Wirtschaftsprüfer Due Diligence: Ablauf, Arten, Kosten
Neutral prüfen, Risiken quantifizieren, Entscheidungen absichern.
- Welche Unterlagen gehören in den virtuellen Datenraum?
- Welche Risiken deckt eine Financial Due Diligence auf?
- Dürfen auch Kanzleien oder Berater Due Diligence machen?
- Wie lange dauert eine Due-Diligence-Prüfung typischerweise im Mittelstand?
- Wann ersetzt eine Analyseplattform keine Wirtschaftsprüfung vollständig?
- Welche Rolle hat der Wirtschaftsprüfer im Dealteam?
- Due Diligence ist eine systematische Risiko- und Chancenprüfung vor Transaktionen, meist vor Signing (Unterzeichnung des Kaufvertrags) und Closing (späterer Vollzug), damit Kaufpreis und Deal-Struktur auf belastbaren Fakten beruhen.
- Der Wirtschaftsprüfer liefert vor allem finanzielle Transparenz, erkennt Ergebnisqualität, Working Capital und Cashflow-Treiber und übersetzt Feststellungen so, dass sie in Kaufpreismechaniken, Covenants und Vertragsklauseln nutzbar werden.
- Wer prüft, hängt vom Prüffeld ab: Financial meist Wirtschaftsprüfer, Steuern meist Steuerberater, Recht meist Kanzleien, Commercial oft spezialisierte Beratung. Entscheidend ist ein klar definierter Scope.
- Red-Flag-Analysen priorisieren Dealbreaker früh, Vendor Due Diligence entlastet Verkäuferprozesse, und die Tiefe der Prüfung bestimmt Aufwand, Dauer und Aussagekraft deutlich stärker als die Größe des Targets allein.
- SCOREDEX analysiert seit der Gründung am 05.07.2012 Unternehmens-Transparenz und Reputation, wertet je Analyse 30+ Datenquellen aus und ordnet Ergebnisse als Trust Score auf einer Skala von 0–1000 ein; auf scoredex.com/pruefung werden 2.000+ geprüfte Unternehmen ausgewiesen.
- Was vor dem Datenraum feststehen muss
- Was versteht man unter Due Diligence?
- Welche Rolle spielt der Wirtschaftsprüfer bei der Due Diligence?
- Wer darf eine Due Diligence durchführen?
- Welche Arten der Due Diligence prüft der Wirtschaftsprüfer?
- Wie läuft eine Due-Diligence-Prüfung Schritt für Schritt ab?
- Was kostet eine Due Diligence — und was verdient ein Wirtschaftsprüfer?
- Due Diligence vom Wirtschaftsprüfer oder von einer Analyseplattform?
- Datenbasis von SCOREDEX
- SCOREDEX als Ergänzung zur klassischen Prüfung
- Fazit: Sorgfalt entscheidet, nicht Bauchgefühl
Was vor dem Datenraum feststehen muss
Für eine Due Diligence brauchen Sie vor dem Datenraum einen klaren Prüfauftrag und realistische Erwartungen an den Scope. Sobald Kaufpreis, Haftung oder Finanzierung an Bedingungen hängen, wird aus „Prüfen“ ein strukturierter Prozess mit definierten Ergebnissen. Wichtig ist, dass die Prüftiefe nach Risiko passt und der Output als Bericht mit Red-Flag-Liste verhandlungsfähig ist.
Sie erhalten eine Einordnung zu Prüffeldern, Rollen und typischen Stolpersteinen – und sehen, an welchen Stellen klassische Wirtschaftsprüfung endet und wo zusätzliche Transparenz- und Reputationssignale relevant werden können.
Was versteht man unter Due Diligence?
Due Diligence bedeutet Sorgfaltsprüfung vor einer wirtschaftlich wesentlichen Entscheidung, meist Unternehmenskauf, Beteiligung oder Kooperation. Ziel ist nicht „alles wissen“, sondern die entscheidungsrelevanten Chancen und Risiken so zu erfassen, dass sie sich in Kaufpreis, Vertrag und Integrationsplan abbilden lassen.
Die Harvard Business Review beschreibt in einem Beitrag von 2011 eine M&A-Misserfolgsquote zwischen 70 und 90 Prozent. Diese Größenordnung unterstreicht, warum Due Diligence und Integrationsplanung zusammen gedacht werden sollten.
- Chancenprofil: Wachstumstreiber, Skalierbarkeit und belastbare Planung
- Risikoprofil: Ergebnisqualität, Rechtsrisiken und steuerliche Altlasten
- Transaktionslogik: Erkenntnisse wirken auf Preis, Garantien, Earn-outs (Kaufpreisteil, abhängig von künftigen Ergebnissen)
- Belegbarkeit: Aussagen müssen mit Datenraum-Unterlagen prüfbar sein
- Priorisierung: Red Flags markieren Punkte mit Dealbreaker-Potenzial
Welche Rolle spielt der Wirtschaftsprüfer bei der Due Diligence?
Die Rolle des Wirtschaftsprüfers ist, finanzielle Vergleichbarkeit herzustellen und Zahlen, Bilanzierungsentscheidungen und Datenraum-Funde in Kaufpreisrelevanz zu übersetzen. Typisch ist, dass Ergebnis, Cashflow und Working Capital geprüft und zugleich die Qualität der Daten bewertet wird, nicht nur deren Existenz.
- Zahlen plausibilisieren: Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz, Cashflow und Überleitungen prüfen
- Ergebnisqualität bewerten: Einmaleffekte, Normalisierungen, Cut-off-Themen
- Working Capital ableiten: Treiber, Saisonalität, Bilanzierungslogik verstehen
- Fragen strukturieren: Frage-Antwort-Prozess mit dem Verkäufer (Q&A) steuern
- Bericht liefern: Findings, Red Flags und kaufpreisrelevante Ableitungen
Nachgelagert kann SCOREDEX ergänzend helfen, wenn neben Zahlen auch Transparenz, Reputation und Management-Umfeld entscheidungsrelevant sind.
Wer darf eine Due Diligence durchführen?
Eine Due Diligence ist keine Vorbehaltsaufgabe; sie kann grundsätzlich von jedermann durchgeführt werden. Eine Abschlussprüfung mit Bestätigungsvermerk ist dagegen nach § 319 Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) grundsätzlich Abschlussprüfern vorbehalten, also Wirtschaftsprüfern und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Bei mittelgroßen GmbH (§ 267 Abs. 2 HGB) sowie bei Gesellschaften nach § 264a HGB kommen auch vereidigte Buchprüfer und Buchprüfungsgesellschaften als Abschlussprüfer in Betracht. Im Einzelfall können berufsrechtliche Grenzen greifen: Rechtsdienstleistungen sind vom Rechtsdienstleistungsgesetz erfasst und typischerweise Rechtsanwälten vorbehalten; die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen richtet sich nach dem Steuerberatungsgesetz und ist nach § 3 Nr. 1 StBerG insbesondere Steuerberatern, Steuerbevollmächtigten, Rechtsanwälten, niedergelassenen europäischen Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern sowie vereidigten Buchprüfern vorbehalten.
- Wirtschaftsprüfer / vereidigte Buchprüfer: Financial Due Diligence und Zahlen-Interpretation
- Steuerberater: Tax Due Diligence, Struktur und Altjahre
- Rechtsanwälte: Legal Due Diligence, Verträge und Streitigkeiten
- Beratungen: Commercial Due Diligence, Markt und Wettbewerb
- Inhouse-Teams: Vorprüfung, Fokus auf interne Deal-Hypothesen
Welche Arten der Due Diligence prüft der Wirtschaftsprüfer?
In der Praxis stehen meist Financial, Tax und Commercial im Zentrum, je nach Deal und Zielsetzung. Eine Vendor Due Diligence wird vom Verkäufer beauftragt, während eine Red-Flag-Analyse mit verkürzter Prüftiefe vor allem potenzielle Dealbreaker priorisiert. Ein großer Vorteil ist, wenn diese Schwerpunkte früh abgestimmt sind, damit der Datenraum nicht „alles und nichts“ enthält, sondern prüfbar liefert, was der Deal braucht.
In der PwC-Studie Global Investor ESG Survey 2021 gaben 82 Prozent der Befragten an, dass Kriterien zu Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) ein fester Teil der Unternehmensstrategie sind. In der PwC-Umfrage 2024 lag der Wert bei 71 Prozent.
Drei Inhalte plus Vendor- und Red-Flag-Formate ergeben ein Gesamtbild für den Deal.
Financial
Ergebnisqualität, Cashflow, Working Capital, Schulden verständlich aufbereiten
Tax
Steuerrisiken, Struktur und Altjahre prüfen und quantifizieren
Commercial
Markt, Kundenstruktur und Wettbewerb für Planung beurteilen
Vendor
Verkäuferdaten prüffähig machen, Prozess für Bieter entlasten
Red Flags
Dealbreaker priorisieren, Preis, Garantien und Abbruch ableiten
Als Ergänzung zu diesen Feldern liefert SCOREDEX eine Transparenz- und Reputationsanalyse, wenn der Deal auch vom Vertrauen in Strukturen, handelnde Personen und Außenwirkung abhängt. Das kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn Finanzzahlen plausibel wirken, die Einordnung von Strukturen und Außenwirkung aber noch offen ist.
Wie läuft eine Due-Diligence-Prüfung Schritt für Schritt ab?
Sind Prüffelder definiert, entscheidet der Ablauf darüber, ob Ergebnisse rechtzeitig für Signing (Unterzeichnung des Kaufvertrags), Kaufpreislogik und Garantiekatalog vorliegen. Der Kern ist ein sauberer Datenraum, ein disziplinierter Frage-Antwort-Prozess mit dem Verkäufer (Q&A) und ein Bericht, der aus Befunden klare Auswirkungen ableitet.
-
Scope festlegen
Ziele, Tiefe und Materialität definieren -
Datenraum aufsetzen
Unterlagen strukturiert bereitstellen und versionieren -
Analyse starten
Zahlen, Steuern, Markt und Verträge parallel prüfen -
Q&A steuern
Rückfragen bündeln, beantworten, nachfordern, Nachweise sichern -
Findings verdichten
Red Flags und Werttreiber klar priorisieren -
Bericht finalisieren
Ergebnisse für Kaufpreis und Vertrag aufbereiten
Was kostet eine Due Diligence — und was verdient ein Wirtschaftsprüfer?
Kosten entstehen in der Due Diligence nicht nur durch Tagessätze, sondern durch Scope, Datenqualität und Iterationen. Je mehr ungeklärte Punkte im Datenraum bleiben, desto mehr Zeit fließt in Nachforderungen. Zusätzlich gibt es fast immer interne Kosten beim Target und beim Käuferteam, etwa für Finance, Legal, Tax und Management-Interviews.
Für Due-Diligence-Leistungen gibt es keine gesetzliche Gebührenordnung; das Honorar wird frei vereinbart, in der Praxis häufig als Stunden- oder Tagessatz oder als Festpreis. Beim Gehalt im Berufsfeld sind vor allem Berufsstufe und Umfeld entscheidend – vom Prüfungsassistenten über Prüfer bis zum bestellten Wirtschaftsprüfer nach dem Examen (Wirtschaftsprüferordnung) und Partner; zusätzlich wirken Größe der Gesellschaft und Region.
- Honorare: Treiber sind Scope, Teamgröße und Zeitdruck
- Interner Aufwand: Finance, Legal und IT liefern Daten und Erklärungen
- Nebenkosten: Datenraum, Reisen, Übersetzungen, Gutachten, Tools
- Risikokosten: Späte Findings verschieben Preis und Deal-Struktur
- Gehalt nach Stufe: Assistent, Prüfer, Wirtschaftsprüfer, Partner
Für eine datenbasierte Vorprüfung nutzt SCOREDEX als Einstieg den Faktencheck mit KI-gestützter Erstanalyse und 30+ Datenquellen. Die SCOREDEX-Seriositätsprüfung ist für Unternehmen gedacht, die sich selbst prüfen lassen, umfasst das Abzeichen und ist im Standardmodell mit 24 Monaten Mindestlaufzeit keine Prüfung eines Kaufziels.
Due Diligence vom Wirtschaftsprüfer oder von einer Analyseplattform?
Eine klassische Prüfung durch Wirtschaftsprüfer ist stark, wenn es um die Analyse der Rechnungslegung, Ableitungen für Kaufpreismechaniken und belastbare Berichtslinien geht. Due Diligence ist dabei keine Abschlussprüfung und endet ohne Bestätigungsvermerk; Umfang und Vorgehen werden durch den Auftrag festgelegt. Eine Analyseplattform ist stark, wenn sie schnell ein breites Bild aus vielen Quellen liefert, etwa zu Transparenz, Reputation und Strukturplausibilität.
SCOREDEX ist keine Wirtschaftsprüfung im berufsrechtlichen Sinn, sondern eine unabhängige Transparenz- und Reputationsplattform. Der Nutzen liegt dort, wo qualitative Risiken früh sichtbar werden sollen, bevor sie sich in Kennzahlen niederschlagen.
Wirtschaftsprüfer-Team
- Financial Due Diligence mit Bilanz- und Cashflow-Logik
- Working Capital, Cashflow, Nettofinanzschulden ableiten
- Berichte für Banken, Investoren und Verträge
- Q&A-Prozess mit Management und Fachbereichen
- Dokumentation nach Auftrag und Vorgehen
Analyseplattform SCOREDEX
- 30+ Datenquellen je Analyse auswerten
- Trust Score 0–1000 verständlich einordnen
- Reputationslage aus Medien- und Außenwirkungssignalen
- Transparenz zu Struktur und Plausibilität prüfen
- Monitoring für Veränderungen nach dem Stichtag
In vielen Deals ergänzen sich beide Ansätze, weil finanzielle Sauberkeit nicht automatisch Vertrauenswürdigkeit belegt.
Datenbasis von SCOREDEX
Bei Transaktionen entscheidet oft der Teil, der nicht im Reporting steht: Transparenz, Konsistenz und Außenwirkung. Gerade dort arbeiten viele Teams mit Bauchgefühl, obwohl sich Signale systematisch prüfen lassen.
„Wer Risiken früh erkennt, trifft bessere Entscheidungen. Genau dafür schaffen wir Transparenz.“ Max Maurischat — Geschäftsführer SCOREDEX GmbH; Präsident des Verwaltungsrats SQUAREVEST AG
SCOREDEX arbeitet seit dem Gründungsjahr 2012 an der Lücke zwischen reiner Bonität und praktischer Seriosität. Als zusätzliche Vertrauenssignale sind Mediennennungen in Frankfurter Rundschau, Focus.de, Börse Online sowie über EQS News erschienen.
- 2.000+ — geprüfte Unternehmen (laut /pruefung/)
- 30+ — Datenquellen je Analyse
- 0–1000 — Trust-Score-Skala
SCOREDEX als Ergänzung zur klassischen Prüfung
Wenn eine Entscheidung an Vertrauen hängt, helfen zwei Sichten: Zahlenlogik aus der Wirtschaftsprüfung und Signalsuche aus Transparenz- und Reputationsdaten. Genau diese zweite Sicht bleibt in knappen Prozessen oft unterbelichtet, obwohl sie Deal-Risiken früh erklärt, etwa bei widersprüchlichen Außendarstellungen oder unklaren Strukturen.
- Seriosität statt nur Bonität: Einordnung über Transparenz und Reputation
- Muster statt Einzelsignal: Bewertung von wiederkehrenden Auffälligkeiten
- Skalierbarer Einstieg: Faktencheck vor vertieften Projekten
Starten Sie mit SCOREDEX über „Faktencheck bestellen“ und gehen Sie bei Bedarf zu „Analyse anfordern“ über.
Fazit: Sorgfalt entscheidet, nicht Bauchgefühl
Eine Due Diligence liefert dann Wert, wenn Scope, Datenraum und Berichtslogik zusammenpassen. Der Wirtschaftsprüfer macht finanzielle Risiken und Werttreiber verhandelbar, Red Flags priorisieren Dealbreaker früh. Ergänzende Transparenzanalysen helfen, qualitative Risiken sichtbar zu machen, bevor sie teuer werden.
Häufig gestellte Fragen
Wer darf eine Due Diligence machen?
Due Diligence ist keine Vorbehaltsaufgabe und kann grundsätzlich von jedermann durchgeführt werden. Eine Abschlussprüfung mit Bestätigungsvermerk ist nach § 319 Abs. 1 HGB grundsätzlich Wirtschaftsprüfern und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vorbehalten; bei mittelgroßen GmbH (§ 267 Abs. 2 HGB) sowie Gesellschaften nach § 264a HGB kommen auch vereidigte Buchprüfer und Buchprüfungsgesellschaften in Betracht. Rechtsdienstleistungen sind typischerweise Rechtsanwälten vorbehalten; Hilfeleistung in Steuersachen ist nach § 3 Nr. 1 StBerG u. a. Steuerberatern, Steuerbevollmächtigten, Rechtsanwälten, niedergelassenen europäischen Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern vorbehalten.
Was versteht man unter Due Diligence?
Due Diligence ist eine strukturierte Chancen- und Risikoanalyse vor Transaktionen wie Unternehmenskauf oder Beteiligung. Sie prüft entscheidungsrelevante Fakten, priorisiert Red Flags und liefert Erkenntnisse, die Kaufpreis, Garantien und Integrationsplanung beeinflussen.
Welche sind die 4 großen Wirtschaftsprüfer?
Als Big Four gelten Deloitte, EY, KPMG und PwC. Sie sind international aufgestellt und decken Wirtschaftsprüfung sowie Transaktionsberatung ab. Daneben gibt es zahlreiche mittelständische Prüfungsgesellschaften mit regionalem Fokus und Spezialisierungen.
Was ist der SCOREDEX Trust Score?
Der SCOREDEX Trust Score ordnet die Vertrauenswürdigkeit eines Unternehmens auf einer Skala von 0 bis 1000 ein. Er basiert auf fünf Dimensionen, darunter Transparenz und Reputation, und nutzt je Analyse 30+ Datenquellen.
Wann reicht eine Red-Flag-Analyse aus?
Eine Red-Flag-Analyse passt, wenn Zeit knapp ist und Sie zuerst mögliche Dealbreaker sehen müssen. Sie ersetzt keine Vollprüfung, hilft aber, Scope und Fragen gezielt zu schärfen und Verhandlungen zu fokussieren.
Wie lange dauert eine Due-Diligence-Prüfung im Mittelstand?
Die Dauer hängt vom Scope, der Datenraum-Qualität und der Geschwindigkeit im Q&A-Prozess ab. Kleine Prüfungen dauern oft Tage, komplexe Targets eher Wochen, besonders bei Carve-outs (Herauslösung eines Unternehmensteils) und ungeordneten Unterlagen.
Wann ist eine Analyseplattform sinnvoll, trotz Wirtschaftsprüfung?
Eine Analyseplattform ist sinnvoll, wenn neben Zahlen auch Außenwirkung, Strukturplausibilität und Reputationssignale zählen. Monitoring macht Veränderungen nach dem Stichtag sichtbar. Sie ergänzt Wirtschaftsprüfer, ersetzt sie aber nicht bei berichtspflichtigen Zahlenfragen.
