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Tomorrow’s Motion GmbH: Lutz May und die Zukunft magnetischer Satellitenantriebe

Ronald Ackermann

SCOREDEX Analyst

21. Okt.. 2026 12 Min. Lesezeit

Die Tomorrow’s Motion GmbH aus Starnberg entwickelt unter der Marke TOMO neuartige magnetische Antriebssysteme. Im Mittelpunkt steht die patentierte Generic Magnetic Propulsion (GMP), die Satelliten künftig ohne mitgeführten Treibstoff bewegen soll. Hinter der Technologie steht der Physiker und Erfinder Lutz May, der mit seinem Unternehmen neue Perspektiven für die kommerzielle Raumfahrt eröffnet.

„Der Treibstoff bestimmt die Lebensdauer eines Satelliten. Ist der Treibstoff zu Ende, ist der Satellit tot.“ – Lutz May, gegenüber SquareVest

Tomorrow’s Motion auf einen Blick

  • Deutsches Forschungs- und Entwicklungsunternehmen
  • Physiker Lutz May als Geschäftsführer
  • Patentierte magnetische Antriebstechnologien
  • Elektrischer Satellitenantrieb ohne Treibstoff
  • Eigene Prototypen und Entwicklungssysteme
  • Internationale Raumfahrt als Zukunftsmarkt

 

Tomorrow’s Motion GmbH - magnetischer Antriebstechnologe für Satellitenmobilität

Tomorrow’s Motion GmbH: Ein Unternehmen mit Erfindergeist

Technologische Innovationen entstehen häufig dort, wo wissenschaftliche Erkenntnisse mit unternehmerischer Initiative verbunden werden. Die Tomorrow’s Motion GmbH steht für genau diesen Ansatz. Das Unternehmen wurde im Dezember 2018 in das Handelsregister beim Amtsgericht München eingetragen. Unter der Marke TOMO widmet sich die Gesellschaft der Erforschung und Entwicklung neuartiger Fortbewegungstechnologien. Im Mittelpunkt stehen magnetische Antriebssysteme, deren mögliche Anwendungen von der industriellen Mobilität bis zur Raumfahrt reichen.

Geschäftsführer und technischer Ideengeber ist Lutz May. Der diplomierte Ingenieur und Physiker beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Nutzung elektromagnetischer Kräfte. Seine Erfindungsarbeit reicht weit über den heutigen Satellitenantrieb hinaus. Schon früh entwickelte May eine magnetische Drehmomentsensorik, die nach seinen Angaben später Eingang in industrielle Anwendungen fand. Diese Erfahrungen mit magnetischen Feldern bilden einen wichtigen Teil seines technologischen Hintergrunds.

Mit Tomorrow’s Motion hat er seine Forschungsarbeit in einer eigenständigen Gesellschaft gebündelt. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Konstruktion, Entwicklung und praktischen Erprobung von Antriebssystemen, die auf elektromagnetischen Wechselwirkungen basieren.

Unternehmensdaten

Merkmal Angabe
Unternehmen Tomorrow’s Motion GmbH
Marke TOMO
Geschäftsführer Lutz May
Handelsregister Amtsgericht München, HRB 245498
Ersteintragung 17. Dezember 2018
Unternehmensstandort Starnberg, Bayern
Geschäftsfeld Forschung und Entwicklung magnetischer Antriebssysteme
Website www.tomo-systems.com

Lutz May: Der Erfinder hinter Tomorrow’s Motion

Wer Tomorrow’s Motion verstehen möchte, sollte zunächst einen Blick auf seinen Geschäftsführer werfen. Lutz May gehört zu jenen technisch geprägten Unternehmerpersönlichkeiten, die über viele Jahre hinweg eigene Ideen entwickeln und praktisch umsetzen. Seine Arbeit verbindet Physik, Elektronik und Konstruktion. Bereits während seines Studiums beschäftigte er sich mit der Frage, wie sich Magnetfelder für die Fortbewegung einsetzen lassen. Die technische Umsetzung wurde später durch Fortschritte in der Elektronik, bei leistungsfähigen Energiespeichern und elektronischen Steuerungssystemen erleichtert.

May entwickelte unterschiedliche Versuchsanordnungen und arbeitete an mehreren Generationen magnetischer Antriebstechnologien. Dabei entstanden Konzepte, die sich hinsichtlich ihrer technischen Ausführung und vorgesehenen Einsatzgebiete unterscheiden. Ein früher Ansatz war die sogenannte Magnetic Cloud Acceleration (MCA). Im Zuge weiterer Entwicklungsarbeiten entstand daraus die Generic Magnetic Propulsion (GMP), auf die sich mittlerweile ein wesentlicher Teil der Forschungsarbeit des Unternehmens konzentriert.

Auch die regionale Presse hat die Arbeit des Erfinders aufgegriffen. Die Süddeutsche Zeitung berichtete sowohl über seine frühen magnetischen Antriebsideen als auch über die Entwicklung von Satellitenantrieben. Dabei zeichnete sich das Bild eines Erfinders, der seine technischen Ideen nicht allein theoretisch verfolgt, sondern mit eigenen Konstruktionen und Versuchsanordnungen praktisch weiterentwickelt.

Generic Magnetic Propulsion: Magnetfelder als Antrieb

Mit Generic Magnetic Propulsion verfolgt Tomorrow’s Motion einen neuen Ansatz für die Bewegung und Steuerung von Satelliten. Bei herkömmlichen Satellitenantrieben wird häufig eine mitgeführte Reaktionsmasse beschleunigt und ausgestoßen. Auch elektrische Ionentriebwerke benötigen dazu einen Vorrat geeigneter Gase, beispielsweise Xenon. Das GMP-Konzept von TOMO setzt dagegen auf elektrisch erzeugte Magnetfelder und ihre Wechselwirkung mit dem Erdmagnetfeld.

Nach der technologischen Konzeption des Unternehmens soll eine spezielle Anordnung elektronisch gesteuerter Spulen gezielte Bewegungen ermöglichen. Die dafür erforderliche Energie kann grundsätzlich aus der elektrischen Versorgung eines Satelliten bereitgestellt werden. Das System ist auf einen möglichst kompakten Aufbau ausgelegt. Zu seinen wesentlichen Komponenten gehören Spulen, Steuerungselektronik und elektrische Energiespeicher.

Die besondere Zielsetzung besteht darin, nicht nur die Ausrichtung eines Satelliten zu beeinflussen, sondern auch gerichtete Bewegungen und Veränderungen seiner Umlaufbahn zu ermöglichen. Damit verfolgt TOMO einen Ansatz, der mehrere Funktionen der Satellitenbewegung in einer gemeinsamen Antriebstechnologie zusammenführen soll.

Welche Vorteile bietet das Konzept?

Weniger Bauraum: Der Verzicht auf einen separaten Treibstofftank schafft konstruktive Möglichkeiten, insbesondere bei kleineren Satelliten.

Geringeres Systemgewicht: Kompakte Antriebskomponenten können bei der Auslegung eines Satelliten Vorteile bringen.

Flexible Steuerung: Die magnetische Antriebstechnologie ist für unterschiedliche Bewegungsrichtungen und Manöver konzipiert.

Längere Nutzbarkeit: Ohne begrenzten Treibstoffvorrat könnte die verfügbare elektrische Energie eine größere Rolle für die Einsatzdauer übernehmen.

Neue Satellitenkonzepte: Die Integration mehrerer Bewegungsfunktionen könnte zusätzliche Freiräume für Nutzlasten und Satellitendesign schaffen.

Gerade für kompakte Raumfahrzeuge bietet die Verbindung aus elektrischer Steuerung, geringem Platzbedarf und magnetischem Antrieb interessante Entwicklungsperspektiven.

Internationale Patente sichern die technologische Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Tomorrow’s Motion wird von einer umfangreichen Schutzrechtsstrategie begleitet. Die internationale Patentdokumentation reicht bis in das Jahr 2017 zurück. Zu den veröffentlichten Schutzrechten gehört die europäische Patentanmeldung EP 3602760 A1 mit der englischen Bezeichnung Magnetic Field Propulsion Drive. Ebenfalls dokumentiert ist das US-Patent US 11,632,031 B2, das sich mit einem magnetischen Antriebssystem befasst.

Eine weitere technologische Entwicklung wurde am 11. September 2025 unter der Nummer US 2025/0286480 A1 veröffentlicht. Die Patentanmeldung trägt die Bezeichnung Magnetic Field Propulsion Unit. Die Veröffentlichungen beschreiben unterschiedliche technische Aspekte der Erzeugung und Steuerung magnetischer Felder. Nach Angaben von Lutz May verfügte Tomorrow’s Motion im Oktober 2026 über 16 Patentanmeldungen beziehungsweise patentierte Erfindungen, von denen acht bereits zur Erteilung geführt hatten.

Die internationalen Schutzrechte haben eine erhebliche strategische Bedeutung für das Unternehmen. Sie dokumentieren die eigene Entwicklungsarbeit und ermöglichen es, technisches Know-how in verschiedenen Märkten rechtlich abzusichern. Darüber hinaus bilden sie eine Grundlage für mögliche Lizenzvereinbarungen, industrielle Entwicklungspartnerschaften und die spätere wirtschaftliche Nutzung der Technologien.

Eigene Prototypen und öffentliche Präsentationen

Tomorrow’s Motion hat seine Antriebskonzepte bereits in mehreren technischen Demonstratoren umgesetzt. Zu den öffentlich vorgestellten Entwicklungen gehören magnetische Spulensysteme, elektronische Steuerungseinheiten und unterschiedliche Versuchsaufbauten. In einem von der Süddeutschen Zeitung beschriebenen Experiment wurde ein Modell in einem Wasserbecken bewegt. Dabei demonstrierte das Team die Steuerung in verschiedene Bewegungsrichtungen.

Solche praktischen Versuche sind ein wichtiger Bestandteil der Entwicklungsarbeit. Sie ermöglichen die Untersuchung von Spulengeometrien, Steuerungsverfahren und dem Zusammenspiel mechanischer und elektrischer Komponenten. Das Unternehmen präsentiert seine Technologien außerdem auf Fachveranstaltungen und Industriemessen.

Ein Beispiel ist der Auftritt auf der IAA Mobility, bei dem TOMO seine MCA-Antriebstechnik unter dem Leitgedanken einer zukünftigen Mobilität vorstellte. Damit beschränkt sich die Unternehmensentwicklung nicht ausschließlich auf Satelliten. Die technologischen Grundlagen werden auch im Hinblick auf andere Anwendungen elektromagnetischer Fortbewegung untersucht.

Weiterentwicklung durch neue Materialien

Ein zusätzliches Forschungsfeld liegt in der Verwendung leistungsfähiger Spulenmaterialien. Tomorrow’s Motion beschäftigt sich unter anderem mit supraleitenden Systemen und Ansätzen zur Verringerung elektrischer Widerstände. Ziel ist die Verbesserung der Effizienz und Leistungsfähigkeit künftiger Antriebsgenerationen.

In diesem Zusammenhang wurden auch Entwicklungsarbeiten mit dem Unternehmen Vision-Elektrik bekannt, die sich unter anderem mit leistungsfähigen Stromversorgungen für supraleitende Spulen befassen. Die Verbindung von Magnetphysik, Materialentwicklung und elektronischer Steuerung unterstreicht den technologieübergreifenden Ansatz von TOMO.

Der Satellitenmarkt: Ein internationaler Wachstumsbereich

Die kommerzielle Raumfahrt befindet sich in einer Phase kontinuierlicher Expansion. Kommunikation, Navigation, Erdbeobachtung, Wetterdaten und wissenschaftliche Forschung sind in zunehmendem Maße auf Satelliten angewiesen. Der Space Environment Report 2026 der Europäischen Weltraumorganisation ESA verdeutlicht diese Entwicklung. Demnach wurden 2025 bei mehr als 300 Raumfahrtstarts über 4.000 neue Nutzlasten in den Orbit gebracht.

Besonders stark wächst die Bedeutung großer Satellitenkonstellationen und kompakter Raumfahrzeuge. Damit steigt zugleich die Nachfrage nach effizienter Satellitentechnik. Hersteller und Betreiber benötigen Lösungen, um Satelliten präzise auszurichten, ihre Umlaufbahnen zu verändern, Positionen zu halten und Missionen wirtschaftlich zu betreiben. Genau in diesem Marktumfeld positioniert Tomorrow’s Motion seine GMP-Technologie.

Neue Perspektiven für Kleinsatelliten

Kleine Satelliten, häufig als CubeSats bezeichnet, arbeiten mit stark begrenztem Platzangebot. Eine CubeSat-Grundeinheit besitzt typischerweise Abmessungen von zehn mal zehn mal zehn Zentimetern. Größere Systeme bestehen aus mehreren dieser Einheiten. Gerade hier ist die Integration leistungsfähiger Antriebssysteme eine anspruchsvolle Konstruktionsaufgabe. Tomorrow’s Motion verfolgt deshalb das Ziel, seine Antriebstechnik auch für besonders kompakte Satelliten nutzbar zu machen.

Das Unternehmen hat bereits einen Antriebsaufbau im Format einer Zigarettenschachtel beschrieben. Größere Versuchssysteme demonstrieren die grundsätzliche Skalierungsstrategie. Die Entwicklung kompakter magnetischer Antriebssysteme könnte zukünftig neue Gestaltungsmöglichkeiten bei kommerziellen Satellitenmissionen schaffen.

Nachhaltige Raumfahrt und längere Satellitenmissionen

Ein weiteres wichtiges Anwendungsfeld für neue Antriebssysteme ist der nachhaltige Betrieb von Satelliten. Mit der steigenden Zahl von Raumfahrzeugen gewinnt die kontrollierte Nutzung und Freihaltung von Umlaufbahnen an Bedeutung. Die ESA beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit den Auswirkungen von Weltraumschrott und den Möglichkeiten zur Reduzierung nicht mehr genutzter Raumfahrzeuge. Ein Satellitenantrieb, der ohne begrenzten Treibstoffvorrat arbeitet, könnte für Betreiber zusätzliche Möglichkeiten schaffen.

Dazu zählen die längerfristige Korrektur von Umlaufbahnen, die Anpassung von Satellitenpositionen und die kontrollierte Vorbereitung des Wiedereintritts in die Erdatmosphäre. Tomorrow’s Motion sieht gerade in diesen Funktionen ein wichtiges Einsatzgebiet seiner GMP-Technologie. Die Entwicklung lässt sich damit in eine größere Bewegung innerhalb der Raumfahrtindustrie einordnen: Satelliten sollen leistungsfähiger, wirtschaftlicher und über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg besser steuerbar werden. Ein effizienter elektrischer Antrieb kann zu dieser Entwicklung einen wertvollen Beitrag leisten.

Wirtschaftliche Perspektiven und der Weg in die industrielle Anwendung

Tomorrow’s Motion konzentriert sich derzeit insbesondere auf die Weiterentwicklung und kommerzielle Vorbereitung seiner Antriebstechnologie. Im Vordergrund steht der geplante Einsatz im erdnahen Weltraum. Ein wesentlicher nächster Entwicklungsschritt ist ein eigener orbitaler Demonstrationstest. Nach den im Oktober 2026 veröffentlichten Planungen wird dafür ein Zeitfenster Ende 2027 beziehungsweise Anfang 2028 angestrebt.

Der Versuch soll insbesondere die Funktionen Station Keeping, also das Halten einer vorgesehenen Umlaufbahn, und Orbit Change, die gezielte Veränderung der Bahnhöhe, untersuchen. Parallel arbeitet das Unternehmen an der technischen Vorbereitung und an möglichen Kooperationen mit Akteuren der Satellitenindustrie. In den Unternehmensinformationen werden unter anderem Gespräche mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und weiteren potenziellen Entwicklungspartnern beschrieben.

Forschung, Lizenzierung und industrielle Partnerschaften

Für die spätere wirtschaftliche Nutzung bestehen unterschiedliche Möglichkeiten. Eine davon ist die Entwicklung kompakter Antriebsmodule für Satellitenhersteller. Daneben bietet die vorhandene Schutzrechtsbasis Perspektiven für Lizenzvereinbarungen mit Industrieunternehmen und Betreibern von Satellitenkonstellationen. Auch gemeinsame Forschungsprojekte, kundenspezifische Entwicklungsleistungen und die Integration magnetischer Antriebssysteme in bestehende Satellitenplattformen kommen infrage.

Das Geschäftsmodell kann damit mehrere Elemente verbinden: eigene Forschung, technologische Schutzrechte, Entwicklungskooperationen und die industrielle Vermarktung. Mit dieser Ausrichtung positioniert sich Tomorrow’s Motion als spezialisierter Technologieentwickler innerhalb eines internationalen Zukunftsmarkts.

SCOREDEX-Fazit: Tomorrow’s Motion verbindet Erfindergeist mit Raumfahrttechnologie

Die Tomorrow’s Motion GmbH steht für einen eigenständigen technologischen Entwicklungsansatz aus Deutschland. Im Mittelpunkt stehen die langjährige Erfindungsarbeit von Lutz May, eine international dokumentierte Patentstrategie und die Entwicklung magnetischer Antriebssysteme für anspruchsvolle Anwendungen.

Besonders interessant ist die Fokussierung auf die kommerzielle Raumfahrt. Der weltweit zunehmende Einsatz von Satelliten eröffnet neue Anwendungsfelder für kompakte, elektrisch gesteuerte Antriebstechnologien. Mit der Generic Magnetic Propulsion verbindet TOMO wissenschaftliche Forschung und konkrete industrielle Entwicklungsziele. Patente, Prototypen, öffentliche Technologiepräsentationen und die geplante Erprobung im Orbit markieren wichtige Stationen der Unternehmensentwicklung. Tomorrow’s Motion zeigt damit, welche Innovationskraft spezialisierte deutsche Technologieunternehmen in die internationale Raumfahrt einbringen können.

Was ist die Tomorrow’s Motion GmbH?

Tomorrow’s Motion ist ein deutsches Forschungs- und Entwicklungsunternehmen mit Sitz im Raum Starnberg. Es entwickelt neuartige magnetische Antriebstechnologien und konzentriert sich insbesondere auf die Anwendung in Satelliten.

Wer ist Lutz May?

Lutz May ist diplomierter Ingenieur, Physiker, Erfinder und Geschäftsführer von Tomorrow’s Motion. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit elektromagnetischen Technologien und hat zahlreiche technische Erfindungen entwickelt.

Was bedeutet TOMO?

TOMO ist die Kurzbezeichnung und Marke von Tomorrow’s Motion.

Was ist Generic Magnetic Propulsion?

Generic Magnetic Propulsion, kurz GMP, ist eine magnetische Antriebstechnologie, bei der elektrisch erzeugte Magnetfelder mit einem äußeren Magnetfeld zusammenwirken sollen. Das Konzept ist insbesondere für treibstofffreie Satellitenantriebe vorgesehen.

Welche Patente besitzt Tomorrow’s Motion?

Das Unternehmen verfügt über verschiedene internationale Schutzrechte im Bereich magnetischer Antriebssysteme. Dazu gehören das US-Patent US 11,632,031 B2 sowie weitere veröffentlichte europäische und amerikanische Patentanmeldungen.

Welche Bedeutung hat die Technologie für Satelliten?

Das GMP-Konzept ist auf kompakte, elektrisch betriebene Antriebssysteme ausgerichtet. Vorgesehene Anwendungen sind unter anderem die Veränderung von Umlaufbahnen, das Halten einer Satellitenposition und die Unterstützung beim Ende einer Mission.

Wo befindet sich das Unternehmen?

Tomorrow’s Motion ist im Raum Starnberg in Bayern angesiedelt. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht München unter HRB 245498 registriert.

Ist Tomorrow’s Motion börsennotiert?

Tomorrow’s Motion ist eine privat gehaltene deutsche GmbH und kein börsennotiertes Unternehmen.

Quellenverzeichnis

Die folgenden Quellen stützen die Unternehmensdarstellung und ermöglichen eine weitergehende Recherche. Abrufdatum: 21. Oktober 2026.

1. Tomorrow’s Motion GmbH – Offizielle Unternehmenswebsite – Technologie, Unternehmensprofil und aktuelle Entwicklungen.

2. Tomorrow’s Motion – Englische Unternehmensdarstellung – Unternehmerischer Hintergrund, Lutz May und die Unternehmensphilosophie.

3. Tomorrow’s Motion – Impressum – Unternehmenssitz, Geschäftsführung und Handelsregisterangaben.

4. OpenRegister – Tomorrow’s Motion GmbH – Registerhistorie und Gesellschaftsdaten.

5. Europäische Patentanmeldung EP 3602760 A1 – Magnetic Field Propulsion Drive, Lutz May.

6. US-Patentanmeldung US 2025/0286480 A1 – Magnetic Field Propulsion Unit, veröffentlicht am 11. September 2025.

7. Süddeutsche Zeitung – Satellitenantriebe: Dieses Start-up will den Verkehr im Weltraum revolutionieren – Porträt von Lutz May und den technischen Entwicklungen.

8. ESA Space Environment Report 2026 – Internationale Raumfahrtentwicklung und Satellitenzahlen.

9. Tomorrow’s Motion – Magnetic Propulsion Technologies – Technische Informationen zu GMP und MCA.

10. SquareVest – Revolution im Orbit: Tomorrow’s Motion – Vertiefender Technologieartikel, aktualisiert am 19. Oktober 2026.

 

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient der sachlichen Information über das Unternehmen, seine technologischen Entwicklungen und wirtschaftlichen Perspektiven. Technische Zielsetzungen, Entwicklungsplanungen und unternehmensseitige Angaben werden entsprechend eingeordnet.

 

Ronald Ackermann

SCOREDEX Research

Analyst bei SCOREDEX – spezialisiert auf Unternehmenstransparenz, ESG-Bewertungen und Marktanalysen im DACH-Raum.

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