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Blue Energy Group AG – dezentrale Energieversorgung und innovative Kraftwerkstechnologie

Ronald Ackermann

SCOREDEX Analyst

22. Okt.. 2026 12 Min. Lesezeit

Die Blue Energy Group AG aus Senden bei Ulm entwickelt Technologien, mit denen sich regionale Biomasse und geeignete Reststoffe zur Strom- und Wärmeerzeugung nutzen lassen. Unter der Führung von Vorstand Jochen Sautter hat sich das Unternehmen vom Betreiber und Optimierer bestehender Energieanlagen zum Entwickler eigener Kraftwerkstechnologie weiterentwickelt. Im Mittelpunkt steht der Blue Energy Cube, eine kompakte Anlage für die dezentrale Energieversorgung von Kommunen und Industrie.

„Wir wollen das Gas als Produkt haben und nicht die Flamme.“

Jochen Sautter, Vorstand der Blue Energy Group AG, im Gespräch mit SQUAREVEST

Die Blue Energy Group im Überblick

  • Gegründet 2013, Aktiengesellschaft seit 2022
  • Jochen Sautter als Gründer und Vorstand
  • Eigene Technologie für dezentrale Energieversorgung
  • Strom und Wärme aus regionalen Reststoffen
  • Forschung, Patentanmeldungen und ausgezeichnete Innovationen
  • Wachstumsfelder in Industrie und Kommunen

Blue Energy Group AG

Vom Energieanlagenbetreiber zum Technologieunternehmen

Die Geschichte der Blue Energy Group beginnt im Juni 2013 mit der Gründung der Blue Energy Europe GmbH. Von Anfang an ging es darum, erneuerbare Energien mit wirtschaftlich tragfähigen Geschäftsmodellen zu verbinden. Statt ausschließlich neue Kraftwerke zu entwickeln, beschäftigte sich das Unternehmen zunächst mit bestehenden Energieanlagen, deren technische oder wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verbessert werden konnte.

Dieser Ansatz erwies sich als wichtige Grundlage für die weitere Unternehmensentwicklung. Wer Anlagen betreibt, ihre Schwachstellen analysiert und technische Verbesserungen umsetzt, gewinnt Erfahrungen, die sich nicht allein am Reißbrett erwerben lassen. Insbesondere die Beschäftigung mit Biomasseanlagen, Brennstoffaufbereitung und Kraftwerksbetrieb prägte die spätere Technologieentwicklung.

Ein Beispiel ist der Prinz-Eugen-Energiepark, dessen Holzpelletwerk 2015 übernommen und anschließend weiterentwickelt wurde. Die dabei gewonnenen Kenntnisse flossen in die Konzeption eigener Energieanlagen ein. Aus dem ursprünglichen Betreibermodell entstand schrittweise ein Unternehmen, das zunehmend auf Technologieentwicklung, Anlagenbau und die Versorgung seiner Kunden mit geeigneten Brennstoffen setzt.

Ende 2022 erfolgte die Umwandlung zur Blue Energy Group AG. Damit erhielt die Gesellschaft auch eine Unternehmensstruktur, die auf die Finanzierung und Umsetzung größerer industrieller Projekte ausgerichtet ist.

Jochen Sautter: Unternehmer mit technischem und wirtschaftlichem Anspruch

Hinter der strategischen Entwicklung steht Jochen Sautter, Gründer und Alleinvorstand der Blue Energy Group AG. Sein unternehmerischer Ansatz verbindet technische Innovation mit einer vergleichsweise einfachen wirtschaftlichen Überlegung: Energieversorgung soll zuverlässig funktionieren, regionale Ressourcen nutzen und sich langfristig für die Betreiber rechnen.

Sautter sieht in der Wärmeversorgung einen besonders interessanten Markt. Während der Ausbau von Windkraft und Photovoltaik große öffentliche Aufmerksamkeit erhält, entsteht ein erheblicher Teil des Energiebedarfs unmittelbar in Gebäuden, Wärmenetzen und industriellen Produktionsprozessen. Gerade dort werden Lösungen gebraucht, die Energie bedarfsgerecht bereitstellen können.

Die Blue Energy Group konzentriert sich deshalb auf Technologien, die Strom und Wärme möglichst nah am Verbraucher erzeugen. Dabei geht es weniger um die Größe einzelner Kraftwerksstandorte als um die Möglichkeit, viele dezentrale Anlagen wirtschaftlich sinnvoll einzusetzen.

Auch energiepolitisch engagiert sich Sautter. Nach Unternehmensangaben gehört er der Bundesfachkommission Energiepolitik des Wirtschaftsrats an und beteiligt sich dort am fachlichen Austausch über die künftige Energieversorgung. Seine Perspektive ist entsprechend von betrieblichen Erfahrungen geprägt: Versorgungssicherheit, verfügbare Rohstoffe und kalkulierbare Energiekosten gehören für ihn zusammen.

Blue Energy Cube: Das technologische Kernprodukt

Mit dem Blue Energy Cube hat die Blue Energy Group eine eigene Kraftwerkstechnologie entwickelt, deren Grundlage die thermochemische Vergasung bildet. Dabei werden geeignete organische Rohstoffe unter kontrollierter Sauerstoffzufuhr in ein brennbares Gas umgewandelt. Dieses Gas kann anschließend zur Strom- und Wärmeerzeugung oder für industrielle Anwendungen genutzt werden.

Das technische Prinzip der Holzvergasung ist seit Langem bekannt. Die Entwicklungsleistung des Unternehmens liegt insbesondere darin, den Prozess für größere Leistungsbereiche nutzbar zu machen und die Anlagentechnik entsprechend weiterzuentwickeln.

Eine wesentliche Besonderheit ist die Luftzuführung im Vergasungsreaktor. Statt die Prozessluft ausschließlich von außen einzubringen, arbeitet die Konstruktion mit innenliegenden ringförmigen Verteilern. Auf diese Weise sollen auch größere Reaktordurchmesser technisch beherrschbar werden. Ergänzend hat das Unternehmen Lösungen für einen automatisierten Reststoffaustrag entwickelt.

Die größere Ausführung des Blue Energy Cube ist nach Unternehmensangaben auf bis zu 2.200 Kilowatt elektrische Leistung ausgelegt. Als kombinierte Strom- und Wärmeerzeugungsanlage soll sie einen elektrischen Wirkungsgrad von rund 35 Prozent und einen thermischen Wirkungsgrad von etwa 45 Prozent erreichen. Für die kompakte Kraftwerkseinheit nennt das Unternehmen eine Grundfläche von ungefähr zwölf mal zwölf Metern.

Die Kombination aus skalierbarer Technologie, vergleichsweise geringem Platzbedarf und dezentralem Einsatz eröffnet unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten. Dazu zählen industrielle Werksgelände, kommunale Wärmenetze und Standorte, an denen gleichzeitig Strom und Prozesswärme benötigt werden.

Forschung, Patentanmeldungen und technische Weiterentwicklung

Die Blue Energy Group stützt ihre Entwicklung auf praktische Erfahrungen aus dem Anlagenbetrieb und auf die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen. Nach Unternehmensangaben wurden technische Weiterentwicklungen unter anderem gemeinsam mit Fraunhofer-Einrichtungen und dem Deutschen Biomasseforschungszentrum verfolgt. Seit November 2022 betreibt die Gesellschaft eine eigene Demonstrationsanlage. Sie dient dazu, die entwickelte Verfahrenstechnik im praktischen Betrieb weiterzuentwickeln und für größere Anwendungen vorzubereiten.

Zu den wesentlichen Entwicklungen gehören die skalierbare Reaktorkonstruktion und ein automatisiertes System für den Austrag von Reststoffen. Für beide Technologien wurden nach den veröffentlichten Unternehmensinformationen Patentanmeldungen vorgenommen.Darüber hinaus beschäftigte sich das Unternehmen im Rahmen geförderter Forschungsprojekte mit weiteren Nutzungsmöglichkeiten thermochemischer Verfahren. Dazu gehören die Erzeugung von Wasserstoff aus Holz und geeigneten Reststoffen sowie die Herstellung von Gas aus Klärschlamm. Solche Anwendungen erweitern das technologische Spektrum über die klassische kombinierte Strom- und Wärmeerzeugung hinaus.

Aus wirtschaftlicher Perspektive liegt darin ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie. Die Gesellschaft entwickelt nicht lediglich eine einzelne Energieanlage, sondern baut technologisches Wissen für unterschiedliche Einsatzgebiete auf.

Blue Energy Sticks: Aus regionalen Reststoffen wird ein Energieträger

Ein zweiter Schwerpunkt des Geschäftsmodells ist die Brennstoffversorgung. Für die eigenen Anlagen hat die Blue Energy Group die sogenannten Blue Energy Sticks entwickelt. Dabei handelt es sich um aufbereitete und verdichtete Brennstoffe aus geeigneten Biomassen und Reststoffen. Als Ausgangsmaterialien kommen beispielsweise Waldrestholz, Grünschnitt, Nebenprodukte aus Sägewerken und bestimmte nicht recyclingfähige Reststoffe infrage. Welche Materialien eingesetzt werden können, hängt von ihrer Zusammensetzung sowie den technischen und genehmigungsrechtlichen Anforderungen der jeweiligen Anlage ab.

Die Brennstoffaufbereitung erfüllt mehrere Aufgaben. Sie schafft möglichst einheitliche Eigenschaften für den Vergasungsprozess, erleichtert Transport und Lagerung und kann die wirtschaftliche Nutzung regional verfügbarer Rohstoffe ermöglichen. Besonders interessant ist das Konzept für Unternehmen und Kommunen, bei denen geeignete Reststoffe regelmäßig anfallen. Ein Teil dieser Materialien könnte künftig dort energetisch verwertet werden, wo gleichzeitig Wärme und Strom benötigt werden.

Damit verbindet die Blue Energy Group zwei wirtschaftliche Bereiche, die häufig getrennt betrachtet werden: die Nutzung von Reststoffen und die regionale Energieversorgung.

Ein Geschäftsmodell mit Anlagenverkauf und wiederkehrenden Erlösen

Die Blue Energy Group verfolgt eine sogenannte Core-and-Satellite-Strategie. Das Grundprinzip besteht darin, die eigentlichen Kraftwerke bei den Kunden zu installieren und die Brennstoffaufbereitung in zentralen Einheiten zu organisieren. Während Kommunen, Stadtwerke oder Industriebetriebe die Energieanlagen erwerben beziehungsweise entsprechende Finanzierungsmodelle nutzen können, soll die Gesellschaft die Brennstoffversorgung über eigene Aufbereitungsstandorte sicherstellen.

Aus Unternehmenssicht entstehen dadurch zwei miteinander verbundene Geschäftsfelder: der Anlagenbau mit projektbezogenen Umsätzen und die langfristige Belieferung der Kunden mit Brennstoffen. Hinzu kommen Dienstleistungen wie Planung, Wartung, Instandhaltung und technische Betreuung.

Für Kunden kann ein solches Modell organisatorische Vorteile haben. Die Energieerzeugung findet am Verbrauchsort statt, während die Beschaffung und Aufbereitung geeigneter Brennstoffe zentral erfolgen kann. Das erleichtert die Arbeitsteilung zwischen Anlagenbetreiber und Technologielieferant. Die Gesellschaft bietet nach eigenen Angaben auch Unterstützung bei Finanzierungs- und Contracting-Modellen an. Gerade für Kommunen, die ihre Wärmeversorgung modernisieren möchten, können solche Strukturen eine Alternative zum unmittelbaren Kauf und Eigenbetrieb sämtlicher technischer Komponenten darstellen.

Referenzprojekte in Senden und im Prinz-Eugen-Energiepark

Zu den wichtigen Vorhaben der Blue Energy Group gehört die Weiterentwicklung des eigenen Biomasse-Heizkraftwerks am Unternehmensstandort Senden. Das ursprünglich 2012 errichtete Kraftwerk wird seit 2020 grundlegend neu konzipiert und soll künftig mit einer elektrischen Leistung von 4,5 Megawatt und einer thermischen Leistung von 6 Megawatt arbeiten. Bei den vorgesehenen 7.800 Vollbenutzungsstunden ergibt sich rechnerisch ein jährliches Erzeugungspotenzial von rund 35 Millionen Kilowattstunden Strom und knapp 47 Millionen Kilowattstunden Wärme. Für die Wärme besteht nach den veröffentlichten Projektinformationen eine vertragliche Abnahmevereinbarung mit den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm. Die Inbetriebnahme der neu konzipierten Anlage ist für Mitte 2027 geplant.

Ein weiteres Projekt befindet sich im Prinz-Eugen-Energiepark. Dort soll ein Blue Energy Cube die Eigenversorgung des Pelletwerks verbessern und langfristig zur Stabilisierung der Energiekosten beitragen. Das Projekt hat nach den veröffentlichten Angaben ein Volumen von rund acht Millionen Euro und wird mit einem Bundeszuschuss von etwa 4,6 Millionen Euro unterstützt. Die Förderung steht im Zusammenhang mit dem Förderwettbewerb für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft.

Beide Projekte verdeutlichen die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der Technologie: zum einen die Versorgung eines größeren Wärmenetzes, zum anderen die Integration in einen energieintensiven Industriebetrieb.

Wachstumschancen durch kommunale Wärmeplanung und industrielle Energieversorgung

Die wirtschaftlichen Perspektiven der Blue Energy Group sind eng mit den Veränderungen des deutschen Energiemarktes verbunden. Kommunen erarbeiten langfristige Wärmeplanungen, bestehende Wärmenetze werden modernisiert und industrielle Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, ihre Energieversorgung unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu gestalten. Für die Blue Energy Group ergeben sich daraus vor allem zwei Zielmärkte.

Im kommunalen Bereich stehen dezentrale Wärmeerzeugungsanlagen im Vordergrund, die sich in bestehende oder neue Wärmenetze einbinden lassen. Die räumliche Nähe zum Verbraucher und die Nutzung regionaler Rohstoffe können dabei wirtschaftliche Vorteile bieten.

In der Industrie ist der Ansatz breiter. Hier kann die Technologie sowohl zur Bereitstellung von Prozesswärme als auch zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Hinzu kommt bei geeigneten Produktionsbetrieben die Möglichkeit, eigene Reststoffe energetisch zu nutzen.

Nach den im Oktober 2026 veröffentlichten Unternehmensinformationen führt die Blue Energy Group Gespräche mit rund 200 potenziellen kommunalen und industriellen Kunden. Die weiteren Referenzprojekte und die geplante Erweiterung der Fertigungs- und Brennstoffkapazitäten bilden wesentliche Bausteine der nächsten Wachstumsphase. Die Marktausrichtung ist damit klar: Blue Energy positioniert sich nicht als klassischer Stromerzeuger, sondern zunehmend als Technologie- und Versorgungspartner für dezentrale Energiesysteme.

Auszeichnungen stärken das Unternehmensprofil

Neben technischen Entwicklungen und konkreten Projekten hat die Blue Energy Group in den vergangenen Jahren auch öffentliche Anerkennung erhalten. Zu den bekanntesten Auszeichnungen gehört der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2024 im Bereich Energieerzeugungsanlagen. Darüber hinaus wurde das Unternehmen als TOP 100 Innovator ausgezeichnet.

Im Jahr 2026 erfolgte zudem die Aufnahme in die von Capital und Statista veröffentlichte Auswahl innovativer Unternehmen Deutschlands im Bereich Energie und Umwelt.

Solche Auszeichnungen sind für technologieorientierte mittelständische Unternehmen auch aus wirtschaftlicher Sicht relevant. Sie erhöhen die Bekanntheit, schaffen zusätzliche Sichtbarkeit bei potenziellen Geschäftspartnern und stärken die Positionierung in einem Markt, in dem technische Kompetenz, Innovationsfähigkeit und langfristige Verlässlichkeit wichtige Auswahlkriterien sind.

Unternehmensentwicklung und Perspektiven

Die Blue Energy Group befindet sich in einer Phase des Übergangs vom technologieorientierten Entwickler zum Anbieter industriell einsetzbarer Energieanlagen. Neben dem Ausbau eigener Referenzprojekte verfolgt das Unternehmen den Aufbau zusätzlicher Fertigungs- und Brennstoffaufbereitungskapazitäten. Die Finanzierung dieses Wachstums erfolgt unter anderem durch Kapitalmaßnahmen. Im Jahr 2026 beschreibt das Unternehmen eine Kapitalerhöhung mit einem vorgesehenen Emissionsvolumen von bis zu rund 4,2 Millionen Euro. Die Mittel sind insbesondere für die Weiterentwicklung des Standorts Senden, finanzielle Verpflichtungen und die betriebliche Liquidität vorgesehen.

Langfristig verfolgt die Blue Energy Group das Ziel, den Vertrieb ihrer Anlagen auszubauen und zusätzliche Geschäftsfelder rund um erneuerbare Energieträger zu erschließen. Die technologischen Entwicklungen, regionalen Versorgungsstrukturen und wiederkehrenden Brennstofferlöse bilden dafür das unternehmerische Fundament.

Fazit: Die Blue Energy Group AG verbindet Erfahrung aus dem Betrieb regenerativer Energieanlagen mit eigener Technologieentwicklung und einem auf langfristige Kundenbeziehungen ausgerichteten Geschäftsmodell. Mit dem Blue Energy Cube, der Brennstoffaufbereitung und den Projekten in Senden und im Prinz-Eugen-Energiepark hat sich das Unternehmen eine eigenständige Position im Markt für dezentrale Energieversorgung erarbeitet. Unter Jochen Sautter richtet sich der Blick nun auf die industrielle Umsetzung und den Ausbau des Geschäfts mit Kommunen, Stadtwerken und energieintensiven Unternehmen.

 

Was macht die Blue Energy Group AG?

Die Blue Energy Group entwickelt und vermarktet dezentrale Kraftwerkstechnologien, die geeignete Biomasse und Reststoffe zur Erzeugung von Strom, Wärme und brennbaren Gasen nutzen. Hinzu kommen Brennstoffaufbereitung, Projektentwicklung und technische Dienstleistungen.

Wer ist Gründer und Vorstand der Blue Energy Group?

Jochen Sautter ist Gründer und Alleinvorstand der Blue Energy Group AG. Er verantwortet die strategische Unternehmensentwicklung und den Ausbau der eigenen Energietechnologie.

Was ist der Blue Energy Cube?

Der Blue Energy Cube ist eine kompakte Vergasungsanlage, die aus geeigneten Brennstoffen ein nutzbares Gas erzeugt. Dieses kann anschließend zur Strom- und Wärmeerzeugung oder für industrielle Anwendungen eingesetzt werden.

Welche Unternehmen können die Technologie nutzen?

Zu den Zielgruppen zählen Industrieunternehmen, Stadtwerke, Kommunen, Wohnungswirtschaft und Betreiber dezentraler Energieversorgungssysteme.

Welche Bedeutung haben die Blue Energy Sticks?

Blue Energy Sticks sind aufbereitete Brennstoffe aus geeigneten Biomassen und Reststoffen. Sie sind Bestandteil des Versorgungskonzepts und ermöglichen die Verbindung von Anlagenbetrieb und langfristiger Brennstofflieferung.

Welche Auszeichnungen hat die Blue Energy Group erhalten?

Zu den Auszeichnungen gehören der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2024, der TOP 100 Innovator sowie die Aufnahme in die Capital/Statista-Auswahl innovativer Unternehmen Deutschlands 2026.

Quellen und weiterführende Informationen

Blue Energy Group AG – Offizielle Unternehmenswebsite

Blue Energy Group – Management

Blue Energy Group – Produkte und Services

Blue Energy Group – Auszeichnungen und Nachhaltigkeit

SQUAREVEST – Der Blue Energy Cube und die Zukunft der Wärmeversorgung

Quellenstand: 21. Oktober 2026

Redaktioneller Hinweis:

Dieser Beitrag ist ein journalistisch aufbereitetes Unternehmensporträt auf Grundlage öffentlich verfügbarer Unternehmensangaben und weiterführender Veröffentlichungen. Technische Kennzahlen, Projektplanungen und wirtschaftliche Zielsetzungen sind, soweit entsprechend gekennzeichnet, Angaben des Unternehmens. Der Beitrag stellt weder eine unabhängige technische Zertifizierung noch ein abschließendes SCOREDEX-Seriositätsrating oder eine Anlageempfehlung dar.

Ronald Ackermann

SCOREDEX Research

Analyst bei SCOREDEX – spezialisiert auf Unternehmenstransparenz, ESG-Bewertungen und Marktanalysen im DACH-Raum.

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