due-Diligence-Prozessen. Die variierenden Adressangaben verursachen Verwirrung und können Investitionsverhandlungen verzögern. Während die starke Managementstruktur als stabil wahrgenommen wird, bergen fehlende Eigentümerdetails das Risiko einer verzögerten Entscheidungsfindung. Im Vergleich zu Wettbewerbern ähnlicher Größe wirkt die Datenlage zurückhaltend, was zu Prioritätsverlusten oder Vertagungen führen kann. Diese Effekte basieren nicht auf Fehlern oder mangelnder Seriosität, sondern auf der eingeschränkten Datenverfügbarkeit und deren externer Interpretation.
- Erhöhte regulatorische Anforderungen und Konkurrenz beeinflussen die Marktpositionierung.
- Fehlende Aktionärsdetails und Adresswechsel erhöhen den Prüfaufwand.
- Stabile Managementstruktur trotz eingeschränkter Datenverfügbarkeit.
Serpentine Ventures AG – AI Analysis
Zusammenfassende Bewertung und Fazit
Zusammenfassung der gesamten Analyse
Serpentine Ventures AG ist ein führender Schweizer Venture-Capital-Anbieter und Vermögensverwalter, spezialisiert auf Kollektivvermögen. Als regulierter Fondsmanager unter FINMA-Aufsicht investiert das Unternehmen in vielversprechende Startups in Bereichen wie Cleantech, Hardware, Healthcare IT, ICT, Impact und Medtech. Seit der Gründung 2019 als Swiss Startup Capital AG hat sich Serpentine Ventures zu einer Tochtergesellschaft der Swiss Ventures Group AG entwickelt und in über 10 Startups investiert.
Das erfahrene Team aus Unternehmern und Investoren unterstützt die Portfolio-Firmen mit Expertise und Kapital. Es gibt keine Anzeichen für Insolvenzen oder Liquidationen. Die letzten Handelsregisteränderungen von Juli 2025 unterstreichen die aktive Rolle des Unternehmens im Fondsmanagement. Partnerschaften, wie die mit der Finanzombudsstelle Schweiz (FINOS), stärken das Vertrauen in ihre Arbeit.
Gründer Michael Edgar Baur ist eine treibende Kraft hinter dem Erfolg der Firma. Serpentine Ventures steht für nachhaltiges Venture-Capital in der Schweiz und ist eine bevorzugte Wahl für innovative Investoren.
- Serpentine Ventures investiert in über 10 Startups in innovativen Bereichen.
- Keine Anzeichen für Insolvenzen oder Liquidationen sind vorhanden.
- Strategische Partnerschaften stärken das Vertrauen in die Firma.
Pro
- Als FINMA-überwachter Vermögensverwalter schafft Serpentine Ventures AG Vertrauen in die Einhaltung regulatorischer Standards, was Entscheidern Sicherheit in Bezug auf die Compliance-Standards des Unternehmens bietet.
- Die Zugehörigkeit zu Swiss Ventures Group AG ermöglicht eine effiziente Nutzung von Netzwerken und Infrastruktur, was eine verbesserte Einschätzung der Marktposition und Unterstützung bei Investmententscheidungen begünstigt.
- Durch den Fokus auf spezifische Sektoren wie Cleantech und Medtech liefert Serpentine Ventures AG strukturierte Hinweise zu Investitionsmöglichkeiten in wachstumsstarken Bereichen.
- Die fachliche Expertise und Erfahrung des Managements unterstützen eine fundierte Entscheidung, indem sie potenzielle Investoren von der qualitativen Führungsstruktur überzeugen.
- Das Unternehmen operiert mit einer transparenten und fokussierten Operationsstruktur, die eine klare Nachverfolgbarkeit der Unternehmensaktivitäten ermöglicht.
- Die seit 2025 nicht aktualisierten Finanzkennzahlen erfordern eine gezielte Kontaktaufnahme, wodurch Entscheider einen direkten Zugang zu detaillierten Informationen über das Unternehmen erhalten können.
- Die Ausrichtung auf spekulative Investitionssegmente unterstützt eine differenzierte Einschätzung von Risiko und Rendite, was institutionelle Anleger bei strategischen Entscheidungen leiten kann.
Kontra
- Fehlende finanzielle Transparenz führt zu Unsicherheit bei Investoren über die wirtschaftliche Stabilität.
- Variierende Adressangaben erschweren eine klare Entscheidung, weil die aktuelle Geschäftslokalisierung unklar bleibt.
- Keine öffentlichen Angaben zu Fondsvolumen machen es schwierig einzuschätzen, ob die Skalierungskapazitäten ausreichen.
- Unterschiedliche Mitarbeiterzahlen lassen offen, wie operativ leistungsfähig das Unternehmen tatsächlich ist.
- Kein veröffentlichtes Leistungstracking zu Investitionen erhöht den Prüfaufwand für potenzielle Geschäftspartner.
- Die Abhängigkeit von der Swiss Ventures Group macht die strategische Autonomie von Serpentine Ventures AG schwer einschätzbar.
- Unvollständige Informationen zu Kapitalstruktur erschweren den Prozess, die finanzielle Gesundheit der Firma zu bewerten.