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Energy Towers: Mit dem ersten industriellen Prototyp beginnt die nächste Entwicklungsphase

Ronald Ackermann

SCOREDEX Analyst

23. Aug.. 2026 10 Min. Lesezeit

Für die Energy Towers Holding AG steht ein wichtiger Entwicklungsschritt bevor: Mit dem Bau des ersten industriellen Prototyps soll die entwickelte Auftriebstechnologie erstmals in einer Größenordnung umgesetzt werden, die den Weg in Richtung industrieller Anwendung vorbereitet.

Mit dem ersten industriellen Prototyp beginnt für Energy Towers eine neue Phase: Im Mittelpunkt steht nun die praktische Umsetzung und Vorbereitung der weiteren Skalierung. SCOREDEX Research-Team

Damit verändert sich auch der Schwerpunkt des Projekts. Aus Entwicklung, Konstruktion und der Erprobung einzelner Komponenten entsteht nun ein zusammenhängendes industrielles System. Der Prototyp soll zeigen, wie sich die Technologie unter praxisnahen Bedingungen betreiben, optimieren und anschließend weiter skalieren lässt.

Für Energy Towers ist das ein konsequenter nächster Schritt: Aus einer entwickelten Technologie soll eine industriell nutzbare Energielösung werden.

Energy Towers Prototyp – im Kurzüberblick:

  • Aufbau des industriellen Gesamtsystems
  • Zusammenführung entwickelter Komponenten
  • Ermittlung praktischer Betriebsdaten
  • Optimierung für den Dauerbetrieb
  • Vorbereitung weiterer Anlagen
  • Grundlage für industrielle Skalierung

 

Energy Towers

Vom Entwicklungsprojekt zur industriellen Anwendung

Das Grundprinzip von Energy Towers basiert auf einer seit Jahrhunderten bekannten physikalischen Kraft: dem archimedischen Auftrieb.

Luftgefüllte Arbeitskörper steigen innerhalb einer Flüssigkeitssäule nach oben. Diese Bewegung soll mechanisch genutzt und in elektrische Energie umgewandelt werden. Eine zentrale technische Aufgabe besteht darin, die Arbeitskörper anschließend wieder in den unteren Bereich des Systems einzubringen und einen kontinuierlichen Kreislauf zu ermöglichen.

Energy Towers hat dafür ein Zwei-Turm-System entwickelt, bei dem verschiedene technische Komponenten ineinandergreifen. Industrielle Abwärme kann dabei in das Energiekonzept eingebunden werden.

Nach der Entwicklungs- und Konstruktionsphase folgt nun der logische nächste Schritt: Die einzelnen Elemente werden zu einem industriellen Gesamtsystem zusammengeführt.

Genau dafür ist der erste Prototyp vorgesehen.

Das technologische Grundprinzip und den bisherigen Entwicklungsweg von Energy Towers hat SCOREDEX bereits ausführlich im Unternehmens- und Technologieprofil Energy Towers AG: Auftrieb für die Energiewende analysiert. Der jetzt geplante industrielle Prototyp knüpft an diese Entwicklungsphase an.

Warum der industrielle Prototyp ein wichtiger Meilenstein ist

Bei praktisch jeder neuen industriellen Technologie führt der Weg von der Entwicklung über Prototypen und Demonstrationsanlagen bis hin zur späteren Serienanwendung.

Energy Towers erreicht nun einen besonders wichtigen Punkt innerhalb dieses Prozesses.

Der industrielle Prototyp soll nicht mehr ausschließlich einzelne technische Fragestellungen untersuchen. Vielmehr geht es darum, das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten unter realitätsnahen Bedingungen zu beobachten und daraus konkrete Betriebsdaten zu gewinnen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Leistungsdaten des Gesamtsystems
  • Energiebedarf einzelner Komponenten
  • Material- und Verschleißverhalten
  • Betriebsstabilität
  • Wartungsanforderungen
  • Möglichkeiten weiterer Effizienzsteigerungen

Diese Daten bilden anschließend die Grundlage für die weitere technische Optimierung.

Der Prototyp ist damit nicht das Ende der Entwicklungsarbeit, sondern der Beginn der industriellen Entwicklungsphase.

Technische Vorarbeiten schaffen die Grundlage

Energy Towers beginnt dabei nicht bei null.

Nach den veröffentlichten Unternehmensinformationen wurden bereits verschiedene Komponenten und technische Zusammenhänge untersucht. Dazu gehören insbesondere Bereiche des Hydrauliksystems und des Auftriebsturms.

Diese Vorarbeiten sind wichtig, weil ein industrieller Prototyp auf den Erkenntnissen vorhergehender Entwicklungsstufen aufbaut.

Mit dem nächsten Schritt werden diese Erfahrungen nun zusammengeführt.

Das Ziel besteht darin, aus den bislang entwickelten technischen Komponenten ein funktionierendes Gesamtsystem zu schaffen und dieses anschließend Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

Für ein Technologieunternehmen ist genau dieser Übergang von besonderer Bedeutung: Aus theoretischer und technischer Entwicklungsarbeit entsteht erstmals industrielle Realität.

Industrielle Abwärme könnte zum wertvollen Energierohstoff werden

Besonders interessant ist das Energy-Towers-Konzept im Zusammenhang mit industrieller Abwärme.

In zahlreichen Produktionsprozessen entstehen erhebliche Wärmemengen, die bislang nur teilweise wirtschaftlich weitergenutzt werden können.

Welche strategische Bedeutung industrielle Abwärme für Unternehmen entwickeln könnte und welche Rolle Energy Towers dabei spielen will, haben wir ausführlicher bei Business Leaders analysiert.

Energy Towers verfolgt die Idee, solche vorhandenen Energieströme für zusätzliche Stromerzeugung nutzbar zu machen.

Potenzielle Einsatzgebiete finden sich beispielsweise in:

  • Stahl- und Metallindustrie
  • Zementproduktion
  • Chemischer Industrie
  • Papierindustrie
  • Müllverbrennungsanlagen
  • Rechenzentren
  • weiteren energieintensiven Produktionsbetrieben

Damit greift Energy Towers ein Thema auf, das für die Industrie zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Energieeffizienz bedeutet künftig nicht nur, weniger Energie einzusetzen. Ebenso wichtig wird die Frage, wie bereits vorhandene Energie besser genutzt werden kann.

Industrielle Abwärme könnte deshalb zunehmend von einem Nebenprodukt zum wirtschaftlich interessanten Energierohstoff werden.

Der Prototyp schafft eine neue Datengrundlage

Ein weiterer Vorteil des industriellen Prototyps liegt in der Qualität der künftig verfügbaren Daten.

Während Entwicklungsmodelle und Untersuchungen einzelner Komponenten wichtige technische Grundlagen liefern, ermöglicht eine vollständige Anlage wesentlich umfassendere Messungen.

Energy Towers kann damit erstmals zahlreiche Parameter gleichzeitig beobachten und optimieren.

Dazu gehören beispielsweise Netto-Stromproduktion, Eigenenergiebedarf, Betriebsdauer, Materialbeanspruchung und Wartungsintervalle.

Diese Daten sind nicht nur für die technische Entwicklung wichtig.

Sie ermöglichen auch Industriepartnern, Energieunternehmen und potenziellen Investoren eine zunehmend konkrete Einschätzung des Systems.

Damit kann der Prototyp einen weiteren wichtigen Effekt haben: Die Energy-Towers-Technologie wird messbarer, vergleichbarer und wirtschaftlich besser kalkulierbar.

Hintergrund: Wie funktioniert die Energy-Towers-Technologie?
Das technische Prinzip, mögliche Einsatzgebiete und die Perspektiven einer industriellen Skalierung haben wir ausführlich bei SquareVest analysiert.
Energy Towers – Mit Abwärme und Auftrieb zur Energiewende

Von der ersten Anlage zur Skalierung

Besonders spannend wird die Phase nach der Inbetriebnahme.

Denn industrielle Prototypen dienen typischerweise dazu, Erfahrungen zu sammeln und daraus eine optimierte nächste Generation zu entwickeln.

Genau darin liegt ihr Wert.

Materialien können angepasst, technische Abläufe verbessert, Komponenten optimiert und Steuerungsprozesse weiterentwickelt werden.

Aus dem ersten Energy Tower könnten auf diese Weise Erkenntnisse für weitere und größere Anlagen entstehen.

Der Prototyp ist deshalb nicht nur eine einzelne Anlage.

Er kann zum technologischen Ausgangspunkt für die spätere Skalierung des gesamten Energy-Towers-Konzepts werden.

Neue Perspektiven für Industriepartner

Mit dem industriellen Prototyp verändert sich gleichzeitig die Gesprächsgrundlage gegenüber möglichen Partnerunternehmen.

Für industrielle Anwender sind konkrete Betriebsdaten besonders wichtig.

Wie lässt sich eine Anlage in bestehende Produktionsstandorte integrieren? Welche Abwärmequellen können genutzt werden? Welche Leistung ist an einem bestimmten Standort erreichbar? Welche Investitionen sind erforderlich?

Je mehr praktische Daten Energy Towers aus dem Prototyp gewinnt, desto konkreter können solche Fragen beantwortet werden.

Das könnte perspektivisch neue Möglichkeiten für Kooperationen mit Industrieunternehmen, Energieversorgern, Anlagenbauern und Technologiepartnern eröffnen.

Damit ist der Prototyp nicht nur ein technischer Meilenstein.

Er ist gleichzeitig ein wichtiger Schritt in Richtung Marktentwicklung.

SCOREDEX-Einordnung: Ein nachvollziehbarer nächster Entwicklungsschritt

Aus Sicht von SCOREDEX ist der Bau eines industriellen Prototyps bei einer Technologie dieser Art eine positive und folgerichtige Entwicklung.

Energy Towers verlässt damit zunehmend die reine Konzept- und Entwicklungsphase und schafft die Voraussetzungen dafür, die Technologie unter industriellen Bedingungen weiterzuentwickeln.

Besonders relevant ist dabei, dass künftig zusätzliche reale Betriebsdaten zur Verfügung stehen sollen.

Dadurch lässt sich die Entwicklung des Unternehmens zunehmend anhand konkreter technischer Fortschritte verfolgen.

Natürlich gehört zur Entwicklung neuer industrieller Technologien auch die laufende Optimierung. Das ist kein ungewöhnlicher Sonderfall, sondern Bestandteil praktisch jeder technologischen Industrialisierung.

Entscheidend ist deshalb die Richtung der Entwicklung.

Und diese ist beim geplanten Prototyp klar erkennbar:

Energy Towers geht den nächsten Schritt von der technischen Entwicklung in Richtung industrieller Anwendung.

Vom Prototyp zur industriellen Perspektive

Mit dem Bau des ersten industriellen Prototyps beginnt für Energy Towers ein neues Kapitel.

Die vergangenen Entwicklungsphasen haben die technischen Grundlagen geschaffen. Jetzt geht es darum, diese Komponenten zusammenzuführen, praktische Erfahrungen zu sammeln und daraus die nächsten Entwicklungsschritte abzuleiten.

Gerade darin liegt die Bedeutung des Projekts.

Der Prototyp macht aus Entwicklungsarbeit eine reale industrielle Anlage. Er schafft Betriebsdaten, ermöglicht Optimierungen und bildet die Grundlage für weitere Skalierungsschritte.

Sollte Energy Towers die bisherigen Entwicklungsfortschritte erfolgreich in den industriellen Maßstab übertragen, könnte sich daraus eine interessante zusätzliche Technologie für die Nutzung industrieller Abwärme entwickeln.

Der nächste Schritt ist jedenfalls konkret:

Energy Towers baut nicht mehr ausschließlich an der Idee – das Unternehmen beginnt, die industrielle Anwendung vorzubereiten.

Was plant Energy Towers als nächsten Entwicklungsschritt?

Energy Towers plant den Bau des ersten industriellen Prototyps seiner Auftriebstechnologie. Dabei sollen die bislang entwickelten und untersuchten Komponenten zu einem zusammenhängenden industriellen Gesamtsystem zusammengeführt werden.

Warum ist der industrielle Prototyp für Energy Towers wichtig?

Der Prototyp soll den Übergang von der bisherigen Entwicklungs- und Konstruktionsarbeit zur Erprobung eines vollständigen Systems unter praxisnäheren Bedingungen ermöglichen. Dadurch können erstmals umfangreichere Betriebsdaten für das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten gewonnen werden.

Welche Daten sollen mit dem Prototyp gewonnen werden?

Von besonderem Interesse sind unter anderem Leistungsdaten des Gesamtsystems, Eigenenergiebedarf, Betriebsstabilität, Materialbeanspruchung, Verschleiß, Wartungsanforderungen und mögliche weitere Effizienzsteigerungen.
Diese Daten sind entscheidend, um die Technologie technisch weiterzuentwickeln und ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen genauer beurteilen zu können.

Welche Rolle spielt industrielle Abwärme bei Energy Towers?

Das Energy-Towers-Konzept sieht vor, industrielle Abwärme in das Energiesystem einzubeziehen. Damit adressiert das Unternehmen insbesondere Standorte, an denen kontinuierlich größere Mengen bislang nur teilweise genutzter Wärme anfallen.
Mögliche Anwendungsfelder sieht das Unternehmen beispielsweise in der Stahl-, Zement-, Chemie- und Papierindustrie, bei Müllverbrennungsanlagen sowie bei weiteren energieintensiven Betrieben.

Bedeutet der Prototyp bereits, dass die Technologie industriell bewiesen ist?

Nein. Genau diese Unterscheidung ist wichtig. Der Bau eines industriellen Prototyps stellt einen wesentlichen Entwicklungsschritt dar, ersetzt aber noch nicht den Nachweis eines langfristig stabilen und wirtschaftlichen Serienbetriebs.
Der Prototyp soll vielmehr die Datengrundlage schaffen, auf deren Basis Leistungsfähigkeit, Betriebsstabilität, Optimierungspotenziale und weitere Skalierung belastbarer beurteilt werden können.

Was kommt nach dem industriellen Prototyp?

Aus den gewonnenen Betriebsdaten sollen weitere technische Optimierungen abgeleitet werden. Bei erfolgreicher Erprobung könnten die Erkenntnisse anschließend in die Entwicklung weiterer beziehungsweise größerer Anlagen und damit in die Vorbereitung einer industriellen Skalierung einfließen.

Methodischer Hinweis

Dieser Beitrag begleitet die aktuelle Entwicklungsphase der Energy Towers Holding AG und ordnet den geplanten industriellen Prototyp in den bisherigen Entwicklungsweg des Unternehmens ein.

Grundlage der redaktionellen Einordnung sind öffentlich zugängliche Informationen, Angaben des Unternehmens sowie bereits veröffentlichte Analysen zur Energy-Towers-Technologie und zu möglichen industriellen Einsatzfeldern.

Bei einer Technologie, die sich noch vor beziehungsweise im Übergang zur industriellen Erprobung befindet, ist zwischen bereits erreichten Entwicklungsschritten und zukünftigen Entwicklungszielen zu unterscheiden. Aussagen zu künftig erwarteter Leistung, Wirkungsgrad, Wirtschaftlichkeit, Skalierbarkeit, Serienfähigkeit oder Marktpotenzial sind daher als Unternehmensangaben, Planungen oder Entwicklungsziele einzuordnen, soweit hierfür noch keine entsprechenden Betriebsdaten einer industriellen Anlage vorliegen.

SCOREDEX wird insbesondere die Ergebnisse des industriellen Prototyps und daraus künftig verfügbare technische beziehungsweise wirtschaftliche Daten als relevante Grundlage für eine weitere Einordnung betrachten.

Redaktioneller und rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information über die technologische und unternehmerische Entwicklung der Energy Towers Holding AG. Er stellt weder eine technische Zertifizierung noch eine Anlageberatung, Anlagevermittlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

Die Entwicklung neuer industrieller Technologien ist regelmäßig mit technischen, wirtschaftlichen und zeitlichen Unsicherheiten verbunden. Aussagen über zukünftige Leistungsfähigkeit, Wirkungsgrade, Skalierung, Wirtschaftlichkeit, Markteinführung oder Marktpotenziale stellen daher keine Garantie zukünftiger Ergebnisse dar.

Soweit Angaben zu geplanten Entwicklungsschritten, technischen Leistungswerten oder zukünftigen Anwendungen auf Informationen des Unternehmens beruhen, sind diese entsprechend als Unternehmensangaben beziehungsweise Planungen zu verstehen.

Quellen und weiterführende Informationen

SCOREDEX
Energy Towers AG: Auftrieb für die Energiewende
Unternehmens- und Technologieprofil mit Einordnung des Funktionsprinzips, des Entwicklungsstands und möglicher industrieller Anwendungen.

Business Leaders
Energy Towers Holding AG: Wie industrielle Abwärme zum strategischen Energiefaktor werden könnte
Hintergrundanalyse zur wirtschaftlichen und industriellen Bedeutung von Abwärme sowie zu möglichen Einsatzfeldern der Technologie.

SquareVest
Energy Towers: Mit Abwärme und Auftrieb zur Energiewende
Analyse des technologischen Ansatzes, möglicher Einsatzgebiete und der Perspektiven einer industriellen Skalierung.

Energy Towers Holding AG
Öffentlich zugängliche Unternehmensinformationen und veröffentlichte Angaben zur Technologie, zum Entwicklungsstand und zur geplanten weiteren Entwicklung.

Weitere Grundlagen
Öffentlich zugängliche technische und energiewirtschaftliche Informationen zur industriellen Abwärmenutzung und zu auftriebsbasierten technischen Systemen.

Redaktions- und Abrufstand: August 2026

Ronald Ackermann

SCOREDEX Research

Analyst bei SCOREDEX – spezialisiert auf Unternehmenstransparenz, ESG-Bewertungen und Marktanalysen im DACH-Raum.

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