Kurzübersicht - Audi AG
Essenz aus Analyse und Stammdaten
Die Audi AG mit Sitz am Audi Campus 1 in Ingolstadt zählt zu den führenden Premium-Automobilherstellern weltweit. Als Marke des Volkswagen-Konzerns setzt sie konsequent auf Innovationen in Elektromobilität und digitaler Vernetzung.
Audi AG im Überblick
Audi transformiert sich intensiv zur Elektromobilität und steigert den Anteil elektrischer Modelle bei den Auslieferungen.
Das globale Produktionsnetzwerk in Ländern wie China und Mexiko sorgt für Flexibilität gegenüber regionalen Herausforderungen.
Die starke Marke steht für Design und Technik, während Partnerschaften im Softwarebereich neue Chancen eröffnen.
Trotz Marktdrucks und Restrukturierungen bleibt Audi profitabel und investiert massiv in Forschung und Entwicklung.
Die Zugehörigkeit zum Volkswagen-Konzern sichert Skaleneffekte und mindert Risiken in unsicheren Märkten.
KI-basierte Bewertung
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Adresse
Audi Campus 1, 85055 Ingolstadt
Website
https://www.audi.deHandelsregisternummer
1710
Kontaktdaten
Unbekannt
Mitarbeiter
Mitarbeiter: 88.600[3][7]
Gründungsjahr
1949
Investment Übersicht - Audi AG
Unternehmensbewertung und strategische Analyse
Finanzielle Kennzahlen
Für das Geschäftsjahr 2024 meldete die Audi AG einen Umsatz von 64,5 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn von 3,9 Milliarden Euro, was einer EBIT-Marge von 6 Prozent entspricht. Der Gewinn nach Steuern belief sich auf 4,19 Milliarden Euro, während der Netto-Cashflow 3,1 Milliarden Euro erreichte. Die Auslieferungen sanken auf 1,69 Millionen Fahrzeuge, wobei insbesondere die Premium- und Luxussegmente 2024 einen Umsatzrückgang verzeichneten.
Für 2025 prognostiziert Audi einen Umsatzanstieg auf 67,5 bis 72,5 Milliarden Euro und eine operative Marge von 7 bis 9 Prozent. Angaben zum Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), zur Dividendenrendite oder weiteren Multiples sind derzeit nicht ausreichend verfügbar und werden als „Nicht genügend Informationen verfügbar“ gekennzeichnet.
Bewertung
Eine detaillierte Bewertung anhand von Multiples wie KGV oder EV/EBIT ist für die Audi AG nicht möglich, da sie vollständig in den Volkswagen-Konzern integriert ist und keinen eigenen Aktienkurs hat. Ein Vergleich der EBIT-Marge im Premiumsegment zeigt, dass Audi im Jahr 2024 mit 6 Prozent unter dem Branchenschnitt der deutschen Premiumhersteller liegt, der oft 7 bis 10 Prozent beträgt, und damit temporär unterdurchschnittlich abschneidet. Aufgrund der fehlenden Marktkapitalisierungsdaten und eines eigenständigen Börsenwerts ist die Bewertung von Audi im Branchenkontext als „Nicht genügend Informationen verfügbar“ einzustufen.
Risikofaktoren
Audi profitiert von einer engen Einbindung in den Volkswagen-Konzern, der durch Skaleneffekte, Resilienz gegenüber Konjunkturzyklen und Zugang zu Zukunftstechnologien wie Elektromobilität und Software verstärkt wird. Die Marke ist international etabliert mit starker Position in Europa, den USA und China. Die Innovationskraft wird durch hohe Forschungs- und Entwicklungsbudgets sowie zahlreiche Auszeichnungen im Bereich Elektromobilität und Digitalisierung unterstrichen.
Exemplarisch für diese Stärke sind die signifikant gestiegenen Auslieferungen im Elektrosegment, die im ersten Halbjahr 2025 um 32 Prozent zulegten, sowie laufende Modelloffensiven. Diese Transformation wird konsequent vorangetrieben, wodurch die langfristigen Wachstumschancen als sehr gut bewertet werden.
Stärken
Die Risiken für Audi umfassen weiterhin intensive Konkurrenz im Premiumsegment, makroökonomische Unsicherheiten und strukturelle Veränderungen durch die E-Mobilitätswende. Hinzu kommen regulatorische Änderungen und Handelsbarrieren, insbesondere erhöhte US-Importzölle. Diese Faktoren sowie Umstrukturierungsaufwendungen belasten die kurzfristige Rentabilität.
Die operative Marge ist kürzlich unter den Zielkorridor gesunken, was kurzfristig zu einer volatilen Entwicklung führen könnte. Audi bleibt strategisch und finanziell stark, ist jedoch stark von der Performance und Ausrichtung des Volkswagen-Konzerns abhängig. Dies schränkt die Kontrollmöglichkeiten für externe Investoren ein.
Fazit der Investment Übersicht
Audi AG zeichnet sich durch eine starke Konzernanbindung, stabile Bilanzrelationen und strategische Wachstumschancen im Bereich Elektromobilität aus. Trotz temporärer Margensenkungen und Marktherausforderungen bleibt das langfristige Chancen-Risiko-Profil attraktiv. Eine eigenständige Investition in Audi – unabhängig vom Volkswagen-Konzern – ist derzeit weder praktisch noch über klassische Aktienmärkte möglich. Die Beteiligung an Audi erfolgt indirekt über Volkswagen-Aktien.
Insgesamt ist Audi trotz kurzfristiger Belastungen aus Konzernsicht ein industriell wertvoller und innovationsstarker Bestandteil des Volkswagen-Portfolios.
Management & Führung
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| Name | Position | Zeitraum | Status |
|---|---|---|---|
MG Gernot Döllner | Vorsitzender des Vorstands (CEO) | Seit 2023-09-01 | Aktiv |
MG Geoffrey Bouquot | Vorstand Technische Entwicklung, Innovation und Software-Defined-Vehicle | Seit 2024-06-01 | Aktiv |
MG Marco Schubert | Vorstand Vertrieb und Marketing | Seit 2024-09-01 | Aktiv |
MG Jürgen Rittersberger | Vorstand Finanzen, Recht und IT | Seit 2021-04-01 | Aktiv |
MG Gerd Walker | Vorstand Produktion und Logistik | Seit 2022-02-01 | Aktiv |
MG Xavier Ros | Vorstand Personal | Seit 2022-05-20 | Aktiv |
MG Renate Vachenauer | Vorstand Beschaffung | Seit 2022-10-01 | Aktiv |
Gernot Döllner Aktiv
Vorsitzender des Vorstands (CEO)
Geoffrey Bouquot Aktiv
Vorstand Technische Entwicklung, Innovation und Software-Defined-Vehicle
Marco Schubert Aktiv
Vorstand Vertrieb und Marketing
Jürgen Rittersberger Aktiv
Vorstand Finanzen, Recht und IT
Gerd Walker Aktiv
Vorstand Produktion und Logistik
Xavier Ros Aktiv
Vorstand Personal
Renate Vachenauer Aktiv
Vorstand Beschaffung
Verbundene Unternehmen
Tochtergesellschaften und Geschäftsbeziehungen
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Finanzielle Leistung und Vermögensbewertung
Finanzielle Leistung
Die Audi AG erzielte im Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse von 64,5 Mrd. EUR. Für 2025 wird ein Umsatz von 65 bis 72,5 Mrd. EUR erwartet, mit einer operativen Umsatzrendite von 4 bis 9 % und einem Netto-Cashflow von 2,5 bis 4 Mrd. EUR.
In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 stiegen die Umsatzerlöse auf 48,38 Mrd. EUR, was einem Zuwachs von 4,6 % entspricht. Das operative Ergebnis sank jedoch auf 1,555 Mrd. EUR und die operative Rendite auf 3,2 %.
Historisch liegt die Eigenkapitalquote der Audi AG bei etwa 37 bis 40 %, was eine solide Kapitalstruktur mit einem ausgewogenen Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital aufzeigt. Der Netto-Cashflow blieb stabil bei 2,107 Mrd. EUR nach neun Monaten, trotz eines negativen Ergebnisses von -61 Mio. EUR im ersten Quartal.
Risiken ergeben sich aus hoher Verschuldung, die historisch zwischen 50 und 64 % der Aktiva liegt, gesunkenen Renditen und externen Faktoren wie Zöllen sowie Transformationsinvestitionen, was den finanziellen Spielraum einschränkt. Dennoch wird die operative Flexibilität durch positive Cashflow-Prognosen aufrechterhalten.
Insgesamt gilt die finanzielle Gesundheit der Audi AG als mittelstark aufgrund ihrer stabilen Eigenkapitalstruktur, jedoch könnten externe wirtschaftliche Einflüsse die Gewinne und ihre Anpassungsfähigkeit testen.
Vermögensbasierte Bewertung
Markt & Wachstum
Marktbedingungen und Wachstumspotenzial
Marktbedingungen
Die Audi AG agiert in einem anspruchsvollen deutschen Automarkt, geprägt von wirtschaftlicher Schwäche, Lieferkettenstörungen und dem Übergang zur Elektromobilität. Die Neuzulassungen sanken auf unter drei Millionen Einheiten jährlich. Der Markt stabilisiert sich momentan trotz niedriger Nachfrage, während der Gebrauchtwagenmarkt robust bleibt und Elektrofahrzeuge Wachstumspotenzial zeigen.
Für 2026 erwartet die Audi AG moderates Wachstum der Pkw-Neuzulassungen um zwei Prozent auf 2,9 Millionen Einheiten. Dieses Wachstum wird durch die Elektromobilität angetrieben, mit 979.000 Zulassungen, was einem Anstieg von 17 Prozent entspricht. Dennoch belasten Protektionismus, Produktionsverschiebungen und eine schrumpfende Beschäftigung in deutschen Fabriken die Prognosen.
Der Umsatz wird auf 67,5–72,5 Mrd. EUR geschätzt. Ein herausfordernder globaler Wettbewerb wird erwartet, trotz geplanter Stabilität bei Exporten und Inlandsproduktion. Die Elektromobilität bleibt ein wesentlicher Wachstumstreiber in einer zunehmend protektionistischen Wirtschaft.
Wachstumspotenzial
Audi AG zeigt stabiles Wachstumspotenzial, insbesondere durch ihre Verbindung zum Volkswagen-Konzern, der für geringere Krisenanfälligkeit und Skaleneffekte sorgt. Für 2024 wird ein Umsatz von 64,5 Mrd. EUR erwartet, mit einem Anstieg auf bis zu 72,5 Mrd. EUR in 2025.
Historisch spielte die Liquidation der Auto Union nach dem Krieg eine zentrale Rolle, was jedoch keine klassische Insolvenz war. Nach der Enteignung und Löschung der ostdeutschen Auto Union AG folgte 1949 eine Neugründung in Westdeutschland.
Nach der Übernahme durch Volkswagen 1965 und geschichtsträchtigen Akquisitionen wie der Fusion von Audi, DKW, Horch und Wanderer 1932 sowie der Integration der NSU Motorenwerke 1969 hat Audi keine finanziellen Krisen erlebt.
Aktuelle Informationen zu Übernahmen durch Audi selbst sind nicht vorhanden; signifikante Transaktionen betreffen oft den Volkswagen-Konzern insgesamt.
Das Risiko einer Liquidation oder Insolvenz ist gegenwärtig gering, während eine Übernahme durch externe Investoren unwahrscheinlich bleibt, da Audi fest im Volkswagen-Konzern integriert ist.
In Summe wird das Wachstumspotenzial von Audi AG aufgrund starker Konzernverflechtung, solider Markenpositionierung und stabiler finanzieller Entwicklung als hoch angesehen.

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Unternehmensführung & Kunden
Management, Führung und Kundenbasis
Management und Führung
Im Geschäftsjahr 2024 hat die Audi AG trotz schwieriger Marktbedingungen einen Umsatz von 64,5 Mrd. EUR erzielt, bei einem operativen Ergebnis von 3,9 Mrd. EUR. Die Umsatzrendite von 6% fiel dabei geringer als im Vorjahr aus. Die Führung des Unternehmens treibt die Transformation voran, indem sie den Fokus auf elektrische Modelle legt, was zu einer Umsatzsteigerung von 4,6% im Jahr 2025 führte.
Prognosen für 2025 sahen ursprünglich Umsätze von 67,5–72,5 Mrd. EUR vor, wurden jedoch auf 65–70 Mrd. EUR korrigiert, mit einer Gewinnspanne von 4–6%. Diese Anpassungen reflektieren eine flexible Strategie, während Herausforderungen durch Zölle, Halbleitermangel und gesunkene Fahrzeugauslieferungen bestehen.
Managementansätze fördern unter anderem durch Kostenkontrolle und einen Cashflow von 3,1 Mrd. EUR den DCF-Wert. Substanzorientierte Bewertungen könnten von der Marktkapitalisierung profitieren, obwohl ein EBIT-Rückgang Schwächen aufzeigt. Stärken des Unternehmens liegen in seiner strategischen Vision für Elektromobilität und Erfolgen bei Marken wie Lamborghini.
- Elektrische Modellstrategien steigern Umsätze.
- Erhöhte Kosteneffizienz empfohlen.
- Risiken durch Externe Faktoren vorhanden.
- Nachfolgeplanung der Führung unklar.
- Empfehlung: Diversifikation für mehr Unternehmenswert.
Trotz Erfolgen im Bereich Elektromobilität zeigt sich ein Gewinnrückgang von 33%, was auf Optimierungspotenzial in der strategischen Ausrichtung hinweist. Die Empfehlung zur Stärkung der Kosteneffizienz und Diversifikation wird herausgestellt, um den Unternehmenswert zu maximieren. Audi erzielte dabei einen Score von 72, was die aktuelle Position im Markt widerspiegelt.
Kundenbasis und Umsatzquellen
Die Audi AG verzeichnete im Jahr 2024 einen Umsatz von 64,5 Milliarden Euro bei einer EBIT-Marge von 6 Prozent, was unter dem Branchendurchschnitt deutscher Premiumhersteller liegt. Für 2025 prognostiziert Audi Umsätze zwischen 65 und 70 Milliarden Euro mit einer operativen Marge von 4 bis 6 Prozent.
Die Kundenstruktur ist breit diversifiziert in Europa, den USA und China. Besonders bemerkenswert ist das starke Wachstum bei Elektrofahrzeugen mit einem Plus von 41 Prozent bei den Auslieferungen in den ersten neun Monaten 2025. Allerdings belasten Abhängigkeiten vom Volkswagen-Konzern, US-Zölle und regulatorische Unsicherheiten die Stabilität.
Die Umsatzquellen beruhen hauptsächlich auf Premiumfahrzeugen, wobei der Mix zu E-Modellen das Wachstumspotenzial steigert. Trotz sinkender Gesamtauslieferungen um 4,8 Prozent und Restrukturierungskosten birgt das Potenzial Risiken.
Audi zeigt im Vergleich zu Branchenbenchmarks eine solide Liquidität mit positivem Netto-Cashflow, jedoch eine vorübergehend niedrigere Profitabilität bedingt durch die Transformation zur Elektromobilität.
Externe Faktoren wie Handelsbarrieren und die Wende zur E-Mobilität bieten Chancen dank Audis Innovationskraft, erhöhen jedoch kurzfristig Risiken. Insgesamt schätzt sich die Audi AG mit stabiler Konzernverflechtung und hohem Wachstumspotenzial in der E-Mobilität als attraktiv ein.
Risiken & Reputation
Risikofaktoren und immaterielle Werte
Immaterielle Werte und soziale Kompetenz
Die Audi AG demonstriert ein starkes Engagement für immaterielle Werte und soziale Verantwortung. Der Audi Social Day 2025 war ein bemerkenswertes Beispiel, bei dem über 1.100 Mitarbeitende weltweit in etwa 100 Projekten zur Unterstützung benachteiligter Gruppen, Senioren und Geflüchteter tätig waren.
Ergänzend initiiert Audi bedeutende Spendenaktionen. Die Weihnachtsspende 2025 generierte 850.000 Euro für über 100 soziale Einrichtungen, während die Aktion Teamgeist über 70.000 Euro für Jugendportprojekte bereitstellte.
Nachhaltigkeitsberichte von Audi spiegeln eine strategische Verankerung der ESG-Kriterien wider. Besonders hervorzuheben ist die bilanzielle CO2-Neutralität am Stammsitz Ingolstadt seit 2024. Eine eigens entwickelte Ehrenamtsplattform hebt das Engagement zusätzlich hervor.
Es liegen keine Berichte mit negativen Kritikpunkten zu diesen Bereichen vor, was die positive Reputation des Unternehmens unterstreicht. Insgesamt erzielte Audi in der Gesamtbewertung einen Score von 92/100.
Risikofaktoren und Eventualitäten
Die Internetreputation der Audi AG wird durch eine Mischung aus positiven und negativen Berichten geprägt. Auf der offiziellen Webseite und in Geschäftsberichten präsentiert sich Audi als innovativer, international erfolgreicher Automobilhersteller. Mit einem Umsatz von 64,5 Milliarden Euro und einer Marktkapitalisierung von 76,34 Milliarden Euro im Jahr 2025 rückt vor allem die Transformation zur Elektromobilität in den Vordergrund.
Besonders positiv sind die gestiegenen Auslieferungen von Elektrofahrzeugen, die erfolgreiche Neuaufstellung des Unternehmens, neue Partnerschaften im Softwarebereich und strategische Maßnahmen zur Zukunftssicherung. Diese Entwicklungen zeigen Audis Innovationskraft und Auszeichnung durch Dritte.
Kritische Stimmen bemängeln jedoch die gesunkene operative Umsatzrendite. Diese wurde durch Restrukturierungsaufwendungen, hohe US-Importzölle und eine zurückhaltende Nachfrage im Elektromobilitätssegment belastet. Trotz dieser Herausforderungen verfolgt Audi ehrgeizig seine Transformation, kämpft jedoch kurzfristig mit sinkenden Auslieferungen und geringerer Rentabilität.
Insgesamt wird Audi als finanziell solides Unternehmen wahrgenommen, das jedoch unter Marktdruck, Umstrukturierungen und globalen Unsicherheiten steht. Mit Innovationsstärke und konsequenter Neuaufstellung stellt sich Audi den Herausforderungen der Mobilitätswende.

Unabhängiger Faktencheck
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Wirtschaftliche Trends und Eigentumsverhältnisse
Wirtschaftliche und branchenspezifische Trends
Die Audi AG meldet für das Jahr 2025 eine Umsatzsteigerung auf 48,4 Mrd. EUR nach neun Monaten, sieht sich jedoch mit einem erheblich rückläufigen operativen Ergebnis und einer Umsatzrendite von nur 3,2 Prozent konfrontiert. Gründe dafür sind US-Zölle, Restrukturierungen und CO₂-Regulierungen. Dies hat zu einer gesenkten Prognose für 2025 geführt, mit einem Umsatz von 65–70 Mrd. EUR und einer Marge von 4–6 Prozent, was auf anhaltende Belastungen hinweist.
Branchenweite Herausforderungen wie der Druck durch chinesische Konkurrenz, Arbeitsplatzverluste und der Übergang zu Elektrofahrzeugen verschärfen die Risiken im Jahr 2026 weiter. Dennoch bietet das Wachstum der E-Mobilität, mit 17 Prozent Neuzulassungen, Chancen. Fortschritte in KI, Software-defined Vehicles und autonomen Systemen könnten ebenfalls positive Entwicklungen fördern.
Obwohl diese Chancen bestehen, überwiegen die makroökonomischen und regulatorischen Unsicherheiten derzeit. Die Balance zwischen den Risiken und potenziellen Vorteilen bleibt entscheidend für die strategische Ausrichtung der Audi AG in den kommenden Jahren.
Eigentums- und Kontrollfaktoren
Die Audi AG wird vollständig von der Volkswagen AG kontrolliert, nachdem diese einen Squeeze-out durchführte, wodurch Audi AG von der Börse genommen wurde und alle Berichtspflichten sowie rechtlichen Risiken entfielen. Der Aufsichtsrat der Audi AG ist maßgeblich von den Familien Porsche und Piëch geprägt, was auf starke familiäre Einflussnahme hinweist.
Es liegen keine aktuellen Hinweise auf Fusionen, Schenkungen oder Nachfolgeregelungen vor. Stattdessen deutet die strategische Abgabe einer Mehrheitsbeteiligung an Italdesign an UST auf eine Fokussierung auf partnerschaftliche Zusammenarbeit ohne Verlust der zentralen Kontrolle hin. Diese Strategie ermöglicht VW eine uneingeschränkte Steuerung der Audi AG unter Einhaltung gesellschaftsrechtlicher Vorgaben, inklusive Veto-Rechten und Synergien.
Audi AG – AI Analysis
Zusammenfassende Bewertung und Fazit
Zusammenfassung der gesamten Analyse
Die Audi AG, ein führender Premium-Automobilhersteller, befindet sich inmitten einer Transformation zur Elektromobilität und digitalen Vernetzung. Im Jahr 2024 erzielte Audi einen Umsatz von rund 64,5 Milliarden Euro und prognostiziert für 2025 einen Umsatz zwischen 67,5 und 72,5 Milliarden Euro. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 76,34 Milliarden Euro, mit ca. 88.600 Mitarbeitern.
Audi fokussiert sich stark auf die Einführung vollelektrischer Modelle und die Aktualisierung des Modellportfolios. Im ersten Halbjahr 2025 stiegen die weltweiten Auslieferungen elektrischer Modelle um 32 Prozent. Besonders erfolgreich sind der Audi Q4 e-tron und Q6 e-tron. Trotz eines sechsprozentigen Rückgangs der Gesamtauslieferungen unterstreichen die E-Strategie-Erfolge die gestiegene Nachfrage in Westeuropa.
Die Investitionen in Plug-in-Hybride sind beachtlich: Zehn neue Modelle werden bis Ende 2025 eingeführt, darunter Varianten des Audi A3, A5 und neue e-hybride A6 Modelle. Diese bieten mehr als 100 km elektrische Reichweite und hohe Ladegeschwindigkeit. In Europa profitiert Audi von der elektrischen Nachfrage, während in China spezialisierte Modelle und eine neue Elektro-Submarke eingeführt werden. In Nordamerika verzögern Modellwechsel vorübergehend die Auslieferungen.
Trotz Herausforderungen wie US-Zöllen und hohen Transformationskosten blieb Audi 2025 finanziell stark mit operativen Erträgen von 1,1 Milliarden Euro im ersten Halbjahr. Die operative Umsatzrendite liegt zwischen 7 und 9 Prozent, der Netto-Cashflow bei 0,9 Milliarden Euro. Zukunftsvereinbarungen sichern langfristig deutsche Standorte und Wettbewerbsfähigkeit.
Audi fördert die digitale Transformation durch fortschrittliche Assistenzsysteme und die Vernetzung in neuen Modellen wie dem Q3 und Q6 Sportback e-tron. Kooperationen, etwa mit Rivian, stärken die Entwicklung software-definierter Fahrzeuge. Audi bleibt ein innovativer Akteur in der Automobilbranche und setzt auf eine nachhaltige Strategie für die Zukunft.

